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Kultur

Kinoprogramm für 
das Odeon 
vom 14. bis 20.11.2013

Mittwoch, 13. November 2013 | Text: Tamara Soliz | Bild: DCM Film Distribution GmbH

Geschätzte Lesezeit: 5 Minuten

Rollentausch im Kino. Konrad (Charly Hübner) und Christine (Christiane Paul) machen es anders herum. Sie schafft Geld ran, er hütet das Haus und die Kinder. Eine gar nicht mehr so ungewöhnliche Situation in deutschen Familien. Wo bei auch hier die Umkehrung der Geschlechterrollen die gleichen Probleme aufwirft. Konrad will raus aus dem Haus und Christine will sich nicht um die Kinder kümmern. Er zieht aus, sie stellt fest, dass sie sich von ihren Mädels entfernt hat. Ein Wunder war, ja auch nie Zuhause. Jetzt wird das ganze noch als Komödie vermarktet, obwohl es auf vielen Ebenen eher einer griechischen Tragödie gleicht.

 

Eltern
1. Woche
    •    Donnerstag, Sonntag bis Mittwoch um 19:15 Uhr
    •    Donnerstag bis Freitag, Sonntag bis Mittwoch um 21:15 Uhr
Konrad (Charly Hübner) ist der scheinbar perfekte Hausmann und Familienvater. Seiner Frau Christine (Christiane Paul), die Karriere als Anästhesistin macht und kurz vor dem Aufstieg zur Oberärztin steht, hält er den Rücken frei. Als Konrad eine verlockende Stelle als Theater-Regisseur angeboten bekommt, möchte er wieder ins Berufsleben zurückkehren, doch seine gesamte Familie sträubt sich dagegen. Konrad setzt sich durch und engagiert ein argentinisches Au-Pair-Mädchen, das auf die Kinder aufpassen soll. Doch die sind kaum zu bändigen, vor allem die zehnjährige Käthe (Parashiva Dragus) erweist sich als äußert aufsässig. Aber auch die fünf Jahre jüngere Emma (Emilia Pieske) hat Sorgen: Ihr kürzlich verstorbener Hamster muss dringend ersetzt werden. Für die berufstätigen Eltern ist die Situation ebenfalls nicht leicht. Konrad kann sich zu seiner Überraschung nich vollständig auf seinen neuen Job konzentrieren und Christine droht unter der neu entstandenen Doppelbelastung einzubrechen. Als Konrad plötzlich verschwindet, um sich eine völlige Auszeit von der Familie zu nehmen, wissen alle, dass sich etwas Grundlegendes ändern muss.  

 

Blue Jasmine – OmU
2. Woche – Ab 6 Jahren
    •    Donnerstag bis Freitag um 16:00 Uhr
    •    Donnerstag bis Mittwoch um 18:00 Uhr
    •    Donnerstag bis Mittwoch um 20:15 Uhr
    •    Samstag um 22:30 Uhr
Nachdem ihr Ehemann Hal (Alec Baldwin) wegen Betrugs festgenommen und das gemeinsame Vermögen beschlagnahmt wurde, sieht sich Jasmine (Cate Blanchet) gezwungen, ihr komfortables Leben in Manhattans Upper-Class aufzugeben und nach San Fransisco in die kleine Mietwohnung ihrer Schwester Ginger (Sally Hawkins) zu ziehen. Dort angekommen, kann sie die Fassade der unnahbaren Pragmatikerin dank eines umfangreichen Cocktails verschiedener Antidepressiva gerade noch aufrecht erhalten, doch ihre Schwester ahnt, dass sie am Ende ihrer Kräfte sein muss. Um ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen, nimmt Jasmine widerwillig eine Stelle als Empfangsdame in einer Zahnarztpraxis an und muss dort die unbeholfenen Annäherungsversuche ihres Chefs Dr. Flicker (Michael Stuhlbarg) über sich ergehen lassen. Als sie den erfolgreichen Diplomaten Dwight (Peter Sarsgaard) kennenlernt, blitzt ein Funken Hoffnung vor Jasmines Augen auf, denn schnell erkennt sie: Der bald für ein politisches Amt kandidierende Dwight braucht eine vorzeigbare Frau.

Die andere Heimat -?? Chronik einer Sehnsucht
7. Woche – Ab 12 Jahren
    •    Donnerstag, Montag bis Dienstag um 15:00 Uhr
    •    Samstag um 15:45 Uhr
Als in der Mitte des 19. Jahrhunderts Hungersnöte, Armut und Willkürherrschaft die Menschen niederdrückten, sind Hunderttausende aus Europa ins ferne Südamerika ausgewandert. „Etwas besseres als den Tod findet man überall”, das war ihre bittere Erkenntnis und ihre Hoffnung. Vor dem Hintergrund dieses unvergessenen Dramas, entfaltet Edgar Reitz in seinem neuen Kinofilm DIE ANDERE HEIMAT die Chronik einer Sehnsucht: Wieder ist das fiktive Dorf „Schabbach” Schauplatz und Universum zugleich. Hier erleben wir die Geschichte zweier Brüder, die in ihrem Dorf erkennen, dass nur ihre Träume sie retten können.

 

Unter dem Regenbogen
8. Woche – Ab 12 Jahren
    •    Sonntag um 11:30 Uhr
Seit ihrem gemein­sa­men Durch­bruch als Dreh­buch­au­to­ren und Schau­spie­ler in Alain Res­nais „Das Leben ist ein Chan­son“, gel­ten Agnès Jaoui und Jean-Pierre Bacri als das Dream­team des fran­zö­si­schen Art­haus­ki­nos. Mit Fil­men wie Lust auf ande­res und Schau mich an haben sie bei der unter­halt­sa­men Beob­ach­tung bür­ger­li­chen Lebens in Frank­reich Maß­stäbe gesetzt. Unter dem Regen­bo­gen ist ein unver­gleich­lich unter­halt­sa­mes Stück Kino-Boulevardtheater wie es nur aus Frank­reich kom­men kann. Der Film folgt amü­sant und nach­denk­lich den ver­schlun­ge­nen Lebens­we­gen von drei Paa­ren. Wie­der ein­mal wird der Zuschauer durch den Pari­ser Spie­gel ent­rückt, und fühlt sich doch aufs treff­lichste erkannt.

Das Mädchen Wadjda
11. Woche
    •    Sonntag um 13:30 Uhr
Wadjda (Waad Mohammed) ist ein zehnjähriges Mädchen und lebt in Saudi-Arabien. Sie kommt jeden Morgen auf dem Weg zur Schule an einem Spielzeuggeschäft vorbei, wo sie sehnsüchtige Blicke auf ein grünes Fahrrad wirft. Doch abgesehen davon, dass sie kein Geld hat, ist es Mädchen in ihrem Land untersagt, mit dem Rad durch die Gegend zu fahren. Trotzdem will Wadjda sich diesen Traum um jeden Preis erfüllen. Als ihr Plan, mit dem verbotenen Verkauf von selbstgemachten Mixtapes auf ihrem Schulhof zu Geld zu kommen auffliegt, bleibt ihr nur noch ein kleiner Hoffnungsschimmer: Sie muss den Koran-Rezitationswettbewerb gewinnen, der mit einem hohen Preisgeld dotiert ist. Die kleine Wajda kann sich tatsächlich erfolgreich gegen ihre Konkurentinnen durchsetzen, bringt es allerdings bei der Preisverleihung nicht übers Herz zu lügen und gesteht ihren Plan, das Preisgeld für das grüne Fahrrad auszugeben. Daraufhin wird ihr das Geld vorenthalten…
 Dass er überhaupt existiert, grenzt an ein Wunder: „Das Mädchen Wadjda“ ist nicht nur der erste offizielle in Saudi-Arabien gedrehte Film, Regie führte mit Haifaa Al Mansour auch noch eine Frau. Die Produktion wurde von der deutschen Razor Film ermöglicht, die schon andere Filme aus dem Nahen Osten koproduzierte, unter anderem „Paradise Now“ und „Waltz with Bashir“. Mit großer Abgeklärtheit und aufregend eigenständig erzählt Al Mansour die Geschichte einer mutigen Zehnjährigen in Riad.

Ich fühl mich Disco
3. Woche – Ab 12 Jahren
    •    Sonntag um 17:15 Uhr
„Sehr gute Filme“. So nennt der Berliner Regisseur Axel Ranisch seine Produktionsfirma. Im englischen Sprachraum nennt man diese Art der Ironie tongue-in-cheek. In Deutschlands manchmal etwas verbiestert wirkender Filmlandschaft ist Ranisch damit ein Exot. So wie mit seiner Produktionsmethode: Wichtiger als Fördergelder, Budget und Prestige sind ihm Stimmigkeit von Sujet und Figuren und seine inszenatorische Freiheit. Ranisch dreht ohne Drehbuch und improvisiert intensiv. Nach seinem Publikumsliebling „Dicke Mädchen“ folgt jetzt mit „Ich fühl‘ mich Disco“ wieder aufregend anderes queeres Kino aus Deutschland.

Liberace – Zuviel des Guten ist wundervoll
5. Woche – Ab 12 Jahren
    •    Mittwoch um 17:00 Uhr
Und wieder ein „letzter Film“ von Steven Soderbergh, der einmal mehr seinen Rückzug von der profitsüchtigen Traumfabrik ankündigt. Zum Abschied zeichnet er die Biografie des schillernden Entertainers Liberace, der im Sommer 1977 eine Affäre mit einem hübschen Jüngling beginnt. Seine Homosexualität konnte der einst höchst bezahlte Star der Unterhaltungsbranche jahrzehntelang vertuschen. Wie es hinter den Kulissen dieser gut gehüteten Glitzerfassade aussah, zeigen Michael Douglas und Matt Damon als spielfreudig schwules Liebespaar. Trotz der Oscargewinner vor und hinter der Kamera traute sich kein Studio an das Projekt, erst mit dem ambitionierten Kabelsender HBO konnte Soderbergh dieses schwule Drama stemmen. Kinotauglich ist das Bio-Pic im opulenten Retro-Stil allemal. In Cannes wurde Douglas als großer Palmen-Favorit gefeier.  Zum letzten Mal.
 

Text: Tamara Soliz

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