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Kultur

Kinoprogramm für 
das Odeon 
vom 11. bis 17.10.2012

Freitag, 12. Oktober 2012 | Text: Tamara Soliz | Bild: Archiv

Geschätzte Lesezeit: 6 Minuten

Anfang der 1970er Jahre versetzten die Pläne zum Bau eines Atomkraftwerks die Bewohner der kleinen Elbgemeinde Brokdorf in Aufruhr.??Es folgten große Proteste, die den Ort spalteten und die Republik 13 Jahre lang in Atem hielten. 1986, kurz nach dem Super-GAU von Tschernobyl, ging das AKW ans Netz.?Es wurde ruhig in der Marsch, und nur noch wenige Dorfbewohner hielten an ihrem Widerspruch fest.??Mit Neugier auf diese Menschen und ihren Alltag mit einem AKW vor der Haustür macht sich der Film auf in den abgelegenen Landstrich. Ein Jahr lang umkreist er das „Ding“ und taucht mit den Erinnerungen der widerständigen Anwohner und altem Filmmaterial ein in eine bewegende Vergangenheit. Doch dann wird die Geschichte von der Gegenwart auf eine Weise eingeholt, die niemand erwartet hätte. „Das Ding am Deich“ ist am Mittwoch um 20:00 Uhr im Odeon zu sehen mit anschließender Diskussion.

Die Wand
1. Woche – Ab 2012 Jahren
    •    Donnerstag bis Dienstag um 20:00 Uhr
    •    Donnerstag bis Dienstag um 17:45 Uhr
    •    Donnerstag bis Dienstag um 15:30 Uhr
    •    Mittwoch um 16:45 Uhr
Als unverfilmbar wurde Marlen Haushofers „Die Wand“ jahrelang bezeichnet, erzählt der Roman doch komplett aus der Innensicht einer Frau, die durch eine unsichtbare Wand von der Außenwelt isoliert ist. Julian Roman Pölsler Adaption schafft es durch seine starke Hauptdarstellerin und exzellenten Einsatz von Bild und Ton, über weite Strecken ein eindrucksvolles Filmerlebnis zu kreieren.

Kölsche Matinee: Heinrich Pachl ?? zum Gedenken
einmalig – Ab 12 Jahren
    •    Sonntag um 11:30 Uhr
Mitte letzen Jahres schlug Heinrich Pachl dem Team der Kölschen-Filmmatinee die Aufführung seiner TV-Dokumentation „Homo Blech-Verfahrene Erfahrungen“ von 1987 zur Aufführung vor. Seine Satire über Verkehrspolitik und Stresse bei der Parkplatzsuche, für die Pachl den Adolf-Grimme-Preis erhielt zeigen wir in Verneigung vor dem selbsternannten „Spezialist für vertrauensstörende Maßnahmen“.
Ebenfalls gezeigt wird „Südstadt in Aspik- Eine Ver-Führung mit Heinrich Pachl“ von Christl Fomm, Heinrich Pachl und Hanno Brühl. Wir erleben Heinrich Pachl als scharfzüngigen Reiseführer durch die Kölner Südstadt Mitte der 80er Jahre.
 
„Homo Blech“, BRD 1987
Regie: Knut Fischer, Heinrich Pachl, WDR, 44 Min.
 
„Südstadt in Aspik Eine Ver-Führung mit Heinrich Pachl“
Länge: 64 min 10 sek
Ein komödiantisches Dokumentarspiel
Deutschland 1985
Regie:    Christel Fomm

 

Wir Kinder aus Bullerbü
4. Woche
    •    Sonntag um 14:30 Uhr
Lasse Hallströms Verfilmung des Astrid Lindgern Klassikers gilt als eine der schönsten.
Bullerbü – das ist ein kleiner Ort in Schweden, in dem die Kinder Lisa, Anna, Britta, Bosse, Lasse, Olle und die klein Kerstin zu Hause sind.
Wenn sogar die Schulzeit in Bullerbü (fast) nur angenehme Seiten hat, was soll man da erst von den endlos langen Sommerferien erwarten? Lisa, Britta und Inga, Lasse, Bosse und Olle wissen, was die Sommermonate für sie bedeuten: Die schönste Zeit des Jahres. Wenn die Nächte nicht dunkel werden, kann man endlich den Wassergeist belauschen, kann in der Scheune übernachten oder Krebse fangen. Wenn die Tage endlos scheinen, dann ist sogar der weite Weg zum Krämer ein Erlebnis…

Das Ding am Deich
1. Woche – Ab 12 Jahren
    •    Mittwoch um 20:00 Uhr
Anfang der 1970er Jahre versetzten die Pläne zum Bau eines Atomkraftwerks die Bewohner der kleinen Elbgemeinde Brokdorf in Aufruhr. ??Es folgten große Proteste, die den Ort spalteten und die Republik 13 Jahre lang in Atem hielten. 1986, kurz nach dem Super-GAU von Tschernobyl, ging das AKW ans Netz.? Es wurde ruhig in der Marsch, und nur noch wenige Dorfbewohner hielten an ihrem Widerspruch fest.??Mit Neugier auf diese Menschen und ihren Alltag mit einem AKW vor der Haustür macht sich der Film auf in den abgelegenen Landstrich. Ein Jahr lang umkreist er das „Ding“ und taucht mit den Erinnerungen der widerständigen Anwohner und altem Filmmaterial ein in eine bewegende Vergangenheit. Doch dann wird die Geschichte von der Gegenwart auf eine Weise eingeholt, die niemand erwartet hätte: Zuerst beschließt die Bundesregierung längere Laufzeiten für alle AKW, und nur wenig später bebt in Japan die Erde …??„Die Regisseurin begleitet die engagierten, liebenswerten Protagonisten in ihren Erinnerungen und aktuellen Protestaktionen. Damit zeichnet sie sensibel und hoch emotional ein Stück Lebensweg, der durch den beharrlichen Kampf um Demokratie und Mitbestimmung geprägt ist.?

Die kontinuierliche Dokumentation über diesen langen Zeitraum sowie die Fülle an Archivmaterial und Zeitzeugengesprächen machen den Film zu einem in dieser Art einmaligem Zeitzeugendokument der jüngeren deutschen Geschichte.“ (Jury Begründung, Förderpreis der DEFA-Stiftung beim Filmfestival Max Ophüls Preis 2012)
Mit anschließender Diskussion / Partner: Das atomische Cafe
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3 Zimmer, Küche, Bad
2. Woche – Ab 12 Jahren
    •    Donnerstag bis Sonntag, Dienstag um 21:00 Uhr
Ausziehen, einziehen, umziehen. Das Motiv ist von vorneherein klar. Das sagt das Plakat, das sagt der Trailer, das macht der Titel deutlich: Hier geht’s um Wohnungen und das Wechseln von Wohnungen. Und so, wie man aus- und wieder einzieht, wie man seine Bleibe wechselt, so wechselt man auch seine Partner. 3 Zimmer/Küche/Bad ist ein Film über Mit- und Endzwanziger, über das Lebensgefühl als WG-ler, über den Lebensabschnitt, der zwischen dem Kindsein und dem Gründen einer eigenen Familie liegt. Und mehr noch: Der Film ist eine herrliche Komödie, wie man sie sich häufiger im deutschen Film wünscht.

Berg Fidel – Eine Schule für alle
5. Woche
    •    Sonntag um 13:45 Uhr
    •    Mittwoch um 15:45 Uhr
Ein bewegendes Plädoyer für ein gemeinsames Lernen von behinderten und nicht behinderten Menschen.
„Wenn Kinder nicht von klein auf lernen, dass Menschen verschieden sind, wann dann?“ 
„Inklusive Schule“ ist ein vieldiskutiertes Schlagwort im Bildungssektor: Es geht um Schulen, die nicht ausgrenzen wollen, sondern integrieren. „Die Berg Fidel“ Schule in Münster folgt diesem Konzept und steht im Mittelpunkt des genau beobachteten Dokumentarfilms von Hella Wenders. Angenehm undogmatisch porträtiert sie die Schüler und enthält sich dabei jeder Wertung über Vor- und Nachteil dieser besonderen Schulform.

Die Wohnung
11. Woche
    •    Sonntag um 12:30 Uhr
Im Alter von 98 Jahren stirbt Großmutter Gerda. Kurz darauf versammelt sich die Familie in ihrer Wohnung in Tel Aviv, um diese aufzulösen. 70 Jahre lang hat sie hier mit Ehemann Kurt gelebt, weggeschmissen haben sie nichts.
Inmitten unzähliger Briefe, Fotos und Dokumente entdeckt die Familie Spuren einer unbekannten Vergangenheit: Die jüdischen Großeltern waren eng befreundet mit der Familie des SS-Kommandanten Baron Leopold von Mildenstein.
Filmemacher und Enkel Arnon Goldfinger nimmt zusammen mit seiner Mutter den Kampf auf: mit Wut und Mut gegen die Kisten, den Staub, die Antiquitätenhändler, die Familie, die Vergangenheit und die Gegenwart, Verdrängung und Wahrheit.

Liebe
5. Woche – Ab 12 Jahren
    •    Donnerstag bis Sonntag, Dienstag um 18:30 Uhr
    •    Donnerstag bis Sonntag, Dienstag um 16:00 Uhr
    •    Montag, Mittwoch um 17:30 Uhr
Erst großer Beifall bei der Pressevorführung, dann Standing Ovations bei der offiziellen Weltpremiere in Cannes und schließlich die Goldene Palme – ein neuer Coup des österreichischen Maestros Michael Haneke. Vor drei Jahren stand er für „Das Weiße Band“ bereits auf dem Siegertreppchen ganz oben. Sein Thema diesmal: der Tod. Die Machart: Ein Kammerspiel mit 3 Personen. Reines Kinogift, möchte man meinen. Weit gefehlt! Ein Triumph der Filmkunst und der Humanität wird man danach feststellen. Großartig gespielt, fesselnd inszeniert und bereits jetzt ein heißer Oscar-Kandidat. Euphorische Kritiken und Palme dürfte dem Publikum die Schwellenangst nehmen, die Mund-zu-Mund-Propaganda noch viel mehr. Das Filmkunst-Ereignis des Jahres!
 Unser Tipp des Jahres!
Pressezitate zum Film:?„Michael Hanekes Film LIEBE ist alles, was der Titel verspricht: zart, wahrhaftig und groß…“ FAZ?„Mit LIEBE ist der österreichische Filmemacher Michael Haneke in den Kino-Olymp aufgestiegen“ SZ?„Ihn den besten Film des Jahres zu nennen, ist eine Untertreibung; er überstrahlt eine Zeit“ Tagesspiegel?„eine(r) der ganz großen Augenblicke der Kinogeschichte“ Die Zeit

Speed
3. Woche – Ab 12 Jahren
    •    Mittwoch um 21:00 Uhr
Wir sparen ständig Zeit. Trotzdem haben wir am Ende immer weniger davon. Warum eigentlich?.?Im Takt der elektronischen Kommunikationsmittel hetzen wir von einem Termin zum anderen. Doch für die wirklich wichtigen Dinge, wie Freunde, Familie scheint  die Zeit nicht mehr zu reichen. Wer oder was treibt diese Beschleunigung eigentlich an? Ist sie ein gesellschaftliches Phänomen oder liegt alles nur am mangelhaften Zeitmanagement des Einzelnen???In seinem Kinodokumentarfilm SPEED – AUF DER SUCH NACH DER VERLORENEN ZEIT begibt sich der Filmemacher und Autor Florian Opitz auf die Suche nach der verlorenen Zeit. Wo ist nur die Zeit geblieben, die wir mühsam mit all den neuen Technologien und Effizienzmodellen eingespart haben? Opitz begegnet Menschen, die die Beschleunigung vorantreiben und solche, die sich trauen, Alternativen zur allgegenwärtigen Rastlosigkeit zu leben. Er befragt Zeitmanagement-Experten, Therapeuten und Wissenschaftler nach Ursachen und Auswirkungen der chronischen Zeitnot. Er trifft Unternehmensberater und Akteure, die im internationalen Finanzmarkt aktiv sind, die an der Zeitschraube drehen. Und er lernt Menschen kennen, die aus ihrem ganz privaten Hamsterrad ausgestiegen sind und solche, die nach gesellschaftlichen Alternativen suchen. Auf seiner Suche entdeckt er: ein anderes Tempo ist möglich, wir müssen es nur wollen.

To Rome with Love (OmU)
8. Woche – Ab 6 Jahren
    •    Freitag bis Samstag um 22:15 Uhr
Auf Woody Allen scheint Verlass. Ein Film pro Jahr liefert der New Yorker auch mit inzwischen weit über 70 ab. Nach Stationen in London, Barcelona und zuletzt Paris reiste der Oscar-Preisträger nun in die italienische Hauptstadt weiter. Mit im Gepäck befand sich ein gewohnt erstklassiger Cast (u.a. Alec Baldwin, Roberto Benigni, Penélope Cruz, Ellen Page) und reichlich mediterranes Lebensgefühl. Für Allen- und Rom-Liebhaber zweifellos unterhaltsam.
 

Text: Tamara Soliz

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