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Lunch Time

In Bewegung bleiben – Die Wochenend-Freuden 4. – 6. März 2016

Donnerstag, 3. März 2016 | Text: Aslı Güleryüz

Geschätzte Lesezeit: 7 Minuten

Seit gut einem Jahr fahre ich fast täglich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Seit gut einem halben Jahr komme ich fast täglich zu spät.

Seit gut einem Jahr fahre ich fast täglich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Seit gut einem halben Jahr komme ich fast täglich zu spät. Und das obwohl ich mich technisch auf dem neuesten Stand der Dinge ausgerüstet fühle: Ich schaue über Internet oder Smartphone auf die Abfahrtszeiten der Busse, Bahnen und S-Bahnen, um pünktlich am Ziel anzukommen. Ich baue sogar einen Puffer ein, falls etwas Unvorhergesehenes geschehen sollte. Das geschieht fast täglich und lässt selbst meinen Puffer verpuffen. Ärgerlich, wenn man an einen Zeitmesser gebunden ist. Wie verhält es sich also mit der „Zeit“? Wie wichtig ist sie im alltäglichen Leben für uns? Wer hat sie überhaupt erfunden? Wenn Zeitpläne der öffentlichen Verkehrsmittel eh bedeutungslos sind, warum dann nicht weg damit? Und mit den Uhren überhaupt? Mit dem Thema „Vergesellschaftete Zeit“ beschäftigt sich die 3. Sonntagsmatinee in der Melanchthon-Akademie. Wer misst die Uhr? Zeit ist Geld, wird uns eingetrichtert. Zeitdisziplin. Wunderliche Pünktlichkeit. Um telefonische oder elektronische Anmeldung wird gebeten. Einfach eine Mail an anmeldung@melanchthon-akademie.de oder anrufen unter 0221-9318030 und Ihr seid am Sonntag von 11 bis 14 Uhr dabei. Unkostenbeitrag 12 Euro. Die Melanchthon-Akademie sitzt im Kartäuserwall 24 b. (Foto oben: Edward Webb/CC-BY-2.0 Wikimedia Commons)

Neue Entdeckung

Eine grandiose Entdeckung könnt Ihr an diesem Wochenende machen, meine lieben Kultur-Wochenend-Falter. Das Ubiermonument erstrahlt in neuem Licht. Der älteste Steinbau nördlich der Alpen ist nach einer umfangreichen Sanierung wieder zugänglich. Das Ubiermonument gilt als eines der bedeutendsten römischen Baudenkmäler Köln. 1965 war der Turm beim Bau eines Privathauses entdeckt worden. Sofort wurde er mit einem Schutzbau versehen. Der damalige Museumsdirektor und Grabungsleiter Otto Doppelfeld erkannte die Bedeutung des Steinbaus anhand seiner Lage und besonderen Bauweise. Er war es, der den Steinbau Ubiermonument nannte. Von 2012 bis 2015 hat die Stadt Köln den Steinbau saniert. Nun ist er mit Tafeln und Plänen im Vorraum versehen, die die Funktion und Bedeutung des Bauwerks erläutern. Die Sanierung und Umgestaltung des Monuments wurde im Rahmen des EU-Projekts Portico zur Aufwertung historischer Innenstädte gefördert. Nun wird die Eröffnung am Samstag & Sonntag mit Sonderöffnungszeiten gefeiert. An jedem ersten Donnerstag im Monat, dem KölnTag ist das Ubiermonument geöffnet und der Eintritt ist an diesem Tag für Kölner kostenfrei. Zur Wiedereröffnung erscheint ein 40-seitiges Begleitheft, das Bedeutung und Geschichte des „verborgenen Turms“ darstellt. Samstag & Sonntag von 11 bis 17 Uhr An der Malzmühle 1.

Grundlage schaffen
Im Mainzer Hof ist die Abwechslung auf der Speisekarte sehr wichtig. Immer wieder lässt sich das Team von Gudrun Goerke etwas Neues einfallen. An diesem Wochenende locken Steak frites mit Süßkartoffelpommes und Minze mit Gurkensalat. Auch hier gibt es Auswahl für das Veggie-Herz: Bulgursalat mit brasilianischen Käsebällchen „Pao de Quejo“. Oder für bodenständige Fleischfreunde: Schweinefilet gefüllt mit Pflaumen und Aprikosen auf sautierten Vanille-Spitzkohl und Kartoffelecken. Köstlich! Und bei Eurem nächsten Besuch ist dann der Frühling im Mainzer Hof eingekehrt: Am Sonntag und Montag bleibt das Lokal geschlossen, um dann in neuem, farbigen Gewand den Frühling willkommen zu heißen. Lasst Euch überraschen am Dienstag.

Nachdem Ihr das Hauptgericht im Mainzer Hof eingenommen habt, bleibt nur noch das Eiscafé Settebello für den süßen Nachtisch. Die Sorte des Monats heißt Nougat-Cerealien und besteht aus einer sahnigen Basis, Nuss-Nougat-Creme und Cerealien. Außerdem sind unbedingt zu empfehlen Caramel-FleurDeSel (Bestseller 2015), Salty Peanut (ein Renner seit 2013) und Amadeus (entwickelt 2006 zum 250-jährigen Geburtstag von Wolfgang Amadeus Mozart).  Cookies zählt zu den Klassikern und nur noch für kurze Zeit erhältlich ist Zimt. Bis zum nächsten Winter müsst Ihr dann auf diesen unvergleichlichen Geschmack warten.

Pänz, Pänz, Pänz
Am Samstag geht es in die Natur. Zumindest auf der Kinoleinwand! Ein junges Pärchen hat nach dem Picknick in der Natur die Zuckerdose vergessen. Die schwarze Ameise Mandible entdeckt in der Zuckerdose einen neuen Freund: einen mutigen Marienkäfer. Mandible macht sich mit ihm und der Zuckerdose auf zum Ameisenhügel. Auf dem Weg versucht ein Stamm roter Ameisen, ihnen die Dose abzunehmen. Eine Jagd beginnt. „Winzlinge – Operation Zuckerdose“ spielt am Samstag um 14:30 Uhr im Odeon auf der Severinstraße und dauert 88 Minuten. (Bild oben: Die Winzlinge – Operation Zuckerdose / Bild © Pandastorm Pictures)

Im Pänz Lädchen dreht sich am Samstag alles um die Kunst und Ostern. Mit Spaß und Kreativität werden Kinder zwischen 4 und 8 Jahren an die Kunst herangeführt. Am Samstag entstehen dabei künstlerisch-kreative Bastelarbeiten rund um das Thema Ei und Ostern. Eier werden dekoriert mit Glitzer, Mosaiksteinen, Perlen, Federn usw. Außerdem wird den Kindern die Technik des „Filzens“ vermittelt. Dekorative Ostermotive und Osterhasen werden gefilzt. Am Samstag von 10 bis 14 Uhr bei LiiBa Cologne am Severinskirchplatz. Kosten 10 Euro pro Stunde. Mehr Infos auch am Telefon unter 0221-39760509.

Theater, Theater und mehr
Bei dem Titel fühle ich mich gleich in meine Teenie-Zeit zurückversetzt: „Maria Stuart“. Was habe ich für sie gebangt! Habt Ihr nicht auch ihre Schwester gehasst? An diesem Wochenende steht Friedrich Schillers „Maria Stuart“ in der Fassung von Phillip Sonntag in der Orangerie auf der Bühne. Maria Stuart ist Königin von Schottland und ihre Schwester Elisabeth Königin von England. Elisabeth hat die Schwester zum Tode verurteilt, traut sich aber nicht, sie hinrichten zu lassen. Ihr Geliebter Graf Leicester spielt ein Doppelspiel: er verspricht Elisabeth, die Schwester zu töten. Doch eigentlich liebt er Maria. Elisabeth kommt hinter die List und lässt auch ihn verhaften. Elisabeth verlangt sogar, dass Leicester Maria selber hinrichten soll. Machtverstrickungen über Gefühle, Politik und Kirche werden in Schillers Drama thematisiert. Die zwei verschiedenen Herrscherinnen werden selbst zu Gefangenen des Staatsapparats und leiden an der Einsamkeit der Macht. Am Freitag, Samstag & Sonntag um 20 Uhr im Theater in der Orangerie. Eintritt 16, bzw. 10, mit Kölnpass 3 Euro. Karten können telefonisch reserviert werden unter 0221-9522708.

Mehrere Chorsänger werden bei einer Probe durch einen terroristischen Anschlag eines rechtsextremen jungen Mannes getötet. In David Greigs Stück „Die Ereignisse“ für zwei Schauspieler und einen Chor dreht es sich um Rache und Vergebung, um Verzweiflung, das Verarbeiten des Traumas beim gemeinsamen Singen und um eine Menschlichkeit. Die Tat erinnert an die Attentate von Anders Breivig in Norwegen. Am Samstag im Theater der Keller um 20 Uhr. Karten kosten 18 bzw. 13 Euro und können telefonisch reserviert werden unter 0221-27220990.

Nach dem erfolgreichen Stück „Die Klasse“ geht es mit dem Schulthema im Stück „Verrücktes Blut“ im Theater der Keller weiter. In Koproduktion mit der Schauspielschule des Hauses spielt das Ensemble das Stück am Sonntag um 18 Uhr. Die Deutschlehrerin Sonia Kelich hat sich „Die Räuber“ als Thema vorgenommen. Sie versucht, ihren Schülern Schillers Vorstellungen von Moral, Freiheitskampf und Revolte näher zu bringen. Die Jugendlichen sind selbst mitten in ihrer Sturm- und Drangzeit. Sie randalieren im Unterricht. Als plötzlich eine Pistole im Klassenzimmer auftaucht, geht es richtig rund. Es beginnt ein Durcheinander der vermeintlich klaren Rollen und Identitäten. Alles ist anders, als es scheint. Karten kosten 18 bzw. 13 Euro und können telefonisch reserviert werden unter 0221-27220990.

Maestro, Musik!
Kaum zu glauben: Das Alte Pfandhaus feiert seinen 10. Geburtstag! Herzlichen Glückwunsch! Und wie feiert ein Konzertsaal wohl seinen ersten runden Geburtstag? Jawoll, mit einer Konzert-Sonderreihe. Vom 5. bis zum 22. März gibt es 9 Sonderkonzerte. Ein Kombi-Ticket für alle Konzerte kostet 125 Euro.

Sie sagen, sie spielen krumme Rhythmen auf krummen Instrumenten. Und das Programm haben sie „Krumm aber legal“ genannt. Eli Thoböll und Geo S. spielen am Sonntag Worldmusic in der Torburg. Ob sie legal geklaut oder heimlich selbst gemacht ist, findet Ihr am Besten selber heraus. Von Piazzolla bis Cajun, Dunkelziffer bis Walzer ist alles dabei. Am Sonntag um 20:30 Uhr, Einritt frei.

Das Tanzbein schwingen
Es ist wieder so weit! „Die Südstadt tanzt“. Eine Party für alle über 44! Getanzt wird zu Rock, Funk, Soul, Disco-Hymnen aus den 60er bis 80er Jahren. Wer noch keine Tickets hat, kann schnell für 10 Euro welche im Vorverkauf im Café Latte auf der Bonner Straße erstehen. Steigt ein in die Zeitmaschine, die Euch zurück in den guten alten Party-Keller versetzt. Los geht’s am Samstag um 20 Uhr.

Die schönen Künste
Gerade wurde die Ausstellung „Ganz nah – Martin Rosswog“ in der Galerie Binz & Krämer eröffnet. Martin Rosswog schloss 1987 sein Studium als Meisterschüler von Bernd Becher ab. Er gehört zu der „Becher-Schule“, die in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zur bekanntesten Gruppe deutscher Fotografen gehört. Rosswog konzentrierte sich auf die photographische Betrachtung von Wohn- und Lebenskulturen in ländlichen Regionen. Seit Anfang der 1980er Jahre bereist er ganz Europa von Belarus, Bulgarien, Rumänien über Estland, Finnland, Irland Schottland bis nach Spanien und Portugal. Weit ab von touristischen Wegen interessiert er sich für entlegene Ortschaften mit nur wenigen Einwohnern. Er fotografiert ausgewählte Häuser, die Wohnräume und dokumentiert dies in stilllebenartigen Impressionen. Rosswog entschied sich vorwiegend für traditionelle Häuser mit regionaltypischen Elementen. Mit der Verbreitung der Moderne und der Globalisierung drohen diese Häuser zu verschwinden. Mit Martin Rosswog könnt Ihr Euch noch bis zum 29. April auf eine Europa-Reise durch die Interieurs von ländlichen Häusern machen. Öffnungszeiten Montag bis Freitag 11 bis 17:30 Uhr und nach Vereinbarung.

Am Freitag wird die „9. Editionale“ im Neuen Kunstforum eröffnet. Bis Sonntag könnt Ihr dort Editionen, Drucke, Künstlerbücher & Papierarbeiten von Künstlern, Galerien und Designern aus ganz Europa sehen. Freitag 18 bis 21 Uhr, Samstag & Sonntag 11 bis 19 Uhr. Im Neuen Kunstforum, Alteburger Wall 1.

Am Freitag findet die Vernissage der Ausstellung „Meewes, Otto & Boerneck“ in der Galerie O statt. Zu sehen sind Figuren & Gestalten, Buch & Objekte, Zeichnungen und Aquarelle. Am Freitag von 18 bis 22 Uhr, am Samstag & Sonntag 13 bis 19 Uhr. Galerie O in der Mainzerstraße 37.

Meine lieben Wochenend-Falter, wie immer ist unser Terminkalender rappelvoll. Schaut doch mal rein! Lasst Euch nicht das Wochenende von dem Tyrannen an Eurem Handgelenk verderben. Wir treffen uns wieder am nächsten Wochenende. Erholt Euch bis dahin, Eure Aslı

Die Inhalte dieses Newsletters werden vom gesamten Team von „Meine Südstadt“ mit größtmöglicher Sorgfalt erstellt. Der Anbieter kann jedoch keine Gewähr für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der bereitgestellten Inhalte übernehmen.
 

Text: Aslı Güleryüz

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