Bestattungshaus Klemmer

Ort

Karolingerring 26
50678 Köln
0221 9318480
0221 93184820


Gestorben wird immer. Das ist die unumstößliche Wahrheit, die jeden Menschen eines Tages heimsucht. Es ist also keine Frage des ob, sondern vielmehr eine Frage des wie man mit dem Unausweichlichen umgeht. Und genau an dieser Stelle kommt das Bestattungshaus Klemmer ins Spiel. Lange also, so die Hoffnung des Inhabers Harald Deike, vor dem Tod eines Menschen und damit rechtzeitig genug, um sich diesem so angstbesetzten Thema bedacht und entspannt zu nähern. Ganz nach dem Motto „Et es noch keiner he jeblevve“ wird dann auch der Tod behandelt: so, wie die Vorbereitung auf eine Reise, die, bestens geplant, hinterher jeden Stress von Vorneherein erspart.


Harald Deike, der gemeinsam mit seiner Ehefrau Christine im März 2010 das alteingesessene Bestattungshaus Klemmer am Karolingerring 26 übernommen hat, ist ein Mann des Lebens. Als ehemaliger Harley-Fahrer, aktiver Karnevalist und eingeheirateter Südstädter liebt er all seine Facetten und der Tod gehört für ihn einfach mit dazu. Umso mehr wundert er sich, dass er immer wieder auf Menschen trifft, die den Tod einfach ausblenden. Und dann ganz erschrocken sind, wenn er denn eintritt. Etwa durch den Tod der Eltern oder den des Partners. Die Erfahrung, die er dann immer wieder macht, hat Harald Deike letztendlich dazu bewogen, das Thema Bestattungsvorsorge in den Focus zu rücken. Denn nichts, so Deike, ist schlimmer, als wenn das Andenken an einen Verstorbenen vom Ärger über die finanzielle Last für seine Angehörigen überschattet wird. Wer sich also zu Lebzeiten in Ruhe informiert, sich über Art und Weise der eigenen Beisetzung ein paar Gedanken macht und für den Fall der Fälle Geld zur Seite legt, um seine Angehörigen nicht zu belasten, handelt verantwortungsvoll.


Willkommen ist man bei den Deikes also immer, auch wenn man, wie er so schön sagt, „Keinen Toten dabei hat“. Sich informieren über das Prozedere, das vom Bestattungshaus Klemmer von den Formalitäten mit Stadt und Kirche über den Druck der Todesanzeige bis hin zu Häppchen im Anschluss an die Trauerfeier auf Wunsch komplett übernommen wird, die hauseigene „Torburghalle“ anschauen und überrascht sein über die Ecke mit der Madonna inmitten der vielen Karnevalsorden, an der man, auf dem Weg zur Halle, vorbeikommt. Spaß am Leben und der Tod schließen sich eben nicht aus, das spürt man im Bestattungshaus Klemmer überall. Und noch etwas spürt man, kommt man mit Harald Deike ins Gespräch: der Tod eines jeden Menschen ist so individuell wie sein Leben. Und so ist bei ihm, auch besonders durch die eigene Trauerhalle, die Trauerfeiern mit bis zu 40 Personen möglich macht, so ziemlich jeder Wunsch erfüllbar, der woanders vielleicht schon mit einem lapidaren „Geht nicht“ abgeschmettert wurde. In angenehmer Wohlfühlatmosphäre ist eine Trauerfeier zu jeder Tages- und Nachtzeit möglich, sieben Tage die Woche, mit Priester jeder Konfession, freiem Theologen oder Redner. Das ist ziemlich einzigartig in der Südstadt und auch darüber hinaus, bedenkt man, dass man ansonsten auf die städtischen Trauerhallen angewiesen ist, deren Öffnungszeiten recht unflexibel auf wochentags zwischen 9.00 und 14.30 Uhr festgelegt sind.


Neben der zeitlichen Flexibilität bietet die hauseigene Trauerhalle freie Gestaltungsmöglichkeiten und damit einen würdigen und sehr persönlichen Abschied. Vom Wunsch nach einer Aufbahrung über die Musikwahl bis hin zur Dekoration setzt das Ehepaar Deike gerne alle Wünsche so weit wie irgend möglich um. „Geht nicht, gibt`s nicht“ ist einer der Leitsätze von Harald und Christine Deike und diesen Satz beherzigen die beiden bei jedem, der zu ihnen kommt. Ganz gleich, ob er kommt, um seine eigene Bestattung im Voraus geregelt zu wissen, oder die anstehende Bestattung eines Angehörigen zu organisieren.


Und so ist das Bestattungshaus Klemmer eine gute Adresse, wenn das Unausweichliche geregelt werden muss. Menschlich, transparent und rundum gut versorgt. Mag das Thema noch so schwer sein, die Urne mit der Aufschrift „Stolz, ne Kölsche zo sin“, die es so nur dort gibt, ist für viele, schon zu Lebzeiten angeschafft, zumindest ein Trost und ein Stück Aussöhnung mit einem Thema, das uns allen so Angst macht.

 

 

Kathrin Rindfleisch

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