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Señor Lora Bonner Straße 33
50677 Köln

Tel.: 0221 / 95 79 94 70

Gelistet in: Partner, Restaurants

Señor Lora – Peruanisches Restaurant

Ein Stück peruanische Leichtigkeit im Veedel

Senor Lora heißt mit Vornamen Alberto und führt gemeinsam mit Ana Candia das Senor Lora an der Bonner Straße 33. Hier gibt es peruanische Burger, mehrmals täglich frisch gebackene Empanadas, frisch zubereitete Causas und Ceviches mit weniger als fünf Minuten Wartezeit. Und das täglich von 12- 22 Uhr. Auch zum Mitnehmen.

Die peruanische Küche basiert auf der traditionellen Küche der Inkas und wurde von der spanischen Küche stark beeinflusst. So findet man in der Karte viele Gerichte, deren spanische Zutaten man zuvor schon kannte. Allerdings in dieser Kombination so authentisch noch nicht gegessen hat. Außer, man war schon selbst in Peru.

Das kleine Restaurant, in dem man sich selbst bedient und auch die Getränke aus dem Kühlschrank holen darf, ist hell und geräumig eingerichtet. Ana und Alberto sind freundliche Gastgeber und bereiten jedes Gericht frisch zu. Wichtig ist ihnen dabei, dass es nicht länger als fünf Minuten dauert, denn die Zeit ist für viele Gäste knapp. Wer gleich vor Ort essen möchte, setzt sich an einen der Tische und genießt das Ambiente bei lateinamerikanischer Popmusik.

Alberto Lora hat 2014 sein erstes Restaurant in Ehrenfeld eröffnet, das „Causas Peru“. Dabei kam ihm die Idee, einen peruanischen Imbiss zu eröffnen. Ein Jahr suchte er nach dem passenden Objekt und fand es mitten in der Südstadt.

Wer noch nie peruanisch gegessen hat, probiert am besten als Hauptmahlzeit einen der peruanischen Burger. In Peru nennt man sie „Sanguche“, das bedeutet übersetzt Sandwich. Aber wer ein Sanguche gesehen hat, hat wohl eher die Assoziation mit einem Burger, und so werden sie hier auch serviert.
Traditionell gibt es sie mit Schweinebraten, Zwiebeln, Salat und Soße für 7 Euro. Wer extra Käse, Süßkartoffelscheiben und Jalapenos möchte, zahlt 2 Euro Aufpreis. In der Südstadt wird statt des Schweinebratens gerne die Putenvariante bestellt. Auch Vegetarier kommen in den Genuss des Burgers, dann eben mit gebratenem Gemüse. Sowieso gibt es fast jedes Gericht auch vegetarisch.

Die Empanadas sind kleine Teigtaschen, gefüllt mit Rinderhack, Käse/Schinken oder Gemüse. Für 3 Euro das Stück sind sie der ideale Snack, den man überall dazu essen und schnell auch mitnehmen kann. Oder man isst sie gleich mit Salat oder Burger zusammen – Kombinationen sind immer möglich. Die Empanadas sind so begehrt, dass sie mehrmals täglich frisch gebacken werden.

Täglicher Mittagstisch mit Spezialangeboten täglich von 12-15 Uhr

Eine Causa ist ein kleiner Berg Kartoffelbrei, gefüllt mit Hühnchen oder Gemüse, in Chilimousse, mit Limettensaft abgeschmeckt und kalt serviert. Ceviche, das Nationalgericht der Peruaner, ist in Europa sehr im Kommen: in einem Sud aus Limettensaft, Salz und Gewürzen eingelegter, roher Fisch (in Sushi-Qualität!) mit feingeschnittenen, roten Zwiebeln, kalt serviert. Köstlich!

Auch peruanische Getränke kann man hier probieren. Die Inca Kola, eine Art gelbe Cola aus Zitronengras, und Cusquena, das peruanische Bier, das man leider nur mitnehmen und unterwegs trinken darf. Selbst macht Ana die „Chicha morada“: ein typisches, alkoholfreies Getränk aus Peru. Hier wird violetter Mais („maíz morado“) zusammen mit Ananas, Äpfeln und Zimt 30 Minuten lang geköchelt, anschließend mit Limette und Zucker abgeschmeckt und kühl serviert.

Zum Nachtisch gibt es Lucuma-Eis. Lucuma ist eine Frucht, die außen so grün wie eine Avocado ist, aber innen gelborange. Sie wird meist für Desserts genutzt, ist nicht so süß und sehr gesund (Superfood). Oder man bestellt einen Maracuja-Käsekuchen nach dem Spezialrezept von Alberto. Dazu einen Kaffee zum Abschluss, und man trägt ein Stück peruanische Leichtigkeit mit sich zurück in den Kölner Alltag.

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