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Kölsche Fimmatinée: Optische Schreie – Die Geschichte des Aachener Wandmalers Klaus Paier

14. Juni um 11:30
10€ – 12€

In den 1970er- und 1980er-Jahren wurde Aachen oft durch geheimnisvolle Wandgemälde aufgerüttelt, die soziale und politische Themen wie Ausgrenzung, fragwürdige Bildungspolitik, Faschismus oder die Gefahr eines Atomkriegs aufgriffen. Die Wandmalereien standen dabei in direktem räumlichen Bezug zu ihrem Umfeld. Von der Stadtverwaltung als Schmierereien abgetan und schnell entfernt, wurden sie von der progressiven Kunstszene gefeiert. Der anonyme Aachener Wandmaler erhielt für seine Werke den Neuen Preis des Neuen Aachener Kunstvereins, bei dessen Verleihung seine Identität schließlich enthüllt wurde. Mittlerweile stehen drei seiner Wandgemälde unter Denkmalschutz, was eine Besonderheit ist und die Wahrnehmung von Street Art in Deutschland nachhaltig verändert hat. Dieser Dokumentarfilm von der Autorin Lovorka Peric-Hassler folgt den Spuren von Klaus Paier, dem Pionier der Street Art in Deutschland, aber auch dem Echo seines Werks auf die Gesellschaft in Aachen und Köln in den letzten Jahrzehnten. Er basiert auf Interviews mit Zeitzeugen, Kunsthistorikern und seinen Freunden sowie auf Archivmaterial, Skizzen und Fotografien. „Optische Schreie: Die Geschichte des Aachener Wandmalers“ ist ein Film über Kunst, Widerstand und die Frage: Wem gehört der öffentliche Raum?
Karten zu 12,- Euro (erm.10,- Euro) gibt es täglich unter 0221 313110 oder an der Kinokasse des Odeon.

Details

  • Datum: 14. Juni
  • Zeit:
    11:30
  • Eintritt: 10€ – 12€
  • Veranstaltungskategorie:

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