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Kultur

Kinoprogramm für 
das Odeon 
vom 3.-9.2.2011

Mittwoch, 2. Februar 2011 | Text: Gastbeitrag | Bild: Schwarz-Weiß

Geschätzte Lesezeit: 7 Minuten

Was für ein Jahresbeginn! „Labyrinth der Wörter“ und „Another Year“ waren schon echte Highlights, die bereits sehr viele Kinofans ins Odeon gelockt haben. Jetzt kommen die nächsten Ausnahmefilme: „Das Lied in mir“ feiert am kommenden Montag in Anwesenheit von Hauptdarstellerin Jessica Schwarz und Regisseur Florian Cossen Premiere im Südstadtkino. Am dem 10. Februar wird der Streifen täglich gezeigt. Ab dem 17. Februar wird das neue Filmkunst-Highlight mit Colin Firth „The King’s Speech“ in der sehr hörenswerten Originalfassung mit deutschen Untertiteln gezeigt.

 


Das Lied in mir
ab 12 Jahren
    •    Montag um 20:30 Uhr (Premiere – ausverkauft)
Die junge Deutsche Maria (Jessica Schwarz) hört bei einer Zwischenlandung in Buenos Aires ein spanisches Kinderlied und bricht zusammen. Maria hat nie Spanisch gelernt und erkennt doch das Lied.? Fast 30 Jahre hat ein Lied in Maria geschlafen, das nicht in den Teil von Marias Leben passt, an den sie sich erinnert.?Als Marias Vater Anton (Michael Gwisdek) davon erfährt, dass Maria sich an ein spanisches Lied erinnert, reist er sofort zu ihr nach Argentinien. Instinktiv will er seine Tochter vor der Vergangenheit beschützen. Als sich Vater und Tochter in Buenos Aires gegenüberstehen muss Anton erkennen, dass er noch nie so nah daran war seine Tochter für immer zu verlieren.? Maria ringt mit Anton um eine gefährliche Wahrheit und Anton ringt mit der Vergangenheit um seine Tochter.
„Das Lied in mir ist einer von diesen Filmen, die aus dem Nichts kommen und einen atemlos zurücklassen. Der stärkste Film im diesjährigen Wettbewerb von Montreal.“? The Hollywood Reporter??

 


Another Year
2. Woche – ab 12 Jahren
    •    Donnerstag bis Mittwoch um 15:30 Uhr und 18:00 Uhr
    •    Donnerstag bis Sonntag, Dienstag bis Mittwoch um 20:30 Uhr
„Was war der glücklichste Moment Ihres Lebens?” – auf die Frage der besorgten Psychologin kommt nur ein leises „Was meinen Sie damit?“ einer verzweifelten Frau zurück. So beginnt „Another You“ das neue Werk des britischen Altmeisters Mike Leigh („Happy-go-lucky“). Unglücklich sind einige der traurigen Figuren in seinem Werk – und dennoch gerät der Film nie zum deprimierenden Jammertal. Mit unglaublicher Leichtigkeit gelingt es Leigh, seine schweren Themen zu servieren: Vermasseltes Leben, Verlust, Einsamkeit, enttäuschte Hoffnungen – „Unhappy-goes-Unlucky“ gewissermaßen! Der ganz große Festival-Liebling von Cannes ging bei den Palmen zwar überraschend leer aus – die einhellig euphorischen Kritiken dürften der warmherzigen Alltags-Dramödie im Kinoalltag freilich reichlich Publikuminteresse verschaffen.
Aufgeteilt in die vier Segmente der Jahreszeiten wird vom Ehepaar Tom und Gerry erzählt – deren Name nicht zufällig wie das Cartoon-Duo klingt. Die beiden führen eine zuckersüße Ehe: Sie hilft als Psychologin den Armen, er arbeitet als Geologe. Der Alltag der beiden ist von zärtlichem Miteinander bestimmt: Kochen, gärtnern, plaudern, alles passiert in voller Harmonie. Bei ihren Bekannten sieht die Sache weniger rosig aus: Gerrys Kollegin Mary hadert mit ihrer Einsamkeit und ertränkt die Single-Sorgen gern im Wein – mit bisweilen fatalen Folgen. Toms übergewichtigem Jugendfreund Ken geht es kaum besser, „Better drinking than thinking“ trägt er als programmatischen Spruch auf seinem T-Shirt. Schließlich ist da noch Bruder Ronnie, der den Tod seiner Frau nicht verwindet. Tragische Schicksale, zerborstene Lebensentwürfe – Leigh zeigt dieses Kaleidoskop des (Un)Glücks mit großer Wärme und Wahrhaftigkeit und entwickelt, grandiosen Schauspielern sei Dank, ein sehr bewegendes Drama.


Das Labyrinth der Wörter
5. Woche – ab 6 Jahren
    •    Donnerstag bis Dienstag um 18:15 Uhr
    •    Donnerstag bis Mittwoch um 16:30 Uhr
    •    Freitag bis Sonntag, Dienstag bis Mittwoch um 20:00 Uhr
Gérard Depardieu ist das Aushängeschild des französischen Films. Sein Part in dieser kleinen, heiter-melancholischen Produktion ist die des uneingeschränkten Sympathieträgers. Depardieus Germain hat bislang nicht viel Glück im Leben gehabt und doch ist er keineswegs missmutig oder verbittert. Er erscheint vielmehr wie der Prototyp des sanften, tollpatschigen Riesen, dessen gutes Herz auf seine Umwelt ausstrahlt und das ihn bei allem, was er erlebt, niemals im Stich lässt. Germains Leben spielt sich vornehmlich zwischen Gelegenheitsjobs, seinem Stammlokal und einem zu seinem Zuhause umfunktionierten alten Wohnwagen hat. Im Haus nebenan lebt seine alte Mutter (Claire Maurier), um die er sich nach wie vor kümmert. Eines Tages begegnet er im Park einer 90-jährigen, sehr zierlichen und eleganten Dame. Margueritte (Gisèle Casadesus) liebt es so sehr wie er, die Tauben zu beobachten. Und sie liebt die Literatur. Germain hingegen besitzt kein einziges Buch. Er ist praktisch Analphabet, was seiner Neugier jedoch keinen Abbruch tut. Als sie ihm einige Passagen aus Albert Camus’ „Die Pest“ vorliest, schließt er plötzlich die Augen, um jedes ihrer Worte ganz genau nachempfinden zu können. Für Germain und Margueritte beginnt mit diesem stillen Moment eine wunderbare, tiefe Freundschaft.


Der Freund – OmU
2. Woche – ab 12 Jahren
    •    Freitag bis Samstag um 21:45 Uhr
Nach „Die Standesbeamtin“ der neue Film von Micha Lewinsky. Im wirklichen Leben wären Emil (Philippe Graber) und Larissa (Emilie Welti /Sophie Hunger) nie ein Paar – sie, die von allen umschwärmte Sängerin; er, ein schüchterner Außenseiter. Ironischer weise erhält Emil erst eine Chance, als Larissa ums Leben kommt: ?Er gibt sich als ihr Freund aus. Endlich bekommt er die Anerkennung, die er immer suchte. Und erst noch eine Art Ersatz-Familie. Eigentlich wäre nun alles gut. Wenn Emil sich nicht verlieben würde – und zwar ausgerechnet in Larissas Schwester (Johanna Bantzer), die natürlich auf keinen Fall die Wahrheit erfahren darf …?Micha Lewinsky („Sternenberg“, „Herr Goldstein“, „Die Standesbeamtin“) hat einen wunderbar melancholischen Film gedreht, der in ungewohnt leichter Weise große Themen vereint: Tod, Trauer, Liebe und Humor. Kurz: Eine Tragikomödie mit Tiefgang – und wunderschöner Musik von Sophie Hunger.??

 


Grundeinkommen
0. Woche – ab 12 Jahren
    •    Samstag um 13:00 Uhr
Die Kölner Initiative Grundeinkommen www.bgekoeln.de zeigt: Grundeinkommen ein Film-Essay von Daniel Häni und Enno Schmidt?über die Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens. Ein von der Arbeitsleistung unabhängiger Einkommensanspruch des einzelnen gegenüber der Gesellschaft. Ein Anspruch auf Einkommen für alle und ohne jegliche Bedingungen.?Das ist das bedingungslose Grundeinkommen.??Wer soll das bezahlen? Ist das noch gerecht? Wer arbeitet dann noch??Diesen und vielen anderen Fragen zum bedingungslosen? Grundeinkommen widmet sich das Film Essay. Seit dem Jahr 2005 setzt sich auch ‚dm‘ Gründer Götz Werner, einer der innitiativsten Unternehmer Deutschlands, öffentlich für ein bedingungsloses Grundeinkommen in Deutschland nach einem von ihm ab 1982 entwickelten Konzept ein. Die Finanzierung des Grundeinkommens beruht demnach auf der allmählichen Abschaffung der Einkommensteuer und der gleichzeitigen Erhöhung der Mehrwertsteuer als „Konsumsteuer“ auf über 50 %.
Mit anschließender Diskussion. Infos zur Kölner Initiative http://bgekoeln.de

Käpt’n Blaubär
1. Woche – ab 6 Jahren
    •    Samstag bis Sonntag um 13:45 Uhr
Vor etlichen Jahren hat Käpt’n Blaubär die Welteroberungspläne von seinem ehemaligen Sandkastenfreund Feinfinger zunichte gemacht. Nun ist die Stunde der Rache gekommen: Feinfinger, mittlerweile hauptberuflich verrückter Wissenschaftler und genialer Verbrecher, hat die drei Bärchen entführt. Zusammen mit Hein Blöd sticht Käpt’n Blaubär in See, um seine Enkel aus den Klauen seines Gegners zu befreien. Die Zeit drängt. Feinfinger will die drei Bärchen zu Superschurken ausbilden und mit ihnen gemeinsam die Welt in seine Gewalt bringen. Doch die Reise von Blaubär ist mit zahllosen Gefahren gepflastert: Feinfinger schickt nicht nur ein monströses Schiff mit einer Bande wilder, blutrünstiger Krokodil-Piraten gegen seinen Erzfeind ins Feld, sondern auch noch die gefürchteten Wellenzwerge.??Und als Blaubär und Hein Blöd auch noch in einem aktiven Vulkan versenkt werden, scheint das Böse endgültig zu triumphieren.


Kent Nagano – Montreal Symphony
5. Woche – ab 12 Jahren
    •    Sonntag um 11:45 Uhr
    •    Mittwoch um 18:15 Uhr
Das preisgekrönte Porträt eines der bedeutendsten Dirigenten der Gegenwart von Bettina Ehrhardt. Er gilt als zurückhaltend und drängt nicht in den Mittelpunkt – der Dokumentarfilm Kent Nagano – Montreal Symphony stellt ihn aber genau dahin. Ein Jahr lang hat die Dokumentarfilmerin Bettina Ehrhardt Kent Nagano und das Orchestre symphonique de Montréal (OSM) begleitet – vom Norden Kanadas bis nach Paris – und beobachtet, wie das frankokanadische Traditionsorchester ein neues Musizieren entdeckt. Kent Nagano, der in Doppelfunktion sowohl die bayerische Staatsoper in München als auch das Symphonieorchester Montreal leitet, geht ungewöhnliche Wege, um sein Publikum zu finden: Die Musiker spielen in Schulen, in Montreals Hockeystadion und in den Dörfern der Inuit im Hohen Norden Kanadas. Proben- und Konzertmitschnitte symphonischer Werke von Bruckner, Mahler und Debussy zeigen, wie Kent Nagano Musik entstehen lässt.
Ausgezeichnet als „Bester kanadischer Film“ beim International Festival of Films on Art in Montreal 2010.


La Danse – Das Ballett der Pariser Oper – OmU
6. Woche – ab 6 Jahren
    •    Sonntag um 13:30 Uhr
Das Ballett der Pariser Oper gilt als eines der besten Ensembles weltweit. Die Dokumentation zeigt den Lebens- und Arbeitsalltag der Tänzer rund um das Ballett: Vom täglichen Training über Generalproben bis hin zu den eigentlichen Auftritten werden Choreografien von Wayne McGregor, Sasha Waltz, Mats Ek, Rudolf Nurejew, Pierre Lacotte, Pina Bausch und Angelin Preljocaj in ihren verschiedenen Entwicklungsstadien eingefangen. Auch das Zusammenspiel mit Orchester, Kostümbildnern und Bühnentechnik prägt das Routinegeschäft. Neun Wochen lang begleitete der erfahrene Dokumentarfilmer Frederick Wisemann das Pariser Ballettensemble und führt den Zuschauer hinter die Kulissen des Bühnenalltags. Gerade der Kontrast zwischen den schillernden Auftritten mit ihren perfekt brillierenden Tänzern auf der einen Seite und der harten Alltagsrealität aller involvierten künstlerischen Disziplinen auf der anderen Seite wurde authentisch herausgearbeitet, ohne die Frage außer Acht zu lassen, was eigentlich den Tanz ausmacht. Ein Film über die vollkommene Leidenschaft für diese eine Sache: La Danse.


Vergissmichnicht
7. Woche
    •    Sonntag um 12:00 Uhr
„Vergissmichnicht“ ist ein heiteres Spiel über die Frage, was im Leben wichtig ist. Margaret hat schon als Kind weiter gedacht als andere. Zu ihrem 40. Geburtstag bringt ihr ein Notar Briefe, die sie als 7-jährige geschrieben hat, um sich daran zu erinnern, worauf es im Leben wirklich ankommt und dass es nie zu spät ist die Weichen neu zu stellen.
 

Text: Gastbeitrag

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