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Kultur

Kinoprogramm für das Odeon vom 30.12. bis 5.01.2011

Donnerstag, 30. Dezember 2010 | Text: Gastbeitrag | Bild: Cornel Wachter

Geschätzte Lesezeit: 6 Minuten

Am 31. Dezember ab 16:00 Uhr sind zum Auftakt der Reihe Kölsche Filmmatinée alle Freunde des Odeons zu einem Umtrunk eingeladen. Es sind genügend Getränke geordert, jeder ist willkommen. Am 6. Januar feiert der Film „Das Labyrinth der Wörter“ von Jean Becker mit Gérard Depardieu Premiere im ODEON. Am 12. Januar wird „Der Freund“ von Micha Lewinsky (Die Standesbeamtin) in Anwesenheit des Regisseurs Micha Lewinsky und Kameramann Pierre Mennell aufgeführt. Was in den kommenden sieben Tagen im Südstadtkino läuft, lest Ihr nun.

Drillinge an Bord (mit Heinz Erhardt und Trude Herr)
1. Woche
    •    Freitag um 17:00 Uhr
Heinz, Eduard und Otto Bollmann sind zwar recht unterschiedliche Charaktere, hausen aber friedlich und gesellig in gemeinsamer Wohnung. Heinz versorgt den gemeinsamen Haushalt, er kocht und näht, während Otto als Werbetexter und Eduard als Chorsänger die Brötchen verdienen. Doch auch Heinz ist pfiffig, er hat einen Werbevers Ottos einer von Eduard erfundenen Melodie unterlegt und den entstandenen Schlager heimlich zu einem Fernsehwettbewerb eingereicht. Prompt gewinnt der Schlager den ersten Preis: eine 14tägige Luxus-Seereise zu den Kanarischen Inseln. Keiner möchte zurücktreten und so finden sie sich plötzlich alle drei in der Luxuskabine, als das Schiff ablegt. Das die Seereise nicht ohne Schwierigkeiten abläuft, versteht sich von selbst.

La Danse – Das Ballett der Pariser Oper (OmU)
1. Woche – ab 6 Jahren
    •    Freitag bis Dienstag um 16:45 Uhr
Das Ballett der Pariser Oper gilt als eines der besten Ensembles weltweit. Die Dokumentation zeigt den Lebens- und Arbeitsalltag der Tänzer rund um das Ballett: Vom täglichen Training über Generalproben bis hin zu den eigentlichen Auftritten werden Choreografien von Wayne McGregor, Sasha Waltz, Mats Ek, Rudolf Nurejew, Pierre Lacotte, Pina Bausch und Angelin Preljocaj in ihren verschiedenen Entwicklungsstadien eingefangen. Auch das Zusammenspiel mit Orchester, Kostümbildnern und Bühnentechnik prägt das Routinegeschäft. Neun Wochen lang begleitete der erfahrene Dokumentarfilmer Frederick Wisemann das Pariser Ballettensemble und führt den Zuschauer hinter die Kulissen des Bühnenalltags. Gerade der Kontrast zwischen den schillernden Auftritten mit ihren perfekt brillierenden Tänzern auf der einen Seite und der harten Alltagsrealität aller involvierten künstlerischen Disziplinen auf der anderen Seite wurde authentisch herausgearbeitet, ohne die Frage außer Acht zu lassen, was eigentlich den Tanz ausmacht. Ein Film über die vollkommene Leidenschaft für diese eine Sache: La Danse.

Drei
2. Woche – ab 12 Jahren
    •    täglich, außer Fr. um 16:30 & 20:45 Uhr
Mutig verwickelt Regisseur Tom Twyker in seinem neuen postmodernen Beziehungsreigen „Drei“ ein Berliner Paar aus dem Bildungsbürgertum in eine Ménage à trois. Seine lässig romantische Tragikomödie belässt es jedoch nicht bei der klassischen Dreiecksgeschichte. Getragen von seinen Schauspielern, allen voran der exzellenten Sophie Rois, spielt der 45jährige, der mit „Lola rennt“ seinen größten Erfolg feierte, alle Konstellationen durch bis hin zur harmonischen Utopie einer gelebten Dreierbeziehung. Sein Generationenporträt großstädtischer Mittvierziger beeindruckt nicht zuletzt durch die virtuose filmische Umsetzung seiner Versuchsanordnung experimenteller Beziehungsmöglichkeiten.
Deutschlands Ausnahme-Filmemacher Tom Tykwer ist nach Deutschland zurückgekehrt und hat einen nachdenklichen Beziehungsreigen in Berlin inszeniert. Wie in Wim Wenders Klassiker „Der Himmel über Berlin“ gibt die Stadt den faszinierenden Rhythmus des Films vor.

Vergissmichnicht
3. Woche
    •    Donnerstag, Samstag bis Dienstag um 19:30 Uhr
    •    Freitag, Sonntag um 14:45 Uhr
    •    Mittwoch um 18:45 Uhr
„Vergissmichnicht“ ist ein heiteres Spiel über die Frage, was im Leben wichtig ist. Margaret hat schon als Kind weiter gedacht als andere. Zu ihrem 40. Geburtstag bringt ihr ein Notar Briefe, die sie als 7-jährige geschrieben hat, um sich daran zu erinnern, worauf es im Leben wirklich ankommt und dass es nie zu spät ist die Weichen neu zu stellen

Bal – Honig
4. Woche – ab 6 Jahren
    •    Sonntag um 12:45 Uhr
    •    Mittwoch um 15:00 Uhr
Boras Altas stahl während der Berlinale 2010 manchem Star die Show. Wie der Junge auf dem Podium die Fragen der Journalisten beantwortete, war herzerfrischend. Aufgeweckt, neugierig, ein bisschen staunend – genau wie im Film „Bal“ („Honig“), in dem Altas den Sohn eines Imkers spielt, der die Schönheit und die Schrecken der Kindheit erlebt. Semih Kaplanoðlu, der mit „Bal“ in Berlin den Goldenen Bären gewann, bettet das kindliche Erwachen souverän in den wogenden Rhythmus einer anatolischen Waldlandschaft ein. Die Menschen leben im Einklang mit der Natur in Kaplanoðlus Film. Es ist nicht die anatolische Steppe, sondern die wenig bekannte Bergregion in der Nähe des Schwarzen Meeres, in der er seine Geschichte ansiedelt. Alles, was die Menschen brauchen, bekommen sie von der Natur. Der Honig ist deren süßestes Erzeugnis. Schnell wird ein Film, der mit solchen Metaphern arbeitet, selbst allzu süßlich. Dem türkischen Regisseur und seinem ausgezeichneten Kameramann gelingt jedoch eine Bildsprache jenseits von Öko-Romantik und abgegriffener Allegorien. Man sieht natürlich auch die Zerbrechlichkeit dieses entlegenen Biotops und der Lebensweise derer, die dort ihr Auskommen finden. Doch in erster Linie findet man hier einen unverstellten Blick auf alles Kreatürliche: das Majestätische der Bäume, die Farben der Pflanzen, das wechselnde Licht, das Atmen des Waldes. Und die allgegenwärtigen Geräusche, die anstelle einer Filmmusik ein Naturkonzert liefern.
 

Das Ende ist mein Anfang
14. Woche – ab 12 Jahren
    •    Sonntag um 12:30 Uhr
    •    Mittwoch um 14:45 Uhr
Tiziano Terzani, weltberühmter Autor und langjähriger Südostasien-Korrespondent des SPIEGEL, bittet am Ende seines ereignisreichen Lebens seinen Sohn Folco zu sich. Er will ihm die Geschichte seines Lebens erzählen, seine spirituellen Erfahrungen der letzten Jahre und wie er sich auf den Tod als „letztes großes Abenteuer“ vorbereitet. Die Familie ist versammelt, als Tiziano Terzani seine letzte Reise antritt und sich für ihn der Kreis des Lebens schließt. Nach dem Tod des Vaters gab Folco Terzani anhand seiner Aufzeichnungen das ergreifende Buch „Das Ende ist mein Anfang“ heraus.

Die Konferenz der Tiere
1. Woche
    •    Freitag, Sonntag um 14:30 Uhr
Vor gut 40 Jahren wurde Erich Kästners allegorisches Kinderbuch schon einmal verfilmt. Nun also, ganz zeitgemäß, eine Neuauflage, die die Botschaft der Vorlage behutsam modernisiert, ihrem Geist aber treu bleibt, wenngleich weniger subtil. Einmal mehr muss das Animationskino für eine Umweltschutz-Botschaft herhalten, die man allerdings angesichts der meist toll animierten, witzigen Szenen auch übersehen kann. Dennoch ist „Die Konferenz der Tiere“ ein sehenswerter, hervorragend gemachter Animationsfilm Made in Germany.

In ihren Augen
7. Woche – ab 12 Jahren
    •    Donnerstag um 17:00 Uhr
    •    Mittwoch um 20:30 Uhr
Aus Argentinien stammt der diesjährige Preisträger des „Auslands-Oscar“. Das vielschichtige Kriminaldrama „In Ihren Augen“ setzte sich dabei gegen so prominente Beiträge wie „Das weiße Band“ durch. Formal weniger streng aber nicht minder fesselnd und eindringlich erzählt Regisseur Juan José Campanella von einem düsteren Verbrechen in politisch unruhigen Zeiten und einem mit dessen Aufklärung betrauten Kommissar, den seine Erinnerungen an den Fall auch nach einem Vierteljahrhundert nicht loslassen.
Je länger man über „In ihren Augen“ nachdenkt, desto stärker treten wieder einzelne Momente und Szenen aus der eigenen Erinnerung hervor. Dabei ist die mit viel trockenem Humor angereicherte Kriminalgeschichte auch handwerklich gängigen TV-Formaten oder der Kinoadaption von Stieg Larssons „Millennium“-Trilogie weit überlegen. Zu den Höhepunkten zählt eine ungemein dynamische, ohne erkennbaren Schnitt gefilmte Verfolgungsjagd in den Katakomben eines Fußballstadions. Die Intensität dieser Sequenz reißt jede Distanz ein. Plötzlich wird aus der Anspannung der Ermittler eine miterlebte Erfahrung, bei der man beinahe vergisst, dass man eigentlich nur ein passiver Beobachter ist. Immer wieder fordert uns Campanella auf diesem Wege heraus. Er will, dass wir mit seinem Helden fühlen, leiden, uns freuen und lieben. Dessen viel zu großes Herz verleiht der Geschichte erst ihre traurige Seele. Es ist ein Herz, das mit jedem Schlag sich allein der Wahrheit verpflichtet fühlt und das „In Ihren Augen“ zweifelsfrei zu einer Perle des südamerikanischen Kinos macht.

Nowhere Boy
5. Woche – ab 12 Jahren
    •    Donnerstag, Samstag bis Dienstag um 21:15 Uhr
    •    Mittwoch um 17:00 Uhr
Nowhere Boy ist eine 2009 produzierte Filmbiografie, die von den frühen Jahren des späteren Beatles-Musikers John Lennon erzählt. Gleichzeitig thematisiert der Film auch die Entstehungsgeschichte einer der erfolgreichsten Musikgruppen. Das Drehbuch basiert auf dem Roman Imagine This: Growing Up With My Brother John Lennon, das von Julia Baird geschrieben wurde, einer Halbschwester John Lennons.
Besonders Beeindruck Kristin Scott Thomas als Lennons Tante und Ziehmutter.

The Kids are all right
7. Woche – ab 12 Jahren
    •    Donnerstag, Samstag bis Mittwoch um 18:45 Uhr
Familien Komödie über ein lesbisches Paar mit zwei Kindern: Der Film packt mutig ein Thema an, das in den USA heftig umkämpft ist. Vergnügliches Chaos bricht als die beiden Kinder ihren biologischen Vater kennen lernen wollen. Diese Komödie über ein lesbisches Paar mit zwei fast erwachsenene Kindern die ihren biologischen Vater kennen lernen wollen hält der gesellschaftlichen Konstante ‚Familie‘  einen unterhaltsamen und nachdenklichen Spiegel vor. In den USA von den Kreationisten bis zur Teaparty Bewegung  heftig abgelehnt, hat sich der Film längst zum internationalen Festival Dauerbrenner entwickelt.

 

Text: Gastbeitrag

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