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Inside the world of Helen Levitt

16. August um 11:00 bis 18:00

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Eine Veranstaltung, die im Abstand von 1 Woche(n) um 11:00 Uhr am Samstag stattfindet und bis 19. August 2022 wiederholt wird.

Eine Veranstaltung, die im Abstand von 1 Woche(n) um 11:00 Uhr am Dienstag, Mittwoch, Donnerstag und Freitag stattfindet und bis 19. August 2022 wiederholt wird.

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Helen Levitt-meinesuedstadt

Umfassende Ausstellung mit Werken der bedeutenden amerikanischen Fotografin Helen Levitt in Zusammenarbeit mit dem Nachlass der Künstlerin. Levitts Schaffen reflektiert ihre große Leidenschaft für die Street Photography und ihren einflussreichen Beitrag zur Fotografie des 20. Jahrhunderts.

Helen Levitt (1913-2009) beginnt Anfang der 1930er Jahre in ihrer Heimatstadt New York ihre intensive Auseinandersetzung mit der Fotografie, die sie zeitlebens fortführen wird. Zu ihren frühen Förderern zählen vor allem Henri Cartier-Bresson sowie Walker Evans, für dessen wegweisende Ausstellung American Photographs sie 1938 Abzüge an­fertigt. Levitts eigene Fotoarbeiten sind 1940 in der Eröffnungsschau der Fotoabteilung im Museum of Modern Art in New York vertreten, und bereits drei Jahre darauf richtet das MoMA ihr eine Einzel­ausstellung mit dem Titel Photographs of Children aus. Thematisch beschäftigt sich die Künstlerin von Beginn an mit dem Leben auf den Straßen New Yorks und erkundet mit ihrer Kamera vor allem weniger privilegierte Stadtviertel wie Spanish Harlem und die Lower East Side. Hier findet sie ihre Motive in alltäglichen zwischenmenschlichen Begebenheiten, den improvisierten Spielen der Kinder, den Kreide­graffiti und für eine spätere Serie auch in der U-Bahn als Mikrokosmos der vielen Gesichter New Yorks.

Levitts Fotografie verbindet Dokumentation und Poesie zu einer Ästhetik der Straße. Ihre Silber­gelatine­abzüge gelten als unsentimentale Dokumente des urbanen Amerika, und werden von Walker Evans als „anti-journalistisch“ charakterisiert. Sie repräsentieren die Einwohner der Metropole auf besonders empathische und authentische Weise und entlarven zugleich den amerikanischen Traum als ewigen Mythos. Die Situationen sind feinfühlig und mit Gespür für visuellen Humor beobachtet, aber stets mit respektvoller Distanz auf­ge­nommen, nichts ist inszeniert. 1959 und 1960 erhält Levitt jeweils das angesehene Guggen­heim Stipendium und wendet sich daraufhin als eine der ersten Künstlerinnen der Farb­foto­grafie zu. Vornehmlich in den 1970er und 1980er Jahren werden hoch­wertige Dye Transfer Abzüge mit beein­druckender Farbigkeit von ihren Fotografien angefertigt, die ebenfalls in der Ausstellung zu sehen sind. Diese wirken so direkt wie ihre Schwarz-Weiß-Bilder, zeugen aber auch davon, wie das private Leben sich immer weniger auf der Straße abspielt, sondern sich zunehmend nach innen zu verlagern scheint.
Ausstellungsdauer:
Bild: Film Documents LLC

Details

Datum:
16. August
Zeit:
11:00 bis 18:00
Eintritt:
Kostenlos
Veranstaltungskategorie:
Veranstaltung-Tags:

Veranstaltungsort

Galerie Thomas Zander
Schönhauser Straße 8  
Köln, 50968 Deutschland
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