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Kultur

Kinoprogramm für 
das Odeon 
vom 21.-28.2.2013

Mittwoch, 20. Februar 2013 | Text: Gastbeitrag | Bild: Universal Pictures International

Geschätzte Lesezeit: 10 Minuten

Dass es sich immer lohnt, einen Blick auf das Programm des Odeon zu werfen, ist mittlerweile auch dem letzten Südstädter klar. Auf zwei Höhepunkt sei an dieser Stelle hingewiesen. Am kommenden Sonntag wird im Rahmen der „Kölschen Matinee“ der Beitrag „7 Brüder“ gezeigt. Dieser Film ist keine Fortsetzung des Otto Walkes Schenkelklopfers, sondern ein vor zehn Jahren produzierter Dokumentationsfilm über sieben Brüder, die zwischen zwischen 1929 und 1945 in Mülheim an der Ruhr geboren wurden. Regisseur Sebastian Winkels dreht an sieben Tagen – ein Tag für jeden der Brüder. Der Dokumentationsfilm ist ebenso ein „Muss“ wie der neue Tom Hooper-Film – wenn Ihr „The Kings Speech“ gesehen habt, kommt Ihr nicht drum herum, Euch eine Karte für die Verfilmung des Klassikers von Victor Hugo. Im Odeon läuft der Film übrigens im Original mit deutschen Untertiteln. Hier sind die Filme, die in der Woche vom 21.-28. Februar 2013 im Odeon laufen. Viel Spaß im Kino!

Kölsche Matinee: 7 Brüder
1. Woche
    •    Sonntag um 11:30 Uhr
Einer der wunderbarsten Dokumentarfilme überhaupt kommt dank der Kölschen Filmmatinee 10 Jahre nach Erstaufführung ins ODEON
Zu Gast: Protagonist Jochen Hufschmidt und Filmkritiker Olaf Möller
Sieben Brüder, geboren in Mülheim an der Ruhr zwischen 1929 und 1945. In der magischen Stille eines dunklen Filmstudios verweben sich ihre Erzählungen zum faszinierenden Familienuniversum, in dem sich deutsche Geschichte auf außergewöhnliche Weise spiegelt. Ein dokumentarisches Ereignis, das die Zuschauer gleichsam zum Teil der Erzählung werden lässt. 7 Brüder ist Erzählkino im besten Sinne: ein Märchen aus der Wirklichkeit, aufrichtig, spannend, unterhaltsam und nachhaltig beglückend.??Wie wird man zu dem, der man ist? Was ist das, ein Bruder, eine Familie? Wie spannend und komplex muss die Gemeinschaft gewesen sein, die sieben Brüder unter einem Dach geteilt haben? 7 Brüder erzählt von den individuellen Wahrnehmungen des gemeinsam Erlebten, vom Gleichen und Ungleichen, das aus den familiären Wurzeln hervorgegangen ist. ??Im Spannungsfeld von Geschichte und Eigensinn, Gemeinsamkeit und Selbstbehauptung zeugen sieben Lebenswege von einer Generation, deren Kindheit zur Stunde Null endete, bzw. gerade erst begann. Ihre Biographien entwickeln sich in eigene Richtungen: Kaufmann, Bäcker, Musikprofessor, Schauspieler, Manager, Lehrer. Die enge Verbundenheit der Brüder bleibt, über alle Unterschiede der Lebensentwürfe hinweg.?? Gedreht wurde an sieben aufeinander folgenden Tagen – ein Tag für jeden Bruder. Im Filmstudio wurde ein eigener Erzählraum geschaffen, der sich unendlich auszudehnen scheint und eine gemeinsame Situation für Erzähler und Zuschauer schafft. Regisseur Sebastian Winkels gab seinen Protagonisten keine Themen vor und stellte keine Fragen. Allein der freien Erzählung, der unbedrängten Erinnerung der Brüder gilt die Aufmerksamkeit, die sich aus einer Atmosphäre der absoluten Stille entwickelt. Aus den sieben Einzelporträts wird ein Austausch unter Brüdern, in dem sich Gleiches und Ungleiches, Gesagtes und Nicht-Gesagtes zum Bild einer großen, gemeinsamen Erzählung verbindet.

Les Miserables (OmU)

1. Woche – ab 12 Jahren
    •    Donnerstag bis Mittwoch um 19:30 Uhr
    •    Donnerstag bis Mittwoch um 14:30 Uhr
In Les Misérables verbinden sich zwei universale Sprachen der Welt zu einem einzigartigen Filmereignis. Getragen von der Sprache der Musik setzt Oscarpreisträger Tom Hooper (The King’s Speech) atemberaubende Bilder in Szene. Vor großartiger Kulisse laufen Hugh Jackman, Russell Crowe, Anne Hathaway, Amanda Seyfried, Eddie Redmayne, Aaron Tveit, Samantha Barks, Helena Bonham Carter und Sacha Baron Cohen zu schauspielerischer wie gesanglicher Höchstform auf und nehmen den Zuschauer mit auf eine emotionsgeladene Reise ins revolutionäre Frankreich des 19. Jahrhunderts. Les Misérables beruht auf Victor Hugos gleichnamiger Romanvorlage und erzählt von zerbrochenen Träumen, unerwiderter Liebe, Verrat, Leidenschaft, Aufopferung und Vergeltung. Obwohl er seine langjährige Haftstrafe verbüßt hat, wird Jean Valjean (Hugh Jackman) über Jahrzehnte vom gnadenlosen Polizeibeamten Javert (Russell Crowe) verfolgt und in den Untergrund getrieben. Nachdem Valjean das Mädchen Cosette (Amanda Seyfried), Tochter der Arbeiterin Fantine (Anne Hathaway), in seine Obhut nimmt, ändert sich deren Leben dramatisch. In der mitreißenden Filmfassung des weltweit erfolgreichen Bühnenmusicals entfaltet die bewegende Geschichte ihre ganze Leidenschaft. Mit international gefeierten Filmstars in Topform und grandioser Musik gelingt Tom Hooper mit Les Misérables ein außergewöhnliches Kinoerlebnis.

Quellen des Lebens
2. Woche – ab 12 Jahren
    •    Donnerstag bis Dienstag um 20:00 Uhr
    •    Sonntag um 12:30 Uhr
    •    Mittwoch um 15:15 Uhr
Basierend auf seinem autobiografischen Roman „Herkunft“ erzählt Oskar Roehler eine Familiengeschichte über drei Generationen, die zugleich Spiegelbild der BRD-Geschichte sein will. Eine Art „Heimat“ also, aber eben à la Roehler. Das heißt: Ohne Berührungsängste vor Kitsch oder Klischees. Wenn schon Melodram, dann fett und saftig, stets hart an der Grenze zur Parodie – gerne auch darüber hinaus. Ein Familienepos, durchaus gefühlsecht und mit viel Herzblut. Zugleich eine verspielte Satire darauf. Nicht nur für Fans des eigenwilligen wilden Filmers ein durchaus famoses Vergnügen.?
Deutschland 1949: Kriegsheimkehrer Erich fühlt sich fremd nach seiner Rückkehr in die noch junge Bundesrepublik. Mit ihm und den Generationen seiner Kinder und Enkel erleben wir die echten Meilensteine der Geschichte der Bundesrepublik: Die Ehefrau hat eine Geliebte, zur Mitarbeit am Wirtschaftswunder wird eine Gartenzwergfabrik gegründet, der Sohn wird Dichter, nur dichtet dessen Frau viel besser, und der Enkel, gestählt durch Gruppe 47 und freie Liebe, ist dann überraschenderweise in der Lage, die wahre, einzige, wirkliche Liebe zu finden und dann doch frohgemut in diesem Land der Narzissten, Neobourgeoisie und Ex-Nazis zu einem guten Menschen zu werden… Und sogar der Kriegsheimkehrer ist zu großen, seine Frustration überwindenden Taten fähig…

Renoir
3. Woche – ab 12 Jahren
    •    Donnerstag bis Dienstag um 15:30 Uhr
Zauberhaft melancholisch und mit großartigen Bildern – so präsentiert Gilles Bourdes seinen Film über Auguste Renoir und seine letzte Muse, die schließlich zu seinem Sohn Jean findet, der später als Filmregisseur weltberühmt werden wird. In der heiteren Landschaft der französischen Mittelmeerküste entwickelt sich die ruhig erzählte Geschichte zwischen dem alten Mann, seinem Sohn und der jungen Andrée, die als Renoirs Modell Eingang findet in die Welt des Künstlers, der wie ein absoluter Herrscher seinen Hofstaat aus Frauen regiert. Hier kann man so richtig schwelgen: in den Farben des ewigen Frühlings, von dem der alte Renoir nur noch träumen kann, und in der Schönheit der Jugend – verkörpert durch die elfenhaft zarte Andrée. Diese junge Frau ist ein ganz neuer Typ Frau: selbstbewusst, eigensinnig und alles außer angepasst. Der Film ist weit mehr als die Biographie eines bedeutenden Künstlers: eine Sinfonie betörender Bilder.
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Das Lied des Lebens
5. Woche
    •    Sonntag um 10:45 Uhr
Leben ist ein unaufhörliches Lernen und je weiter Erfahrungen in die Ferne rücken, um so besser lassen sie sich gestalten. Hier erzählen alte und sehr alte Menschen über Singen und Musizieren prägnante Szenen aus ihrer Jugend. Animiert und begleitet von dem experimentellen Komponisten Bernhard König fördert die Musik auf leichte Weise Schweres zu Tage. Diese Rückblicke verband Ulrike Langemann („Rubljovka – Straße der Glückseligkeit“) zu einer Dokumentation, die durch die Offenheit und Euphorie der betagten Protagonisten berührt. Im Stuttgarter Generationenzentrum Sonnenberg führt der Komponist Bernhard König biographische Interviews mit alten Menschen, um deren verschüttete Träume und Traumata aufzuspüren. Zentrales Thema sind die „Lieblings- und Lebenslieder“, die in der eigenen Biographie verankert sind und für eine ganz besondere Geschichte oder Erinnerung stehen. Bei der 78jährigen Magdalena Reisinger löst das Lied „Kann denn Liebe Sünde sein“ einen emotionalen Ausbruch aus. Mit vierzehn Jahren ist sie schwanger geworden. Geächtet von den Dorfbewohnern, täglich von ihrer Mutter verprügelt, brachte sie als fünfzehnjähriges Mädchen eine Tochter zur Welt. Dieses Erlebnis, das auf dramatische, aber auch beglückende Weise ihr Leben geprägt hat, ist für Bernhard König der Ausgangspunkt, das ‚Lied des Lebens’ von Magdalena Reisinger zu komponieren. Stärker als im bloßen Erzählen und Erinnern, kommen in solchen Lebensliedern sehr intensive Emotionen zum Ausdruck. In der Eintönigkeit des Altenheims werden aus bedrückten, erstarrten Senioren klingende und leuchtende Menschen.?Diese Arbeit setzt der Musiker in Köln mit dem Experimentalchor „Alte Stimmen“ fort. Hier darf mitsingen wer mindestens 70 Jahre alt ist und Lust auf musikalische Experimente hat. Die Regisseurin Irene Langemann hat Bernhard König begleitet und dokumentiert, wie die Magie der Musik die Senioren am Neckar und Rhein beflügelt, wie aus ihren Liebesgeschichten und Leidgeschichten Lebenslieder einer Generation werden, die viel durchgemacht und viel zu erzählen hat.

„Meine Südsatdt“ Redakteur Reinhard Lüke sprach mit Regisseurin Irene Langemann. Hier gehts zum Interview „Auf Musik könnte ich nicht verzichten“.

Quartett
5. Woche – ab 6 Jahren
    •    Donnerstag bis Dienstag um 17:30 Uhr
Eine der schönsten Komödien der letzten Jahre! Nur sehr selten geschieht es, dass man im Kino sitzt und sich mit wohligem Seufzen wünscht, dieser wunderbare Film da vorne auf der Leinwand würde nie zu Ende gehen. „Quartett“ ist so ein Ausnahmefilm mit vielen magischen Momenten und mit einer Geschichte, die wie geschaffen ist für eine Komödie: Im Musiker-Seniorenstift „Beecham House“ leben alte Intrigen und Kabbeleien ebenso weiter wie die Liebe zur Musik, die sie alle verbindet. Doch mit der Ankunft von Jean Horton gerät der gewohnte Status quo ins Wanken. Die legendäre Sopranistin wirbelt das ganze Haus durcheinander. Wird es gelingen, die berüchtigte Diva Jean zur Mitarbeit bei der jährlichen Verdi-Gala zu bewegen? Ein sehr begabter Regisseur liefert mit diesem Film sein Debüt: Dustin Hoffman. Jawohl, richtig gelesen! Mit leichter Hand hat er eine ebenso elegante wie witzige und anrührende Gesellschaftskomödie über Leidenschaft, Liebe und Musik inszeniert, die mit ein bisschen Toi-toi-toi zum ersten großen Arthouse-Erfolg des neuen Jahres avancieren könnte. 

Vergiss Mein Nicht
5. Woche
    •    Mittwoch um 17:30 Uhr
„Ich habe mir Zeit genommen, um zu sehen, ob ich meinen Eltern helfen kann“. David Sieveking, mehrfach für seinen Dokumentarfilm „David wants to fly“ ausgezeichnet, kehrt in sein Elternhaus zurück. Aber das Zuhause, das er kannte, gibt es nicht mehr. Seine Mutter Gretel leidet seit Jahren an Alzheimer und erkennt mittlerweile selbst enge Angehörige nicht mehr. Vater Malte, ein ehemaliger Mathematik-Professor, ist mit ihrer Pflege überfordert. Als Malte in den Urlaub in die Schweiz fährt, muss David erkennen, dass es viel schwerer ist, Gretel zu Aktivitäten zu überreden, als er sich vorgestellt hat. Ein Besuch bei ihrer Schwester weckt allerdings ihre Lebensgeister. Für David wird die Fahrt, die auch zu Malte in die Schweiz führt, zu einer Reise in die Vergangenheit. Er entdeckt in Gretel eine Person, die in ihrem Leben mehr war als seine Mutter.?? Tragik ist der Geschichte von Grund auf eingeschrieben, und in stillen Beobachtungen zeigt er durchaus Gretels Zerfall. Gleichzeitig aber wird sie immer mehr von der leidenden zur handelnden Person. Der Film zeigt: die tückische Demenzerkrankung nimmt Gretel zwar ihre Persönlichkeit – aber darunter wird eine andere Person sichtbar, die näher an ihren Emotionen ist und diese auf ganz direkte Weise ausdrückt.??So ist Davis Sievekings Film weit mehr als eine Krankengeschichte. Der Regisseur lernt seine Mutter durch die Dreharbeiten ganz neu kennen und schätzen. Er erfährt von ihren politischen Aktivitäten in den 70er-Jahren, von den Eheproblemen seiner Eltern, davon, wie sehr Gretel unter Maltes Seitensprüngen litt und die Familie dennoch zusammenhielt – obwohl sie sich in ihrer Rolle als Hausfrau unterfordert fühlte. Insofern ist „Vergiss mein nicht“ auch das Porträt einer starken Frau und der Generation der Achtundsechziger, die mittlerweile im Seniorenalter angekommen ist. Am schönsten ist der Film da, wo er zeigt, wie Gretels Erkrankung die Familie enger zusammenrücken und sich Gefühlen öffnen lässt, die vorher unterdrückt waren.

Der Geschmack von Rost und Knochen
7. Woche – ab 12 Jahren
    •    Freitag bis Samstag um 22:30 Uhr
    •    Mittwoch um 21:00 Uhr
Dass dieser Film etwas ganz Besonderes sein muss, können Sie schon daran sehen, dass fast jedes Kölner Kino mit ihm eine Preview gemacht hat. Angesichts des Filmtitels fühlt man sich als Kinoprogrammmacher etwas hilflos, wer vermutet dahinter schon eine beispiellose Liebesgeschichte? Dieser Film definiert das, was man im Kino erleben kann, neu.

Alles beginnt im Norden von Frankreich. Plötzlich findet sich Ali (Matthias Schoenaerts) mit einem fünf Jahre alten Kind in seiner Obhut wieder. Sam ist sein Sohn, doch er kennt ihn kaum. Ohne Geld und Freunde sucht Ali Zuflucht bei seiner Schwester Anna (Corinne Masiero) an der Côte d‘Azur. Sie bringt die beiden in ihrer Garage unter und nimmt das Kind unter ihre Fittiche. Als ein Streit in einem Nachtclub, in dem er als Türsteher arbeitet, außer Kontrolle gerät, macht Ali die Bekanntschaft von Stéphanie (Marion Cotillard). Stephanie trainiert Killerwale im Marineland. Als eine ihrer Shows in einer Tragödie endet, bringt sie ein nächtlicher Anruf erneut zusammen. Stephanie hat ihre Beine verloren und etliche Illusionen. Ali beginnt ihr zu helfen, auf seine Art und ganz ohne Mitleid. Und beide finden dadurch zurück ins Leben…

Hannah Arendt
7. Woche – ab 6 Jahren
    •    Donnerstag bis Dienstag um 17:45 Uhr
Es war längst überfällig, das packende Leinwandportrait über die legendäre Philosophin Hannah Arendt. Souverän stellt die versierte europäische Arthouse-Regisseurin Margarethe von Trotta ihre Zeit im New Yorker Exil und ihre Berichterstattung über den Prozess gegen den NS-Bürokraten Adolf Eichmann in den Mittelpunkt des Biopic. Herausragend verkörpert die preisgekrönte Schauspiel-Ikone des Neuen Deutschen Films Barbara Sukowa die unangepasste deutsch-jüdische Theoretikerin des 20. Jahrhunderts zwischen leidenschaftlichen Denken und Fühlen.
Gerne bietet das ODEON mit „Hannah Arendt“ Schulvorstellungen an. Schulmaterial auf der Homepage des Films. Kontakt: Schicken sie uns eine email info@rex-filmbuehne.de für Bonn und info@odeon-koeln.de für Köln.
 
Liebe
24. Woche – ab 12 Jahren
    •    Mittwoch um 18:30 Uhr
Erst großer Beifall bei der Pressevorführung, dann Standing Ovations bei der offiziellen Weltpremiere in Cannes und schließlich die Goldene Palme – ein neuer Coup des österreichischen Maestros Michael Haneke. Vor drei Jahren stand er für „Das Weiße Band“ bereits auf dem Siegertreppchen ganz oben. Sein Thema diesmal: der Tod. Die Machart: Ein Kammerspiel mit 3 Personen. Reines Kinogift, möchte man meinen. Weit gefehlt! Ein Triumph der Filmkunst und der Humanität wird man danach feststellen. Großartig gespielt, fesselnd inszeniert und bereits jetzt ein heißer Oscar-Kandidat. Euphorische Kritiken und Palme dürfte dem Publikum die Schwellenangst nehmen, die Mund-zu-Mund-Propaganda noch viel mehr. Das Filmkunst-Ereignis des Jahres!

Text: Gastbeitrag

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