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Karoline Bröckel – meine eigene Sprache –

22. Oktober um 14:00 bis 18:00

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Eine Veranstaltung, die im Abstand von 1 Woche(n) um 14:00 Uhr am Samstag stattfindet und bis 30. Oktober 2021 wiederholt wird.

Eine Veranstaltung, die im Abstand von 1 Woche(n) um 14:00 Uhr am Mittwoch, Donnerstag und Freitag stattfindet und bis 30. Oktober 2021 wiederholt wird.

Kostenlos
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Karoline Bröckels Zeichnungen entstehen in vielen Fällen draußen, unter freiem Himmel und in größter Abhängigkeit vom Auftreten der Phänomene, auf die sie sich beziehen.

Wenn die Lavendelbüsche blühen und die Sonne scheint, werden die Blüten von Bienen und Hummeln besucht. Sie fliegen Blüte für Blüte an und wandern auf ihnen auf der Suche nach Nektar herum. Es ist diese winzige Bewegung auf die Bröckel ihre Aufmerksamkeit richtet, die sie mit größter Konzentration mit den Augen verfolgt, während ihre Hand eine Unzahl kleinster Bleistiftspuren auf den bis zu 70 x 100 cm großen Papieren hinterlässt. Die Zeit verliert dabei ihre Bedeutung, die Fähigkeit zum achtsamen Hinschauen wird aufs Extremste herausgefordert. Auch die Betrachter*innen müssen ganz genau hinschauen, sich dem Blatt nähern, um es zu ergründen.

Die Zeichnungen der Werkgruppe Zilpzalp bestehen aus zwei bis vier A4 großen Blättern. Darauf sieht man millimetergroße Bleistiftstriche in Zeilen angeordnet, dazwischen kleinere und größere Leerstellen. Ein Strich steht für einen der kurzen harten Rufe des Zilpzalps, von denen der kleine Singvogel meist mehrere hintereinander im immer gleichem Intervall ausstößt. Die Leerstellen dokumentieren die Zeit, in denen der Vogel nicht ruft, in denen Bröckel in Gedanken im Rhythmus der Rufe weiterzählt. Sie bilden die verstreichende Zeit ab, das Warten in der Hoffnung, dass der Vogel weitersingt.

Die Zeichnungen von Karoline Bröckel bestehen aus abstrakten Strichen und Linien, die sich gänzlich von ihrem naturhaften Ursprung gelöst haben. Sie verändern dennoch unseren Blick auf die Natur. Ein wechselseitiges Wiedererkennen ist möglich. In Zeiten großer Bedrohungen der naturhaften Mitwelt machen sie zudem klar: ohne Schwalben und Ameisen, ohne Hummeln und Bienen und ohne den Zilpzalp gäbe es diese Kunstwerke nicht.
Ausstellungsdauer: 2. bis 30. Oktober 2021
Öffnungszeiten: Mi-Fr von 14-18 Uhr, Samstag 11-15 Uhr

Details

Datum:
22. Oktober
Zeit:
14:00 bis 18:00
Eintritt:
Kostenlos
Veranstaltungskategorie:
Veranstaltung-Tags:

Veranstalter

Galerie Werner Klein
Telefon:
0221 2585112
E-Mail:
info@galeriewernerklein.de
Website:
www.galeriewernerklein.de

Veranstaltungsort

Galerie Werner Klein
Volksgartenstraße 10
Köln, 50677 Deutschland
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Telefon:
0221 2585112
Website:
www.galeriewernerklein.de

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