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Kultur

Kinoprogramm für 
das Odeon
 vom 13. bis 19.01.2011

Donnerstag, 13. Januar 2011 | Text: Gastbeitrag | Bild: Dirk Gebhardt

Geschätzte Lesezeit: 5 Minuten

Hohen Besuch aus der Schweiz im Odeon: zur Deutschlandpremiere des bereits 2007 gedrehten Filmes „Der Freund“ kam am Mittwoch, 12.1.2011, der Regisseur des Films, Micha Lewinsky, mit seinem Kameramann Pierre Mennell in die Domstadt. Man merkte Jürgen Lütz vom FilmKinoText Filmverleih bei seiner Begrüßungsrede deutlich an, wie sehr er sich über diese Premiere freute. Drei Jahre lang arbeitete der Schweizer Micha Lewinsky am Drehbuch, sechs Wochen wurde gedreht und 2007 kam er in die Schweizer Kinos. Jedoch erst drei Jahre danach findet er den Weg auf die deutschen Leinwände. Scheinbar schwer vereinbare Themen wie Tod, Trauer, Liebe und Humor sind die Zutaten des Films – und dann auch noch in schweizerdeutsch mit deutschen Untertiteln. Das hört sich nicht besonders einladend an, doch verdient „Der Freund“ unbedingt eine Chance. Die besondere Geschichte, die mehr als überzeugenden Darsteller, die Musik von Sophie Hunger, die unter die Haut geht und die Atmosphäre durch die Bilder von Pierre Mennell, machen diesen Kinobesuch zu einem großen Kinoabend. Lest bitte auch das Interview Verliebt in eine Unbekannte, das Reinhard Lüke mit dem Schweizer Regisseur geführt hat. Was sonst noch im ODEON gezeigt wird, haben wir hier aufgeführt.

 


Der Freund
1. Woche – ab 12 Jahren
    •    Donnerstag bis Dienstag um 19:00 Uhr
    •    Mittwoch um 21:00 Uhr
Nach „Die Standesbeamtin“ der neue Film von Micha Lewinsky. Im wirklichen Leben wären Emil (Philippe Graber) und Larissa (Emilie Welti /Sophie Hunger) nie ein Paar – sie, die von allen umschwärmte Sängerin – er, ein schüchterner Außenseiter. Ironischerweise erhält Emil erst eine Chance, als Larissa ums Leben kommt: ?Er gibt sich als ihr Freund aus. Endlich bekommt er die Anerkennung, die er immer suchte. Und erst noch eine Art Ersatz-Familie. Eigentlich wäre nun alles gut. Wenn Emil sich nicht verlieben würde – und zwar ausgerechnet in Larissas Schwester (Johanna Bantzer), die natürlich auf keinen Fall die Wahrheit erfahren darf.

Micha Lewinsky („Sternenberg“, „Herr Goldstein“, „Die Standesbeamtin“) hat einen wunderbar melancholischen Film gedreht, der in ungewohnt leichter Weise große Themen vereint: Tod, Trauer, Liebe und Humor. Kurz: Eine Tragikomödie mit Tiefgang – und wunderschöner Musik von Sophie Hunger.?? Schweizer Filmpreis Bester Spielfilm 2008. ?Schweizer Oskar Kandidat 2009


Das Labyrinth der Wörter
2. Woche – ab 6 Jahren
    •    Donnerstag bis Mittwoch um 16:30, 18:15 und 20:00 Uhr
Gérard Depardieu ist das Aushängeschild des französischen Films. Sein Part in dieser kleinen, heiter-melancholischen Produktion ist die des uneingeschränkten Sympathieträgers. Depardieus Germain hat bislang nicht viel Glück im Leben gehabt und doch ist er keineswegs missmutig oder verbittert. Er erscheint vielmehr wie der Prototyp des sanften, tollpatschigen Riesen, dessen gutes Herz auf seine Umwelt ausstrahlt und das ihn bei allem, was er erlebt, niemals im Stich lässt. Germains Leben spielt sich vornehmlich zwischen Gelegenheitsjobs, seinem Stammlokal und einem zu seinem Zuhause umfunktionierten alten Wohnwagen hat. Im Haus nebenan lebt seine alte Mutter (Claire Maurier), um die er sich nach wie vor kümmert. Eines Tages begegnet er im Park einer 90-jährigen, sehr zierlichen und eleganten Dame. Margueritte (Gisèle Casadesus) liebt es so sehr wie er, die Tauben zu beobachten. Und sie liebt die Literatur. Germain hingegen besitzt kein einziges Buch. Er ist praktisch Analphabet, was seiner Neugier jedoch keinen Abbruch tut. Als sie ihm einige Passagen aus Albert Camus’ „Die Pest“ vorliest, schließt er plötzlich die Augen, um jedes ihrer Worte ganz genau nachempfinden zu können. Für Germain und Margueritte beginnt mit diesem stillen Moment eine wunderbare, tiefe Freundschaft.


Die Konferenz der Tiere
3. Woche
    •    Sonntag um 12:30 Uhr
Vor gut 40 Jahren wurde Erich Kästners allegorisches Kinderbuch schon einmal verfilmt. Nun also, ganz zeitgemäß, eine Neuauflage, die die Botschaft der Vorlage behutsam modernisiert, ihrem Geist aber treu bleibt, wenngleich weniger subtil. Einmal mehr muss das Animationskino für eine Umweltschutz-Botschaft herhalten, die man allerdings angesichts der meist toll animierten, witzigen Szenen auch übersehen kann. Dennoch ist „Die Konferenz der Tiere“ ein sehenswerter, hervorragend gemachter Animationsfilm Made in Germany.


Drei
4. Woche – ab 12 Jahren
    •    Donnerstag bis Dienstag um 20:45 Uhr
    •    Sonntag um 14:15 Uhr
    •    Mittwoch um 18:45 Uhr
Mutig verwickelt Regisseur Tom Twyker in seinem neuen postmodernen Beziehungsreigen „Drei“ ein Berliner Paar aus dem Bildungsbürgertum in eine Ménage à trois. Seine lässig romantische Tragikomödie belässt es jedoch nicht bei der klassischen Dreiecksgeschichte. Getragen von seinen Schauspielern, allen voran der exzellenten Sophie Rois, spielt der 45jährige, der mit „Lola rennt“ seinen größten Erfolg feierte, alle Konstellationen durch bis hin zur harmonischen Utopie einer gelebten Dreierbeziehung. Sein Generationenporträt großstädtischer Mittvierziger beeindruckt nicht zuletzt durch die virtuose filmische Umsetzung seiner Versuchsanordnung experimenteller Beziehungsmöglichkeiten.

Kent Nagano – Montreal Symphony

2. Woche – ab 12 Jahren
    •    Sonntag um 12:45 Uhr
Das preisgekrönte Porträt eines der bedeutendsten Dirigenten der Gegenwart von Bettina Ehrhardt. Er gilt als zurückhaltend und drängt nicht in den Mittelpunkt – der Dokumentarfilm KENT NAGANO – MONTREAL SYMPHONY stellt ihn aber genau dahin. Ein Jahr lang hat die Dokumentarfilmerin Bettina Ehrhardt Kent Nagano und das Orchestre symphonique de Montréal (OSM) begleitet – vom Norden Kanadas bis nach Paris – und beobachtet, wie das frankokanadische Traditionsorchester ein neues Musizieren entdeckt. Kent Nagano, der in Doppelfunktion sowohl die bayerische Staatsoper in München als auch das Symphonieorchester Montreal leitet, geht ungewöhnliche Wege, um sein Publikum zu finden: Die Musiker spielen in Schulen, in Montreals Hockeystadion und in den Dörfern der Inuit im Hohen Norden Kanadas. Proben- und Konzertmitschnitte symphonischer Werke von Bruckner, Mahler und Debussy zeigen, wie Kent Nagano Musik entstehen lässt. Ausgezeichnet als „Bester kanadischer Film“ beim International Festival of Films on Art in Montreal 2010.


La Danse – Das Ballett der Pariser Oper (OmU)
3. Woche – ab 6 Jahren
    •    Samstag bis Sonntag um 14:30 Uhr
    •    Mittwoch um 15:45 Uhr
Das Ballett der Pariser Oper gilt als eines der besten Ensembles weltweit. Die Dokumentation zeigt den Lebens- und Arbeitsalltag der Tänzer rund um das Ballett: Vom täglichen Training über Generalproben bis hin zu den eigentlichen Auftritten werden Choreografien von Wayne McGregor, Sasha Waltz, Mats Ek, Rudolf Nurejew, Pierre Lacotte, Pina Bausch und Angelin Preljocaj in ihren verschiedenen Entwicklungsstadien eingefangen. Auch das Zusammenspiel mit Orchester, Kostümbildnern und Bühnentechnik prägt das Routinegeschäft. Neun Wochen lang begleitete der erfahrene Dokumentarfilmer Frederick Wisemann das Pariser Ballettensemble und führt den Zuschauer hinter die Kulissen des Bühnenalltags. Gerade der Kontrast zwischen den schillernden Auftritten mit ihren perfekt brillierenden Tänzern auf der einen Seite und der harten Alltagsrealität aller involvierten künstlerischen Disziplinen auf der anderen Seite wurde authentisch herausgearbeitet, ohne die Frage außer Acht zu lassen, was eigentlich den Tanz ausmacht. Ein Film über die vollkommene Leidenschaft für diese eine Sache: La Danse.


Nowhere Boy
5. Woche – ab 12 Jahren
    •    Donnerstag bis Dienstag um 21:45 Uhr
Nowhere Boy ist eine 2009 produzierte Filmbiografie, die von den frühen Jahren des späteren Beatles-Musikers John Lennon erzählt. Gleichzeitig thematisiert der Film auch die Entstehungsgeschichte einer der erfolgreichsten Musikgruppen. Das Drehbuch basiert auf dem Roman Imagine This: Growing Up With My Brother John Lennon, das von Julia Baird geschrieben wurde, einer Halbschwester John Lennons.
Besonders Beeindruck Kristin Scott Thomas als Lennons Tante und Ziehmutter.


Vergissmichnicht
5. Woche
    •    Donnerstag bis Dienstag um 17:15 Uhr
„Vergissmichnicht“ ist ein heiteres Spiel über die Frage, was im Leben wichtig ist. Margaret hat schon als Kind weiter gedacht als andere. Zu ihrem 40. Geburtstag bringt ihr ein Notar Briefe, die sie als 7-jährige geschrieben hat, um sich daran zu erinnern, worauf es im Leben wirklich ankommt und dass es nie zu spät ist die Weichen neu zu stellen. „Vergissmichnicht“ ist die charmante Aufforderung, die eigenen Träume nicht zu vergessen.“ Kino.de

Text: Gastbeitrag

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