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Kultur

Kinoprogramm für 
das Odeon
 vom 18. bis 24.12.2014

Dienstag, 16. Dezember 2014 | Text: Tamara Soliz | Bild: © Arsenal Filmverleih

Geschätzte Lesezeit: 6 Minuten

Ein Symbol für ganz weit weg, war im 19 Jahrhundert die Stadt Timbuktu. Die Djinguereber Moschee aus Lehmziegeln 1327 fertiggestellt ist eine der ältesten Schulen der Welt. 2012 besetzen radikale Islamisten die Stadt und weite Teile Mali’s. Wie lebt man unter einem Terrorregime, welche Haltung muss sich der Mensch bewahren,um seelisch unbeschadet durch eine solche Zeit zu kommen? Abderrahmane Sissakos Film „Timbuktu“ erzählt die Geschichte von dem Viehzüchter Kidane und dem Fischer Amabou, die in einen Konflikt geraten, da Kühe auch mal Netze zerstören. In seinem Film zeigt der Regisseur die moralischen Probleme auf die mit religiösem Fanatismus einhergehen.

Timbuktu (OmU)
2. Woche – Ab 12 Jahren
    •    Donnerstag bis Dienstag um 19:00 Uhr
    •    Sonntag um 11:45 Uhr
Kidane lebt friedlich mit seiner Frau Satima, seiner Tochter Toya und Issan, einem kleinen, 12 Jahre alten Hirtenjungen in den Dünen, nicht weit von Timbuktu, das in die Hände religiöser Fundamentalisten gefallen ist.
In der Stadt erdulden die Einwohner ohnmächtig das Terrorregime, das von den Dschihadisten eingesetzt wurde, um ihren Glauben zu überwachen. Musik, Gelächter, Zigaretten und sogar das Fußballspielen wurden verboten. Die Frauen sind zu Schatten geworden, die versuchen, würdevoll Widerstand zu leisten.
Jeden Tag werden von auf die Schnelle eingesetzten Tribunalen tragische und absurde Strafen ausgesprochen. Kidane und seine Familie bleiben von dem Chaos in Timbuktu verschont. Aber ihr Schicksal ändert sich, als Kidane aus Versehen Amadou tötet, einen Fischer, der seine Lieblingskuh „GPS“ schlachtete. Nun muss er sich den neuen Gesetzen der ausländischen Besatzer stellen.

Titos Brille
2. Woche
    •    Donnerstag bis Dienstag um 18:30 Uhr
 TITOS BRILLE basiert auf dem gleichnamigen Überraschungserfolg und Bestseller Adriana Altaras‘, die uns hier als Protagonistin an ihrem selbstironischen und humorvollen Road-Movie durch die Geschichte ihrer Familie teilnehmen lässt.
So ungewöhnlich ihr persönliches Familienleben auf den ersten Blick auch sein mag, so beispielhaft steht Adrianas Kindheit und Jugend gleichermaßen für einen Großteil ihrer Generation der Nachkriegskinder – trotz eines prallen Lebens sind die Wunden aus der Vergangenheit ihrer Eltern noch heute zu spüren und die Suche nach den eigenen Wurzeln ein steter Begleiter.
Auf den Spuren der Familie Altaras machen wir eine Reise von Berlin über Gießen, Italien bis nach Zagreb, Split und Rab und die Erfahrung, wie es sich anfühlt, wenn Geschichte persönlich wird. Die Lager, der Widerstand, die Schauprozesse, Flucht und Neuanfang. Mit jüdischem Witz, balkanischem Zorn und deutscher Sturheit knüpft sich Adriana all jene vor, die ihr den Schlaf rauben: von Tito zu Tante Jele, von der kroatischen Regierung zum Waldorf-Internat.

Wo ich wohne. Ein Film für Ilse Aichinger
3. Woche – Ab 6 Jahren
    •    Sonntag um 11:30 Uhr
Das Stille, Beobachtende und Absurde macht das Geheimnis von Ilse Aichingers Poesie aus, das die Filmbilder von WO ICH WOHNE bewahren.
Figuren aus Erzählungen werden lebendig in einem Haus, dessen Stockwerke nach unten sinken.
Auch die von Ilse Aichinger gedrehten, nie gezeigten Super-8-Filme halten das Erstaunen darüber wach, dass wir uns vorfinden, und wie wir uns vorfinden in einer Welt.
Der Film verführt auf sinnliche Weise, sich auf das Werk von Ilse Aichinger einzulassen, welches in seiner Einzigartigkeit für das 20. Jahrhundert steht und zugleich in seiner existentiellen Dimension zeitlos ist.

Höhere Gewalt
4. Woche
    •    Donnerstag bis Dienstag um 21:00 Uhr
Eine junge schwedische Familie macht Skiurlaub in den französischen Alpen. Die Sonne scheint, die Pisten sind herrlich, das Berg-Idyll perfekt. Doch plötzlich geschieht beim Mittagessen auf der Restaurant-Terrasse die Katastrophe: Eine Lawine rast mit voller Wucht auf sie zu. Panisch ergreift Mutter Ebba die beiden Kinder – panisch ergreift Vater Tomas… die Flucht. Als sich der Nebel legt sind alle unversehrt. Das große Unglück ist zwar ausgeblieben, doch zurück bleibt der Schock über Tomas Handeln. Die Kinder streiken, die Ehe kriselt und Tomas muss schwer mit seiner mangelnden Courage und seiner angeschlagenen Männlichkeit kämpfen.?Der auf dem Filmfest in Cannes gefeierte HÖHERE GEWALT seziert meisterhaft die Rollenbilder der modernen Familie. Dabei schafft es Regisseur Ruben Östlund immer wieder mit trockenem nordischem Humor die Dramatik aufzubrechen und eine bissige Komödie zu inszenieren.
„Höhere Gewalt demontiert das männliche Ego mit Witz und Tiefgang.“???“Von allen Satirikern unter den Filmschaffenden zeigt Östlund vielleicht die raffinierteste Art von schwarzem Humor.“ Variety??„Brillant und bitterböse … Östlund gelingt es, Humor und feine Beobachtungen mit in diese Thematik einfließen zu lassen, die dem Film aller Rigorosität zum Trotz eine große Wärme und Sensibilität verleihen.“  Kino-zeit.de?

Magic in the Moonlight (OmU)
4. Woche
    •    Donnerstag bis Dienstag um 20:30 Uhr
    •    Sonntag um 13:45 Uhr
MAGIC IN THE MOONLIGHT, die neue romantische Komödie von Woody Allen, spielt in den 1920er Jahren an der luxuriösen
Côte d’Azur und erzählt die Geschichte eines berühmten Zauberkünstlers, der verzweifelt versucht, eine Hellseherin als Betrügerin zu entlarven.
Der chinesische Hexenmeister Wei Ling Soo ist der berühmteste Zauberer seiner Zeit, doch nur wenige wissen, dass sich hinter diesem Künstlernamen der grantige, arrogante Engländer Stanley Crawford (Colin Firth) verbirgt, der sehr von sich überzeugt ist und jene Spiritisten verachtet, die behaupten, statt zu tricksen wirklich übersinnlich begabt zu sein. Er reist unter falschem Namen an die französische Riviera, um dort die betörende junge Wahrsagerin Sophie Baker (Emma Stone) der Scharlatanerie zu überführen. Doch mit wachsendem Unbehagen wird Stanley Zeuge der tatsächlich äußerst erstaunlichen Fertigkeiten von Sophie: Sie liest Gedanken und legt übernatürliche Fähigkeiten an den Tag, die sich jedem rationalen Erklärungsversuch entziehen und ihn schon bald an sich selbst zweifeln lassen. Es folgt eine Reihe von Ereignissen, die im wahrsten Sinne des Wortes zauberhaft sind und alle Beteiligten in heillose Verwirrung stürzen.
Freuen Sie sich auf MAGIC IN THE MOONLIGHT, ein wunderbarer Film, der uns am Ende allesamt zum Narren hält.

Mr. Turner – Meister des Lichts
7. Woche – Ab 6 Jahren
    •    Freitag bis Sonntag um 15:45 Uhr
Der Maler William Turner (Timothy Spall) führt um das Jahr 1825 ein bewegtes Leben: Neben seiner Kunst der Landschaftsmalerei widmet er sich Reisen, Bordellbesuchen und Zusammenkünften mit dem Landadel. Der Künstler kostet seine Freiheiten aus, an der Londoner Royal Academy of Arts tritt er sehr großspurig auf. Er ist alles andere als diplomatisch und mit seinem eigenwilligen Verhalten stößt Turner so manches Mitglied der ehrenwerten Gesellschaft vor den Kopf. Und auch im Privatleben ist der Umgang mit dem kauzigen Maler überaus schwierig. Er teilt die Wohnung mit seinem Vater William (Paul Jesson) und seiner Haushälterin Hannah Danby (Dorothy Atkinson), deren innige Zuneigung er schamlos ausnutzt. Als der Vater schließlich stirbt, gerät William Jr. in eine tiefe künstlerische und persönliche Krise.

My Old Lady
4. Woche
    •    Sonntag um 14:45 Uhr
Der aus einer wohlhabenden Familie stammende New Yorker Mathias Gold (Kevin Kline) hat ein Problem: Er hat ein Apartment in Paris geerbt, das er gerne verkaufen würde, doch dort haust die 90 Jahre alte Mathilde Girard (Maggie Smith), die nicht vor ihrem Tod aus ihrem Zuhause ausziehen will. Mit ihr wohnt auch noch ihre Tochter Chloé (Kristin Scott Thomas). Als Mathias eine Weile bei den Beiden lebt, um die Verhandlungen zu einem Abschluss zu bringen, merkt er, dass er sich dort eigentlich ganz wohl fühlt…

Das Salz der Erde (OmU)
9. Woche
    •    Donnerstag bis Dienstag um 16:45 Uhr
In den vergangenen 40 Jahren hat der brasilianische Fotograf Sebastião Salgado auf allen Kontinenten die Spuren unserer sich wandelnden Welt und Menschheitsgeschichte dokumentiert. Dabei war er Zeuge wichtiger Ereignisse der letzten Jahrzehnte – von internationalen Konflikten, Kriegen und ihren Folgen, von Hungersnöten, Vertreibung und Leid. Seine beeindruckenden Fotoreportagen haben den Blick auf unsere Welt geformt. Salgado selbst wäre seelisch an dieser Aufgabe fast zugrunde gegangen, wenn er nicht ein neues, ein gigantisches Fotoprojekt begonnen hätte: „Genesis“. Fast die Hälfte unseres Planeten ist bis zum heutigen Tag unberührt. Mit seiner Kamera widmet sich Salgado seit nunmehr fast einem
Jahrzehnt diesen paradiesischen Orten unserer Erde, kehrt an den Ursprung allen Lebens zurück und offenbart uns eine wunderbare Hommage an die Schönheit unseres Planeten.

Der kleine Nick macht Ferien
8. Woche
    •    Samstag um 14:45 Uhr
Endlich Ferien! Der kleine Nick (Mathéo Boisselier), seine Eltern (Kad Merad, Valérie Lemercier) und die Oma (Dominique Lavanant) fahren ans Meer. Am Strand findet Nick sofort neue Freunde: Ben, der gar nicht Urlaub macht, sondern dort lebt und Früchtchen, der den ganzen Tag über isst – sogar Fisch! Rohen Fisch! Jojo hat einen seltsamen Akzent, denn er ist Engländer. Paulchen beschwert sich ständig, und Como nervt, weil er immer Recht haben will. Außerdem lernt Nick Isabelle kennen, ein kleines Mädchen, das ihm bewundernd überall hin folgt. Die Erwachsenen finden es süß, aber Nick bekommt es mit der Angst zu tun. Zum Glück stehen ihm seine Freunde zur Seite und mischen die Szene gehörig auf

Yaloms Anleitung zum Glücklichsein
14. Woche
    •    Sonntag um 13:15 Uhr
    •    Montag bis Dienstag um 17:00 Uhr
Der 83-jährige Psychiater und Bestsellerautor* Irvin D. Yalom ist der wohl bedeutendste Vertreter der existentiellen Psychotherapie. Eine faszinierende Persönlichkeit, die uns nicht nur auf die Suche nach den Tiefen und Untiefen der menschlichen Psyche mitnimmt, sondern auch intime Einblicke in sein eigenes Innenleben gibt. In YALOMS ANLEITUNG ZUM GLÜCKLICHSEIN lässt er uns an seinem reichen Erfahrungsschatz teilhaben und gibt uns Antworten auf Fragen, die uns alle bewegen: Wie lebe ich ein glückliches und erfülltes Leben? Wie führe ich eine harmonische Beziehung? Und wie kann ich alte Verhaltensmuster durchbrechen und mein eigenes Selbst finden?

YALOMS ANLEITUNG ZUM GLÜCKLICHSEIN weckt die Leidenschaft, sich und andere besser zu verstehen und inspiriert den Zuschauer dazu, nie die Neugier auf sich selbst zu verlieren – denn dazu ist es nie zu spät!

Text: Tamara Soliz

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