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Kolumne

Lässig ohne Eigenheim oder spießig zwischen Rindenmulch

Freitag, 9. April 2010 | Text: Kathrin Rindfleisch

Geschätzte Lesezeit: unter einer Minute







Entfernen Sie SOFORT den Schrank aus dem Hausflur!!! Und wie oft haben wir Ihnen schon gesagt, dass die ganzen Kindersachen den Fahrradplatz blockieren?! OK, zugegeben, die Vermieter-Piesackereien der ersten eigenen Wohnung (und der zweiten…und dritten…), haben wir nur aushalten können, weil wir wussten: Das bleibt nicht immer so! Spätestens, wenn wir Kinder haben, sagt uns keiner mehr, was wir zu tun oder zu lassen haben! Dann sind wir schließlich erwachsen, wie unsere Eltern eben. Die hatten doch auch ein Haus!

75 qm-Altbau in der Südstadt, Hinterhof, eher dunkel, Mitte Dreissig, ein Kind, kein Garten, Mieter. Mittendrin, Kiosk-Bierchen statt Beet, hohe Decken statt Wäschekeller. Das sind wir doch schon eher – oder nicht?!

Im Winter, Ja! Im Sommer…ich meine gut, es gibt den Volksgarten. Am Frühstückstisch geplante Grillsessions werden einzig von dem lästigen Umstand gestört, nochmal nach Haus zu müssen, weil keiner an Kerzen gedacht hatte, irgendwie war`s noch hell, als die Planung samt Beladung diverser Fahrräder & Anhänger begann… Und was ich persönlich immer eher unverhältnismäßig finde, sind die Decken, Frisbeescheiben und Kühlboxen, die noch Tage nach der Spontanidee im Weg stehen, weil man noch beschäftigt ist mit Wegsortieren von Plastiktellern, dicken Pullis und tonnenweise Leergut.

Dafür aber alles fußläufig, keine Spießer und jeden Abend `ne andere Bar. Wenn man wollte. Quasi. Und der Rhein. Ganz nah! Der Rheinauhafen. Cool! Zugegeben, da zieht`s irgendwie immer und lebendig…na ja, ist ja auch noch im Aufbau, noch nicht alles fertig. Das wird. Da geht was. Und wir mitten drin.

Die Familie von Smillas Freund Paul wohnt in Nippes, in der Autofreien Siedlung, dem Stellwerk 60. Eigentum. Reihenhaus. Häuser dicht an dicht, so viele Kinder, dass man mit ihnen eine komplette Grundschule füllen könnte – inklusive Vorschulklasse! Lebendiger Adventskalender, Sommerfest und Siedlungs-Verein. Wäscheleinen, Planschbecken und Kühltruhen (perfekt ausgestattet für die spontane Grillparty am Sonntag, schließlich sind die Siedler ehemalige Bewohner der hippen Kein-Balkon-aber-im-Sommer-haben-wir-ja-den-Park-Vierteln Südstadt, Belgisches- oder Agnesviertel). Ganze 40 Quadratmeter Garten zum Entspannen, nur 40 Quadratmeter Garten zu Pflegen und ein Port zum Unterbringen von Allem, was Kinder lieben und Vermieter hassen.

Hört sich gut an, ziemlich gut, sagt mein Mitte Dreissig-jähriges Mutterherz. Nachbarn dicht an dicht, Vorgartenvergleich, Sichtschutzzaun und Jacko-o-Sammelbestellungen. Hört sich spießig an. Ziemlich spießig, sagt mein Revoluzzer-wir wollten-doch-alles-anders-machen-Herz.

Und nun?! Lässig ohne Eigenheim oder spießig zwischen Rindenmulch? Auf der Suche nach dem passenden Lebenskonzept begeben wir uns also todesmutig ins Unvermeidliche  – willkommen Kölner Wohnungsmarkt…

Text: Kathrin Rindfleisch

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