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Kultur

Kinoprogramm für das Odeon vom 09.-15.02.2012

Mittwoch, 8. Februar 2012 | Text: Dirk Gebhardt | Bild: © Alamode Filmverleih Österreich

Geschätzte Lesezeit: 5 Minuten

Die Brüder Jean-Pierre und Luc Dardenne sind bekannt für ihre Filme, die ins Extreme gehen. In dem Film der „Junge mit dem Fahrrad“ haben sie ein Sozialepos geschaffen, das nicht nur die Jury in Cannes beeindruckt hat. Man stelle sich vor, ein Vater muss mal eben weg und stellt seinen 11-jährigen Sohn wie ein Möbelstück im Kinderheim ab. Cyril entschließt sich, gegen seine aussichtslose Lebenssituation entschlossen und mutig vorzugehen. Er nimmt sich ein Fahrrad und fährt seinem Vater hinterher. Auch die fürsorgliche Friseurin Samantha (Cécile de France), die er durch Zufall kennenlernt und die ihn wie einen Sohn liebt, kann ihn nicht von diesem Plan abbringen. Der mit dem Großen Preis der Jury in Cannes ausgezeichnete Film ist unbedingt sehenswert.

 

Der Junge mit dem Fahrrad
1. Woche – ab 12 Jahren
    •    Donnerstag um 16:30 Uhr   
    •    Freitag bis Dienstag um 19:00 Uhr
    •    Mittwoch um 21:00 Uhr
Erneut zeigen sich die mehrfach preisgekrönten Belgier Luc und Jean-Pierre Dardenne als Meister wirklichkeitsnaher Alltagsdramen. Auch in „Der Junge mit dem Fahrrad“ bleibt das Regisseurs-Duo seinem sozialrealistischen Ansatz treu. Gleichzeitig schaffen die Dardenne-Brüder dabei stilsicher perfekt komponiertes, emotional eindringliches Erzählkino über bedingungslose Liebe und den verzweifelten Versuch, im Leben nicht allein zu bleiben. In ihrem modernen Märchen brillieren der junge Thomas Doret, eine Entdeckung der wallonischen Autorenfilmer, und Schauspielerin Cécile de France, die zuletzt in Clint Eastwoods “Hereafter – Das Leben danach” zu sehen war.

Kölsche Matinee: Hänneschen-Puppensitzung
1. Woche
    •    Sonntag um 11:30 Uhr
Sonntag, 12.02. um 11:30 Uhr
Die Hänneschen-Puppensitzung von 2011
“Em Himmel es der Düvel los! Wesst Ihr, wat dat bedück? Do fiere se hück Fastelovend…“. Petrus bittet die Knollendorfer zur Sitzung in den Himmel. Präsident Schäl und Literat Speimanes, als Stimmungsmacher angeworben garantiert Petrus die Rückkehr ins irdische Leben und so machen sich beide mit karnevalistischen Freunden auf zum „Fastelovend em Himmel“. Die Roten Funken sorgen in noch nie da gewesener Truppenstärke für Stimmung, und Trude Herr hat in der Sitzung natürlich auch ihren ganz eigenen himmlischen Auftritt in Rosa.

My Reincarnation
2. Woche – Ab 12 Jahren
    •    Samstag bis Sonntag um 13:30 Uhr
Preview: Mi. 1.2. 20:30 Uhr in Anwesenheit des deutschen Produzenten? Carl-Ludwig Rettinger, Lichtblick Film??

Anschließendes Expertengespräch mit? Jakob Winkler, Tibetologe und autoritisierter Lehrer Dzogchen-Gemeinschaft Köln
Der italienische Sohn eines berühmten geistlichen Lehrers des Buddhismus widersetzt sich seiner eigenen Berufung als Wiedergeburt einer weiteren Glaubens-Größe, weil er Sohn und nicht Schüler sein will. In sehr persönlichen, aufmerksamen und auch mal poetischen Aufnahmen dokumentiert die mit der Familie vertraute Regisseurin Jennifer Fox über zwanzig Jahre den Weg eines vermeintlich verlorenen Sohnes. Ich will nicht nach Tibet gehen! Yeshe, Sohn des weltbekannten tibetisch-buddhistischen Meisters Namkhai Norbu, hadert mit seinem Schicksal: Schon bei der Geburt als Reinkarnation eines hohen spirituellen Meisters erkannt, steht ihm der Kopf so gar nicht nach Erleuchtung. Anders als sein Vater, der im Exil zu einer Größe als buddhistischer Lehrer avanciert, sehnt Yeshe sich nach einem weltlichen Leben mit seiner Familie und möchte Karriere machen.??Über 20 Jahre hat Jennifer Fox die beiden ungleichen Männer mit der Kamera begleitet. Niemals zuvor hat ein hoher tibetischer Meister einen so umfassenden Einblick in sein Privatleben erlaubt. Herausgekommen ist eine packende emotionale Vater-Sohn-Geschichte über Liebe, Verwandlung und Schicksal.

Der atmende Gott
8. Woche
    •    Mittwoch um 16:00 Uhr
Eine Reise zum Ursprung des modernen Joga.
Was ist Yoga, wo stammt es her? Ist Yoga Philosophie, Religion, Gymnastik – Oder alles auf einmal? Diesen und anderen Fragen versucht Jan Schmidt-Garre mit seiner Dokumentation „Der atmende Gott“ auf den Grund zu gehen. Das mäandernde Suchen, mit dem sich der Regisseur durch Indien bewegt ist in seiner respektvollen Zurückhaltung vor der fremden Kultur dabei große Stärke des Films, in seiner Unbestimmtheit allerdings auch Schwäche. Ein Film in erster Linie für Yoga-Interessierte.

Faust
4. Woche
Ab 12 Jahren
    •    Mittwoch um 16:15 Uhr
 In Venedig mit dem Goldenen Löwen ausgezeichnet, ist Alexander Sokurows „Faust“ weniger eine Verfilmung von Goethes Drama, als eine Meditation über Macht, die Seele, den Menschen an sich. Sokurows „Faust“ ist bildmächtig, eigenwillig und fraglos ein faszinierendes Kunstwerk.

Kriegerin
5. Woche – Ab 12 Jahren
    •    Freitag, Samstag um 22:00 Uhr
    •    Mittwoch um 18:00 Uhr
Mit seinem Spielfilmdebüt „Kriegerin“ hat Regisseur  Absolvent der Filmhochschule in Potsdam-Babelsberg, gleich ein heißes Eisen angefaßt: Neo-Nazis in der ostdeutschen Provinz, martialische Gewalt und eine junge Frau, die tief im braunen Sumpf steckt, obwohl sie sich der Sinnlosigkeit ihres Tuns eigentlich bewußt ist. Wnendt, der auch das Drehbuch für den provokanten Film schrieb, hat für seine hart-realistische Handlung einen semi-dokumentarischen Stil gewählt und gleich den „Förderpreis Deutscher Film – Drehbuch“ bekommen. Einer der herausragenden Filme des Jahres!

Lauras Stern und die Traummonster
6. Woche
    •    Sonntag um 11:45 Uhr
Ein paar Nachbarskinder fordern Laura und ihren Bruder Tommy heraus, doch ohne seinen geliebten Beschütz-mich-Hund traut sich Tommy nicht so recht. Also muss der Hund dabei sein – und landet nach einem verpatzen Schuss im dunklen Keller. Laura nimmt all ihren Mut zusammen und wagt es, den Keller zu betreten, doch die Schatten machen auch ihr Angst. Ohne den Beschütz-mich-Hund geht eben nichts, wie auch die Traummonster merken. Die leiden daran, dass Tommy und Laura immer seltener Angst haben, immer mehr schöne Träume haben und keine Alpträume. Aber ohne die Angst der Kinder schrumpfen die Traummonster und müssen um ihre Existenz bangen. So hecken sie einen Plan aus: Des nachts entführen sie Tommys Beschütz-mich-Hund in das Land der Träume und locken so die Kinder, begleitet von Lauras Stern, in das unterirdische Traumlabyrinth. Dort hinein drinkt kein Funken Sternenstaub, dafür sorgt nicht zuletzt der Lichtfänger, der mit einer Art fliegendem Staubsauger Jagd auf alle Lichtquellen macht und es nun besonders auf Lauras funkelnden Stern abgesehen hat. Der unterhaltsame Film überzeugt nicht nur durch seine schöne, originelle Animation, sondern vor allem durch seine Geschichte, deren Lehre angenehm subtil bleibt. Ein sehenswerter Kinderfilm.

The Artist
3. Woche
    •    Donnerstag bis Dienstag um 17:30 Uhr
    •    Donnerstag bis Dienstag um 15:30 Uhr
    •    Freitag bis Mittwoch um 20:00 Uhr
Nichts könnte weiter vom modernen Kino mit seinem lauten 3D-Spektakel entfernt sein als der Stummfilm. Insofern erfordert es Mut, heute eine Geschichte nach den Vorgaben jener Kinoanfangsjahre zu erzählen. Dabei verschmelzen in „The Artist“ Form und Inhalt zu einem außergewöhnlichen Experiment. Michel Hazanavicius’ Portrait eines vom Karriereaus bedrohten Stummfilmstars bietet Witz, Ironie und einen herausragenden Hauptdarsteller.

Ziemlich beste Freunde
6. Woche
    •    Donnerstag um 18:30 Uhr
    •    Donnerstag bis Dienstag um 21:00 Uhr
    •    Freitag bis Dienstag um 16:30 Uhr
    •    Samstag bis Sonntag um 14:15 Uhr
    •    Mittwoch um 18:45 Uhr
Hut ab – um nicht zu sagen: Chapeau! Vermutlich ist Frankreich Weltmeister darin, Komödien über gesellschaftliche Gegensätze zu erfinden, die ohne plumpe Klischees und bessserwisserisches Pathos auskommen. Diesmal geht es um einen Schlingel, frisch aus dem Gefängnis, der durch die Pflege eines querschnittsgelähmten Rollifahrers geläutert wird. Doch vielleicht ist es eher umgekehrt? Denn in der Gesellschaft des unbefangenen Driss findet der kranke, reiche Philippe zu neuem Lebensmut. Und das Publikum findet hier eine humorvolle Geschichte rund um zwei Männer, die sich erst zusammenraufen müssen, um voneinander zu lernen.
Zwei fantastische Schauspieler prägen und tragen diesen Film: François Cluzet und Omar Sy. Dank einer sensiblen und unauffälligen Regiearbeit bringen sie zwei hinreißend sympathische Figuren auf die Leinwand.

Text: Dirk Gebhardt

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