Klimamüde?! Von der Verdrängung zur gemeinsamen Wirksamkeit

Warum gewinnen Verzögerungs- und Verhinderungsdiskurse gegen Klimaschutz an Einfluss, obwohl die Folgen der Erderhitzung immer deutlicher spürbar sind? In einer Hochphase von Verdrängung und Resignation scheint Klimaschutz gegenüber technologischem Fortschritt und wirtschaftlichem Wachstum an Dringlichkeit zu verlieren. Wie funktionieren die gesellschaftlichen Verdrängungsmechanismen der Klimakrise – und wie können wir sie mit psychotherapeutischen Interventionen und künstlerischem Strategien aufbrechen?
Der 15-minütige künstlerische Input MisTake des ukrainischen Choreografen Dmytro Grynov eröffnet die Hoffnungswerkstatt 3. Er geht von Waldbränden infolge aggressiver Urbanisierung in Südeuropa aus und überführt die Verwundbarkeit der Natur in Tanz.
In der anschließenden Diskussion erklärt Gregory Heuser, Psychotherapeut und Mitglied von Psychologists/Psychotherapists for Future e.V., welche Rolle belastende Emotionen wie Angst und Ohnmacht bei Klimaschutzleugnung spielen. Sefa İnci Suvak ist Journalistin, Redakteurin und Mitgründerin von ClimateNarratives, einem Online-Archiv mit Zeitzeug:innenberichten zu Klimaflucht und Klimaengagement. Gemeinsam mit Heuser spricht sie darüber, was Kunst und Kultur dazu beitragen können, Menschen emotional zu erreichen, Anteilnahme zu fördern und die Handlungsbereitschaft zu stärken.
Bild: studiopanorama.de










