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Kultur

Kinoprogramm für 
das Odeon 
vom 6.-12. Januar 2011

Donnerstag, 6. Januar 2011 | Text: Gastbeitrag | Bild: Micha Lewinsky

Geschätzte Lesezeit: 6 Minuten

Am kommenden Mittwoch, 12. Januar 2011, findet um 20:00 Uhr im ODEON die Premiere des Films „Der Freund“ in Anwesenheit des Regisseurs Micha Lewinsky und des Kameramannes Pierre Mennell statt. Im Anschluss an die Vorstellung laden der Verleih des Films und das Odeon zu einer kleinen Feier mit einem Käsefondue zur Stärkung ein. Micha Lewinsky („Sternenberg“, „Herr Goldstein“, „Die Standesbeamtin“) hat mit „Der Freund“ einen Film gedreht, der in ungewohnt leichter Weise große Themen vereint: Tod, Trauer, Liebe und Humor. Kurz: Eine Tragikomödie mit Tiefgang – und wunderschöner Musik von Sophie Hunger.? Spätestens seit ihrer 2010 Tournee im letzten Jahr – am 23. Mai war sie im Gloria – ist die Schweizer Sängerin Sophie Hunger (Monday’s Ghost, 1983) auch in Deutschland der Konzert-Geheimtipp, den man jetzt auch auf der Kinoleinwand bewundern kann.

 

Das Labyrinth der Wörter
1. Woche – ab 6 Jahren
    •    Donnerstag bis Dienstag um 16:45 Uhr, 18:15 Uhr und 20:00 Uhr
    •    Mittwoch um 16:00 Uhr und 21:00 Uhr
Gérard Depardieu ist das Aushängeschild des französischen Films. Sein Part in dieser kleinen, heiter-melancholischen Produktion ist die des uneingeschränkten Sympathieträgers. Depardieus Germain hat bislang nicht viel Glück im Leben gehabt und doch ist er keineswegs missmutig oder verbittert. Er erscheint vielmehr wie der Prototyp des sanften, tollpatschigen Riesen, dessen gutes Herz auf seine Umwelt ausstrahlt und das ihn bei allem, was er erlebt, niemals im Stich lässt. Germains Leben spielt sich vornehmlich zwischen Gelegenheitsjobs, seinem Stammlokal und einem zu seinem Zuhause umfunktionierten alten Wohnwagen hat. Im Haus nebenan lebt seine alte Mutter (Claire Maurier), um die er sich nach wie vor kümmert. Eines Tages begegnet er im Park einer 90-jährigen, sehr zierlichen und eleganten Dame. Margueritte (Gisèle Casadesus) liebt es so sehr wie er, die Tauben zu beobachten. Und sie liebt die Literatur. Germain hingegen besitzt kein einziges Buch. Er ist praktisch Analphabet, was seiner Neugier jedoch keinen Abbruch tut. Als sie ihm einige Passagen aus Albert Camus’ „Die Pest“ vorliest, schließt er plötzlich die Augen, um jedes ihrer Worte ganz genau nachempfinden zu können. Für Germain und Margueritte beginnt mit diesem stillen Moment eine wunderbare, tiefe Freundschaft.


Die Geheimnisse der Severinstraße
Dokumentarfilm ab 6 Jahren
    •    Sonntag um 11:30 Uhr
Das Vringsveedel im Jahr 1987: wem da nicht die Augen feucht werden, hat hier noch keinen Fuß auf den heiligen Boden gesetzt. Ein Mönch wirft 23 Umschläge vom Turm der Severinkirche – das ist der Start zu der „Schnitzeljagd“. In jedem Umschlag ist eine Aufgabe, die Armin Maiwald (Vater der Sendung mit der Maus) und sein Team lösen müssen. Am Ende, nach der Lösung aller Aufgaben, winkt ihnen ein sagenhafter Zauberring. Sie müssen z.B. die Höhe der kleinsten und die größte Severinkirche bestimmen, einen sprechenden Papageien finden, in acht Sprachen Bruder Jacob als Kanon singen lassen, ein Vogelnest in eine Laterne finden, die Gruppe BAP und Wolfgang Niedecken zum Zusammenspiel mit der Kapelle der Roten Funken bewegen, einen Weinstock an geschichtsträchtiger Stelle pflanzen, den „Heiligen Dreikönig“ im Veedel ausfindig machen oder die spektakuläre Geschichte des privaten Fundes des Poblicius-Denkmals durch die Jungs der Familie Gens am Chlodwigplatz erzählen und herausfinden, wo der echte Poblicius heute steht.
Sonntag 09.01.2011 um 11:30 Uhr? – Folge 1-6
Sonntag 13.02.2011 um 11:30 Uhr – Folge 7-12


La Danse – Das Ballett der Pariser Oper (OmU)
2. Woche – ab 6 Jahren
    •    Samstag bis Sonntag um 14:00 Uhr
    •    Mittwoch um 18:00 Uhr
Das Ballett der Pariser Oper gilt als eines der besten Ensembles weltweit. Die Dokumentation zeigt den Lebens- und Arbeitsalltag der Tänzer rund um das Ballett: Vom täglichen Training über Generalproben bis hin zu den eigentlichen Auftritten werden Choreografien von Wayne McGregor, Sasha Waltz, Mats Ek, Rudolf Nurejew, Pierre Lacotte, Pina Bausch und Angelin Preljocaj in ihren verschiedenen Entwicklungsstadien eingefangen. Auch das Zusammenspiel mit Orchester, Kostümbildnern und Bühnentechnik prägt das Routinegeschäft. Neun Wochen lang begleitete der erfahrene Dokumentarfilmer Frederick Wisemann das Pariser Ballettensemble und führt den Zuschauer hinter die Kulissen des Bühnenalltags. Gerade der Kontrast zwischen den schillernden Auftritten mit ihren perfekt brillierenden Tänzern auf der einen Seite und der harten Alltagsrealität aller involvierten künstlerischen Disziplinen auf der anderen Seite wurde authentisch herausgearbeitet, ohne die Frage außer Acht zu lassen, was eigentlich den Tanz ausmacht. Ein Film über die vollkommene Leidenschaft für diese eine Sache: La Danse.


Vergissmichnicht
4. Woche
    •    Donnerstag bis Dienstag um 19:15 Uhr
    •    Samstag bis Sonntag um 15:15 Uhr
    •    Mittwoch um 16:00 Uhr
„Vergissmichnicht“ ist ein heiteres Spiel über die Frage, was im Leben wichtig ist. Margaret hat schon als Kind weiter gedacht als andere. Zu ihrem 40. Geburtstag bringt ihr ein Notar Briefe, die sie als 7-jährige geschrieben hat, um sich daran zu erinnern, worauf es im Leben wirklich ankommt und dass es nie zu spät ist die Weichen neu zu stellen.


Bal – Honig

6. Woche – ab 6 Jahren
    •    Sonntag um 11:15 Uhr  Zum letzten Mal!
Boras Altas stahl während der Berlinale 2010 manchem Star die Show. Wie der Junge auf dem Podium die Fragen der Journalisten beantwortete, war herzerfrischend. Aufgeweckt, neugierig, ein bisschen staunend – genau wie im Film „Bal“ („Honig“), in dem Altas den Sohn eines Imkers spielt, der die Schönheit und die Schrecken der Kindheit erlebt. Semih Kaplanoðlu, der mit „Bal“ in Berlin den Goldenen Bären gewann, bettet das kindliche Erwachen souverän in den wogenden Rhythmus einer anatolischen Waldlandschaft ein. Die Menschen leben im Einklang mit der Natur in Kaplanoðlus Film. Es ist nicht die anatolische Steppe, sondern die wenig bekannte Bergregion in der Nähe des Schwarzen Meeres, in der er seine Geschichte ansiedelt. Alles, was die Menschen brauchen, bekommen sie von der Natur. Der Honig ist deren süßestes Erzeugnis. Schnell wird ein Film, der mit solchen Metaphern arbeitet, selbst allzu süßlich. Dem türkischen Regisseur und seinem ausgezeichneten Kameramann gelingt jedoch eine Bildsprache jenseits von Öko-Romantik und abgegriffener Allegorien. Man sieht natürlich auch die Zerbrechlichkeit dieses entlegenen Biotops und der Lebensweise derer, die dort ihr Auskommen finden. Doch in erster Linie findet man hier einen unverstellten Blick auf alles Kreatürliche: das Majestätische der Bäume, die Farben der Pflanzen, das wechselnde Licht, das Atmen des Waldes. Und die allgegenwärtigen Geräusche, die anstelle einer Filmmusik ein Naturkonzert liefern.


Die Konferenz der Tiere
2. Woche
    •    Sonntag um 13:30 Uhr
Vor gut 40 Jahren wurde Erich Kästners allegorisches Kinderbuch schon einmal verfilmt. Nun also, ganz zeitgemäß, eine Neuauflage, die die Botschaft der Vorlage behutsam modernisiert, ihrem Geist aber treu bleibt, wenngleich weniger subtil. Einmal mehr muss das Animationskino für eine Umweltschutz-Botschaft herhalten, die man allerdings angesichts der meist toll animierten, witzigen Szenen auch übersehen kann. Dennoch ist „Die Konferenz der Tiere“ ein sehenswerter, hervorragend gemachter Animationsfilm Made in Germany.


Drei
3. Woche – ab 12 Jahren
    •    Donnerstag bis Dienstag um 17:00 Uhr und 21:00 Uhr
    •    Mittwoch um 17:45 Uhr
Mutig verwickelt Regisseur Tom Twyker in seinem neuen postmodernen Beziehungsreigen „Drei“ ein Berliner Paar aus dem Bildungsbürgertum in eine Ménage à trois. Seine lässig romantische Tragikomödie belässt es jedoch nicht bei der klassischen Dreiecksgeschichte. Getragen von seinen Schauspielern, allen voran der exzellenten Sophie Rois, spielt der 45jährige, der mit „Lola rennt“ seinen größten Erfolg feierte, alle Konstellationen durch bis hin zur harmonischen Utopie einer gelebten Dreierbeziehung. Sein Generationenporträt großstädtischer Mittvierziger beeindruckt nicht zuletzt durch die virtuose filmische Umsetzung seiner Versuchsanordnung experimenteller Beziehungsmöglichkeiten.


Grundeinkommen – das 2. Jahr beginnt
Ab 12 Jahren
    •    Samstag um 13:00 Uhr
Die Kölner Initiative Grundeinkommen www.bgekoeln.de zeigt: Grundeinkommen ein Film-Essay von Daniel Häni und Enno Schmidt?über die Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens.? Ein von der Arbeitsleistung unabhängiger Einkommensanspruch des einzelnen gegenüber der Gesellschaft. Ein Anspruch auf Einkommen für alle und ohne jegliche Bedingungen.?Das ist das bedingungslose Grundeinkommen.??Wer soll das bezahlen? Ist das noch gerecht? Wer arbeitet dann noch??Diesen und vielen anderen Fragen zum bedingungslosen?Grundeinkommen widmet sich das Film Essay. Seit dem Jahr 2005 setzt sich auch ‚dm‘ Gründer Götz Werner, einer der innitiativsten Unternehmer Deutschlands, öffentlich für ein bedingungsloses Grundeinkommen in Deutschland nach einem von ihm ab 1982 entwickelten Konzept ein. Die Finanzierung des Grundeinkommens beruht demnach auf der allmählichen Abschaffung der Einkommensteuer und der gleichzeitigen Erhöhung der Mehrwertsteuer als „Konsumsteuer“ auf über 50 %.
Mit anschließender Diskussion. Infos zur Kölner Initiative http://bgekoeln.de


Nowhere Boy
5. Woche – ab 12 Jahren
    •    Donnerstag bis Dienstag um 21:30 Uhr
Nowhere Boy ist eine 2009 produzierte Filmbiografie, die von den frühen Jahren des späteren Beatles-Musikers John Lennon erzählt. Gleichzeitig thematisiert der Film auch die Entstehungsgeschichte einer der erfolgreichsten Musikgruppen. Das Drehbuch basiert auf dem Roman Imagine This: Growing Up With My Brother John Lennon, das von Julia Baird geschrieben wurde, einer Halbschwester John Lennons.
Besonders Beeindruck Kristin Scott Thomas als Lennons Tante und Ziehmutter.

Text: Gastbeitrag

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