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Politik Wahlen

„Der Klimawandel wird uns richtig hart treffen“

Donnerstag, 11. Mai 2017 | Text: Jaleh Ojan | Bild: Dirk Gebhardt

Geschätzte Lesezeit: 9 Minuten

Zufällig laufe ich an einem Wahlkampfstand der Grünen vor der Mensa der Kölner Uni vorbei. Ich muss zweimal hinschauen, um den Menschen von dem Plakat wiederzuerkennen, an dem ich morgens vorbeigekommen bin. Mit seinem Kapuzenpullover fällt Robert Schallehn, Grünen-Politiker und selbsterklärter Hochschulexperte, unter den Studenten nicht weiter auf – und wahrscheinlich hält er mich wiederum für eine Studentin.

 

Bevor er mir einen Flyer in die Hand drückt, oute ich mich als die Journalistin, die ihn interviewen will. Mit dem Landtagskandidaten für die Stadtteile Altstadt/Süd, Neustadt/Süd und Rodenkirchen vereinbare ich einen Gesprächstermin anlässlich einer kleinen Pflanzaktion in der Südstadt.

Die Bananeninsel, der bepflanzte Kreisverkehr auf der Bonner Straße, kann man leicht übersehen. Doch schon von weitem erkenne ich an den knallgrünen Jacken einer kleinen Gruppe, dass ich hier richtig sein muss. Auf dem Fleckchen Erde, wo zartes Grün sprießt, wird gebuddelt, denn gleich soll hier eine von den Grünen gespendete Hanfpalme eingepflanzt werden. In Aktion sind unter anderem „El Presidente“ Michael Kiefer, Sven Lehmann (Vorsitzender der Grünen in NRW) – und natürlich Robert Schallehn, der hier offensichtlich ganz in seinem Element ist.

„Mal sehen, ob das wächst“, merkt eine Bürgerin an, die rechtzeitig von der sehr kurzfristig angekündigten Aktion erfahren hat. Schallehn ist überzeugt: „Mit der guten Blumenerde aus unseren Biotonnen wächst das garantiert“. Schön sieht die matschige Angelegenheit erst einmal nicht aus, aber, wie Lehmann lachend erklärt: „Für schön werden wir nicht gewählt, nur für die Drecksarbeit“. Tatkräftig zur Seite steht ihm bei der Erledigung der „Drecksarbeit“ auch Robert Schallehn.

 

Der Diplom-Biologe und Sprecher des OV Rodenkirchen ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Wahlkreisbüro des grünen Bundestagsabgeordneten Oliver Krischer, Sprecher der LAG Hochschule, sachkundiger Einwohner im Kölner Umweltausschuss und, wie er mir erzählt, Mitglied in sieben (Naturschutz-)Vereinen. Er sei aber nur bei zweien im Vorstand, beeilt er sich zu sagen – so, als müsse er sich für so viel Engagement entschuldigen.

Ursprünglich wollten die Grünen der Bananeninsel einfach nur eine Pflanze spenden, dann kam Schallehn der Gedanke, man könne mit so einer Aktion auch wunderbar auf den Nutzen von KöKo („Köln Kompost“ aus Biomüll) aufmerksam machen. Der sei bislang zwar nur über die AVG in Köln-Niehl erhältlich, doch Schallehn hofft darauf, dass es bald weitere Verkaufsstellen gibt. Aber ich bin nicht nur wegen der hübschen Pflanzen in die Bananenrepublik gekommen, sondern will wissen, für welche Inhalte der 38-jährige Zollstocker steht – und welche Dinge er im Falle eines Einzugs in den Landtag konkret angehen will.

Meine Südstadt: Sie interessieren sich für Urban Gardening – wie sieht es mit Guerilla Gardening aus?
Robert Schallehn: Es kommt ein bisschen drauf an, wo man es macht. Wenn man auf einer Insel im Stadtpark, wo vorher nur Wiese war, dann ein paar Sonnenblumen hat, ist das sicherlich unproblematisch. Ich glaube, es hört da auf, wo man in Privateigentum eingreift. Wenn man in einen Garten, auch wenn der einem nicht gefällt, weil er zu penibel gepflegt ist, eine Bombe reinwirft mit „Unkraut“ (Anm. d. Red.: gemeint sind sog. Saatbomben), dann geht das natürlich nicht. Aber so eine Aktion wie jetzt hier bei der Bananeninsel, das find ich total gut. Davon haben doch alle was.

Würden Sie sagen, die Südstadt ist in puncto „grüne Projekte“ wie NeuLand, Bananeninsel etc. vorbildlich im Vergleich zu anderen Stadtteilen, oder geht da noch was?
Ich finde es erst mal gut, dass für diese Urban Gardening-Projekte Fläche bereitgestellt wird, und insgesamt in Köln geht da sicherlich noch mehr. Auch diese Projekte wie „Essbare Stadt“ finde ich gut, wenn man in Parks Pflanzen einfach wachsen lässt, die man dann als Bürger auch nutzen kann. Es ist natürlich im Augenblick immens schwer mit Grundstücken. Da ist der Druck riesig, weil wir ja diesen Zuzug nach Köln haben, bezahlbares Wohnen war auch in den Podiumsdiskussionen bisher eines der wichtigsten Themen. Dann ist es natürlich auch ganz schwer, Flächen zu finden, wo man solche Projekte noch möglich machen kann.

 

Nichtsdestotrotz muss es sie meiner Meinung nach in jedem Stadtteil geben. Gerade in den Parkanlagen kann man da auch sicherlich noch mal überlegen, ob so etwas nicht in einzelnen Bereichen möglich ist. Sehr ärgerlich war natürlich die Sache mit dem Parkplatz, wo NeuLand sich erweitern wollte auf eine Fläche. Da wurde ihnen gesagt, das geht nicht, das muss ausgeschrieben werden. Und unter der Hand wurde es dann an einen Parkplatzbetreiber vergeben. Das find ich dann natürlich schon ärgerlich, da hätte ich eine andere Priorität gehabt. Wenn Parken, dann unterirdisch, oder in einem großen Parkhaus, aber nicht Parken im EG – und sonst nichts. Das ist Mindernutzung einer Fläche, und das muss nun wirklich nicht sein.

Nun aber zur Landtagswahl. Ihr Motto lautet: „Saubere Luft. Gesund durchatmen“. Welche Projekte wollen Sie konkret angehen?
Wir haben eine Überschreitung von Stickoxiden in der Innenstadt, das ist ein großes Thema. Da ist ja jetzt auch für 2016 wieder ein Bericht vom Umweltministerium in NRW herausgegeben worden: Wir haben in Köln wieder Punkte, wo die Grenzwerte überschritten werden. Das ist ein großes Problem für die Gesundheit. Die Dieselfahrzeuge sind da die Ursache, die halten im Realbetrieb nicht das ein, was sie auf dem Papier versprechen. Die Autohersteller haben an dieser Stelle geschummelt, mit teilweise halblegalen oder sogar legalen Tricks, weil die Bundesregierung da weggeguckt und das nicht vernünftig geprüft hat. Da muss ganz klar unserer Meinung nach auch die Automobilindustrie in die Pflicht genommen werden, und bei den Dieselfahrzeugen muss es auch eine Nachrüstwelle geben, die dann auch nicht vom kleinen Mann getragen werden muss, sondern von den Automobilunternehmen.

 

Und dann muss mittel- und langfristig natürlich der Umstieg auf Elektromobilität gemacht werden. Wir haben noch andere große Baustellen, aber das wird eins der Mammutprojekte. Da werden Städte wie Köln, die eine große Innenstadt mit hohen Überschreitungswerten haben, von der Elektromobilität massivst profitieren. Es wird dann trotzdem noch einen Schadstoffausstoß geben, wo der Strom „produziert“ wird, aber man hat doch schon mehr Aufenthaltsqualität, wenn hier kein Auto mehr Abgase erzeugt. Gerade im innerstädtischen Bereich ist dann auch das Leiserwerden noch mal ein großes Argument für die Elektromobilität. Und da müssen wir halt ran.

Ein weiterer Schwerpunkt von Ihnen ist das Artensterben, die Biodiversitätskrise. Warum brauchen wir jemanden wie Sie im Landtag, der sich für dieses Thema einsetzt?
Es ist natürlich immer relativ schwierig, den Wert der Biodiversität für den einzelnen zu bemessen. Es gibt da so Ansätze, wo Leute mal zusammengerechnet haben, was so ein Ökosystem eigentlich an Dienstleistungen euromäßig erbringt. Zum Beispiel gibt es Regionen, wo es keine Bienen mehr gibt, wo die Leute mit dem Pinsel die Blüten bestäuben. Das kostet X, und dann kann ich sagen: Das ist die Leistung, die mir das Ökosystem quasi umsonst gibt, und kann das in Euro beziffern.

 

„So eine Aktion wie jetzt hier bei der Bananeninsel, das find ich total gut.“

 

Ich als Biologe und ganz viele Menschen, die Natur mögen, sehen das aber auch einfach für sich als Wert. Ich gehe gerne in eine intakte Natur, wo ich viele verschiedene Dinge sehe, wo ich Vögel beobachten kann, wo ich Insekten sehe. Ich erhole mich da, es macht mir Spaß. Und da gibt es durchaus einige Menschen, die das genauso sehen. Und dann muss ich als Biologe sagen: Wir sind wissenschaftlich einfach nicht in der Lage, vorauszusehen, was passiert, wenn einzelne Arten ausfallen. Diese Ketten, die kennen wir einfach nicht genug, als dass wir uns leisten können, als Mensch zu stark in ein Ökosystem einzugreifen, weil wir nicht wissen, was für negative Auswirkungen das hat. Ich möchte aber auch als Biologe nicht, dass wir die Arten verlieren. Ich finde, auch ohne monetäre Bedeutung haben die Arten eine Berechtigung. Die waren vorher hier, und wir Menschen haben nicht das Recht, das Ökosystem so zu verändern, dass diese Arten nicht mehr da sind.

Donald Trump, einer der mächtigsten Menschen der Welt, hat mal behauptet, der Klimawandel sei eine Erfindung der Chinesen. Sehen Sie eine ähnliche Gefahr in Deutschland, was die Leugnung des Klimawandels angeht?
Es gibt eine Partei, die jetzt zur Wahl steht, die ganz klar den menschengemachten Klimawandel leugnet – das ist die AfD. Die ist nicht nur beim Thema Flüchtlinge unser Gegenkonzept, sondern auch beim Thema Klimawandel und Artenschutz. Eigentlich kann man sagen, die AfD ist wirklich das Anti-Grün. Diese Klimawandelleugner zeigen einem immer gerne irgendwelche Studien, aber immer, wenn man dann genau hinguckt …

 

Zum Beispiel sagen sie, der Temperaturanstieg ist ja gar nicht so dramatisch. Dann nehmen sie immer den Teil aus einer Grafik, der ihnen gerade passt, um eine Aussage zu machen. Wenn man sich die ganze Grafik anguckt, ist es aber völlig absurd, nur diesen kleinen Ausschnitt zu betrachten. Das ist natürlich gefährlich, wenn es salonfähig wird, dass man wissenschaftliche Ergebnisse leugnet und wenn man sagt, dass die Medien manipuliert sind. Dann kann man sich natürlich jegliche Wahrheit erfinden, die man gerne möchte. Das Problem Klimawandel ist meiner Meinung nach für die nächsten zehn Jahre unsere absolut größte Herausforderung. Der Klimawandel wird uns richtig hart treffen, davon bin ich fest überzeugt.

 

Die Wissenschaft sagt, wir haben ein Zeitfenster von zehn Jahren, um auf das Zwei-Grad-Ziel Einfluss zu nehmen. Wenn es global im Durchschnitt zwei Grad wärmer wird, ist es das gerade eben noch Anpassbare im europäischen Raum. Und alles, was darüber hinausgeht, da bekommen wir dann ganz große Probleme, z.B. in der Landwirtschaft. Auch diese heißen Sommer, die mehr Menschen getötet haben als alle Grippeepidemien und Ähnliches, das wird gerade bei uns in den Großstädten ein richtig großes Problem. Und wenn wir den ersten Tornado haben oder irgendwas, wo dann endlich das große Aufwachen kommt, die Erkenntnis, dass wir jetzt endlich was tun müssen, dann ist es zu spät. Das ist das ganz Gefährliche am Problem Klimawandel, wo wir jetzt wirklich langsam mal an den Start müssen. Da müssen eben als erstes die Braunkohlekraftwerke abgeschaltet werden, daran kommt man nicht vorbei. Und das ist auch machbar.

Sie sind ja seit langem in der Hochschulpolitik aktiv. Welche Themen beschäftigen die Studenten aktuell, und was hat sich da in den letzten zehn Jahren geändert?
Überraschenderweise ist gerade wieder das Thema aktuell, das mich auch in meinem Studium politisiert hat: das Thema Studiengebühren. Weil CDU und FDP das wieder aus der Klamottenkiste ausgegraben haben und gerade die FDP klar sagt, sie wollen wieder Studiengebühren einführen. Deswegen kommt man im Augenblick als Grüner sehr einfach mit Studis ins Gespräch, weil wir die Studiengebühren in NRW eben klar ablehnen. Darauf bin ich auch ein bisschen stolz, weil ich damals auch ein bisschen zur Meinungsänderung meiner eigenen Partei beigetragen habe.

 

Verändert hat sich natürlich durch Bachelor/Master die Verweildauer der Studis an der Uni – und die Art und Weise, wie ein Studium betrieben wird, hat sich natürlich komplett geändert. Die sind heutzutage einfach viel mehr unter Druck, als ich das war. Es wird suggeriert, dass man schnell fertig werden muss und nicht rechts und links gucken darf. Und das ist auch bei den Studis so angekommen. Der Student hat ein schlechtes Gewissen, wenn er länger braucht. Das halte ich für eine falsche Entwicklung. Es suggeriert auch ein falsches Bild davon, was nachher gewünscht ist vom Arbeitgeber, das ist meine feste Überzeugung.

 

Ansonsten ist auch das Wohnen ein ganz großes Thema bei den Studis, auch da ist die Wohnungsnot völlig klar. Wir haben ja jetzt die absurde Situation gehabt, dass wir Anfang des Semesters Gruppenschlafsäle hatten, wo die Studis, die keine Wohnung gefunden haben, in einer großen Halle – vom Asta betreut – eine Notunterkunft finden mussten. Das geht natürlich überhaupt nicht. Ich finde das System der Studierendenwerke und der Studentenwohnheime super, da muss mehr investiert werden. Dahinter stehe ich auch hundertprozentig, dass man dafür Flächen findet.

Zum Thema Wohnen im Allgemeinen: Ich bin fest davon überzeugt, in Köln können wir so viel bauen, wie wir wollen, wir werden nicht die Mieten damit senken, allgemein. Wenn wir gezielt für bestimmte Gruppen etwas bauen, damit ist das natürlich möglich. Wenn wir sozialen Wohnraum schaffen für Leute mit Wohnberechtigungsschein, ist ja auch klar, was nachher der Preis ist. Da muss die Anzahl der Wohnungen erhöht werden. Aber wir werden nicht mit mehr Wohnungen die Mietpreisbremse ersetzen können. Das wird nicht funktionieren. Dann haben wir nachher eine Stadt, die komplett zugebaut ist, wo es keine Grünflächen mehr gibt. Und eine Peripherie, wo Wohngebiete ausgewiesen worden sind, die keinen Anschluss an ÖPNV haben, keine Infrastruktur, keine Einkaufszentren. Das ist alles überhaupt nicht bedacht.

Sie haben gesagt, dass Sie für mehr Polizei auf den Straßen sind, und für höhere Einstellungszahlen. Halten Sie denn die Polizei für ausreichend geschult im Bereich interkulturelle Kompetenz? Ich sage das mit Blick auf Racial Profiling.
Es ist sicherlich schon so, dass jemand, der dunkler Hautfarbe ist, bedeutend häufiger Polizeikontrollen ausgesetzt ist, soweit, dass es dann auch stark in die Persönlichkeitsrechte des einzelnen eingreift. Und das bedrückt mich schon, das geht gegen mein Gerechtigkeitsempfinden. Es kann nicht sein, dass jemand, nur weil er anderer Hautfarbe ist, jede zweite Bahnfahrt von einem Polizisten kontrolliert wird. Da muss man schon die entsprechende Sensibilität aufbringen. Jemand, der sich nicht auffällig verhält, darf auch meiner Meinung nach nicht kontrolliert werden.

 

Und ich habe ja auch als Studentenvertreter viel Demoerfahrung gesammelt, ich glaube schon, dass man jetzt nicht pauschal sagen kann, die Polizei macht alles richtig. Polizisten sind auch Menschen, auch da werden Fehler gemacht. Es geht genauso wenig, dass man sagt, alles ist falsch gemacht worden. Aber es muss auch möglich sein, die Fehler, die gemacht wurden, dann anzusprechen.

Herr Schallehn, vielen Dank für das Gespräch.

 

Mehr im Netz
Robert Schallehn auf Abgeordnetenwatch und beim WDR-Kandidatencheck

 

 

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