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Kultur

Kinoprogramm für 
das Odeon 
vom 05. bis 11.06.2014

Donnerstag, 5. Juni 2014 | Text: Tamara Soliz | Bild: © Universal Pictures

Geschätzte Lesezeit: 6 Minuten

Die wahre Schönheit des ganz Gewöhnlichen. Vielleicht lässt sich so die Magie erklären, welche der Film „Boyhood“ von Regisseur Richard Linklater mit Ellar Coltrane, Patricia Arquette und Ethan Hawke bereits nach der ersten Skunde verzeigt. Ein Junge wird erwachsen. Keine besondere Biografie. Scheidungskind, mit großer Schwester. Die allein Erziehende Mutter, findet zwei neue Ehemänner, die auf der Strecke beleihen. Der leibliche Vater kommt alle 14 Tage vorbei, holt die Geschwister zum gemeinsamen Wochenende ab. !2 Jahre lang traf sich das Team um Linklater jedes Jahr um den Film weiter zu drehen immer mit den selben Schauspielern. Wir sehen Menschen altern, auf der Leinwand, ohne Make-Up-Artisten. Ganz real! Ein halbes Leben in drei Stunden, der beste Film im Jahr 2014.

 

Boyhood
1. Woche – Ab 6 Jahren
    •    Donnerstag bis Mittwoch um 20:15 Uhr
    •    Donnerstag bis Mittwoch um 16:00 Uhr
    •    Sonntag um 11:30 Uhr
Vor 12 Jahren, im Jahr 2002, hatte Regisseur Richard Linklater die Idee, einen Film über die Kindheit zu drehen. Dafür wählte er ein einzigartiges cineastisches Experiment: Von 2002 bis 2013 begleitete er den sechsjährigen Mason (Ellar Coltrane) bis zum Eintritt ins College. Kurze, über die Jahre verteilte Episoden aus dem Leben von Mason und seiner Patchwork-Familie – seine zwei Jahre ältere Schwester (Lorelei Linklater) und seine geschiedenen Eltern (Patricia Arquette, Ethan Hawke) – montierte Linklater zu einer berührenden Coming-of-Age-Geschichte.
Mit seinem neuesten Film, gefeiert beim Sundance Festival und bei den Berliner Filmfestspielen, setzt er hiermit einen filmischen Meilenstein.
BOYHOOD zeichnet ein emotional tief berührendes Porträt der Jugend mit all ihren Höhen und Tiefen. Eine Hymne an das Leben voller erzählerischer Kraft und Leichtigkeit.
Mit der Beziehungstrilogie „Before Sunrise“, „Before Sunset“ und „Before Midnight“ haben Linklaters Filme längst einen festen Platz in den Herzen des Publikums und genießen Kultstatus.

Maman und Ich
1. Woche – Ab 6 Jahren
    •    Donnerstag bis Dienstag um 18:30 Uhr
    •    Donnerstag bis Samstag, Montag bis Dienstag um 21:00 Uhr
    •    Sonntag um 21:00 Uhr OmU
    •    Mittwoch um 14:30 Uhr
 „Jungs und Guillaume, zu Tisch!“ – seit Guillaume (Guillaume Gallienne) zurückdenken kann, werden er und seine Brüder mit diesen Worten von der Mutter zum Essen gerufen. Guillaume ist anders als die beiden älteren Söhne der Familie. Sehr zum Missfallen des Vaters interessiert er sich nicht für Sport und andere Jungsdinge. Guillaume ist auf Maman fixiert, die er über alles verehrt und der er jeden Wunsch erfüllen möchte. Und nach zwei Söhnen hätte sie doch so gern ein Mädchen gehabt! Also passt Guillaume die Realität immer mehr ihren Wunschvorstellungen an und schlüpft in die Rolle der Tochter, die Maman nie hatte … Doch nach einigen Umwegen kommt auch für den heranwachsenden Guillaume die Frage: Wer oder was bin ich eigentlich? Wen darf, wen kann ich lieben? Bin ich schwul, wie Maman glaubt, oder was? Nach einigen komischen Probeläufen auf dem Parcours der sexuellen Möglichkeiten, die ihn nach Spanien, England und Deutschland führen, wird der junge Mann durch ein himmlisches Zusammentreffen endlich von allen seinen Zweifeln erlöst. Er – aber nicht Maman …

Kölsche Filmmatinne: EinSturz

    •    Sonntag 08.06. um 11:30 Uhr

Die „Kölsche Filmmatinee“ zeigt mit Unterstützung der WDR-Westzeit und der ehm. Kölner Schauspielintendantin Karin Beier „Ein Sturz“ von Elfriede Jelinek
Regie: Karin Beier, Dramaturgie: Rita Thiele
Eine Produktion des Schauspiel Köln, die wir in der Aufzeichnung der WDR-Theaterredaktion von 2011 zeigen.
Ein Kunstsachverständiger der Erzdiozöse Münster sagte:
„Der größte Verlust seit dem Brand der Bibliothek in Alexandria. Das gesamte Vertragswesen des heiligen römischen Reich deutscher Nation wurde dort in handschriftlicher Kopie sicher verwahrt – über Jahrhunderte – da Köln nicht zu erobern gewesen ist. Selbst die 260 Bombennächte hat dieser Schatz überlebt.“
Ist das so, ich weiß es nicht, es klingt aber furchtbar. Furchtbar war und ist was nur wenige hundert Meter vom Odeon-Kino vor 5 Jahren passierte.
Im Gedenken an die Todesopfer und die Menschen, die Ihr Hab und Gut verloren zeigt die „Kölsche Filmmatinee“ ein besonderes Dokument:
2009 stürzte an der U-Bahnbaustelle der „Nord-Süd-Bahn“ das Kölner Stadtarchiv und das nebenstehendes Haus ein. Zwei Menschen werden getötet. Karin Beier, seinerzeit Intendantin des Kölner Schauspiel reagierte und bat Elfriede Jelinek, ein Stück zum Thema zu schreiben. Beier inszenierte „Ein Sturz“ 2011 selbst und forderte dem Ensemble, darunter prominente Schauspieler wie Caroline Peters und Manfred Zapatka, einiges ab, die Darsteller rutschen durch Schlamm, stehen knietief im Wasser und die Bühne verwandelt sich im Verlauf der Stücke in eine Katastrophenlandschaft.

Die zwei Gesichter des Januars
2. Woche – Ab 6 Jahren
    •    Donnerstag bis Mittwoch um 16:30 Uhr
    •    Donnerstag bis Samstag, Montag bis Mittwoch um 19:00 Uhr
    •    Freitag bis Samstag um 22:45 Uhr OmU
    •    Sonntag um 19:00 Uhr OmU
Im Jahre 1962 lebt der junge Amerikaner Rydal (Oscar Isaac) in Athen. Er hält sich als Stadtführer über Wasser, als er auf dem Parthenon zufällig auf seinen Landsmann Chester MacFarland (Viggo Mortensen) und dessen Frau Colette (Kirsten Dunst) trifft. Rydal sucht die Nähe des Paars und verabredet sich mit ihnen zum gemeinsamen Abendessen mit seiner Freundin Lauren (Daisy Bevan). Doch als Rydal die MacFarlanes in ihrem Hotel besucht, verändert sich sein ursprüngliches Bild des Ehepaars: Er ertappt Chester dabei, wie er einen anscheinend bewusstlosen Mann über den Hotelflur schleift. Nach einem Moment des Zögerns hilft Rydal dem Älteren. Schon bald ist der junge Amerikaner in einem dunklen Netz aus Mord, Eifersucht, Paranoia und Intrigen gefangen…

Ella und das groß?e Rennen
1. Woche – Ab 6 Jahren
    •    Samstag um 14:00 Uhr         Jugendbuch-Woche: Finnland.
Nirgendwo passieren so komische und aufregende Sachen wie in Ellas Schule, das liegt an ihren Mitschülern Hanna, Timo, Pekka, Tiina, Mika, Rambo und natürlich an ihrem Lehrer
Was für ein Schreck: Ellas schöne alte Schule soll abgerissen werden. Dort, wo sie jetzt steht, ist eine Formel -1 Rennstrecke geplant und Ellas Klasse soll in eine ungemütliche Riesenschule wechseln.
Um das zu verhindern gibt es nur eine Chance Ella und ihre Freunde müssen ein Rennen gegen den zukünftigen Formel-1 Weltmeister gewinnen.
Bei Astrid Lindgrens Pippi Langstrumpf war es ein superstarkes Kind mit einem Koffer voller Gold das sich gegen den Rest der Welt behaupten konnte. Bei Timo Parvelas Ella und ihren Freunden ist es eine Gruppe von Kindern die ihre Sicht auf die Welt erfolgreich verteidigt.

Fascinating India 2D
4. Woche – Ab 6 Jahren
    •    Sonntag bis Montag um 14:00 Uhr
„Fascinating India“ ist eine Dokumentation über Indien, seine Bewohner, Natur und Kultur. Indien ist das Sehnsuchtsland vieler Menschen aus der westlichen Hemisphäre, die auf der Suche nach Spiritualität sind: mythisch, geheimnisvoll, reich an Traditionen, Kunst, Kultur, Architektur, Religion sowie beindruckenden Landschaften. Simon Busch und Alexander Sass sind mehrere Monate durch Nordindien gereist, um dem Land und seinen verborgenen Schätzen auf die Spur zu kommen. Sie besuchten die wichtigsten, größten Städte und Tempel des Landes, erforschten Religion, Musik und Dichtung und beobachteten das alltägliche Leben der indischen Bevölkerung. Unter anderem besuchten sie auch das Kumbh Mela, das größte religiöse Fest der Welt, bei dem sich 35 Millionen Pilger versammeln, um im Wasser der Ganges zu baden.

Fräulein Else
3. Woche
    •    Samstag um 15:00 Uhr
Trotz weltweiter Finanzkrise haben es nicht wenige Millionäre geschafft, ihre Schäfchen ins Trockene zu bringen und weiterhin in Luxus zu schwelgen. Ein Teil von ihnen tut dies in einem luxuriösen Hotel in Indien. Dorthin gelangt auch Else (Korinna Krauss), als sie ihre gut situierte Tante Emma (Katalin Zsigmondy) begleitet. Kurz nach ihrer Ankunft erhält sie eine Botschaft aus der Heimat: Ihr Mutter berichtet, dass der Vater sich hoch verschuldet hat und die beiden nun Hilfe benötigten. Kurzerhand versucht Else die Eltern aus der Ferne zu unterstützen. Zunächst sieht es so aus, als würde ihr guter Freund Paul (Michael Kranz) helfen, doch dann vergnügt der sich lieber mit der intriganten Cissy (Marion Krawitz) und überlässt Else sich selbst. Allerdings offeriert der charismatische, reiche Dorsday (Martin Butzke) seine Unterstützung. Als Gegenleistung muss sich Else ihm hingeben…

Grand Budapest Hotel
14. Woche – Ab 6 Jahren
    •    Sonntag bis Montag um 14:30 Uhr
    •    Mittwoch um 21:00 Uhr
Der neue Film von Wes Anderson handelt von einem Concierge in einem Hotel in Budapest, der zwischen den beiden Weltkriegen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts eine Freundschaft zu einem jungen Angestellten pflegt, der mit der Zeit sein engster Vertrauter und Protégé wird. In der Zwischenzeit geht in dem Hotel ein atemberaubender Kunstdiebstahl vonstatten und ein unschätzbar wertvolles Gemälde aus der Renaissance wird entwendet, während in Europa langsam die ersten Zeichen der dunklen, zukünftigen Ereignisse ihre Schatten voraus werfen.

Ü?ber-Ich und Du
5. Woche – Ab 6 Jahren
    •    Mittwoch um 18:30 Uhr
Das Leben des Bohemian Nick Gutlicht (Georg Friedrich) ist auf die schiefe Bahn geraten, nachdem er sich bei den falschen Leuten Geld lieh. Auf seiner Flucht landet Nick zufällig in der Villa des hochbetagten und noch immer umstrittenen Star-Psychologen Curt Ledig (André Wilms). Dieser steht kurz vor einer ungewollten Abreise zu seiner Tochter, die ein Auge auf ihn haben will. Kurzerhand tun sich die beiden Männer zusammen. Nick findet einen festen Unterschlupf und unterstützt Curt, letzterer bleibt wiederum in seiner Villa wohnen und plant in aller Ruhe einen Vortrag. Der befasst sich mit einem dunklen Kapitel seiner Vergangenheit – seiner Rolle als Wissenschaftler im Dritten Reich. Aber auch in der Analyse seines „Betreuers“ erkennt der Psychologe ein interessantes Projekt. Nick hingegen vermutet in der Bibliothek seines „Arbeitgebers“ einen Ausweg aus seinen finanziellen Nöten…

Text: Tamara Soliz

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