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Kultur

Kinoprogramm für 
das Odeon 
vom 11. bis 17.07.2013

Freitag, 12. Juli 2013 | Text: Tamara Soliz | Bild: © Schwarz-Weiss

Geschätzte Lesezeit: 6 Minuten

Meskalin im Tomatensaft: Das neue Mittel gegen Flugangst? Vielleicht auch für Bundesinnenminister Friedrich auf dem Weg zu unseren amerikanischen Verbündeten. Danach noch ein paar „Klare“ vor der Aussprache mit den Experten von der NSA. Dann lässt sich viel besser über das Verletzten der Privatsphäre Deutscher Bürger freundschaftlich die Hände schütteln, so als Bündnispartner. Bestimmt nicht abgehört wird im Kino. Der Geräuschpegel ist zu hoch. Wer also mal wieder Privat sein möchte, ohne von diversen Männern mit Schlapphüten belauscht zu werden weis wo er hin muss.

 

Jackie – Wer braucht schon eine Mutter
Preview
Ab 12 Jahren
    •    Sonntag um 15:00 Uhr
Auf den scheinbar ausgetretenen Pfaden des Road-Movies gelingt es der niederländischen Regisseurin Antoinette Beumer, dem Genre eine wunderbare Aktualisierung zu verpassen und die darin durchlebte Krise und Selbstfindung in moderne Familienstrukturen zu übersetzen. „Jackie“ ist ein warmherziger, unterhaltsamer und überraschender Film über drei starke Frauen, die sich der Frage stellen, was Herkunft für sie bedeutet und sich darauf einlassen, dass die Antwort ihr bisheriges Leben grundlegend verändern wird.  Mit einer großartigen Holly Hunter in der Titel Rolle!

 

Kölsche Matinee: Vivat Gülich und der Bürger Freiheit
0. Woche – Ab 12 Jahren
    •    Sonntag um 11:30 Uhr
Gezeigt werden die Filme :

„Köln am Rhein Du schönes Städtchen“
1959,  42 Min., S/W, Buch: Fritz Franz Florian, Regie: Martin Neumann
Köln im Jahr 1959, das Köln unserer Eltern und Großeltern. Wie sah es um den Dom aus, wie die Pfarrprozession im Vringsveedel. Kaffeetrinken am Ring ? Wie sah es am Ebertplatz, wie im „Früh am Dom“ aus. Wie lebten die Menschen in der Domstadt und wie empfingen sie ihre Gäste aus aller Welt ? Der Film gibt herrliche Antworten, aus lange vergangener Zeit.

 „Vivat  Gülich  und  der  Bürger  Freiheit“
1988, 60 Min., Farbe,  Buch Peter: Moebius und Christel Fomm,  Regie: Hanno Brühl
Eine fiktive Reportage mit Spielszenen, über den Besuch des im 17.Jahrhundert hinge-richteten Kölner Rebellen Nikolaus Gülich im Köln des Jahres 1987. Gülich, ein Rebell gegen den „Kölschen Klüngel“, Weinhändler und Linnenkrämer, geboren 1644 in Köln und 1686 als „Hauptrebell und Rädelsführer von Tumulten“ auf der Mülheimer Heide vom Scharfrichter in Düsseldorf enthauptet. Er bezahlte seinen Kampf gegen den „Kölschen Klüngel“, seinen Mut gegen Unrecht und Korruption, sein bürgerliches Selbstbewußtsein mit dem Tod.

Französische Filmtage Köln 2013 (OmU)
2. Woche – Ab 12 Jahren

Alle  Filme im O.m.U.   

Fr.  12.7. 21.00 Uhr  „Paulette“ von Jérôme Enrico (87 Min.)  + Wdh.:    Di. 16.7. 17.00 Uhr
Sa.  13.7. 17.00 Uhr „Tango Libre“ von Frédéric Fonteyne (89 Min.) + Wdh.:  Di. 16.7. 21.00 Uhr
Sa.  13.7. 21.00 Uhr „El artista y la modela – Das Mädchen und der Künstler“ von Fernando Trueba (105 Min.) + Wdh.:  Mo. 15.7. 17.00 Uhr
So. 14.7. 21.00 Uhr „Vous n’avez encore rien vu  –  Ihr werdet euch noch wundern“ von Alain Resnais (115 Min.)
Mo. 15.7. 21.00 Uhr „L‘ exercice de l’etat  –  Der Aufsteiger“ von  Pierre Schoeller (115 Min.)“ +  Wdh.:
Mi.  17.7.  20.00 Uhr  „La Cage dorée  – Portugal mon amour“ von Ruben Alves (90 Min.)
Abschlußfilm mit anschließendem Empfang und Bekanntgabe des Publikumspreisträgers.
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Almodovar: Fliegende Liebende
2. Woche – Ab 16 Jahren
    •    Donnerstag bis Samstag, Montag bis Mittwoch um 20:30 Uhr
    •    Donnerstag bis Mittwoch um 16:45 Uhr
    •    Sonntag um 20:30 Uhr OmU
„Verehrte Fluggäste, aufgrund eines kleinen technischen Problems werden wir in Kürze notlanden, falls wir es bis zum nächsten Flughafen schaffen sollten. Es besteht kein Grund zur Beunruhigung, aber ein Gebet könnte sicherlich nicht schaden. Wir wünschen noch einen angenehmen Flug.“ Die Durchsage der Chef-Stewards Joserra (Javier Cámara), Fajas (Carlos Areces) und Ulloa (Carlos Areces) sorgt jedoch für weniger Panik, als man annehmen könnte, denn die meisten Passagiere sind bereits von Schlaftabletten und Meskalin im Tomatensaft völlig benebelt. Das Mittelchen im Saft sorgt zudem dafür, dass sich die enthemmten Reisenden bald grenzenlose Freiheiten nehmen. Es kommt zu Heulkrämpfen, Seelen-Offenbarungen und Ganzkörperstriptease. Da außerdem der Funkverkehr der Piloten Benito (Hugo Silva) und Alex (Antonio de la Torre) mit dem Personal am Boden nur noch über die Lautsprecher funktioniert, können diese den Wahnsinn auch noch live mitanhören.

Before Midnight
5. Woche
    •    Samstag um 14:45 Uhr
    •    Sonntag um 14:45 Uhr OmU
    •    Mittwoch um 16:00 Uhr
Der Gewinner des Silbernen Bären kehrt mit dem Abschluss der Trilogie zur Berlinale zurück! Im Jahr 1995 wurde Richard Linklaters BEFORE SUNRISE, ein unvergesslicher Film über das Lieben, das Leben und den Zauber des richtigen Augenblicks, für die Beste Regie ausgezeichnet. Neun Jahre später begeisterte BEFORE SUNSET, die berührende Geschichte um die wiederholt zufällige und verheißungsvolle Begegnung von Jesse (Ethan Hawke) und Celine (Julie Delpy), erneut das Berlinale Publikum.

Regisseur und Hauptdarsteller, die auch gemeinsam das Drehbuch schrieben, durften sich über eine Oscar®-Nominierung für das Beste adaptierte Drehbuch freuen. Inzwischen sind wieder neun Jahre vergangen: Mit BEFORE MIDNIGHT liefert Richard Linklater den langersehnten Höhepunkt der Welterfolge mit Kultstatus.

FIRST POSITION – Ballett ist ihr Leben (OmU)
2. Woche – Ab 12 Jahren
    •    Freitag bis Dienstag um 19:00 Uhr
    •    Samstag um 15:00 Uhr
    •    Mittwoch um 18:00 Uhr
Es muss nicht immer Wenders sein, wenn es um Dokumentarfilm und Ballett geht. In ihrem grandiosen Kinodebüt begleitet Bess Kargman eine Handvoll Teenager, die den großen Ballett-Traum ihres Lebens verwirklichen wollen. Um ein begehrtes Stipendium zu bekommen, müssen sie gegen 5.000 Konkurrenten bei einem renommierten Wettbewerb antreten. Sensibel, unaufdringlich und dennoch mitreißend zeichnet der Film die Porträts dieser höchst unterschiedlichen Ausnahme-Talente. „Black Swan“ meets „Billy Elliot“ – zugleich eine elegante Ohrfeige für das lärmende TV-Superstar-Getöse von Bohlen und Co. Die (Publikums-)Preise auf diversen Festivals sowie mehr als 90 Prozent Zustimmung auf dem Kritiker-Portal „Rotten Tomatoes“ deuten beim Zuschauer-Zuspruch auf eine prima Position.

Die mit dem Bauch tanzen
6. Woche – Ab 6 Jahren
    •    Donnerstag bis Mittwoch um 18:45 Uhr
    •    Sonntag um 13:30 Uhr
Das Älterwerden ist ein Thema, das niemandem besonders behagt, aber dem sich dennoch jeder eines Tages stellen muss. Vor allem Frauen sehen sich mit Beginn ihrer Wechseljahre mit dem Klischee konfrontiert, dass ein „Altern in Würde“ gleichbedeutend mit dem Verstecken des eigenen Körpers und der Besinnung auf eine Großmütterchen-Rolle sei. Die Mutter der Regisseurin Carolin Genreith sieht das jedoch anders. Einmal in der Woche legen sie und ihre Freundinnen alle Hemmungen ab, ziehen sich bunte Kostüme an und lassen beim Bauchtanz ihre Hüften kreisen. Carolin Genreith ist zu Beginn nicht besonders glücklich über das Hobby ihrer Mutter. So nimmt sie in ihrer Dokumentation, in der sie ihre eigene Mutter und zwei ihrer Freundinnen porträtiert, die Rolle der skeptischen Vertreterin ihrer Generation ein. Bei ihrer Arbeit lernt sie sehr unterschiedliche Lebensmodelle kennen.

Freier Fall
5. Woche – Ab 12 Jahren
    •    Freitag bis Samstag um 22:15 Uhr
Karriereaussichten bei der Bereitschaftspolizei, Nachwuchs unterwegs, die Doppelhaushälfte von den Eltern vorfinanziert: Marcs Leben ist gut eingerichtet.?Doch dann lernt er bei einer Fortbildung den Kollegen Kay kennen. Beim gemein-?samen Lauftraining lernt Marc ein neues Gefühl von Leichtigkeit kennen – und wie?es ist, Gefühle für einen Mann zu entwickeln.?Hin- und hergerissen zwischen der ihm vertrauten Welt und dem Rausch der neuen Erfahrung gerät ihm sein Leben zusehends außer Kontrolle. Im freien Fall kann Marc?es niemandem mehr recht machen. Am wenigsten sich selbst.
Pressestimmen: 
„Das schönste Liebespaar der Berlinale.“?(Knut Elstermann, RBB Radio Eins)??“Eine vibrierende Darstellungskraft bis in die Nebenrollen -?beeindruckend!“ (FAZ)??“Eine Verwirrung der Gefühle, die einen fatalen Sog entwickelt.“?(Der Tagesspiegel)??“Die deutsche Antwort auf BROKEBACK MOUNTAIN.“ (3sat)
 
Max Beckmann – Departure
8. Woche – Ab 6 Jahren
    •    Sonntag um 13:15 Uhr
Wie für andere Künstler seiner Generation war es die Erfahrung des Ersten Weltkriegs, die den Werdegang Max Beckmanns in neue, bis dato unbekannte Bahnen lenkte. Das Erlebnis existentieller Einsamkeit und der Verlust aller tragenden Konventionen machen ihn zu einem radikalen Wahrheitssucher. Direkt und unerbittlich „sieht“ er seine Zeit und immer wieder auch sich selbst an, um einen gültigen Ausdruck, eine bleibende Form zu finden, auf der Suche nach einer modernen Form der figurativen Malerei. So sehr Max Beckmanns Werke in ihrer Zeit, in der Erfahrung der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts verwurzelt sind, so wenig haben sie bis heute an Wucht und Geheimnis verloren.
MAX BECKMANN – DEPARTURE ist ein Film der vielfachen Bewegung: An die Orte seines Wirkens, von Berlin über Frankfurt, Paris und Amsterdam bis nach New York; in eine ruhelose Zeit, dokumentiert in den vielfach erst kürzlich erschlossenen Selbstzeugnissen der Briefe und Tagebücher; besonders aber in Beckmanns Kunst selbst, deren Entwicklung vor allem anhand der Selbstbildnisse und drei der großen Triptychen Beckmanns – ABSCHIED, ANFANG, ARGONAUTEN – sichtbar und erfahrbar wird. Entstanden in Zusammenarbeit mit Mayen Beckmann, der Enkelin des Künstlers, und im besten Sinn begeisternd kommentiert von den Beckmann-Experten Didier Ottinger, Reinhard Spieler und Uwe M. Schneede, ist MAX BECKMANN – DEPARTURE das faszinierende Porträt eines einzigartigen Künstlers.

Text: Tamara Soliz

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