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Wochenend-Freuden

Keine Langeweile für Daheimgebliebene – Wochenendfreuden vom 18. – 20. August 2011

Donnerstag, 18. August 2011 | Text: Sonja Alexa Schmitz | Bild: State Library and Archives Florida

Geschätzte Lesezeit: 5 Minuten

Die Wochenend-Spezialistin Asle ist in Urlaub. Darum übernehme ich für das kommende Wochenende die verantwortungsvolle Aufgabe, Euch Möglichkeiten auf ein wunderbar ausgefülltes Wochenende zu eröffnen.
Ob ihr britisch tanzen wollt oder über die Traumfrau grübeln, ihr in die Vergangenheit reisen oder euch im Baui bespaßen und vermusizieren laßt, sündige Pralinen selber herstellt, neue technische Spiele und Medien begutachtet oder einfach was leckeres Essen geht, bleibt euch überlassen. Aber sagt nicht, ihr habt von nichts gewusst!

 


„Traumfrau verzweifelt gesucht“/ Foto: TAS Theater

 

Freitag 18. August
Die Südstadt lässt es langsam angehen. Heute  ist noch nicht so viel los, dennoch finden die Nachteulen ihre Plätze. Zum Beispiel im Tsunami Club. Da wird Britpop aufgelegt. Wer also an Blur, Elastica, Suede, Oasis, Tocotronic, uvm. gute Erinnerungen hat, der sollte ab 23h in den Tsunami Club gehen. Eintritt frei.
Wer Gegensätze sucht, in dem Fall Flower meets Punk, der findet sie in der Lotta. Unter dem Motto „Dr Jaeckel & Mr. Hype“ wird hier ab 22h gelauscht, getrunken und getanzt wohlmöglich. Eintritt frei.

Wer es ruhiger angehen will, der kann ins Theater am Sachsenring. Wohl eins der wenigen, die nicht in Sommerpause sind. Hier wird um 20 Uhr „Traumfrau verzweifelt gesucht“ gespielt. Es ist ein Stück von Tony Dunham. Harald sucht, nach dem plötzlichen Ende seiner Beziehung eine neue Freundin, und das per Kontaktanzeige. Bereits beim Erstellen selbiger treten erste – uns bekannte? – Schwierigkeiten, beim Erstellen eigener Vorzüge und der Frage nach Selbstbild und Wirklichkeit auf. Harald hofft auf seine Traumfrau, und die kommt – nicht nur einmal.

Wer sich nicht nur für Eishockey, sondern auch für Skandale interessiert, der hat vielleicht schon was vom legendären Gaddafi-Trikot gehört. Vor über 23 Jahren sollte dieses den vor der Pleite stehenden Eishockey-Verein ESD Iserlohn. Dieser hat nämlich, nach einem Deal über 1,5 Millionen, Werbung für das „Grüne Buch“ von Gaddafi auf seine Trikots drucken lassen,. In diesem Buch verbreitet der lybische Machthaber seine Weltanschauung. Das Erscheinen der Spieler in diesen Trikots sorgte für Aufschreie, und dann letztlich zum Ausschluss der Manschaft aus dem Spielbetrieb.
Eines der seltenen Skandals-Trikots von damals bereichert ab Freitag, wenn der damalige ECD-Spieler Robert Simon sein Trikot überbringt, die Sammlung des Deutschen Sport & Olympia Museums.

Wir fahren in Urlaub, um zur Ruhe zu kommen, mal wieder wahrzunehmen wie sich Sand zwischen den Zehen und Sonne auf der Haut anfühlt, und dabei vielleicht auch uns selber ein Stück näher zu kommen. Zur Ruhe finden und zu einem stärkeren Wahrnehmen von  Mitgefühl, Klarheit und Frieden uns und anderen gegenüber zu kommen, kann man aber auch durch das Reisen in die Stille. Meditation ermöglicht uns das. Und wer sich darin schulen möchte, dabei Merksprüche diskutieren und Vorträge anhören, der sollte sich schnell für den einwöchigen Workshop „Lojong – Der Weg des erwachten herzens“  im Shambhala Meditationszentrum anmelden. Kurzentschlossene können auch gerne einfach am Freitag, dem ersten Tag des Kurses vorbeikommen. Bisher sind zehn Teilnehmer angemeldet.

Samstag 19. August
Heute hat die Südstadt, trotz Sommerloch, einiges zu bieten. Was nenne ich zuerst, ohne dass einer sagt, warum steht das nicht an erster Stelle?! Am ehesten könnten das die FC-Fans sagen. Darum als erstes sei hingewiesen auf die Übertragung des FC-Spiels. Köln gegen Kaiserslautern. Übertragen wird es im Mainzer Hof, LOTTA, Ubierschänke, OPERA, Filos, Torburg, Chlodwig Eck und in der EA Sportsbar am Rheinauhafen.

Als nächstes sei das „Sendungsbewusstsein sommerfestival 2011“ von Kölncampus erwähnt. Im Baui wird es ein kunterbuntes Out – und Indoor Tages – und Nachtprogramm geben. Am Freitag wird von meiner Kollegin ausführlich dazu berichtet. Aber um schon mal Interesse zu entfachen, deute ich an, dass es Radioworkshops, Siebdruck, Kunstausstellungen, Malerei und Graffiti exotische Leckereien und van Dyck- Kaffee, und rund um die Uhr gibt es Musik, Musik, Musik. Zum Beispiel von The Incredible Korg, felix acier (marseille), Paul Poti & don melo.

Für das Partyvolk gibt es folgende Möglichkeiten:
Möglichkeit Eins: Lichtung. Da findet die Give5- Session statt. Eine Jam-Session mit Opener Band. Ab 20 Uhr.
Möglichkeit Zwei: Tsunami. Die Party heißt WHUAt!? Und findet im Rahmen der Kölner Clubnacht statt. Musik: Indie, Elektro, Klammerblues. Ab 23 Uhr. Eintritt frei.
Möglichkeit Drei: Lotta. „Soundflat 60`s Explosion“ lautet das Motto. Ab 22 Uhr. Eintritt frei.

Passend zu den 60`s in der Lotta empfehle ich einen Spaziergang zum Rheinauhafen. Da gibt es am Samstag und Sonntag das „50er – 70er Jahre Festival“. Wenn man sich die Internetseit anschaut, dann sieht man als erstes Oldtimer aus denen gleich Elvis aussteigt, Frauen mit Fonfrisuren und rotem Lippenstift, Lampen, die auch heute wieder „in“ sind, die obligatorische Music Box und die Neonreklameschrift. Karneval kommt schneller als man denkt, warum also nicht nach Petticoat und Modeschmuck Ausschau halten? An den Ständern werden außerdem Nierentische, Plastikmöbel, Flokatis, Chromlampen usw. verkauft. Wetter soll gut werden. Also rein in die Nostalgie!

Sonntag, 21.August
Einiges, was für den Samstag galt, gilt auch für den Sonntag.
Das Theater am Sachsenring zeigt noch einmal „Traumfrau, verzweifelt gesucht“. Aber Achtung! Heute um 18 Uhr.
Das 50er – 70er Jahre-Festival könnt ihr auch am heutigen Sonntag besuchen. Der Wetterbericht sagt für beide Tage „fast ganz sonnig“ voraus.


Das Restaurant Südwind veranstaltet im August und September Sonntags-Matinéen. Diesen Sonntag tritt die kölsche Singer/Songwriterin Elke Schlimbach auf. Sie ist eine echte Größe in der Kölner Kulturszene. Legendär ist ihre Interpretation von Leonard Cohens Halleluja. Ein tolles Angebot, im Südwind kölschen Tönen von starker Stimme zu lauschen, und dazu ein paar der kleinen, feinen Speisen zu naschen, die in der sympathischen und viel-probieren-Tapas-Variation daherkommen. Ein kleines Glas der gut ausgesuchten Weine schmeckt dann auch schon am Mittag und macht den Sonntag so richtig zum Genuß – und Wohlfühltag. Um 13 Uhr. 10 Euro Mindestverzehr

Für den ein oder anderen mag es auch noch interessant sein, an die Gamescom erinnert zu werden. Die findet zwar eher Ring – und Rheinaufwärts statt, aber es erwarten einen die neuesten Games in den Messehallen, und auf den Bühnen ein tolles Musikprogramm. Mein persönlicher Tipp ist Philipp Poisel. Ab 18 Uhr geht das Musikprogramm auf den Bühnen am Ring los. Das genaue Programm und alle wichtigen Infos stehen natürlich hier: www.gamescom.de/de/gamescom/home/index.php
 

„La Festa di Lido,“ oil on canvas, Valentine Cameron Prinsep.

Einfach gut essen geht natürlich an allen Tagen. Zum Beispiel bei Höhns` Dombrasserie. Hier gibt es wieder das „Ringeltäubchen-Menü“. Blöde wie ich bin, dachte ich, es gäbe wohl eine Taube aus der Familie der Ringeltauben auf den Teller. Von wegen! Frau Höhn klärt mich auf: Wenn der Kölner was richtig Gutes gegessen hat, dann sagt er „Dat wor evver a Ringeltübche!“, zu deutsch: „Das war aber ein Ringeltäubchen!“ Und was ist das Ringeltäubchen dieses Wochenende? Zuerst eine klare Tomatensuppe mit Gin und Basilikum, als Hauptgericht gibt es ein
US-Flanc (Hüft-) Steak mit mediterranem Gemüse und La Ratte-Kartoffeln.
Das Ringeltäubchen-Sahnehäubchen ist ein Carpaccio von der Ananas mit hausgemachtem Brombeereis

Im Restaurant Südwind steht auf der Wochenkarte ein leckeres Menü für 19 Euro. Da kann man eine Grießnockerlnsuppe löffeln, dann an Blattsalat mit gebratenen Kartoffeltaschen knabbern, Zanderfisch auf Linsen im Hauptgang genießen und zum Nachtisch mit Himbeermousse glücklich werden.
Auf der regulären Speisekarte stehen die beliebten Kleinen Teller mit Spezialitäten aus vielen Ländern.

 

Nun ist das Wochenende rum, und am Montag geht´s möglicherweise wieder auf den Bürostuhl. Wer da müde wird, schlechte Laune bekommt und ein kleines Workout braucht, dem geben wir den Tipp von Körpermanager Erik Randrianarisoa mit in die Woche: Auf dem fahrbaren Bürostuhl (und nur auf dem!) die Sitzfläche so einstellen, dass Ober- und Unterschenkel in sitzender Position einen 90-Grad-Winkel bilden. Jetzt mit den Beinen – nur aus den Unterschenkeln heraus – vor- und rückwärts im Büro herumfahren. Also in etwa Autoscooter indoor. (Rechts vor links beachten und an die Geschwindigkeitsbegrenzung denken!). Das macht Spaß, kräftigt Bein und Po und macht euch gaaaanz locker.

„Meine Südstadt“ wünscht allen Daheim-Gebliebenen, oder schon Nachhause-Gekommenen ein wunderschönes, aufregendes, entspanntes, leckeres, sonniges Wochenende!

 

 

 

Text: Sonja Alexa Schmitz

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