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Aufgeschnappt: FeelGood-Woche – für Mädchen ab 10 Jahren +++ Comedia spielt digital +++ Astbruch im Volksgarten +++ Südstadt lässt das Licht an +++ Ein Stern, der den Namen Pottkind trägt +++

Kultur

Kinoprogramm für das Odeon vom 30.01. bis 05.02.2014

Donnerstag, 30. Januar 2014 | Text: Tamara Soliz | Bild: Xenix Filmdistribution GmbH

Geschätzte Lesezeit: 6 Minuten

Eine „gescheiterte Göttin“ als Hauptdarstellerin in einem Dokumentarfilm. Eine Frau die versuchte ihr Leben – Karriere, Familie und Liebe – dem Tourneeplan einer international gefragten Pianistin anzupassen und dabei grandios scheiterte: Martha Argerich. Ihre Tochter Stéphanie Argerich hat in ihrem ersten langen Film ein psychologisches Portrait eines Lebens gezeichnet. Sie ist dabei tief in die Strukturen ihrer Familie eingetaucht. Persönlich, intim und teilweise schmerzhaft legt sie die Bruchstellen moderner Familienentwürfe offen. Väter die nicht anerkannt werden und ihre Kinder nicht anerkennen, Schwestern die „abgeschoben“ werden und eine Mutter die mit ihren zwei kleinen Kindern in einer WG lebt.

Argerich, OmU
1. Woche
Sonntag um 13:15 Uhr
Mittwoch um 18:15 Uhr

Die Pianistin Martha Argerich und Stephen Kovacevich, zwei herausragende
Persönlichkeiten der klassischen Musik, begleitet und beobachtet von
ihrer Tochter Stéphanie. Ein intimes Familienporträt und die
Auseinandersetzung einer Tochter mit einer Göttin, ihrer Mutter. Wie
können Mutterschaft und Karriere, aber auch Paarbeziehung und
persönliche Entfaltung in der heutigen Zeit vereint werden? Eine
packende Reise ins Matriarchat

«Argerich ist kein reiner Musikfilm, vielmehr ein vielschichtiges Familienporträt. Ein
ausserordentlich intimer Film.» SRF Kulturplatz

«Ein schöner und bewegender Film über eine eminente Frau!» NZZ

Le Weekend
1. Woche
Donnerstag bis Mittwoch um 15:45 Uhr
Donnerstag bis Samstag, Montag bis Dienstag um 19:00 Uhr
Sonntag um 19:00 Uhr OmU

Der Birminghamer Dozent Nick (Jim Broadbent) wird nach einer politisch inkorrekten Geste entlassen. Nun ohne Ziel entscheidet er gemeinsam mit seiner Frau Meg (Lindsay Duncan), die ihre Arbeit als Lehrerin schon lange nicht mehr ausfüllt und einen durch den Auszug ihrer Kinder bedeutungslosen Nestbau zu Hause betreibt, noch einmal ihre Hochzeitsreise nach Paris zu wiederholen. Nick hofft, die Leidenschaft in der Beziehung wiederzufinden, doch Meg möchte die Ehe eigentlich nur noch beenden. Zunächst ziehen sie aus Nostalgie in dieselbe Hochzeitssuite wie vor 30 Jahren, wechseln jedoch schnell in ein Zimmer mit Blick auf den Eiffelturm. Zusammen wandern sie durch die Straßen von Paris, essen in teuren Restaurants, finden aber heraus, dass dieser aufgesetzte Lebensstil ihnen nicht helfen wird, ihre ehemalige Liebe füreinander wieder zu finden.

Ella und das groß?e Rennen
1. Woche, ab 6 Jahren
Samstag um 14:00 Uhr

Nirgendwo passieren so komische und aufregende Sachen wie in Ellas Schule, das liegt an ihren Mitschülern Hanna, Timo, Pekka, Tiina, Mika, Rambo und natürlich an ihrem Lehrer
Was für ein Schreck: Ellas schöne alte Schule soll abgerissen werden. Dort, wo sie jetzt steht, ist eine Formel -1 Rennstrecke geplant und Ellas Klasse soll in eine ungemütliche Riesenschule wechseln.
Um das zu verhindern gibt es nur eine Chance Ella und ihre Freunde müssen ein Rennen gegen den zukünftigen Formel-1 Weltmeister gewinnen.

Die Ella-Bücher sind mit insgesamt 380.000 verkauften Bänden die derzeit erfolgreichste Kinderbuchreihe im Deutschen Buchhandel. Seit 2007 sind 8 Geschichte der finnischen Erfolgsserie von Autor Timo Parvela in Deutschland erschienen. Jetzt kommt die erste Verfilmung der sympathischen Abenteuer nach ihrem großen Erfolg in Finnland auch zu uns ins Kino

Bei Astrid Lindgrens Pippi Langstrumpf war es ein superstarkes Kind mit einem Koffer voller Gold das sich gegen den Rest der Welt behaupten konnte. Bei Timo Parvelas Ella und ihren Freunden ist es eine Gruppe von Kindern die ihre Sicht auf die Welt erfolgreich verteidigt. „Ella und ihre Klasse sind gewissermaßen die nordische Verwandtschaft vom kleinen Nick und seinen Freunden, deren großer Charme ebenfalls in ihrer unfreiwilligen Komik liegt.“  Felicitas von Lovenberg F.A.Z.

12 Years a Slave, OmU
3. Woche
Ab 12 Jahren
Donnerstag bis Sonntag, Dienstag bis Mittwoch um 20:00 Uhr

Nach seinen Meisterwerken „Hunger“ und „Shame“ wurde der neue Film des Künstlers und Regisseurs Steve McQueen bei seiner Premiere auf dem Toronto Filmfestival nicht nur von den Kritikern frenetisch gefeiert, sondern auch mit dem Publikumspreis ausgezeichnet und gilt mit Abstand als Top-Favorit bei der kommenden Oscar-Verleihung: vollkommen zurecht.
Es gelingt ihm auf intensive und eindringliche Weise zu vermitteln, was das dunkelste Kapitel der amerikanischen Geschichte, die Sklaverei, für alle Beteiligten bedeutet hat, vor allem für die Opfer. Die wie immer hervorragende Bildgestaltung und exzellente Schauspielleistungen machen „12 Years a Slave“ zu einem in jeder Hinsicht historischen Film.

Blue Jasmine
9. Woche, ab 6 Jahren
Samstag bis Sonntag um 15:00 Uhr

Nachdem ihr Ehemann Hal (Alec Baldwin) wegen Betrugs festgenommen und das gemeinsame Vermögen beschlagnahmt wurde, sieht sich Jasmine (Cate Blanchet) gezwungen, ihr komfortables Leben in Manhattans Upper-Class aufzugeben und nach San Fransisco in die kleine Mietwohnung ihrer Schwester Ginger (Sally Hawkins) zu ziehen. Dort angekommen, kann sie die Fassade der unnahbaren Pragmatikerin dank eines umfangreichen Cocktails verschiedener Antidepressiva gerade noch aufrecht erhalten, doch ihre Schwester ahnt, dass sie am Ende ihrer Kräfte sein muss. Um ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen, nimmt Jasmine widerwillig eine Stelle als Empfangsdame in einer Zahnarztpraxis an und muss dort die unbeholfenen Annäherungsversuche ihres Chefs Dr. Flicker (Michael Stuhlbarg) über sich ergehen lassen. Als sie den erfolgreichen Diplomaten Dwight (Peter Sarsgaard) kennenlernt, blitzt ein Funken Hoffnung vor Jasmines Augen auf, denn schnell erkennt sie: Der bald für ein politisches Amt kandidierende Dwight braucht eine vorzeigbare Frau.

Das Mädchen und der Künstler
6. Woche
Sonntag um 11:45 Uhr

Die Geschichte vom alten Bildhauer und seinem jungen Modell mit Jean Rochefort und Aida Folch in den Hauptrollen erzählt in edlen Schwarzweißbildern von einem Leben für die Kunst und von der Melancholie des Alterns. Und er bringt ein Wiedersehen mit Claudia Cardinale – elegant und lebenssprühend wie eh und je.
Ausgezeichnet mit dem Preis für die beste Regie auf dem 60. Festival San Sebastian.

Hannas Reise
3. Woche
Donnerstag bis Mittwoch um 17:00 Uhr
Donnerstag bis Dienstag um 21:00 Uhr OmU
Sonntag um 11:30 Uhr

Eine ehrgeizige Studentin will aus Karriere-Gründen ihren Lebenslauf mit einem sozialen Praktikum in Israel aufpolieren. Dabei entdeckt sie die wahren Werte der Liebe, ein altes Familiengeheimnis und Verantwortung gegenüber der jüngeren deutschen Geschichte. Das könnte zu einer schmachtende RomCom auf Fernseh-Niveau mit obligatorischer Betroffenheitseinlage werden. Kein Sorge: Eine unangestrengte Dramaturgie, starke Akteure, hübsche Bilder sowie witzige Dialoge machen aus dem Stoff eine lässige Lovestory, die auf Tiefgang nicht verzichtet. Die sympathisch amüsante Culture-Clash-Komödie fand unlängst in Hof reichlich Resonanz – was sich im Kinoalltag durchaus wiederholen dürfte.

Inside Llewyn Davis
9. Woche
Ab 6 Jahren
Mittwoch um 19:00 Uhr

Die chronisch coolen Coens können es noch immer. Auch bei ihrem mittlerweile sechzehnten Streich gelingt ihnen ein cleverer Coup ganz großartiger Originalität. Diesmal erzählen die mit allen Genre-Wassern gewaschenen Regie-Brüder vom jungen Folk-Musiker Llewyn Davis, der anno 1961 verzweifelt den Durchbruch versucht. Wie gewohnt, kommt auch diese Story vom idealistischen Verlierer atmosphärisch dicht daher, brilliert mit lakonischer Situationskomik und bietet mit Oscar Isaac einen enormen starken Hauptdarsteller – der freilich fast von einer Katze an die Wand gespielt wird. In Cannes gab es dafür den Großen Preis der Jury und tosenden Beifall – der Festival-Applaus dürfte sich im Kinoalltag wiederholen.

Lunchbox
12. Woche
Sonntag um 13:45 Uhr

Es ist ein wahnwitziges Meisterwerk der Logistik: Täglich liefern über 4.500 Kuriere per Rad und Bahn rund 200.000 Lunchpakete in Mumbai aus. Die Zuverlässigkeit liegt, trotz chronischem Verkehrschaos, bei superlativen 99,99 Prozent! Statistisch geht nur einer von 6 Millionen Essensbehältern verloren. Genau dieser winzige Fehler im System wird in der deutsch-indischen Koproduktion zum Auslöser einer charmant märchenhaften Lovestory. Das köstliche Menü, das ein Witwer versehentlich geliefert bekommt, lässt ihn Gefühle für die ahnungslose Köchin entwickeln. Seine Komplimente, auf Zettelchen ins Rückgabe-Geschirr gelegt, spornen die vernachlässigte Ehefrau an: Liebe geht eben durch den Magen. In Cannes avancierte die kulinarische Feelgood-Komödie zum Festivalliebling – sie dürfte auch im Kinoalltag die Geschmacksnerven des Publikums treffen.

Nebraska
4. Woche
Ab 6 Jahren
Donnerstag bis Samstag, Montag bis Dienstag um 17:45 Uhr
Sonntag um 17:45 Uhr OmU

Der zweifache Oscar-Preisträger Alexander Payne („The Decendants“, „Sideways“) erzählt die tragikomische Geschichte des dickköpfigen Rentners Woody Grant, der absolut überzeugt davon ist, mit einem windigen Werbeversprechen das große Los gezogen zu haben. Widerwillig fährt ihn sein Sohn zum weit entfernten Absender der Reklame. Die Reise gerät zum bewegenden Vater-Sohn-Trip durch den Mittleren Westen. Das elegante Roadmovie überzeugt mit fabelhaften Akteuren sowie wunderbar inszenierten Schwarz-Weiß-Bildern. Smartes Indie-Kino der sympathischen Art.

Only Lovers Left Alive, OmU
7. Woche, ab 12 Jahren
Freitag bis Samstag um 22:30 Uhr
Mittwoch um 21:00 Uhr

Adam (Tom Hiddleston) ist Rock-Musiker, Erfinder und Vampir und weilt schon seit Ewigkeiten auf der Erde. Er lebt verschanzt in einer Villa in einem Detroiter Industriegebiet. Da er das Haus erst mit Anbruch der Dunkelheit verlassen kann, beschäftigt er sich tagsüber mit seinen Gitarren und tüftelt an verschiedensten Dingen herum. Von den Menschen hält er sich ohnehin lieber fern, weil er kaum ertragen kann, wie die ihre Welt völlig sinnlos zugrunde richten. Und so driftet er immer stärker in die Depression ab, zumal seine große Liebe Eve (Tilda Swinton) Tausende von Kilometern entfernt lebt. Auch sie scheut die Menschen und muss sich dank des Flaschenblutes ihres alten Freundes Christopher Marlowe auch nicht mit ihnen abgeben. Eve beginnt trotz großer Distanz den schwindenden Lebensmut ihres Geliebten zu spüren und begibt sich nach Detroit. Als sie dort angekommen ist, feiert das Paar zunächst seine Wiedervereinigung. Doch dann taucht plötzlich Eves Schwester Ava (Mia Wasikowska) bei ihnen auf und wirbelt ihrer aller Leben kräftig durcheinander.

Text: Tamara Soliz

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