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Kultur

Kinoprogramm von 29.13.2011 bis 04.01.2012

Mittwoch, 28. Dezember 2011 | Text: Tamara Soliz | Bild: Senator Film Verleih

Geschätzte Lesezeit: 9 Minuten

Wer kennt sie nicht die Filmvorschauen, die einen dazu zwingen den eigentlichen Film erst 20 Minuten später sehen zu können. Im Regelfall bekommt man als Vorschau einen Potpourri serviert, der einen dazu animiert das Kino „stante pede“ zu verlassen und der die Beliebigkeit der internationalen Filmwirtschaft auf’s Beste zusammenfasst. Der Trailer des Films „Ziemlich beste Freunde“ allerdings ist eine Ausnahme. Entweder der Film ist so gut, oder die Macher des Films haben einen genialen Trailer geschaffen, der als Kurz-Kurzfilm einzigartig ist. Die Geschichte ist schnell erzählt. Ein an den Rollstuhl gefesselter Superreicher stellt einen jungen schwarzen Mann aus der Vorstadt als Betreuer ein. Der krempelt das Leben des Luxusrollstuhlfahrers um und zusammen machen sie eine Menge „Blödsinn“, werden Freunde. Genau hier hört der Trailer auf. Aber wie in den wenigen Minuten dieser Plot erzählt wird lohnt einen Kinobesuch. Ab dem 05.01.2012 läuft der Film offiziell in voller Länge im Kino, oder in Silvester- Preview am 31.12.2012 um 17:30 Uhr.

 

31.12. Silvesterspezial: ab 16:30 Uhr laden wir zu einem Umtrunk ein und stoßen auf das ereignisreiche, zurückliegende Jahr an. 17:00 Uhr: Trude Herr, Heinz Erhardt: „Natürlich die Autofahrer“
und  31.12. 17:30 Uhr Silvester-Preview: „Ziemlich beste Freunde“ (ab 5.1. tägl.)
Mi. 4.1. 20:00 „Jonas“ mit Christian Ulmen zurück auf die Schulbank. Eine neue Version der Feuerzangenbowle, (ab 5.1. tägl.)

Natürlich die Autofahrer
 1. Woche – Ab 6 Jahren
    •    Samstag um 17:00 Uhr
Silvesterspezial: Ab 16:30 Uhr laden wir zu einem Umtrunk ein, um gemeinsam auf das vergangene Jahr anzustossen.
Um 17:00 Uhr zeigen wir dann den Trude Herr + Heinz Erhardt Klassiker „Natürlich die Autofahrer“.
Polizeiwachtmeister Eberhard Dobermann ist mit Leib und Seele Verkehrspolizist und bringt penibel alle Verkehrsdelikte zur Anzeige. Schlimm, dass sich seine Tochter ausgerechnet in den Verkehrssünder Nr. 1 verleib, den Juniorchef einer Autofabrik. Als der Witwer Dobermann den Hauptpreis bei der Tombola des Polizeisportfestes gewinnt, einen nagelneuen Volkswagen, macht er heimlich den Führerschein und wird nach einer chaotischen Fahrprüfung selbst zum Autofahrer, der es mit den Verkehrsregeln nicht so genau nimmt. Großartiger Auftritt von Trude Herr als Fahrlehrerin.

Ziemlich beste Freunde
1. Woche
    •    Samstag Silvesterspreview: 17:30 Uhr.
Hut ab – um nicht zu sagen: Chapeau! Vermutlich ist Frankreich Weltmeister darin, Komödien über gesellschaftliche Gegensätze zu erfinden, die ohne plumpe Klischees und bessserwisserisches Pathos auskommen. Diesmal geht es um einen Schlingel, frisch aus dem Gefängnis, der durch die Pflege eines querschnittsgelähmten Rollifahrers geläutert wird. Doch vielleicht ist es eher umgekehrt? Denn in der Gesellschaft des unbefangenen Driss findet der kranke, reiche Philippe zu neuem Lebensmut. Und das Publikum findet hier eine humorvolle Geschichte rund um zwei Männer, die sich erst zusammenraufen müssen, um voneinander zu lernen.
Zwei fantastische Schauspieler prägen und tragen diesen Film: François Cluzet und Omar Sy. Dank einer sensiblen und unauffälligen Regiearbeit bringen sie zwei hinreißend sympathische Figuren auf die Leinwand.

Jonas
1. Woche – Ab 6 Jahren
    •    Mittwoch um 20:00 Uhr
Multitalent Christian Ulmen zieht es zurück auf die Schulbank. Als 18-jähriger Sitzenbleiber „Jonas“ besuchte er sechs Wochen eine brandenburgische Gesamtschule. Gedreht wurde in einem echten Klassenverband, mit echten Lehrern und Schülern und ohne ein wirkliches Drehbuch. Das filmische Experiment bewegt sich mutig zwischen Dokumentation und Guerilla-Comedy. Momente des Fremdschämens wechseln sich darin mit authentischen, unterhaltsamen Einblicken in den deutschen Schulalltag ab.
Schule ist doof. Es ist ein Satz, den vermutlich viele Schüler unterschreiben würden, so auch Jonas (Christian Ulmen), der nach zwei Ehrenrunden vor seiner letzten Chance auf einen Abschluss steht. Dazu besucht er zunächst für einen Probezeitraum eine ziemlich durchschnittliche Gesamtschule im Speckgürtel Berlins. Neue Mitschüler, neue Lehrer, ein neues Umfeld, auf den 18-jährigen, der anders als seine Klassenkameraden bereits mit dem Auto zum Unterricht kommt, wartet eine Reise ins Ungewisse. Vor allem Mathe scheint nicht Jonas’ Stärke zu sein. Was ein Logarithmus ist, hat er trotz aller Bemühungen bis heute nicht verstanden. Mehr als für die Welt der Zahlen interessiert er sich für Musik und für seine neue Musiklehrerin Frau Maschke. Um sie zu beeindrucken, beschließt er, eine Schulband zu gründen.??Die Paul-Dessau-Gesamtschule in Zeuthen ließ sich auf ein bemerkenswertes filmisches Experiment ein. Denn Jonas’ Lieben und Leiden mag fiktiv und erdacht sein, doch alle anderen, die in diesem Film vorkommen, sind es nicht. Hier treffen echte Schüler und Lehrer auf eine Kunstfigur. Gedreht wurde dann auch im ganz normalen Unterricht, ohne ein klassisches Drehbuch und mit einem nur sehr dünnen roten Faden wie Autor Johannes Boss zu berichten weiß. Als wäre diese Versuchsanordnung nicht bereits außergewöhnlich genug, so übernahm ausgerechnet Multitalent Christian Ulmen die Rolle des zweifachen Sitzenbleibers Jonas. Der Mittdreißiger wird dank erstaunlicher Make-up-Künste und seines schauspielerischen Talents wieder zum pubertierenden Teenager.

Der Gott des Gemetzels
8. Woche – Ab 12 Jahren
    •    Donnerstag bis Freitag, Sonntag bis Dienstag um 21:45 Uhr
    •    Donnerstag bis Freitag, Sonntag bis Dienstag um 16:00 Uhr
    •    Donnerstag bis Freitag, Sonntag bis Dienstag um 20:00 Uhr
    •    Mittwoch um 21:00 Uhr
Hinter dem wunderbar ironischen Titel „Gott des Gemetzels“ verbirgt sich eine herrliche Gesellschaftskomödie. Roman Polanskis Kammer-Quartett mit zwei New Yorker Elternpaaren, die zivilisiert die Prügelei ihrer Söhne klären wollen, war bei der Weltpremiere in Venedig ein sehr unterhaltsamer Lacherfolg, noch bevor bei fortschreitender Entwicklung unter Alkoholeinfluss die letzten Masken fielen. Christoph Waltz spielt mit wenig zurückhaltender Ironie seiner aalglatten Anwaltsfigur tatsächlich etablierte Weltstars wie Jodie Foster, Kate Winslet und John C. Reilly an die fein dekorierte Wand.

Die Mühle und das Kreuz
6. Woche – Ab 12 Jahren
    •    Sonntag um 13:00 Uhr
    •    Mittwoch um 19:00 Uhr
Das Bild lebt: Regisseur Lech Majewski setzt in »Die Mühle & das Kreuz« betörende Kompositionen in Szene und erzählt von der Entstehung des Gemäldes
»Die Kreuztragung Christi« von Pieter Bruegel dem Älteren.
Ein Film über ein Gemälde aus dem 16. Jahrhundert – was sich anhört wie ein eher langatmiges Projekt, wurde in den Händen des polnischen Regisseurs und Videokünstlers Lech Majewski zu einem der faszinierendsten Filme des Jahres. In „Die Mühle & Das Kreuz“ betritt der Zuschauer gleichzeitig die Welt des belgischen Malers Pieter Bruegel und das von ihm gemalte Bild „Die Kreuztragung Christi.“ Das Ergebnis ist ein enorm reicher, gelehrter, visuell umwerfender Film.

Gerhard Richter Painting
18. Woche – Ab 12 Jahren
    •    Sonntag um 14:00 Uhr
Lange Jahre lehnte Gerhard Richter, einer der berühmtesten Künstler der Gegenwart, die zahlreichen Anfragen für Filmprojekte ab. Der Dokumentarfilmerin Corinna Belz gelang es, ihn vor die Kamera zu bekommen und Richter bei der Arbeit zu beobachten. Nicht nur in diesen Momenten ist „Gerhard Richter Painting“ ein faszinierender Film.

Jane Eyre
5. Woche – Ab 12 Jahren
    •    Donnerstag bis Freitag, Sonntag bis Dienstag um 18:30 Uhr
Weder sentimental noch kitschig oder pathetisch, sondern äußerst prägnant inszeniert Ausnahmetalent Cary Fukunaga („Sin Nombre“) seine zeitlose Liebesgeschichte aus dem puritanisch viktorianischen England. Dabei entsteht aus Charlotte Brontës literarischen Welt-Klassiker „Jane Eyre“ erzählerisch eigenständiges Gefühlskino der besonderen Art. Genial verbindet das gleichnamige Period Piece des 34jährigen Regisseurs mit Elementen des Psychodramas. Beeindruckend verkörpert dabei die junge Australierin Mia Wasikowska die Titelheldin als Vorbotin einer selbstbewussten Weiblichkeit.

Lauras Stern und die Traummonster
1. Woche
    •    Sonntag um 14:45 Uhr
Ein paar Nachbarskinder fordern Laura und ihren Bruder Tommy heraus, doch ohne seinen geliebten Beschütz-mich-Hund traut sich Tommy nicht so recht. Also muss der Hund dabei sein – und landet nach einem verpatzen Schuss im dunklen Keller. Laura nimmt all ihren Mut zusammen und wagt es, den Keller zu betreten, doch die Schatten machen auch ihr Angst. Ohne den Beschütz-mich-Hund geht eben nichts, wie auch die Traummonster merken. Die leiden daran, dass Tommy und Laura immer seltener Angst haben, immer mehr schöne Träume haben und keine Alpträume. Aber ohne die Angst der Kinder schrumpfen die Traummonster und müssen um ihre Existenz bangen. So hecken sie einen Plan aus: Des nachts entführen sie Tommys Beschütz-mich-Hund in das Land der Träume und locken so die Kinder, begleitet von Lauras Stern, in das unterirdische Traumlabyrinth. Dort hinein drinkt kein Funken Sternenstaub, dafür sorgt nicht zuletzt der Lichtfänger, der mit einer Art fliegendem Staubsauger Jagd auf alle Lichtquellen macht und es nun besonders auf Lauras funkelnden Stern abgesehen hat.
Der unterhaltsame Film überzeugt nicht nur durch seine schöne, originelle Animation, sondern vor allem durch seine Geschichte, deren Lehre angenehm subtil bleibt. Ein sehenswerter Kinderfilm.

Michel Petrucciani – Leben gegen die Zeit
4. Woche – Ab 12 Jahren
    •    Mittwoch um 17:45 Uhr
Bislang als Regisseur von Spielfilmen wie „Der Postmann“ oder „Der Kaufmann von Venedig“ bekannt, widmet sich Michael Radford in seiner Dokumentation dem filmreifen Leben Michel Petruccianis. Dieser schaffte es durch unermüdliche Arbeit, alle durch seine Kleinwüchsigkeit auftretenden Schwierigkeiten zu überwinden und ein bedeutender Jazzpianist zu werden. Eine mitreißende Dokumentation, die auch die dunkleren Seiten von Petruccianis Charakter nicht verschweigt.

Nachtmeerfahrten – C.G. Jung
12. Woche – Ab 6 Jahren
    •    Mittwoch um 15:30 Uhr
Der 1961 verstorbene, Schweizer Tiefenpsychologe und Psychiater Carl Gustav Jung stützte seine wegweisende wissenschaftliche Arbeit unter anderem auf ein urtypisches Schema im menschlichen Unbewussten. Darin geht ein symbolischer Ablauf vor sich, in dem der Protagonist nachts in einem Ozean versinkt. Er sieht sich den eigenen Dämonen gegenüber, ringt mit ihnen und taucht morgens neugeboren wieder auf. Bei dieser Reise entspricht dem Ozean das Unbewusste, das Jung zufolge im Traumzustand zugänglich wird.
Doku über die Gedankenwelt des Psychoanalytikers C. G. Jung anlässlich seines 50. Todestags und parallel zum Kinostart von David Cronenbergs Drama „Eine dunkle Begierde“, das die Beziehung Freuds und Jungs beschreibt. Regisseur Rüdiger Sünner, von dem unter anderem auch ein Werk über Rudolf Steiner stammt, analysiert hier den spirituellen wie mythologischen Ansatz des Schaffens Jungs, der mit Freud befreundet war bevor er sich von dessen Theorien distanzierte. Zur Sache äußert sich unter anderem Eugen Drewermann.

Over your cities gras will grow
2. Woche – Ab 6 Jahren
    •    Mittwoch um 17:00 Uhr
Weniger klassische Dokumentation als behutsame Annäherung an das Werk Anselm Kiefers ist dieser brillante Film von Sophie Fiennes. Kaum Worte werden gebraucht, allein die Bilder sprechen über Werk und Arbeitsmethode Kiefers und ermöglichen dem aufmerksamen Betrachter in ein faszinierendes Oeuvre einzutauchen.
Anfang der 90er Jahre verließ Anselm Kiefer Deutschland und zog in den Süden Frankreichs. In der Nähe des kleinen Städtchens Barjac bezog er die ehemalige Seidenfabrik La Ribaute, die er in den folgenden Jahren zu einem gigantischen Gesamtkunstwerk umbaute. Türme, Brücken, Tunnel, ein Amphitheater entstanden, Glas, Blei, Asche, Beton verarbeitete der Künstler in immer neuen Variationen. Bevor Kiefer 2008 dieses Areal verließ und in Paris eine neue Phase seines Schaffens begann, ermöglichte er der britischen Dokumentarfilmregisseurin Sophie Fiennes auf dem Gelände zu drehen. Das Ergebnis ist dieser eindrucksvolle Film, der die oft problematischen Konventionen der Künstlerbiographie ignoriert und einen ganz eigenen Weg findet, sich dem Werk und Denken Kiefers zu nähern.

Sarahs Schlüssel
3. Woche – Ab 12 Jahren
    •    Donnerstag bis Freitag, Sonntag bis Dienstag um 17:45 Uhr
„Leidenschaftlich, bewegend und voller Wahrheit“, nannte Le Figaro Gilles Paquet-Brenners Film nach dem gleichnamigen Bestseller-Roman von Tatiana de Rosnay.
Mit SARAHS SCHLÜSSEL ist dem Regisseur ein intensiver und?sehenswerter Film gelungen, der die Schicksale der Charaktere äußerst feinfühlig erzählt. In der Hauptrolle begeistert Kristin Scott Thomas („Der englische Patient“, „So viele Jahre liebe ich dich“) in einer ihrer besten Rollen.
Ein Film an den man nur mit einem Klos im Hals zurückdenken kann. Eine französische Holocaust Tragödie ist der Anlass des Films, in dem es darum geht, wie die Folgen dieser Tragödie ins Heute wachsen und immer wieder bewältigt werden wollen.
Warum immer wieder Filme über den Holocaust? Sarahs Schlüssel gibt eine einleuchtende Antwort, es gibt Tragödien, die sind einfach zu groß für ein einzelnes Individuum, das häufig daran zerbricht. Solche Tragödien brauchen  ein empathisches Kollektiv.

Sommer der Gaukler
3. Woche – Ab 12 Jahren
    •    Donnerstag bis Freitag, Sonntag bis Dienstag um 16:15 Uhr
    •    Donnerstag bis Freitag, Sonntag bis Dienstag um 21:00 Uhr
Auf den „Sommer in Orange“ lässt der arbeitsame Regisseur Marcus H. Rosenmüller nun den „Sommer der Gaukler“ folgen – und wieder gerät ein bayerisches Dorf durch die Anwesenheit einer sich selbst verwirklichenden Truppe in Aufruhr. Deren Anführer lebte tatsächlich, handelt es sich bei ihm doch um den Theatermann Emanuel Schikaneder (1751-1812), der später durch sein Libretto für Mozarts „Zauberflöte“ zu Ruhm gelangen sollte. Hier steht er mit seinem Wandertheater kurz vor dem Bankrott – und wie eine Gruppe rebellierender Bergarbeiter mit dem Rücken zur Wand. Rosenmüller inszeniert das barocke Spektakel befreit von der Schwere seiner Konflikte. Wie gewohnt heißen seine Trümpfe feine Ironie, Phantasie bei der Inszenierung und bayerische Mundart.

Wandlungen – Richard Wilhelm und das I-GING
7. Woche – Ab 12 Jahren
    •    Mittwoch um 16:00 Uhr
Richard Wilhelm (1873-1930) gilt als der Marco Polo der geistigen Welt Chinas. Wandlungen ist ein Dokumentarfilm über das Leben und die Lebensleistung des bedeutendsten Vermittlers klassischer chinesischer Kultur nach Europa.??Als junger Missionar kam Richard Wilhelm 1899 nach China, das damals von den Kolonialmächten ausgebeutet wurde. Er erlebte dort Revolten gegen Ausländer, das Ende der Kaiser-Dynastien und den ersten Weltkrieg. In diesen Zeiten turbulenter Umbrüche war er unermüdlich auf der Suche nach der tiefsten Wahrheit, die den Menschen hilft, mit dem Wandel umzugehen und befähigt, das eigene Leben zu gestalten. Richard Wilhelm taufte keinen einzigen Chinesen, sondern vollbrachte eine der größten Übersetzungs-Leistungen des 20. Jahrhunderts: KONFUZIUS, LAOTSE die wichtigsten Texte des Daoismus und vor allem das I GING, DAS BUCH DER WANDLUNGEN. Das Buch diente auch vielen Lesern im Westen als Inspiration. Wilhelm ist bis heute einer der bedeutendsten Vermittler chinesischer Kultur in Europa.
 

Text: Tamara Soliz

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