"Tage wie dieser" - der 34. und letzte Spieltag.

Am Wochenende war nicht nur der Rasen grün, sondern auch der Himmel blau, und die Stadien wurden von Sonnenlicht mit etwas Kraft durchflutet. Mit der unerwarteten Andeutung von Sommer verabschiedete sich die Bundesliga von einer nasska

Vermischtes zum 33. Spieltag

Nach dem 1:1 gegen Eintracht Frankfurt bleibt Bremen trotz 12 sieglosen Spielen in Folge in der Liga. Der Hauptgrund war also die Schwäche der Konkurrenz und nicht eigene Befähigung. Am Samstag wurden sogar die Tore des verhassten Hamb

Herzlichen Glückwunsch zum Klassenerhalt!


Meine Geißböcke sicherten sich durch das 1:2 gegen den designierten Aufsteiger und Tabellenführer der 2. Bundesliga Hertha BSC den Klassenerhalt in Liga zwei. Alle Fans feierten die letzte Heimniederlage des FC. Im ausverkauften Stadion zeigte die Südkurve eine Wahnsinns-Choreographie, und mir schoss das Pipi in die Augen. Tränen gab es auch zum Abschied. Lebewohl sagten vor Spielbeginn Eichner, Maierhofer (Gott seid Dank!), Royer, Schorch (Schade!) und Strobl. Royer kehrt nach Hannover und Strobl nach Hoffenheim zurück. Noch offen ist die Situation bei Clemens, und entsprechend wurde er (noch) nicht verabschiedet. Garantiert ist aber, dass er wechseln wird und nicht ein weiteres Jahr in Liga zwei verweilen möchte. Auch um Ujah, den von Mainz ausgeliehenen Publikumsliebling, wird noch weiter verhandelt.

 

Trainer Stanislawski setzte im vorletzten Spiel gegen die Berliner auf den Nachwuchs und brachte Chihi, Ujah und Nascimento in der Startelf. Dagegen wurde das kroatische Talent Jajalo komplett aus dem Kader gestrichen. Er saß noch nicht mal auf der Bank. Qualität hat eben ihren Preis, daher durfte Chihi ran?!

Suchtfaktor Rennradsport

Am Sonntag wird der Radklassiker "Rund um Köln" zum 97. Mal ausgetragen. Ein guter Anlass, sich mit dem Radfahren und seinen Sportlern zu beschäftigen. Der Blick soll diesmal nicht auf die Profis oder gar auf die Heroen der Vergangenheit dieser Di

"Nur die Kopfnuss fehlte" - der 32. Spieltag

Gar nicht blöde setzten die Bundesligaplaner die Begegnung Dortmund gegen Bayern München auf den 32. Spieltag: Es sollte der große Showdown im Kampf um die Meisterschaft zum Ende der Saison werden. Stattdessen war die Partie nur eine B

Zweite Liga – Wir sind auch dabei.


Die Devise am Samstag hieß: Alle in Rot nach Bochum. Die Stimmung war super - über 8000 FC-Fans reisten in roten Shirts zum Auswärtsspiel des 1. FC Köln zum Vfl Bochum. So auch ich. Es gab nur ein winziges Problem. Mein Freund Martin hatte uns Karten in der Stehkurve der Bochumer Fans besorgt. Das bekannte „Kommunikationsproblem“ zwischen Männern und Frauen bedeutete für mich in diesem Fall, mit einem mulmigen Gefühl zwischen all den blau-weißen Fußballfans möglichst geräuschlos meine Geißböcke anzufeuern. Die Stimmung im Stadion war jedenfalls super, die rote Wand aus FC-Fans stand komplett in der Westkurve (leider ohne mich), und als zu Beginn des Spiels Herbert Grönemeyer („Bochum“) gespielte wurde, bekam auch ich eine Gänsehaut.

 

Trainer Stanislawski brachte mit Ujah nur eine Spitze gegen Bochum und setzte auf Chihi anstatt „Pritsche“ in der Startelf. Keine gute Entscheidung dachte ich, denn so oft wie sich Chihi in den ersten zwanzig Minuten des Spieles fallen ließ - das grenzte schon an fremdschämen.

Ausgeträumt!


Es ist aus! Das Spiel ist aus! Aus der Traum! Mal ganz ehrlich….eigentlich war für mich das Thema Relegation bereits am vergangenen Montag nach dem enttäuschenden Unentschieden in Duisburg durch.

 

Für alle anderen FC-Fans ist seit dem Spiel meiner Geißböcke am Sonntag gegen 1860 München klar, dass das Thema Relegationsplatz und ein möglicher Aufstieg in Liga eins nun endgültig beendet ist. Wir planen für ein weiteres Jahr in Liga zwei. Das ernüchternde 1:1 - Unentschieden gegen die "Löwen" hatte uns auf den Boden der Rasenrealität zurückgeführt. Mein Frust ist dennoch groß! Zwei Unentschieden in Folge, die sich wie Niederlagen anfühlten. Dabei hatte mein Sonntag so toll angefangen.

 

Mit Sonnenschein und guter Laune machte ich mich auf den Weg zum Heimspiel gegen 1860 München ins Stadion. Trotz Severinslauf und Auseinandersetzungen zwischen Fans beider Lager am Barbarossaplatz schaffte ich es pünktlich ins Stadion. Die Südkurve glänzte mal wieder mit einer Wahnsinns-Choreo, und Trainer Stanislawski brachte meinen Wunschgeißbock "Pritsche" Przybylko von Beginn an. Der torhungrige Jung-Geißbock in der Startelf - so gefällt mir das! Alles perfekt! Naja, fast.

Die neuen Leiden des jungen Holger S.


 

Die Leiden des Holger S. sind auch meine. Im Montagabendspiel der Geißböcke gegen die Duisburger Zebras musste ich die gleichen Schmerzen wie Trainer Holger Stanislawski ertragen. Der sympathische Bartträger saß in diesem Spiel direkt vor mir auf dem Rasen. Ich konnte also 90 Minuten lang seine wilden Gesten und Mimiken am Spielfeldrand beobachten. Stani war gezwungen sein Team umzustellen. Publikumsliebling Ujah fiel gelbgesperrt aus – saß aber trotzdem im Stadion, um sein Team anzufeuern. So rückten Chihi und Matuschyk in die Startelf. Was für eine Kulisse im Stadion - in der Duisburger „Schauinsland-Reisen-Arena“ (der Name hatte etwas von Fremdschämen) waren nur die FC-Fans zu hören. Oder war es doch ein Heimspiel?

 

Meine Geißböcke begannen mit viel Engagement und dominerten das Spiel gegen die Zebras. Nur im Abschluss fehlte uns das Quäntchen Glück. Maierhofer verlor fast jedes Kopfballduell – und das trotz seiner Größe. Von Torgefährlichkeit war bei ihm leider nichts zu spüren. Bereits in der 5. Minute verpasste er nach einer Vorlage von Bröker nur knapp das Leder. Irgendwie werden der Österreicher und ich keine Freunde mehr - ich glaube, Maierhofer hat einfach seinen Beruf verfehlt. Auf dem Platz wirkte er zweikampfschwach, ungelenk und ohne Kondition. Entweder sprang er am Ball vorbei oder trabte dem Spiel nach.

Der 30. Spieltag der Bundesliga und einige Zitate

Die Mannschaft des FC Bayern München groovt sich mit einem 6-1 in Hannover leicht und locker für das ersehnte Halbfinale in der Champions-League ein. Für meinen Geschmack viel zu locker, denn immerhin geht es für Hannover noch um das Ticket für di

Frühling kommt - Bundesliga geht.

Der Frühlingsanfang war am 20. März, doch das Wetter fühlte sich keineswegs in der Pflicht und drehte dem menschlichen Sehnen nach Licht und Wärme respektlos vier Wochen eine lange Nase. Jetzt wird es schön,  und die Bundesliga is