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Kultur

Kinoprogramm für 
das Odeon
 vom 04. bis 10.10.2012

Mittwoch, 3. Oktober 2012 | Text: Tamara Soliz | Bild: Zorro Filmverleih

Geschätzte Lesezeit: 5 Minuten

Mal wieder die Wohnung wechseln? Oder ausmisten? In einer WG wohnen, oder bei Mutter einziehen. Diese Woche wird das Kinoprogramm von Wohnungen und den mit ihnen verbunden Freuden und Leiden dominiert. In den Zwanzigern ist der gehäufte Wohnungswechsel ein Teil des Lebensentwurfes, so wie bei dem Film „3 Zimmer, Küche Bad“ der pointiert diese Lebenssituation aufs Korn nimmt. In „Die Wohnung“ des israelischen Filmemachers Arnon Goldfinger eröffnet der Tod der Großmutter und ihre Hinterlassenschaften einen Einblick in die deutsch-jüdische Geschichte. Wer also nicht renovieren oder umziehen will sollte einfach mal für einen Tapetenwechsel ins Kino gehen.

 

3 Zimmer, Küche, Bad
1. Woche – Ab 12 Jahren
    •    Donnerstag um 17:45 Uhr
    •    Freitag bis Mittwoch um 21:00 Uhr
Ausziehen, einziehen, umziehen. Das Motiv ist von vorneherein klar. Das sagt das Plakat, das sagt der Trailer, das macht der Titel deutlich: Hier geht’s um Wohnungen und das Wechseln von Wohnungen. Und so, wie man aus- und wieder einzieht, wie man seine Bleibe wechselt, so wechselt man auch seine Partner. 3 Zimmer/Küche/Bad ist ein Film über Mit- und Endzwanziger, über das Lebensgefühl als WG-ler, über den Lebensabschnitt, der zwischen dem Kindsein und dem Gründen einer eigenen Familie liegt. Und mehr noch: Der Film ist eine herrliche Komödie, wie man sie sich häufiger im deutschen Film wünscht.
Am Sonntag den 7.10. ist Regisseur Dietrich Brüggemann und einige seiner Darsteller bei uns zu Gast.

Berg Fidel – Eine Schule für alle
4. Woche
    •    Donnerstag um 19:30 Uhr mit  Diskussion
    •    Sonntag um 12:00 Uhr
Ein bewegendes Plädoyer für ein gemeinsames Lernen von behinderten und nicht behinderten Menschen.
„Wenn Kinder nicht von klein auf lernen, dass Menschen verschieden sind, wann dann?“ 
„Inklusive Schule“ ist ein vieldiskutiertes Schlagwort im Bildungssektor: Es geht um Schulen, die nicht ausgrenzen wollen, sondern integrieren. „Die Berg Fidel“ Schule in Münster folgt diesem Konzept und steht im Mittelpunkt des genau beobachteten Dokumentarfilms von Hella Wenders. Angenehm undogmatisch porträtiert sie die Schüler und enthält sich dabei jeder Wertung über Vor- und Nachteil dieser besonderen Schulform.
Am Donnerstag 19:30 Uhr wird im Anschluss an den Film der grüne Landtagsabgeordnete Arndt Klocke mit seiner Kollegin Andrea Asch, kinder- und familien- und sozialpolitische Sprecherin, und VerteterInnen der Inklusiven Universitätsschule Köln über Inklusion diskutieren.

Lesen Sie auch den Artikel von Judith Levold, „Eine Schule für Alle in der Südstadt“.

Die Wohnung
11. Woche
    •    Sonntag um 13:15 Uhr
Im Alter von 98 Jahren stirbt Großmutter Gerda. Kurz darauf versammelt sich die Familie in ihrer Wohnung in Tel Aviv, um diese aufzulösen. 70 Jahre lang hat sie hier mit Ehemann Kurt gelebt, weggeschmissen haben sie nichts.
Inmitten unzähliger Briefe, Fotos und Dokumente entdeckt die Familie Spuren einer unbekannten Vergangenheit: Die jüdischen Großeltern waren eng befreundet mit der Familie des SS-Kommandanten Baron Leopold von Mildenstein.
Filmemacher und Enkel Arnon Goldfinger nimmt zusammen mit seiner Mutter den Kampf auf: mit Wut und Mut gegen die Kisten, den Staub, die Antiquitätenhändler, die Familie, die Vergangenheit und die Gegenwart, Verdrängung und Wahrheit.

Liebe
4. Woche – Ab 12 Jahren
    •    Donnerstag bis Dienstag um 15:15 Uhr
    •    Donnerstag bis Mittwoch um 20:30 Uhr
    •    Freitag bis Mittwoch um 17:45 Uhr
    •    Mittwoch um 14:30 Uhr
Erst großer Beifall bei der Pressevorführung, dann Standing Ovations bei der offiziellen Weltpremiere in Cannes und schließlich die Goldene Palme – ein neuer Coup des österreichischen Maestros Michael Haneke. Vor drei Jahren stand er für „Das Weiße Band“ bereits auf dem Siegertreppchen ganz oben. Sein Thema diesmal: der Tod. Die Machart: Ein Kammerspiel mit 3 Personen. Reines Kinogift, möchte man meinen. Weit gefehlt! Ein Triumph der Filmkunst und der Humanität wird man danach feststellen. Großartig gespielt, fesselnd inszeniert und bereits jetzt ein heißer Oscar-Kandidat. Euphorische Kritiken und Palme dürfte dem Publikum die Schwellenangst nehmen, die Mund-zu-Mund-Propaganda noch viel mehr. Das Filmkunst-Ereignis des Jahres!
Unser Tipp des Jahres!

Siddhartha
9. Woche – Ab 6 Jahren
    •    Sonntag um 11:30 Uhr
Sein Weg führt den jungen Adligen Siddhartha (Shashi Kapoor) von strengster Askese mit den wandernden Sadhus (heilige Männer) und Studien über Buddha, über sinnliche Leidenschaft und Wohlstand zu Selbstekel und letztendlich zum Einssein, zur inneren Harmonie, die er gesucht hat. Siddhartha lernt, dass der Sinn des Lebens nicht von einer Person zur anderen weitergegeben werden kann, sondern nur durch eigene Erfahrung gefunden wird.

Anlässlich des 50. Todestages des Nobelpreisträgers Hermann Hesse am 9. August 2012 kommt die legendäre SIDDHARTHA-Verfilmung von Conrad Rooks wieder in die Kinos. Der Film – inzwischen selbst ein Klassiker – entstand 1972. In Deutschland war er erst 1997 in den Kinos zu sehen! Gedreht wurde in Nordindien, u.a. in der Pilgerstadt Rishikesh sowie auf dem Besitz und im Palast des Maharadscha von Bharatpur.

 

Wir Kinder aus Bullerbü
1. Woche
    •    Sonntag um 13:45 Uhr
Bullerbü – das ist ein kleiner Ort in Schweden, in dem die Kinder Lisa, Anna, Britta, Bosse, Lasse, Olle und die klein Kerstin zu Hause sind.
Wenn sogar die Schulzeit in Bullerbü (fast) nur angenehme Seiten hat, was soll man da erst von den endlos langen Sommerferien erwarten? Lisa, Britta und Inga, Lasse, Bosse und Olle wissen, was die Sommermonate für sie bedeuten: Die schönste Zeit des Jahres. Wenn die Nächte nicht dunkel werden, kann man endlich den Wassergeist belauschen, kann in der Scheune übernachten oder Krebse fangen. Wenn die Tage endlos scheinen, dann ist sogar der weite Weg zum Krämer ein Erlebnis…

 

Speed
2. Woche – Ab 12 Jahren
    •    Donnerstag bis Dienstag um 15:00 Uhr
    •    Mittwoch um 18:45 Uhr
Im Takt der elektronischen Kommunikationsmittel hetzen wir von einem Termin zum anderen. Doch für die wirklich wichtigen Dinge, wie Freunde, Familie scheint  die Zeit nicht mehr zu reichen. Wer oder was treibt diese Beschleunigung eigentlich an? Ist sie ein gesellschaftliches Phänomen oder liegt alles nur am mangelhaften Zeitmanagement des Einzelnen???In seinem Kinodokumentarfilm SPEED – AUF DER SUCH NACH DER VERLORENEN ZEIT begibt sich der Filmemacher und Autor Florian Opitz auf die Suche nach der verlorenen Zeit. Wo ist nur die Zeit geblieben, die wir mühsam mit all den neuen Technologien und Effizienzmodellen eingespart haben? Opitz begegnet Menschen, die die Beschleunigung vorantreiben und solche, die sich trauen, Alternativen zur allgegenwärtigen Rastlosigkeit zu leben. Er befragt Zeitmanagement-Experten, Therapeuten und Wissenschaftler nach Ursachen und Auswirkungen der chronischen Zeitnot. Er trifft Unternehmensberater und Akteure, die im internationalen Finanzmarkt aktiv sind, die an der Zeitschraube drehen. Und er lernt Menschen kennen, die aus ihrem ganz privaten Hamsterrad ausgestiegen sind und solche, die nach gesellschaftlichen Alternativen suchen. Auf seiner Suche entdeckt er: ein anderes Tempo ist möglich, wir müssen es nur wollen.

Mehr darüber im Interview mit Regisseur Florian Opitz.

To Rome with Love
7. Woche – Ab 6 Jahren
    •    Donnerstag um 17:00 Uhr
    •    Freitag bis Dienstag um 18:45 Uhr
    •    Mittwoch um 15:00 Uhr
Auf Woody Allen scheint Verlass. Ein Film pro Jahr liefert der New Yorker auch mit inzwischen weit über 70 ab. Nach Stationen in London, Barcelona und zuletzt Paris reiste der Oscar-Preisträger nun in die italienische Hauptstadt weiter. Mit im Gepäck befand sich ein gewohnt erstklassiger Cast (u.a. Alec Baldwin, Roberto Benigni, Penélope Cruz, Ellen Page) und reichlich mediterranes Lebensgefühl. Für Allen- und Rom-Liebhaber zweifellos unterhaltsam.

Was bleibt
5. Woche – Ab 12 Jahren
    •    Freitag bis Mittwoch um 17:00 Uhr
Hans-Christian Schmid gehört zum exklusiven Club deutscher Regisseure mit makelloser Filmgrafie. Dass er schlechtes Kino nicht kann, beweist der „Requiem“-Macher auch diesmal auf eindrucksvolle Art. Erzählt wird vom gemütlichen Familientreffen in einer vornehmen Villa, das immer bedrohlicher aus dem Ruder läuft. Die beiden erwachsenen Söhne haben ebenso ihre Geheimnisse wie die Eltern. Die Fassaden bröckeln, das Drama nimmt seinen Lauf. Mit psychologischer Präzision, punktgenauen Dialogen sowie exquisiter Besetzung gelingt Schmid eine famose Vermessung der Familienwelt.

 

Text: Tamara Soliz

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