• Restaurant Kabul - afghanische Spezialitäten, Köln
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Restaurant Kabul - afghanische Spezialitäten

Ort

Elsaßstraße 32
50677 Köln
0221 9311139

 

Das erste afghanische Restaurant Kölns findet man in der Elsaßstraße. Seit 2004 verwöhnt Suleiman Samae hier seine Gäste in dem kleinen Restaurant. Schon beim Eintreten in den Gastraum, in dem 30 Gäste sitzen können, wird man von ihm herzlich empfangen. „Die Menschen kommen als Gäste und gehen als Freunde“, betont Samae seine Philosophie. Besonders am Herzen liegt es ihm, den Menschen die afghanische Küche näherzubringen und sie auf sie neugierig zu machen. Denn nur jeder zehnte Gast kann sich beim ersten Besuch überhaupt etwas darunter vorstellen.

Die orientalisch afghanische Küche ist von der Kulinarik Indiens, Persiens und Chinas beeinflusst. Das Essen ist allerdings meistens nicht sehr scharf, sondern vielmehr schön würzig. Zu den klassischen Gewürzen gehören Safran, Zimt und Kardamom, aber auch Kurkuma, Minze oder Koriander. Ein Blick in die Karte zeigt die Besonderheiten: ‚Aschak’ heißen z.B. die kleinen hausgemachten Teigtaschen aus dem Norden Afghanistans, die mit Lauch gefüllt und mit Hackfleisch, Tomaten und Knoblauch-Quark-Soße serviert werden (gibt’s aber auch vegetarisch). ‚Kabuli’ ist das Nationalgericht. Suleiman Samae reicht es mit Kalbspieß, Lamm oder Hühnchen und gefüllter Zucchini. Der braun zubereitete, würzige Basmati-Reis entfaltet durch die erlesenen Gewürze, Rosinen, Karotten, Pistazien und Mandeln sein besonderes Aroma und den einmaligen Geschmack. Die Karte ist abwechslungsreich und dennoch übersichtlich gehalten, denn Samae ist es wichtig, täglich frisch zu kochen.

In seiner Kindheit in Afghanistan haben er und seine beiden kleineren Geschwister seinen Eltern oft und gerne beim Kochen geholfen. Nach seiner Flucht aus einem Land, in dem Krieg herrschte, kam er als 12jähriger nach Nordrhein-Westfalen und studierte hier später BWL. Nach seinem Studium entwickelte er die Idee, die afghanischen Gerichte, die er aus seiner Heimat kennt und immer noch gerne selbst kochte, einem größeren Publikum nahezubringen. Die Südstadt erschien ihm als der perfekte Standort für ein solches Vorhaben: „Die Menschen hier sind neugierig, weltoffen und multikulturell interessiert.“

Der Gedanke bewahrheitete sich, und nun bekocht er im 14. Jahr täglich außer sonntags alle Gäste, die an frischen, natürlichen Zutaten und dem gewissen Etwas interessiert sind. Sein Restaurant ist vom Ambiente und dem orientalisch anmutenden Interieur den Restaurants in Afghanistan nachempfunden. Im Sommer können die Gäste die Gerichte und die Getränke aber auch draußen genießen (Tipp: als Aperitif den Haus Cocktail ordern – er ist auf Rum-Orangensaft-Basis nach einem Geheimrezept gemixt).

Für den Juni hat Suleiman Samae ein besonderes Kennenlern-Angebot, um den Neugierigen die Entscheidung, für die afghanische Küche zu erleichtern: montags bis freitags gibt es von 12-14:30 Uhr wechselnde Gerichte, vegetarisch oder mit Fleisch (z.B. Hackfleischbällchen mit Linsen, Teigbällchen, Hähnchenkeule mit Reis) für unfassbare 5 Euro. Und alle Gerichte kann man auch zum Mitnehmen bestellen.

Warum die Gäste immer wieder kommen? Suleiman Samae ist überzeugt: „Es sind die Gewürze, die Zubereitung und das Ambiente.“ Aber auch die Gastfreundschaft von Suleiman Samae ist immer wieder einen Besuch wert.

Öffnungszeiten:
Mo. - Do. 18:30-22:30 Uhr
Fr. - Sa. 18:30-23 Uhr
Im Juni 2017 zusätzlich Mo. - Fr. 12:00 - 14:30 Uhr

 

 

Jasmin Klein

Branche / Kategorie