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Kultur

Das Kinoprogramm 
vom 14. bis 20.06.2012

Mittwoch, 13. Juni 2012 | Text: Tamara Soliz | Bild: © Salzgeber & Company Medien

Geschätzte Lesezeit: 6 Minuten

Eine neue Hochzeit der Familie beginnt. Nicht nur in den Filmen einiger Regisseure der französischen Filmwochen auch der Zukunft- und Trendforscher Prof. Peter Wippermann und seine Kollegen aus dem Trendbüro in Hamburg stellen in ihren Untersuchungen zur Zukunft unserer Gesellschaft fest: Das die Werte Freiheit, Gemeinschaft, Familie und Erfolg einen neuen, hohen Stellenwert bei den Nutzern sozialer Netzwerke haben. Wird unsere Gesellschaft wertkonservativer durch soziale Netzwerke? Die Politik scheint mit dem Betreuungsgeld zumindest den Versuch zu unternehmen konservative Ideale durchzusetzen. Die Filmbranche scheint da ein differenzierteres Bild zu haben.

 

Die Wohnung
1. Woche
    •    Donnerstag bis Freitag, Sonntag bis Mittwoch um 16:30 Uhr
    •    Samstag um 21:00 Uhr
Im Alter von 98 Jahren stirbt Großmutter Gerda. Kurz darauf versammelt sich die Familie in ihrer Wohnung in Tel Aviv, um diese aufzulösen. 70 Jahre lang hat sie hier mit Ehemann Kurt gelebt, weggeschmissen haben sie nichts.
Inmitten unzähliger Briefe, Fotos und Dokumente entdeckt die Familie Spuren einer unbekannten Vergangenheit: Die jüdischen Großeltern waren eng befreundet mit der Familie des SS-Kommandanten Baron Leopold von Mildenstein.
Filmemacher und Enkel Arnon Goldfinger nimmt zusammen mit seiner Mutter den Kampf auf: mit Wut und Mut gegen die Kisten, den Staub, die Antiquitätenhändler, die Familie, die Vergangenheit und die Gegenwart, Verdrängung und Wahrheit.
Text: Salzgeber

 

Jasmin
1. Woche – Ab 12 Jahren
    •    Donnerstag bis Mittwoch um 16:45 Uhr
    •    Samstag um 19:15 Uhr
Zwei Personen, ein Raum und sonst nichts – es gibt wenig Filme, die sich auf ein solches Wagnis einlassen. Der Totmacher von Romuald Karmakar aus dem Jahre 1995 ist ein überzeugendes Beispiel. Nicht minder faszinierend entwickelt sich das psychologische Kammerspiel, auf das sich der erfahrene Kameramann Jan Fehse in seiner zweiten Regiearbeit eingelassen hat – mit zwei großartigen Schauspielerinnen in einem berührenden Duell.
Jasmin beruht auf einem wahren Fall. Drehbuchautor Christian Lyra stieß auf die Geschichte in der Bibliothek eines psychiatrischen Krankenhauses. Dort las er von einer alleinerziehenden Mutter, die sich und ihre drei Kinder umbringen wollte, aber den Selbstmordversuch überlebte. Der Film wandelt einige Fakten ab und entwirft eine fiktive Handlung. Aber die genaue Recherche ist wohl einer der Gründe dafür, dass die fatale Entwicklung im Leben von Jasmin (Anne Schäfer) so glaubwürdig und authentisch wirkt.

 

Französische Filmtage Köln 2012
zum 8. mal veranstalten wir vom 12.6. – 26.6.2012 im ODEON Köln unsere Französischen Filmtage.
Alle Filme zeigen wir in der Original Version mit deutschen Untertiteln.

Rekord verdächtige 16 Filme konkurrieren in diesem Jahr um den Publikumspreis. Dabei reflektieren 9 Filme die wichtigsten Akzente des französischen Kinos im zurückliegenden Jahr und 6 neue noch nicht in Köln zusehende Filme zeigen an, was in den nächsten Monaten von den westlichen Nachbarn auf unseren Leinwänden zu sehen sein wird, hinzu kommen noch ein Klassiker, die sich der Leinwand Ikone Anna Karina widmet.
Der Tenor der Geschichten, die die neuen Filme in dieser Werkschau wieder geben, stellt eindeutig die Frage nach der Familie, deren klassische Funktionen heute oft von anderen Menschen ersetzt werden müssen. In „Der Junge mit dem Fahrrad“ übernimmt eine junge Frau die Verantwortung für ein Kind, in „Ziemlich beste Freunde“ entwickelt sich ein Pfleger zum besten Freund eines Behinderten, in „Parlez-moi de vous“ sucht eine Tochter Ihre Mutter, die sie zur Adoption freigegeben hat, um sich endlich von ihr lösen zu können. In „Schwester – L’Enfant d’en haut“ übernimmt ein Kind die Elternfunktion für eine junge Frau und in „Und wenn wir alle zusammen ziehen –  Et si on vivait tous ensemble?“ sind es 5 Freunde die beschließen im Alter für einander zu sorgen.

Das im letzten Jahr erfolgreich eingeführte Festival-Ticket wird es auch in diesem Jahr wieder geben. Es ermöglicht den Eintritt in 18 Filme für nur 40,- Euro.
Neuer Internetauftritt auf www.filmtage-koeln.de finden sie neben dem Klassiker www.odeon-koeln.de Infos zu den Filmen.
Alle Filme können auf Nachfrag auch als Schulvorstellung gezeigt werde. Tel. 0160 513 28 74
Alle Filme und Vorstellungszeit finden Sie im Terminkalender.

Im Garten der Klänge
3. Woche – Ab 12 Jahren
    •    Samstag bis Sonntag um 15:00 Uhr
„Im Garten der Klänge“ zeichnet ein Porträt des Musikers, Therapeuten und Klangforschers Wolfgang Fasser, der als Jugendlicher das Augenlicht verloren hat. Auf dem Weg in die Dunkelheit entdeckte der Glarner die Welt der Geräusche, Klänge und Töne, die eine Art Paralleluniversum zu unserer optisch geprägten Realität bildet. Heute arbeitet Fasser als Musiktherapeut in der Toskana mit schwerbehinderten Kindern.
Sonntag 3. 6. zu Gast  Lu Antonia Horbach Freie Musiktherapeutin aus Köln 12.00 Uhr

Jean Tinguely
4. Woche
    •    Sonntag um 11:30 Uhr
„Es bewegt sich alles – Stillstand gibt es nicht!“ Der 1925 geborene Künstler Jean Tinguely war wie eine seiner verrückten Maschinen, die sich vor den Augen der Zuschauer selbst zerstört hat: ein Meilenstein der modernen Kunstgeschichte, für viele eine einzige Provokation und ein anarchistischer Draufgänger, der sich durch seine grenzenlose Energie beinahe selbst zugrunde richtete. Vor allem aber sprengte er zeitlebens alle Konventionen – nicht nur in seiner Arbeit, sondern auch privat.

Lachsfischen im Jemen
5. Woche
    •    Donnerstag bis Mittwoch um 18:30 Uhr
Dr. Alfred Jones (Ewan McGregor) gilt als internationale Größe in Sachen Lachs- und Forellenzucht. Eines Tages wird der schüchterne britische Experte von einer gewissen Harriet Chetwode-Talbot (Emily Blunt) mit einem absurd klingenden Angebot konfrontiert: Ihr Auftraggeber, Scheich Muhammad ibn Zaidi bani Tihama (Amr Waked), ein passionierter Fliegenfischer aus dem Jemen, möchte zum Wohl seines Heimatlandes nordeuropäische Lachse in den Wadis des Wüstenstaates ansiedeln. Hierbei soll ihn der britische Wissenschaftler unterstützen. Kosten spielen dabei keine Rolle.

Was klingt wie ein Widerspruch in sich, hält einen jemenitischen Scheich nicht davon ab, es trotzdem umzusetzen. Basierend auf dem gleichnamigen Bestseller von Paul Torday, erzählt LACHSFISCHEN IM JEMEN mit einer großen Portion feinstem britischen Humor und einem herrlichen Sinn für das Absurde die Geschichte von einem Engländer, der im Jemen Lachse ansiedeln soll.
Text: Concorde

Moonrise Kingdom
4. Woche
    •    Donnerstag bis Mittwoch um 20:45 Uhr
Eine kleine Insel vor der Küste Neuenglands im Sommer 1965: Ausgestattet mit allem, was man zum Überleben in der Wildnis benötigt, büchst der junge Pfadfinder Sam (Jared Gilman) aus dem Sommercamp aus, um mit seiner Freundin Suzy (Kara Hayward) durchzubrennen. Der ganze Ort steht daraufhin Kopf, und eine fieberhafte Suche nach den 12-jährigen Ausreißern beginnt. ??An ihr beteiligen sich neben den hysterischen Eltern des Mädchens (Bill Murray, Frances McDormand) auch der Dorf-Sheriff (Bruce Willis), der Oberpfadfinder (Edward Norton) des Ferienlagers und eine überambitionierte Sozialarbeiterin (Tilda Swinton). Je schwieriger sich die von großem Tumult begleitete Aktion gestaltet, desto mehr dämmert allen Beteiligten, dass die Liebe zwischen den flüchtigen Teenies doch wohl sehr groß sein muss.??Wes Anderson, Großmeister des skurrilen Humors, schickt ein beeindruckendes Staraufgebot in schauspielerischer Höchstform auf einen Suchtrip, der von absurder Situationskomik und akuten Nervenzusammenbrüchen begleitet wird, bis eine gefährliche Unwetterfront die erhitzten Gemüter zur Abkühlung zwingt. Aber wer suchet, der findet auch – nicht zuletzt die eigene Beschränktheit und verlorene Träume!
Text: Tobis

Sams im Glück
1. Woche
    •    Samstag bis Sonntag um 14:30 Uhr
Ob zwischen Buchdeckeln oder im Kino: Die angenehm altmodischen Kindergeschichten des chaotischen „Sams“ und seiner bürgerlichen Adoptivfamilie Taschenbier sind satte Publikumserfolge. Der dritte Kinofilm „Sams in Gefahr“ überzeugt wiederum durch originelle Einfälle und überdrehten Humor, der durchaus auch ein erwachsenes Publikum ansprechen wird.Nach dem gleichnamigen Buch von Paul Maar.
Eigentlich könnte Herr Taschenbier ein ganz zufriedenes Leben führen, wäre da nicht der seltsame Umstand, dass er selbst langsam aber stetig zu einem Sams wird.

Work Hard Play Hard
9. Woche – Ab 12 Jahren
    •    Sonntag um 13:15 Uhr
Carmen Losmann, beobachtet in ihrer Langzeitdokumentation große deutsche Unternehmen beim Personalmanagement und bei der Arbeitsplatzgestaltung.
Das hört sich zunächst unspektakulär an. Und doch hat man nach dem Film den Eindruck die größte gesellschaftliche Fehlentwicklung seit der Atomkraft entdeckt zu haben. Denn was sich hinter den Türen des Assessment-Managements abspielt, hat mit einer nachhaltigen Entwicklung nichts zu tun.
Unter dem Druck der Globalisierung zählt für die Unternehmen nur Wachstum. Als Motor des Wachstums gelten die Mitarbeiter, die mit immer neuen Produktideen und immer optimaleren Abläufen den Wachstumsgeist des Unternehmens in die Zukunft tragen. Man unterscheidet richtige Mitarbeiter und falsche, die sich nicht schnell genug den globalisierten Anforderungen anpassen. Der Druck der Unternehmer wird in die Köpfe und Seelen der Mitarbeiter verlagert. Ein Wachstumserfolg ist das Ziel. Mit einer Rhetorik, als ginge es um eine Mondmission, wird ein neuer ‚Eistee‘ in den Markt geworfen.
In unserer modernen Arbeitswelt bedeutet die Sanierung eines Betriebes die Sanierung der Mitarbeiter.
„Eine brillant gemachte Dokumentation, exzellent und aufregend.“ Screen Daily???„Zum Fürchten ist die schöne neue Arbeitswelt, die Carmen?Losmann in „Work Hard – Play Hard“ so kühl wie klug darlegt.“?Süddeutsche Zeitung
Interview mit der Regisseurin Carmen Losmann.
 

Text: Tamara Soliz

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