Brauereiausschank Severin

Der Logenplatz auf der Severinstraße, mit dem unbestritten schönsten Blick auf St. Severin, den gibt es im gleichnamigen Wirtshaus, dem „Severin“. Das Traditionsgasthaus ist eine Institution im Vringsveedel, und es soll Leute geben, die schon als Jugendliche dort ein- und ausgingen – heute sind sie 80 Jahre und ihrer Kneipe treu geblieben. Das verdankt das „Severin“ nicht zuletzt Dieter Niehoff, der der kölschen Kneipe vor sieben Jahren nach einer eher ruhigen Zeit wieder Leben einhauchte. Eine „schöne kölsche Kneipe“ sollte es werden, und das ist das „Severin“.
Man sitzt gemütlich holzvertäfelt an Holztischen oder an dem einladenden großen Tresen und genießt bei einem Schwätzchen ein gutes Glas Wein oder, und das versteht sich ja von selbst, ein frisch gezapftes Kölsch. Unter dem groß von der Wand prangernden Leitspruch „Durst wird durch Bier erst schön“, oder auch der unerschütterlichen Wahrheit „Bier ist etwas Gutes“, pflegt man im „Severin“ das Kölsch und seine Kultur. Dazu gehört für Dieter Niehoff neben dem frisch aus dem Zapf kommende DOM-Kölsch, der kölsche Klaaf mit den Gästen. Und da hat er mit Gudrun und Sven, die von der ersten Stunde an im „Severin“ zuständig sind für frisches Kölsch und netten Schnack, das perfekte Team an seiner Seite. Stammgäste werden hier mit dem obligatorischen „Wie immer?“ begrüßt - neue Gäste herzlich willkommen geheißen, und sowieso pflegt man im „Severin“ gemütliche Gastlichkeit.
Da gehören leckere Getränke ebenso dazu, wie eine gut bürgerlich-mediterrane Küche, die mit täglich wechselnder Mittagskarte mit Speisen ab 5,90 Euro das ist, was man in einem kölschen Gasthaus erwartet. Was man nicht unbedingt erwartet, dafür aber umso besser ist und unter Liebhabern durchaus berühmt, sind die Pferdefleischgerichte im „Severin“. Der saftige, nach Originalrezeptur zubereitete Rheinische Sauberbraten lockt Kölner aus allen Stadtteilen an den Severinskirchplatz. Kein Wunder, gibt es ihn doch hier noch, den Klassiker, bei dem alles richtig gemacht ist: saftiges Fleisch von einem ausgesuchten Hof im Kölner Umland, eine perfekt sähmig-süßsaure Sauce samt Lieblingsbeilage, Apfelrotkohl und Klöße. Das alles zu einem Preis, der glücklich macht (12,90 Euro).
Glücklich macht Dieter Niehoff seine Gäste außerdem mit Fußball im XXL-Format. Jeden ersten Samstag im Monat gibt es auf zwei Großbildleinwänden die Fußballbundesliga live und in Konferenzschaltung.
Und zwischendurch immer mal wieder Live-Musik. Dabei geht es hier meist Kölsch zu. Das Kölsche Publikum weiß das zu schätzen und rockt immer wieder gerne den Laden. Die so wohl einzigartigen Wandnischen, in die genau ein Pittermännchen passt samt eingebautem Bierabguss im Tisch davor, tragen da sicher zur guten Stimmung bei, zapft sich doch jeder sein Kölsch selbst.
Dieter Niehoff, der gelernte Zahntechniker „mit dem Spleen zur Gastronomie“, wie er selber augenzwinkernd über sich sagt, sorgt mittlerweile seit über zwanzig Jahren für zufriedene Gäste, und das spürt man. Die Gäste kommen, weil sie wissen, was sie bekommen im „Severin“. Aber ab und zu darf`s auch mal was anderes sein. Und auch das bekommen sie bei Dieter Niehoff. Im Herbst ist das zum Beispiel das Wiesnbier „Hacker-Pschorr“, ein paar Wochen später geht die Weihnachtsversion über den Tresen. Saisonbiere sind eine beliebte Abwechslung zum sowieso geliebten DOM-Kölsch, das neben dem „Sanwald“, einem Weizen aus dem Stuttgarter Raum, und Bitburger Pils, immer vom Fass zu haben ist.
Nicht vom Fass, aber ebenso beliebt sind die ausgesuchten Weine, die Dieter Niehoff über das Weinhaus Süd bezieht und damit, eher ungewöhnlich für eine Kölsche Kneipe, auch Weinfreunde glücklich macht. Die Weine sind aus Deutschland, Spanien und Frankreich und führen mit Weinen wie dem Grauburgunder vom Kaiserstuhl, dem Riesling aus Baden oder Dieter Niehoffs Favorit, dem 2007er Rioja Crianza, alles andere als ein stiefmütterliches Dasein in der kölschen Kneipe.
Das „Severin“ ist eben ein richtiges GASThaus und eine Institution im trubeligen Leben der Severinstraße.
Öffnungszeiten
Montag bis Samstag: 10:00 - 1:00 Uhr
Küche: 12:00 - 15:00 Uhr
und 17:00 - 22:00 Uhr
Sonntag Ruhetag
Kathrin Rindfleisch
Branche / Kategorie
-
Danke und Longboarden in der Südstadtvor 18 Stunden 15 Minuten
-
Danke für das schönevor 18 Stunden 27 Minuten
-
Rettig??vor 1 Tag 15 Stunden
-
Selbstportraitvor 1 Tag 19 Stunden
-
TOLLER BERICHT! WUNDERBARE FOTOS!vor 1 Woche 3 Tage
Katze gefunden? Handschuh verloren? Schrank zu verkaufen? Fahrrad gesucht? Hier könnt ihr anbieten, finden, stöbern, tauschen: Die Pinnwand auf "Meine Südstadt".





































































































