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Kultur

Kinoprogramm für 
das Odeon 
vom 19. bis 25.03.2015

Freitag, 20. März 2015 | Text: Tamara Soliz | Bild: Dirk Gebhardt

Geschätzte Lesezeit: 10 Minuten

Die Frage nach dem Sinn des Lebens haben Monty Python so beantwortet: “Ach ja, das ist nichts Besonderes. Seien Sie nett zu Ihren Nachbarn, vermeiden Sie fettes Essen. Lesen Sie ein paar gute Bücher, machen Sie ein paar Spaziergänge und versuchen Sie, in Frieden und Harmonie mit Menschen jeden Glaubens und jeder Nation zu leben.“

Felix Starck, 22 Jahre alt ist auf sein Fahrrad gestiegen und hat die Welt umrundet. 365 Tage, 22 Länder und 18.000 Kilometer lang hat er einen Dokumentarfilm gedreht, den er am Sonntag den 22.03 um 18:00 Uhr im ODEON zeigt. Sein Film bestätigt die These von Jean Paul Sartre, das das Leben a priori Absurd ist, der Mensch zur Freiheit gezwungen ist und wir unserem Leben einen Sinn durch unsere Handlungen geben müssen.

 

Exhibition on Screen“Matisse“ (OmU)
einmalig
    •    Sonntag um 11:30 Uhr
    •    Mittwoch um 18:30 Uhr
Das Odeon-Kino zeigt: EXHIBITION ON SCREEN ??Versäumen Sie keinesfalls die unglaubliche Kunstfilm-Saison im Kino.

Die Ausstellung des MoMA New York und der Tate Gallery of Modern Art in London auf der Kinoleinwand! ?Mit exklusiven und einmaligen Aufnahmen aus dem „Museum of Modern Arts“ in New York und dem Tate Gallery of Modern Art in London, laden wir Sie zu einer fesselnden Ausstellung ein: Erleben Sie die extravaganten und farbintensiven Gemälde des französischen Künstlers Henri Matisse in einer neuen und noch nie dagewesenen Dokumentation. Begleitet werden die Aufnahmen mit Fachbeiträgen von Kuratoren, Experten und Historikern, wie z.B. Nicholas Serota (Direktor des Tate) und Glenn Lowry (Direktor des MoMA). Zudem bietet der Film einen interessanten Einblick in das Leben des berühmten Künstlers. Wir präsentieren Ihnen diese fantastische Ausstellung in englischer Originalfassung mit deutschen Untertiteln – natürlich in perfektem HD und brillantem 5.1. Surround Sound.

Das ewige Leben
1. Woche – Ab 12 Jahren
    •    Donnerstag bis Dienstag um 21:00 Uhr
    •    Mittwoch um 18:45 Uhr
Gestern stand er am Rande des Abgrunds, heute ist er einen Schritt weiter: Brenner (Josef Hader) kehrt nach Graz zurück, in die Stadt seiner Jugend. In der Konfrontation mit seinen Jugendfreunden, seiner Jugendliebe und seiner großen Jugendsünde, kommt es zu Morden und einem verhängnisvollen Kopf-schuss. Als Brenner aus dem Koma erwacht, macht er sich auf die Suche nach seinem Mörder – obwohl alle behaupten, er sei es selbst gewesen… Am Anfang war Brenner am Ende, aber am Ende könnte er vor einem neuen Anfang stehen.

Die Reise zum sichersten Ort der Erde
1. Woche
    •    Donnerstag bis Samstag, Montag bis Dienstag um 17:00 Uhr
    •    Sonntag um 12:45 Uhr
In den letzten 60 Jahren haben sich rund um die Welt mehr als 350’000 Tonnen hochradioaktive Atomabfälle angesammelt, die für Tausende von Jahren an einem sicheren Ort, sprich: für Mensch und Umwelt unschädlich, endgelagert werden müssen. Doch ein Endlager existiert bis heute nicht, und die Produktion von atomarem Restmüll wird ungebrochen fortgesetzt. Der in der Schweiz lebende Nuklearphysiker und international renommierte Endlagerexperte Charles McCombie und einige seiner wichtigsten Weggefährten geben dem Regisseur Edgar Hagen Einblick in ihr hartnäckiges Ringen, den dereinst sichersten Ort der Erde zu finden, um das fatale Dilemma zu beheben.

Die weltumspannende Suche führt an die unterschiedlichsten Orte – durch dicht besiedelte Gebiete in der Schweiz, zu einer Nomadenfamilie in der chinesischen Wüste Gobi, zu einem heiligen Berg in einem atomverseuchten Indianerreservat, zu Demonstranten im Wald von Gorleben in Deutschland. Der Film wird Zeuge der geheimen Ankunft eines Atommüllfrachters in Japan und beobachtet Freiwillige an einer britischen Atommüllversammlung. An all diesen Orten werden Vernunft, Demokratie und wissenschaftliche Redlichkeit durch Sachzwänge, Strategien und Ängste auf die Probe gestellt. Verlockende Optionen tauchen auf: Ein Bürgermeister in New Mexico will den gefährlichsten Stoff der Erde für viel Geld in seiner Gemeinde unterbringen. Ein unermessliches, flaches Gebiet in der westaustralischen Steppe wird eruiert, um hochradioaktiven Atommüll aus der ganzen Welt aufzunehmen. Edgar Hagens Film wirft eine Fülle von Fragen über unser gegenwärtiges Handeln und unsere Verantwortung gegenüber zukünftigen Generationen auf. Kann und darf man im Notfall ein solches Projekt gegen den Willen der Bürger durchsetzen?

Pedal the World – 18.000km – 22 Länder, 365 Tage
    •    Sonntag um 17:00 Uhr
Der Trailer zur Reise ging um die Welt und hat mittlerweile knapp 500.000 Klicks auf Youtube:
„Was ist der Sinn des Lebens?“ Diese Frage stellte sich der damals 23 Jahre alte Felix Starck aus Landau in der Pfalz als er am 22. Juni 2013 auf sein Fahrrad stieg, um damit im wahrsten Sinne des Wortes die Welt zu erfahren. Insgesamt 18.000 Kilometer führten ihn durch 22 Länder, darunter Thailand, Laos, Neuseeland, die USA und Norwegen. Immer dabei seine Kamera-Ausstattung, mit der er die bildgewaltigen Kulissen, atemberaubenden Naturschauspiele, einzigartigen Glücksmomente und seine persönlichen Tiefpunkte einfing. Aus den insgesamt 500 Stunden Rohmaterial ist jetzt ein 80-minütiger packender Dokumentarfilm entstanden.
Der junge Dokumentarfilmer ist glücklich über sein erstes Werk, mit dem er beweist, dass es kein Kamerateam braucht, um eine spannende Abenteuer-Doku zu produzieren. „Ich wollte mit meinem Projekt zeigen, dass es gelingen kann, einen packenden Dokumentarfilm abseits des Mainstreams zu drehen und Menschen für meine Geschichte zu begeistern. Ich denke, das ist mir gelungen“, so Felix Starck.
Eintritt: 10 € / 8 € erm.

Still Alice – Mein Leben ohne Gestern
3. Woche – Ab 6 Jahren
    •    Donnerstag bis Samstag, Montag bis Dienstag um 20:15 Uhr
    •    Donnerstag bis Dienstag um 15:45 Uhr
    •    Sonntag um 20:15 Uhr OmU
    •    Mittwoch um 16:45 Uhr
Zunächst sind es nur Kleinigkeiten, die kaum jemandem auffallen. Bei einem Vortrag fällt Professorin Alice Howland (Julianne Moore) plötzlich ein Wort nicht ein. Wenig später dann verliert sie beim Joggen die Orientierung, obwohl sie die Strecke fast jeden Tag läuft. Die 50-jährige, die an der Columbia University Linguistik lehrt, ahnt bald, dass mit ihr etwas nicht stimmt. Aber die Diagnose ist trotzdem ebenso unerwartet wie erschütternd: Alice leidet an einem seltenen Fall von frühem Alzheimer

Verstehen Sie die Beliers?
3. Woche
    •    Donnerstag bis Samstag, Montag bis Dienstag um 19:00 Uhr
    •    Sonntag um 19:00 Uhr OmU
    •    Mittwoch um 16:30 Uhr
Die 16-jährige Paula Bélier (Louane Emera) lebt gemeinsam mit ihrer Familie auf einem Bauernhof. Das Besondere an der Familie Bélier ist, dass alle bis auf Paula – Mutter Gigi (Karin Viard), Vater Rodolphe (François Damiens) und Bruder Quentin (Luca Gelberg) – gehörlos sind. Daher fallen dem Mädchen auch alle organisatorischen Aufgaben zu wie z. B. der Kontakt mit der Bank oder die Hilfe beim Verkauf der Farmerzeugnisse auf dem Markt. So lebt sie ihr Leben als Vermittlerin zwischen ihren Liebsten und der Welt, die sie nicht verstehen. Doch eines Tages beschließt Paula, dem Schulchor beizutreten, damit sie einem Jungen, in den sie sich verliebt hat, näherkommen kann. Unverhofft offenbart sie eine beeindruckende Gesangsstimme, die ihr Musiklehrer natürlich nicht ungefördert lassen will. Er schlägt ihr daher vor, auf eine spezielle Schule in Paris zu gehen. Doch falls sie dort aufgenommen wird, würde es die Trennung von ihrer Familie bedeuten. Paula wäre damit ganz alleine in Paris, doch die anderen…allein mit der Welt.

Whiplash
3. Woche – Ab 12 Jahren
    •    Sonntag um 14:45 Uhr
    •    Mittwoch um 21:00 Uhr
Der 19-jährige Jazz-Schlagzeuger Andrew Neiman (Miles Teller) träumt von einer großen Karriere. Nach dem Scheitern der Schriftsteller-Laufbahn seines Vaters ist er fest entschlossen, sich durchzukämpfen und es auf dem renommiertesten Musikkonservatorium des Landes ganz nach oben zu schaffen. Eines Nachts entdeckt der für seine Qualitäten als Lehrer ebenso wie für seine rabiaten Unterrichtsmethoden bekannte Band-Leiter Terence Fletcher (J.K. Simmons) den jungen Drummer beim Üben. Wenngleich Fletcher in diesem Moment nur wenige Worte verliert, entfacht er in Andrew eine glühende Entschlossenheit. Zu dessen Überraschung veranlasst der Lehrer am nächsten Tag, dass der begabte junge Mann ab sofort in seiner Gruppe spielt – ein Schritt, welcher Andrews Leben für immer verändern wird.
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Birdman (oder die unverhoffte Macht der Ahnungslosigkeit)
10. Woche – Ab 12 Jahren
    •    Donnerstag bis Samstag, Montag bis Dienstag um 17:45 Uhr
    •    Samstag um 22:15 Uhr OmU
    •    Sonntag um 17:45 Uhr OmU
„Das Glück führt unsre Sache besser, als wir es nur wünschen konnten.“
  – Don Quijote von Miguel de Cervantes

In Alejandro G. Iñárritus  existenzieller Komödie BIRDMAN erhofft sich Riggan Thomson (Michael Keaton) durch seine Inszenierung eines ambitionierten neuen Theaterstücks am Broadway, neben anderen Dingen, vor allem eine Wiederbelebung seiner dahin siechenden Karriere. Zwar handelt es sich um ein ausgesprochen tollkühnes Unterfangen – doch der frühere Kino-Superheld hegt größte Hoffnungen, dass dieses kreative Wagnis ihn als Künstler legitimiert und jedermann, auch ihm selbst, beweist, dass er kein abgehalfterter Hollywood-Star ist.
Doch während die Premiere des Stücks unaufhaltsam näher rückt, wird Riggans Hauptdarsteller durch einen verrückten Unfall bei den Proben verletzt und muss schnell ersetzt werden. Auf den Vorschlag von Hauptdarstellerin Lesley (Naomi Watts) und auf das Drängen seines besten Freundes und Produzenten Jake (Zach Galifianakis) hin engagiert Riggan widerwillig Mike Shiner (Edward Norton) – ein unberechenbarer Typ, aber eine Garantie für viele Ticketverkäufe und begeisterte Kritiken.  Bei der Vorbereitung auf sein Bühnendebüt muss er sich nicht nur mit seiner Freundin, Co-Star Laura (Andrea Riseborough), und seiner frisch aus der Entzugsklinik kommenden Tochter und Assistentin Sam (Emma Stone) auseinandersetzen, sondern auch mit seiner Ex-Gattin Sylvia (Amy Ryan), die gelegentlich vorbeischaut, um die Dinge in ihrem Sinn zu richten.

Das Salz der Erde (OmU)
11. Woche
    •    Samstag um 15:00 Uhr
In den vergangenen 40 Jahren hat der brasilianische Fotograf Sebastião Salgado auf allen Kontinenten die Spuren unserer sich wandelnden Welt und Menschheitsgeschichte dokumentiert. Dabei war er Zeuge wichtiger Ereignisse der letzten Jahrzehnte – von internationalen Konflikten, Kriegen und ihren Folgen, von Hungersnöten, Vertreibung und Leid. Seine beeindruckenden Fotoreportagen haben den Blick auf unsere Welt geformt. Salgado selbst wäre seelisch an dieser Aufgabe fast zugrunde gegangen, wenn er nicht ein neues, ein gigantisches Fotoprojekt begonnen hätte: „Genesis“. Fast die Hälfte unseres Planeten ist bis zum heutigen Tag unberührt. Mit seiner Kamera widmet sich Salgado seit nunmehr fast einem
Jahrzehnt diesen paradiesischen Orten unserer Erde, kehrt an den Ursprung allen Lebens zurück und offenbart uns eine wunderbare Hommage an die Schönheit unseres Planeten.
DAS SALZ DER ERDE präsentiert Sebastião Salgados Leben und Arbeit aus der Perspektive zweier Regisseure: der seines Sohnes Juliano Ribeiro Salgado, der seinen Vater in den vergangenen Jahren oft mit der Filmkamera begleitete, und der von Wim Wenders, Bewunderer von Salgados Fotokunst, selbst Fotograf und einer der großen Filmemacher unserer Zeit.

Ella und der Superstar
3. Woche
    •    Samstag um 14:00 Uhr
Nach „Ella und das große Rennen“ kommt jetzt die zweite Verfilmung eines der erfolgreichen Ella-Bücher von Timo Parvela in die Kinos.
Pekka hat keine Lust das Einmaleins zu lernen. Er träumt davon ein Rockstar zu werden, denn dann hat er einen Manager der alle Probleme für ihn löst. Der Lehrer stellt Pekka und Klasse vor ein Ultimatum. Am 31. Mai kommt der Mathe-Test. Ella und ihre Freunde entscheiden sich Pekka zu helfen ein Superstar zu werden.

Ida
17. Woche – Ab 12 Jahren
    •    Sonntag um 11:15 Uhr
Oscar 2015 als Bester fremdsprachige Film
„So ein Intimes und dabei im besten Sinne unaufwendiges Werk einer jungen Nonne, die in Polen der sechziger Jahre  von ihrer jüdischen Abkunft erfährt, hat man noch nie gesehen“ – FAZ
Polen 1962: Anna (Agata Trzebuchowska) ist eine Novizin, die in einem Kloster von Nonnen erzogen wurde. Bevor sie ihr Gelübde ablegen kann, gibt ihr die die Oberschwester des Klosters den Auftrag, ihre Tante Wanda (Agata Kulesza) zu besuchen, Annas einzige noch lebende Verwandte. Wanda, die Schwester ihrer Mutter, eine leidenschaftliche Sensualistin mittleren Alters, offenbart ihr ein Geheimnis: Eigentlich ist Anna Jüdin und ihr wahrer Name ist Ida. Von der Nachricht ins Wanken gebracht, begibt sich Ida gemeinsam mit ihrer Tante auf eine Reise, auf der sie sich mit der tragischen Geschichte ihrer Familie auseinander setzen muss – aber auch beginnt, ihr eigenes Leben, ihre Ideale und ihren Glauben zu hinterfragen.

Selma
5. Woche – Ab 6 Jahren
    •    Sonntag um 13:15 Uhr
    •    Mittwoch um 20:15 Uhr
Sommer, 1965. Das formal bestehende Wahlrecht für Afroamerikaner in den USA wird in der Realität des rassistischen Südens ad absurdum geführt. Schwarze sind Bürger zweiter Klasse und täglich Diskriminierung und Gewalt ausgesetzt. Die Stadt Selma, Alabama, ist einer der Orte, in denen sich der Widerstand formt. Dr. Martin Luther King (David Oyelowo), jüngst mit dem Friedensnobelpreis geehrt, schließt sich den lokalen Aktivisten an und zieht damit nicht nur den Unwillen der örtlichen Polizei und des Gouverneurs von Alabama auf sich. Auch Kings Verhältnis zu Präsident Lyndon B. Johnson (Tom Wilkinson) gerät unter Spannung. Zudem droht die Ehe zwischen King und seiner Frau Coretta (Carmen Ejogo) unter dem Druck und der ständigen Bedrohung zu zerbrechen. Der Kampf um Gleichberechtigung und Gerechtigkeit schlägt Wellen, die bald das ganze Land in Aufruhr versetzen.

Wild Tales – Jeder dreht mal durch!
7. Woche – Ab 12 Jahren
    •    Freitag um 22:15 Uhr
Jeder kennt das Gefühl: die Wut über die Unzulänglichkeiten des Lebens. Ein harmloser Moment bringt das Fass zum Überlaufen und ruft eine Kettenreaktion hervor. Manche bleiben ruhig. Andere explodieren. WILD TALES ist ein Film über Menschen, die explodieren.
Die rabenschwarze Komödie WILD TALES ist eine geniale Mischung zwischen Tarantino, Almodóvar und den Coen Brothers. Der Publikumsliebling der Festivalsaison und Argentiniens Oscar®-Beitrag 2015!
WILD TALES ist das seltene Beispiel für einen Film ohne Netz und doppelten Boden, ohne Gurt, Airbag oder andere Sicherheitsmechanismen. Er ist Kino, wie es purer nicht sein könnte, durch und durch argentinisch und gleichzeitig so universal, dass er uns allen den Spiegel vorhält. Das Biest, das er zeigt, das sind wir. Und wir sind urkomisch in unserer verzweifelten Wut. Zum Äußersten getrieben in einer unberechenbaren, ständigem Wandel ausgesetzten Realität, überschreiten die Figuren in WILD TALES den schmalen Grat, der Zivilisation von Barbarei trennt. Der Verrat eines Liebenden, die Konfrontation mit einer vergessen geglaubten Vergangenheit und die Gewalt, die sich aus ganz alltäglichen Begegnungen ergibt, treiben die Figuren immer weiter, in den Wahnsinn hinein. Und je weiter sie in diese Richtung getrieben werden, desto mehr lassen sie sich fallen und geben sich dem verbotenen Vergnügen hin, die Kontrolle zu verlieren.

Text: Tamara Soliz

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