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Kultur

Das Kinoprogramm im ODEON vom 6.-12.10.2011

Freitag, 7. Oktober 2011 | Text: Gastbeitrag | Bild: Concorde Filmverleih

Geschätzte Lesezeit: 7 Minuten

Jede Woche das gleiche Spiel – man liest über die Kinoneuerscheinungen der Woche, denkt sich, dass man gerade diesen gerade besprochenen Film unbedingt sehen muss – und schafft doch wieder einmal den Weg ins Kino nicht. Ich habe mir letzte Woche mit meinen Kids das neue 3-D-Abenteuer des rothaarigen Wickie angeschaut. Die neuesten Trailer wurden natürlich abgespielt und machten Lust auf weitere Filme im Kino. Meine Tochter hat auf jeden Fall Blut geleckt, als die Bilder eines gestrandeten Delfins gezeigt wurden, dem eine Flosse amputiert werden musste. Wie „Dolphin Tale“ endet, werde ich mit absoluter Sicherheit in den nächsten Wochen verfolgen „dürfen“. Was neben „Melancholia“, dem neuen Werk von Lars von Trier diese Woche im ODEON läuft, lest Ihr hier.

 

Melancholia
1. Woche – Ab 12 Jahren
    •    Donnerstag bis Mittwoch um 18:00 Uhr
    •    Donnerstag bis Samstag, Montag bis Mittwoch um 15:30 Uhr
    •    Donnerstag bis Mittwoch um 20:45 Uhr
Eine Traumhochzeit soll Justines Leben wieder auf die richtige Spur bringen. Was das heißt?  Ihre Familie erwartet das Justine ein normales und nach außen glückliches Leben führt und ihr Chef erwartet geniale Einfälle für seine Werbeagentur. Nur leider Ist manchmal etwas stärker als Justine… von Triers persönlichster und menschlichster Film.
In seiner gewaltigen Bildsymphonie „Melancholia“ versucht der dänische Provokateur Lars von Trier seine eigene Depression zu verarbeiten. Zwei ungleiche Schwestern lässt der ehemalige Dogma-Regisseur seine wuchtige Vision einer Apokalypse erleben und schwelgt dabei in deutscher Romantik und bombastischen Wagner-Klängen. Trier-Muse Charlotte Gainsbourg aus „Antichrist“ und die blonde deutschstämmige Hollywoodschauspielerin Kirsten Dunst, die für ihre schauspielerische Leistung in Cannes die „Goldene Palme“ erhielt, veredeln das intime Drama.

El Bulli – Cooking in progress
1. Woche – Ab 12 Jahren
    •    Sonntag um 12:00 Uhr
Der Spanier Ferran Adrià gilt als der beste, innovativste und verrückteste Koch der Welt. Sein Strandlokal „El Bulli“ avancierte zur Pilgerstätte für Gourmets. Der preisgekrönte Dokumentarfilm „El Bulli – Cooking in Progress“ feiert die Kreativität des Molekularkochs, der die Spitzengastronomie mit seinen Experimenten für immer veränderte. Über ein Jahr begleitet das Filmteam von Regisseur Gereon Wetzel den erfolgreichen Autodidakten und skizziert seine ausgefallenen Kreationen, bevor das berühmte Avantgarderestaurant an der Costa Brava diesen Sommer endgültig seine Pforten schloss. Kulinarisches Kino der besonderen Art, nicht nur für Feinschmecker!

Oliver Steller „Der Wüt“ – Premiere Kinderprogramm 4
1. Woche – Sonntag 09.10. um 15:00 Uhr
Leider ist die Veranstaltung bereits ausverkauft.  Das ODEON bemüht sich um einen Wiederholungstermin.
Mit Thomas Diemer am Schlagzeug
„Das wurde aber auch Zeit!“, riefen die begeisterten Olli-Fans, als Oliver Steller sein viertes Kinderprogramm ankündigte. Diesmal hat der Kölner Gitarrist, Sänger und Rezitator einen singenden Steh-Schlagzeuger dabei. Mitreißende Beats und ein wütendes Schlagzeugstück, das dem Programm seinen Namen gegeben hat:
„Der Wüt“ ist eine unterhaltsame Mischung aus Gedichten, Liedern und Zaubereien. Oliver Steller und Thomas Diemer spielen mit Gedichten von Johann Wolfgang Goethe, Ernst Jandel, Peter Maiwald und vielen anderen. Natürlich ist Gitarre „Frieda“ auch wieder mit dabei. Gedichte zum Zuhören, Lieder zum Mitsingen und Zaubertricks zum Staunen – das alles haben Oliver Steller
und Thomas Diemer im Gepäck, wenn sie ab Oktober 2011 mit dem neuen vierten Kinderprogramm auf Deutschlandtournee gehen.
 

Das kleine Zimmer
2. Woche – ab 12 Jahren
    •    Donnerstag bis Dienstag um 17:30 Uhr
Unaufdringlich erzählen die beiden Regisseurinnen Stéphanie Chuat und Véronique Reymond in ihrem berührenden Spielfilmdebüt „Das kleine Zimmer“ vom Dialog zwischen den Generationen. Ihr sensibles Kammerstück über Leben und Sterben, einem alten Mann, der sich am Ende seines Lebens nicht bevormunden lassen will und einer jungen Frau, die wieder Lebensfreude findet, besticht durch seine emotionale Stärke und eine zurückhaltende, präzise Inszenierung. Mit ihrem preisgekröntem Drama gelingt den beiden jungen Schweizerinnen ein Plädoyer für mehr Mitgefühl über Altersgrenzen hinweg. Lebensanfang und Lebensende, Verlust und Trauer. Für ihr Spielfilmdebüt hat sich das Schweizer Regie-Duo Stéphanie Chuat und Véronique Reymond einiges vorgenommen. Doch Filme, die sich mit der Selbstbestimmung im Alter auseinandersetzen und das Thema würdevolles Sterben reflektieren, scheinen einen Nerv zu treffen. Dennoch geht es in ihrem berührenden Drama weniger ums Sterben, als um die zaghafte Annäherung zweier verwundeter Seelen, wiedergefundenen Lebensmut und die emotionale Beziehung zwischen den Generationen.
Der eigenbrötlerische Edmond (Michel Bouquet) will seine Eigenständigkeit auch im Alter bewahren. Sein Sohn Jaques (freilich möchte den zuckerkranken Witwer ins Altersheim verfrachten. Denn für ihn steht ein Karriereschritt an. Er will in die USA. Stur wehrt sich Edmond. In seinem Refugium aus Grünpflanzen, Erinnerungsfotos und klassischer Musik fühlt sich der Pensionär heimisch. Die täglichen Hausbesuche seiner jungen Pflegerin Rose (Florence Loiret-Caille) duldet er gerade noch. Ironisch nennt er sie „Frau Krankenschwester“ und macht es ihr nicht leicht, sich um ihn zu kümmern.

Der kleine Maulwurf
3. Woche
    •    Sonntag bis Montag um 14:00 Uhr
Der kleine Maulwurf, die bekannte Zeichentrickfigur aus der „Sendung mit der Maus“, erlebt und entdeckt sehr viel. Ob als Maler oder im Karneval – acht Episoden seiner schönsten Abenteuer als Kinofilm mit hohem Unterhaltungswert für die ganze Familie.

Gerhard Richter Painting
6. Woche – ab 12 Jahren
    •    Samstag bis Montag um 15:15 Uhr
    •    Mittwoch um 19:15 Uhr
Lange Jahre lehnte Gerhard Richter, einer der berühmtesten Künstler der Gegenwart, die zahlreichen Anfragen für Filmprojekte ab. Der Dokumentarfilmerin Corinna Belz gelang es, ihn vor die Kamera zu bekommen und Richter bei der Arbeit zu beobachten. Nicht nur in diesen Momenten ist „Gerhard Richter Painting“ ein faszinierender Film.

 

Le Havre
5. Woche – ab 12 Jahren
    •    Donnerstag bis Dienstag um 21:15 Uhr
Marcel Marx, früher Autor und wohlbekannter Bohemian, hat sich vor längerer Zeit in sein frei gewähltes Exil, die Hafenstadt Le Havre, zurükgezogen. Hier geht er inzwischen der ehrenwerten, aber nicht sonderlich einträglichen Tätigkeit eines Schuhputzers nach. Der Traum vom literarischen Durchbruch ist längst begraben und trotzdem führt er ein zufriedenes Leben mit seiner Frau Arletty (Kati Outinen). Doch plötzlich erkrankt Arletty schwer, gleichzeitig kreuzt das Schicksal seinen Weg in Gestalt des minderjährigen Flüchtlings Idrissa (Blondin Miguel) aus Afrika. Und so ist Marcel gezwungen sich erneut gegen die menschliche Gleichgültigkeit zu erheben. Seine einzigen Waffen sind sein unerschütterlicher Optimismus und die ungebrochene Solidarität der Mitbewohner seines Quartiers. Mit ihrer Hilfe tritt er gegen den blindwütigen Machtapparat des Staates an, der die Schlinge um den Flüchtlingsjungen immer enger zieht. Es wird Zeit für Marcel, seine Schuhe zu polieren und die Zähne zu zeigen…
In Le Havre, den er nach längerer Abstinenz zum ersten Mal wieder außerhalb von Finnland drehte, wirkt Aki Kaurismäki erneut so kämpferisch wie in Der Mann ohne Vergangenheit, gleichzeitig aber auch so poetisch wie in seinem ebenfalls in Frankreich realisierten Film „Das Leben der Bohème“.

Mehr dazu im Artikel von Jörg-Christian Schillmöller „Tanzen im Kinosaal“.

Midnight in Paris
8. Woche – ab 12 Jahren
    •    Donnerstag bis Dienstag um 19:15 Uhr
    •    Mittwoch um 14:30 Uhr
In seinem 42sten Kinostreich erzählt der 75jährige Altmeister vom frustrierten Hollywood-Autoren Gil (Owen Wilson), dem ein Spaziergang der etwas anderen Art die Augen öffnet: Plötzlich findet sich der Held in den Zwanziger Jahren wieder, plaudert mit Hemingway und Bunuel – und verliebt sich in die Muse von Picasso. Mit champagnerprickelnder Leichtigkeit lädt Allen zur augenzwinkernd vergnüglichen Kunstreise in die Vergangenheit. Grandiose Akteure, scharfzüngig funkelnde Dialoge: „Was Sie schon immer über Paris wissen wollten…“
 

Taste the Waste
5. Woche – ab 12 Jahren
    •    Mittwoch um 17:00 Uhr
Welche Massen an Lebensmitteln unsere modernen Überflussgesellschaften verschwenden, zeigt Valentin Thurn in seiner Dokumentation „Taste the Waste.“ Vielfältige Beispiele aus aller Welt trägt Thurn zusammen, beschränkt sich aber nicht auf die bloße Lebensmittelverschwendung, sondern zeigt auch die weitreichenden Folgen für Umwelt und Weltklima auf. Ein erschreckender Film, den jeder Verbraucher sehen müsste.
Schulvorstellungen zu Sonderkonditionen zwischen 9-14 Uhr möglich. Infos unter Telefon: 0228/420767
 
Tom meets Zizou  – kein Sommermärchen
5. Woche – ab 12 Jahren
    •    Mittwoch um 21:15 Uhr
Aljoscha Pause hat den Fußballer Thomas Broich sieben Jahre lang mit der Kamera begleitet. Die Essenz aus über 100 Stunden Drehmaterial ist das großartige Porträt »Tom meets Zizou – Kein Sommermärchen«.
Die Ehrlichkeit ist die größte Qualität des Films, Pause lässt den Zuschauer hautnah an Broichs Seelenleben teilhaben und führt den von Tiefschlägen für seinen Protagonisten wimmelnden Film zu einem Happy End. Pause sagt: »Ich habe mich für Thomas gefreut, als er nach Australien gegangen ist. Das war eine Befreiung für ihn.« Mit Broichs Auftritt im »Aktuellen Sportstudio« erfährt »Tom meets Zizou – Kein Sommermärchen« nun die größtmögliche Publicity. Nicht wenige Zuschauer werden sich fragen, wo ihr ehemaliger Hoffnungsträger sich ein Jahr lang versteckt hat. Thomas Broich wird sie darüber aufklären, dass er mit seinem Verein Brisbane Roar in einem dramatischen Finale – Roar egalisierte in einer verrückten Verlängerung einen 0:2-Rückstand und gewann im Elfmeterschießen – die australische Meisterschaft errang. Dass er zum zweitbesten Spieler der Liga gewählt wurde und als einer der besten A-League-Importe aller Zeiten gilt, damit wird er nicht hausieren gehen. Wer diesen leisen, ungeschminkten Film sieht, der glaubt, einen der bemerkenswertesten deutschen Fußballer und dessen Karriere ein bisschen besser zu verstehen.
 

Über uns das All
5. Woche – ab 12 Jahren
    •    Mittwoch um 17:00 Uhr
Paul, da ist sich die Lehrerin Martha sicher, ist der Mann ihres Lebens. Für ihn gibt sie auch ihre Stelle in Köln auf, um gemeinsam in Marseille ein neues Leben zu beginnen. Doch dann erhält sie die schockierende Nachricht, dass sich ihr bereits vorgereister Mann in der französischen Hafenstadt das Leben genommen hat. Weitere Details kommen ans Licht und Martha wird sich schmerzhaft bewusst, wie wenig sie ihrem Mann kannte. Mitten in ihrer Trauer taucht Alexander auf, der Paul nicht nur ähnlich sieht, sondern Martha auch einen Neuanfang nach ihren Vorstellungen ermöglicht. Sandra Hüller („Requiem“) ist eine Schauspielerin für besondere Filme. In dem Psychodrama von Kinodebütant Jan Schomburg, einer moderne Variante von „Vertigo“, läuft sie als traumatisierte Witwe zu großer Form auf.

Wenn Ihr mehr wissen wollt, lege ich Euch den Artikel „Über uns der Regen“ von Kathrin Rindfleisch ans Herz.
 

 

Text: Gastbeitrag

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