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Kultur

Kinoprogramm für 
das Odeon 
vom 10. bis 16.01.2013

Mittwoch, 9. Januar 2013 | Text: Tamara Soliz | Bild: fuechse-film.de

Geschätzte Lesezeit: 9 Minuten

Erzogen zum Widerstand. Die 68er Generation hat viele Stilblüten gezogen. Der Autor Jan Stefan Kolbe ist einer von ihr dokumentarisch auf den Grund gegangen: dem Wunschdenken, dass die Beschäftigung in der deutschen Schwerindustrie Kinder zu besseren Menschen macht und die Zivilgesellschaft gerechter werden lässt. Unter dieser Prämisse wurden Anne, Peter und Gabi – alle Anfang 30 – von ihren Eltern zu „Helden der Arbeiterklasse“ erzogen. Sie wurden als Kinder „Rotfüchse“, als Erwachsene Stahlarbeiter. Jan Stefan Kolbe ist zwei Jahre der Frage nachgegangen, ob und wie diese anerzogenen Ideale heute noch das Leben der jungen Menschen beeinflussen. Der Regisseur nimmt am Dienstag, 15.01.2013 um 19:o0 Uhr an der Premiere im ODEON teil.

Eine weitere Premiere findet am ?Mittwoch, den 16.01.2013 um 18:00 statt, an der der Regisseur und weitere Gäste anwesend sein werden: „Lied des Lebens„.

Der Geschmack von Rost und Knochen
1. Woche – Ab 12 Jahren
    •    täglich um 21:00 Uhr  Film des Monats!
    •    Donnerstag bis Dienstag um 16:45 Uhr
Das dieser Film etwas ganz besonderes sein muss, können Sie schon daran sehen, dass fast jedes Kölner Kino mit ihm eine Preview macht. Angesichts des Filmtitels fühlt man sich als Kinoprogrammmacher etwas hilflos, wer vermutet dahinter schon eine beispiellose Liebesgeschichte? Dieser Film definiert das, was man im Kino erleben kann neu.
Alles beginnt im Norden von Frankreich. Plötzlich findet sich Ali (Matthias Schoenaerts) mit einem fünf Jahre alten Kind in seiner Obhut wieder. Sam ist sein Sohn, doch er kennt ihn kaum. Ohne Geld und Freunde sucht Ali Zuflucht bei seiner Schwester Anna (Corinne Masiero) an der Côte d‘Azur. Sie bringt die beiden in ihrer Garage unter und nimmt das Kind unter ihre Fittiche. Als ein Streit in einem Nachtclub, in dem er als Türsteher arbeitet, außer Kontrolle gerät, macht Ali die Bekanntschaft von Stéphanie (Marion Cotillard). Stephanie trainiert Killerwale im Marineland. Als eine ihrer Shows in einer Tragödie endet, bringt sie ein nächtlicher Anruf erneut zusammen. Stephanie hat ihre Beine verloren und etliche Illusionen. Ali beginnt ihr zu helfen, auf seine Art und ganz ohne Mitleid. Und beide finden dadurch zurück ins Leben… 

Hannah Arendt
1. Woche – Ab 6 Jahren
    •    Donnerstag bis Mittwoch um 20:30 Uhr
    •    Donnerstag bis Dienstag um 15:45 Uhr
    •    Mittwoch um 16:45 Uhr
Es war längst überfällig, das packende Leinwandportrait über die legendäre Philosophin Hannah Arendt. Souverän stellt die versierte europäische Arthouse-Regisseurin Margarethe von Trotta ihre Zeit im New Yorker Exil und ihre Berichterstattung über den Prozess gegen den NS-Bürokraten Adolf Eichmann in den Mittelpunkt des Biopic. Herausragend verkörpert die preisgekrönte Schauspiel-Ikone des Neuen Deutschen Films Barbara Sukowa die unangepasste deutsch-jüdische Theoretikerin des 20. Jahrhunderts zwischen leidenschaftlichen Denken und Fühlen.

Kölsche Matinee: Et es 20 Johr jenau jetz her
einmalig
Ab 6 Jahren
    •    Sonntag um 11:30 Uhr   Das Jubiläumskonzert der „Bläck Fööss“ Futter für unsere Kölsche Seele!  Nicht verpassen! „Et es 20 Johr jenau jetz her“, Live Mitschnitt des Jubiläumskonzert der Bläck Fööss zu deren 20. Geburtstag, (1990) mit Tommy Engel, Bömmel Lückerath, Erry Stocklose¡, Willi Schnitzler, Peter Schütten und Hartmut Priess im Millowitsch-Theater.
Am 14. April 1990 erschien das Doppel-Vinyl-Album der Bläck Fööss zum 20jährigen Bandjubiläum, „Et es 20 Johr jenau jetz her“, produziert von George Harrisons-Concert-for-Bangladesch-Bassist Klaus Voormann. Das Cover geschaffen vom legendären Musikfotografen Herman „the German“ Schulte zeigt die Fööss in den Uniformen der Kölner Garden umrahmt von Kölner Originalen. Unvergessen ist für viele aber vor allem das Jubiläumskonzert der Bläck Fööss im Millowitschtheater mit Bühnengast Peter „De Aap“ Müller und vielen Liedern aus 20 Jahre Bandgeschichte, welches wir in der Aufzeichnung des WDR zeigen. Regie führte Dieter Hens, der es mit wenigen Kameras und sparsamen Licht schafft die dichte Atmosphaere der Millowitschbühne für den WDR ins TVformat zu bringen.? Länge 113 min, mit Pause.?

Rot sind die Füchse – Ab 6 Jahren
Premiere einmalig am Dienstag (15.01.2013) um 19:00 Uhr, zu Gast: Regisseur Jan Stefan Kolbe.
Sie ließen den revolutionären Traum ihrer intellektuellen Eltern Wirklichkeit werden: Arbeiter in einer Fabrik! Denn dort, in Deutschlands Großbetrieben, sahen sie den Schlüssel zu einer gerechteren Gesellschaft. Dabei waren ihre Karrierevoraussetzungen ideal, als Kinder von Ärzten, Lehrern oder Rechtsanwälten. Doch sie waren auch die Kinder von überzeugten Kommunisten der 68er-Generation, und so wurden sie Stahlarbeiter, Werkzeugmacher oder Industrieelektroniker. Das entsprechende politische Bewusstsein bekamen sie von klein auf mit: Anne, Peter und Gabi waren als Kinder »Rotfüchse«. Kommunistische Sommerlager, aufgeheizte Demonstrationen und Gruppentreffen gehörten zu den festen Ritualen ihres Alltags.
Der Regisseur Jan Stefan Kolbe hat Anne, Peter und Gabi, alle Anfang 30 und aus Nordrhein-Westfalen, zwei Jahre in ihrem beruflichen und privaten Alltag begleitet. Wie gehen diese drei jungen Menschen heute mit den Ideologien um, die ihnen mit auf den Weg gegeben wurden? Kämpfen sie noch immer für die Revolution, in einer Zeit, in der der Kommunismus gemeinhin als gescheitert gilt? Und wenn ja, gibt ihnen der wankende Kapitalismus neuen Aufwind – oder am Ende sogar recht?

Das Lied des Lebens
Premiere Mittwoch (16.01.2013) um 18:00 Uhr,  zu Gast  Regisseurin Irene Langemann und Komponist Bernhard König und der Chor „Alte Stimmen“ Köln.

Leben ist ein unaufhörliches Lernen und je weiter Erfahrungen in die Ferne rücken, um so besser lassen sie sich gestalten. Hier erzählen alte und sehr alte Menschen über Singen und Musizieren prägnante Szenen aus ihrer Jugend. Animiert und begleitet von dem experimentellen Komponisten Bernhard König fördert die Musik auf leichte Weise Schweres zu Tage. Diese Rückblicke verband Irene Langemann („Rubljovka – Straße der Glückseligkeit“) zu einer Dokumentation, die durch die Offenheit und Euphorie der betagten Protagonisten berührt.
 Im Stuttgarter Generationenzentrum Sonnenberg führt der Komponist Bernhard König biographische Interviews mit alten Menschen, um deren verschüttete Träume und Traumata aufzuspüren. Zentrales Thema sind die „Lieblings- und Lebenslieder“, die in der eigenen Biographie verankert sind und für eine ganz besondere Geschichte oder Erinnerung stehen. Bei der 78jährigen Magdalena Reisinger löst das Lied „Kann denn Liebe Sünde sein“ einen emotionalen Ausbruch aus. Mit vierzehn Jahren ist sie schwanger geworden. Geächtet von den Dorfbewohnern, täglich von ihrer Mutter verprügelt, brachte sie als fünfzehnjähriges Mädchen eine Tochter zur Welt. Dieses Erlebnis, das auf dramatische, aber auch beglückende Weise ihr Leben geprägt hat, ist für Bernhard König der Ausgangspunkt, das ‚Lied des Lebens’ von Magdalena Reisinger zu komponieren. Stärker als im bloßen Erzählen und Erinnern, kommen in solchen Lebensliedern sehr intensive Emotionen zum Ausdruck. In der Eintönigkeit des Altenheims werden aus bedrückten, erstarrten Senioren klingende und leuchtende Menschen.?Diese Arbeit setzt der Musiker in Köln mit dem Experimentalchor „Alte Stimmen“ fort. Hier darf mitsingen wer mindestens 70 Jahre alt ist und Lust auf musikalische Experimente hat. Die Regisseurin Irene Langemann hat Bernhard König begleitet und dokumentiert, wie die Magie der Musik die Senioren am Neckar und Rhein beflügelt, wie aus ihren Liebesgeschichten und Leidgeschichten Lebenslieder einer Generation werden, die viel durchgemacht und viel zu erzählen hat.  ab 17.1. im Programm.

Anna Karenina
7. Woche – Ab 12 Jahren
    •    Donnerstag bis Samstag, Montag bis Dienstag um 18:00 Uhr
    •    Sonntag um 18:00 Uhr OmU
Die schöne und kluge Anna Karenina (Keira Knightley) hat alles, was ein Mensch sich nur wünschen kann. Sie ist reich verheiratet, geht am russischen Zarenhof ein und aus und lebt auch sonst ein glanzvolles Leben. Eigentlich könnte sie also vollkommen glücklich sein, wäre da nicht ihre Ehe mit dem reichen und gefühlskalten Fürsten Alexei Alexandrowitsch Karenin (Jude Law). Dieser ist ein hoher Regierungsbeamter und sieht in seiner Karriere die Erfüllung seines Lebens. Für seine junge Frau hat er wenig Verständnis, gibt er ihr doch genügend Geld und hohes Ansehen. Anna Karenina steht Alexei Karenin zwar treu zur Seite, vermisst jedoch die Leidenschaft in ihrem Leben. Doch dann lernt Anna Karenina eines Tages den jungen und sehr attraktiven Grafen Wronsky (Aaron Johnson) kennen und verliebt sich in ihn. Anna ist hin und her gerissen zwischen ihrem Pflichtgefühl zum Fürsten Karenin und ihrer leidenschaftlichen Liebe zu Wronsky. Das Unheil nimmt seinen Lauf.

Beasts of the Southern Wild (OmU)
5. Woche – Ab 12 Jahren
    •    Donnerstag bis Montag um 19:00 Uhr
Mit einer sensationell guten Kinderdarstellerin erzählt “Beasts of the Southern Wild” von einer Gemeinschaft von Außenseitern und Verlierern, die im Sumpfdelta um New Orleans bewusst die geregelte Gesellschaft meiden. Unter ihnen wird die sechsjährige Hushpuppy unkonventionell liebevollen von ihrem Vater aufgezogen und auf die Härten des Lebens vorbereitet. Auf sich gestellt, entwickelt das Kind eine fantastische Welt, die den Film zu einem der besten des Jahres macht.

Das Venedig Prinzip (OmU)
6. Woche
    •    Sonntag um 11:15 Uhr
Venedig: Das ist Romantik pur, das ist die Sehnsucht aller Europäer, der Traum aller Amerikaner, der Wunsch der Japaner. Doch die schönste Stadt der Welt wird abends zur Geisterstadt: Ganze Viertel stehen schon leer; von ihren Bewohnern längst verlassen, dienen diese unbewohnten Gemäuer dem Geschäft mit einem Mythos. 20 Millionen Fremde besuchten die Stadt im letzten Jahr, das sind durchschnittlich 60.000 am Tag, und in diesem Jahr werden es wieder mehr sein.
Ihnen stehen inzwischen noch 58.000 Einwohner entgegen, so viele wie zuletzt nach der großen Pest von 1438. Und nächstes Jahr werden es wieder weniger sein. Denn die Stadt wird unbewohnbar. Das urbane Eigenleben Venedigs ist beinahe zusammengebrochen, es existiert kaum noch.
Der Film zeigt, was vom venezianischen Leben übrig geblieben ist: eine Subkultur touristischer Dienstleister; ein Hafen für die monströsen Kreuzfahrtschiffe, der auf seine Erweiterung wartet; Venezianer, die auf das Festland ziehen, weil es keine bezahlbaren Wohnungen mehr gibt; eine alte Adlige, die die Stadtverwaltung mit Hohn überzieht; ein Immobilienmakler, der darüber nachdenkt, das sinkende Schiff zu verlassen. Ein Requiem auf eine immer noch grandiose Stadt. Ein Lehrstück darüber, wie öffentliches Gut zur Beute einiger Weniger wird. Ein Hohelied auf die letzten Venezianer, ihren Witz und ihr Herz. DAS VENEDIG PRINZIP. Eine Stadt geht baden.

Der kleine König Macius
5. Woche
    •    Sonntag um 13:00 Uhr
Die Kindererzählung von Janusz Korczak ist ein spannendes Abenteuer für die Kleineren unter den jungen Kinogängern. Im reduzierten und angenehmen Zeichenstil zeigen Lutz Stützner und Inés Keerl die Geschichte des kleinen Macius, der über Nacht zum König wird. Ein kurzweiliger Familienspaß, der sich wie jeder guter Kinderfilm den großen Fragen der Pädagogik stellt.

Die Köchin und der Präsident
4. Woche – Ab 6 Jahren
    •    Donnerstag bis Freitag, Montag bis Mittwoch um 15:00 Uhr
    •    Samstag bis Sonntag um 14:45 Uhr
Hortense Laboire (Catherine Frot) wird völlig überraschend gefragt, ob sie fortan den französischen Präsidenten Francois Mitterand (Jean D’ormesson) bekochen möchte. Die bodenständige Köchin aus einem französischem Provinznest zieht dankbar in den Elysée-Palast ein und wirbelt die steife Männergesellschaft kräftig durcheinander. Ihre französische Hausmannskost versetzt den Präsidenten zurück in längst vergessene Zeiten. Die kulinarischen Köstlichkeiten locken ihn sogar des Nachts in die Küche von Hortense Laboire. Doch die Köchin eckt mit ihrer unkonventionellen Art auch an und wird schließlich vor die Wahl gestellt, sich entweder besser an die Etikette anzupassen oder aber den Job aufzugeben und dem Präsidenten und dem Elysée-Palast den Rücken zu kehren.

In Ihrem Haus
3. Woche – Ab 6 Jahren
    •    Mittwoch um 19:00 Uhr
Kein Film gleicht bei François Ozon dem vorangegangenen. Mit dem vielschichtigen, spielerischen Genrezwitter „In ihrem Haus“ setzt der Franzose diese Tradition abermals fort. Die Geschichte eines frustrierten Lehrers, der in einem seiner Schüler ein Literaturgenie entdeckt zu haben glaubt, lässt sich in keine Schublade einordnen. Was in einem Moment noch einer Kunstsatire ähnelt, erscheint schon in der nächsten Szene wie ein raffiniert erzählter Psychothriller. In Toronto wurde soviel Experimentierfreude mit dem FIPRESCI-Preis der internationalen Filmkritik ausgezeichnet, auf der Filmkunstmesse gab es den Preis der Jugendjury.

Sagrada
4. Woche – Ab 6 Jahren
    •    Sonntag um 13:45 Uhr
Die «Sagrada Fami­lia» in Barcelona ist ein einzigartiges, faszinierendes Bauprojekt mit einem genialen, einst umstrittenen Vater – Antoni Gaudi­ – einer riesigen Familie von Mitwirkenden, einer Geschichte voller Höhenflüge und Abgründe und einer Unzahl von aufgeworfenen Fragen. Die Biographie dieses Bauwerkes – seit 1882 im Bau und heute gut zur Hälfte fertig gestellt –, bildet den Ausgangspunkt für Stefan Haupts Film SAGRADA – el misteri de la creacia.
Normalerweise erleben wir eine Kathedrale, einen Tempel, einen Dom in seiner fertig gestellten,  vollendeten Form – als Zeuge einer längst vergangenen Zeit. Doch der Bau der Sagrada Fami­lia ist alles andere als abgeschlossen. Das Bauwerk entsteht und wächst, heute noch, und dies bereits seit über 125 Jahren. Wer war der Mann, der diese Kathedrale entworfen hat? Was trieb ihn dazu an? Wer waren seine Nachfolger? Wer sind die Menschen – Handwerker, Arbeiter, Künstler, Architekten – die heute an der Sagrada Fami­lia weiter arbeiten und sie vollenden wollen? Was treibt sie dazu an?
Letztlich dreht sich der Film, inspiriert von Gaudi­s Vision, um die urmenschlichen Suche nach dem Kern unseres Daseins, unserer Herkunft und unserem Ziel; umdie Frage nach unserer menschlichen Schöpfungskraft – und wofür wir sie einsetzen wollen.

Liebe
18. Woche – Ab 12 Jahren
    •    Mittwoch um 15:30 Uhr
Erst großer Beifall bei der Pressevorführung, dann Standing Ovations bei der offiziellen Weltpremiere in Cannes und schließlich die Goldene Palme – ein neuer Coup des österreichischen Maestros Michael Haneke. Vor drei Jahren stand er für „Das Weiße Band“ bereits auf dem Siegertreppchen ganz oben. Sein Thema diesmal: der Tod. Die Machart: Ein Kammerspiel mit 3 Personen. Reines Kinogift, möchte man meinen. Weit gefehlt! Ein Triumph der Filmkunst und der Humanität wird man danach feststellen. Großartig gespielt, fesselnd inszeniert und bereits jetzt ein heißer Oscar-Kandidat. Euphorische Kritiken und Palme dürfte dem Publikum die Schwellenangst nehmen, die Mund-zu-Mund-Propaganda noch viel mehr. Das Filmkunst-Ereignis des Jahres!
„Michael Hanekes Film LIEBE ist alles, was der Titel verspricht: zart, wahrhaftig und groß…“ FAZ
„Mit LIEBE ist der österreichische Filmemacher Michael Haneke in den Kino-Olymp aufgestiegen“ SZ
„Ihn den besten Film des Jahres zu nennen, ist eine Untertreibung; er überstrahlt eine Zeit“ Tagesspiegel
„eine(r) der ganz großen Augenblicke der Kinogeschichte“ Die Zeit

Text: Tamara Soliz

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