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Kultur

Das Kinoprogramm vom 03. bis 09.05.2012

Freitag, 4. Mai 2012 | Text: Tamara Soliz | Bild: Real Fiction

Geschätzte Lesezeit: 5 Minuten

Scheinbar nutzlos? Medianeras werden, in Argentinien die nutzlosen und damit überflüssigen Seitenwände von Gebäuden bezeichnet. In dem gleichnamigen Debutfilm von Gustavo Taretto geht es aber nicht um Wände im physikalischen Sinn sondern um Lebenszustände. Die beiden Protagonisten Mariana (Pilar López de Ayala) und Martín (Javier Drolas) sind vereinsamte Großstadtbewohner, die viel gemeinsam haben sich aber nicht kennen. Beide sind Singles, Einzelgänger und in gewisser Weise Großstadtneurotiker. Der Film zeigt ihre Annäherung und folgt mit großer Geduld und viel Poesie ihren Gedanken und Wegen durch das moderne Buenos Aires.

 

Thomas Mann Reihe? In Zusammenarbeit mit der Thomas-Mann-Gesellschaft / Köln??

Felix Krull:  So. 6.5.    11:00,  Mi.  9.5. 15:00?

Der Zauberberg: So. 13.5.  11:00,  Mi. 16.5. 15:00

?Dr. Faustus: Do. 17.5.  11:00?

Lotte in Weimar: So. 20.5.  11:00, Mi.  23.5. 15:00

?Tod in Venedig: So. 27.5.  11:00, Mi.  30. 5. 15:00

Medianeras (OmU)
1. Woche – Ab 6 Jahren
    •    täglich um 20:45 Uhr
„Buenos Aires in den Zeiten der virtuellen Liebe“ heißt es auf dem Filmplakat zu „Medianeras“ und das beschreibt ziemlich gut, worum es in Gustavo Tarettos Film geht: Buenos Aires und die Liebe. Auf vor allem stilistisch sehr originelle Weise beschreibt Tarretto wie ein Mann und eine Frau um die 30, lange nebeneinander her leben, bis sie sich schließlich im Gewusel der Metropole finden.
Bezauberndes südamerikanisches Kino.

Die Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull
1. Woche – Ab 12 Jahren
    •    Sonntag um 11:00 Uhr
    •    Mittwoch um 15:00 Uhr
Thomas Mann Verfilmungen: ?Felix Krull erzählt uns aus dem Off seine Memoiren. Der Jüngling, der aus vornehmem, aber leider bankrottem Hause stammt, setzt stets seine großen schauspielerischen Talente ein, um mit möglichst wenig Aufwand blendend durchs Leben zu kommen, denn schließlich muss er seinem Namen „der Glückliche“ doch alle Ehre machen. Geschickt entzieht er sich dem Militärdienst und geht als Liftboy in ein nobles Hotel in Paris – die Stadt seiner Träume und der Liebe!
 
Das Leben gehört uns
2. Woche
    •    Donnerstag bis Dienstag um 21:00 Uhr
    •    Mittwoch um 18:45 Uhr
Romeo und Juliette – eine große Liebe und ihre Bewährungsprobe: Das junge Paar muss jahrelang um das Leben des kleinen Sohnes kämpfen. Valérie Donzelli zeigt, wie man aus dieser heiklen Vorgabe einen Film schaffen kann, bei dem sich Lebensfreude und Optimismus von der Leinwand direkt auf das Publikum übertragen. Der französische Oscar-Kandidat als bester ausländischer Film ist eine warmherzige Familiengeschichte und ein mitreißender Film über das Leben und den schwierigen Kampf gegen Schicksalsschläge, vor denen man in die Knie gehen oder gegen die man sich mit aller Kraft wehren kann.

 


Work Hard Play Hard
4. Woche – Ab 12 Jahren
    •    Donnerstag bis Dienstag um 18:45 Uhr
    •    Mittwoch um 21:30 Uhr
Carmen Losmann, beobachtet in ihrer Langzeitdokumentation große deutsche Unternehmen beim Personalmanagement und bei der Arbeitsplatzgestaltung.
Das hört sich zunächst unspektakulär an. Und doch hat man nach dem Film den Eindruck die größte gesellschaftliche Fehlentwicklung seit der Atomkraft entdeckt zu haben. Denn was sich hinter den Türen des Assessment-Managements abspielt, hat mit einer nachhaltigen Entwicklung nichts zu tun.
Unter dem Druck der Globalisierung zählt für die Unternehmen nur Wachstum. Als Motor des Wachstums gelten die Mitarbeiter, die mit immer neuen Produktideen und immer optimaleren Abläufen den Wachstumsgeist des Unternehmens in die Zukunft tragen. Man unterscheidet richtige Mitarbeiter und falsche, die sich nicht schnell genug den globalisierten Anforderungen anpassen. Der Druck der Unternehmer wird in die Köpfe und Seelen der Mitarbeiter verlagert. Ein Wachstumserfolg ist das Ziel. Mit einer Rhetorik, als ginge es um eine Mondmission, wird ein neuer ‚Eistee‘ in den Markt geworfen.
In unserer modernen Arbeitswelt bedeutet die Sanierung eines Betriebes die Sanierung der Mitarbeiter.
„Eine brillant gemachte Dokumentation, exzellent und aufregend.“ Screen Daily??

„Zum Fürchten ist die schöne neue Arbeitswelt, die Carmen?Losmann in „Work Hard – Play Hard“ so kühl wie klug darlegt.“ ?Süddeutsche Zeitung
Interview mit der Regisseurin Carmen Losmann auf „Meine Südstadt“

6 x Venedig (OmU)
5. Woche
    •    Sonntag um 11:15 Uhr
Venedig? Kennt doch schon jeder: Markusplatz, Lido, Vaporetto fahren, Biennale, Arsenale, Karnevale, schlechtes, teures Essen und kaputte Füße vom Rumlaufen. Wer so denkt, dem kann man nur sagen: stimmt. Und wenn Fotos auch nur wenige Moleküle von einem Objekt wegnehmen würden, dann wäre von Venedig wahrscheinlich schon nichts mehr zu sehen.
Der Film zeigt, dass es da noch mehr und anderes gibt. Neben den touristischen Attraktionen, man glaubt es kaum, ist Venedig auch eine Stadt mit normalen Einwohnern. Aber wie normal sind Menschen, die in einer der unnormalsten Städte der Welt leben? Wie ist ihr Blick auf diese Stadt und das Leben in ihr? Unterscheidet sich ihr Lebensrhythmus von unserem? Das Gefühl einer Stadt – was ist das? Es sind die Straßen der Stadt, das Licht, die Menschen, die dort leben und ihre Geschichten.

Best Exotic Marigold Hotel
8. Woche – Ab 6 Jahren
    •    Donnerstag bis Dienstag um 16:30 Uhr
Sieben Engländer im höheren Alter (Bill Nighy, Maggie Smith, Tom Wilkinson, Judi Dench, Celia Imrie, Penelope Wilton, Ronald Pickup) reisen aus den unterschiedlichsten Gründen nach Indien und landen alle im „Best Exotic Marigold Hotel“, das seine besten Zeiten schon hinter sich hat. Das Hotel, das von einem hoch-motivierten jungen Inder (Dev Patel) aus der Krise wieder zu altem Ruhm geführt werden soll, versprüht dennoch seinen ganz eigenen Charme. Und schon bald überträgt sich die magische Wirkung Indiens auf die Gruppe der Reisenden – bei jedem der Sieben auf seine ganz eigene Art…

Die Eiserne Lady
11. Woche – Ab 6 Jahren
    •    Sonntag um 15:00 Uhr
    •    Mittwoch um 16:45 Uhr
Margaret Thatcher (Meryl Streep) war die erste weibliche Regierungschefin Europas. Sie kam aus einfachem Hause: Ihr Vater (Iain Glen) war Kolonialwarenhändler, methodistischer Laienprediger und Bürgermeister ihrer Geburtsstadt, die Mutter gelernte Hausschneiderin.
?Margaret Thatcher hob Grenzen zwischen Geschlechtern und Klassen auf und behauptete sich in einer bis dahin von Männern dominierten Welt. Sie war unverwechselbar in Stil, Gestus, politischer Haltung, bei der Durchsetzung ihrer Ziele. Dafür wurde sie von den einen gefürchtet, von den anderen verehrt. Ein Mythos.??

DIE EISERNE LADY erzählt die Geschichte von Margaret Thatcher und auch eine Geschichte über die Macht in der Politik, und welchen Preis man dafür bezahlen muss. Gleichzeitig ist der Film ein überraschendes und intimes Porträt einer außergewöhnlichen und komplexen Frau.
Meryl Streep wurde 2012 für Ihre Rolle als „Die Eiserne Lady“ zum 3-mal mit dem Oscar ausgezeichnet: Beste Hauptdarstellerin!
 
Die Königin und der Leibarzt
3. Woche – Ab 12 Jahren
    •    Donnerstag bis Dienstag um 16:15 Uhr
    •    Mittwoch um 14:30 Uhr
Eine verbotene Liebe und politische Intrigen, aktuelle Bezüge und eine außerhalb von Dänemark kaum bekannte historische Episode. Nikolaj Arcels „Die Königin und der Leibarzt“ – auf der diesjährigen Berlinale mit gleich zwei Preisen ausgezeichnet – erzählt in prunkvollen Bildern eine vielschichtige Geschichte und wird mit zunehmender Dauer zu einem packenden Historienfilm.?

Knerten traut sich
1. Woche
    •    Samstag um 14:45 Uhr; Sonntag um 13:00 Uhr
Die Abenteuer vom Jungen Lillebror und seinem Freund, dem sprechenden Stock Knerten, sind nostalgisch, liebevoll und so schön langsam erzählt, dass sogar die Dreijährige folgen kann. Die Sechsjährige liebt’s sowieso. So geht perfektes Kinderkino. BRIGITTE

Wie schon „Mein Freund Knerten“ ist auch die Fortsetzung „Knerten traut sich“ im besten Sinne altmodisch. Die vergangene Zeit wird nicht dazu benutzt, in verklärender Nostalgie zu schwelgen, sondern fungiert als Hintergrund einer einfachen Geschichte. Manchmal erinnert die Welt von Lillebror und Knerten an die Geschichten Astrid Lindgrens, die an der Oberfläche ähnlich einfach gestrickt sind, aber dennoch viel über die komplizierten emotionalen Welten eines Kindes erzählen. Daneben ist „Knerten traut sich“ aber auch ein humorvoller Film, in dem vor allem durch die amüsante Astfigur Knerten, die diesmal mit einer anderen Astfrau konfrontiert wird, mit der er im Laufe der Geschichte anbändelt, worauf auch der doppeldeutige Titel anspielt. Einmal mehr also ein schöner Kinderfilm aus nordischen Gefilden.

Und wenn wir alle zusammenziehen?
4. Woche – Ab 6 Jahren
    •    Donnerstag bis Dienstag um 19:00 Uhr
    •    Samstag bis Sonntag um 14:30 Uhr
    •    Mittwoch um 17:00 Uhr
Fünf enge Freunde gründen eine Wohngemeinschaft. Fünf Charaktere, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Fünf lebenslange Freundschaften, fünf Probleme mit dem Älterwerden. Ein schöner Film über das Älterwerden, der mit einer tollen Besetzung aufwarten kann.

Text: Tamara Soliz

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