Le Monde nous regarde (Die Welt schaut auf uns)

Körper, die ihren Raum und ihre Stimme in einer Welt zurückerobern, die ihnen beides oft verweigert. Körper in Bewegung verlangen danach, gesehen, gehört und gefühlt zu werden. Indem diese Dringlichkeit in Choreografie umgesetzt wird, wird das Stück zu einem Akt der Erinnerung, einer Mahnung daran, dass sozialer Wandel im Körper, in der Bewegung, in Beziehungen beginnt. Im heutigen sozialen und politischen Klima – geprägt von zunehmender Ungleichheit, Rassismus und Klimangst – fragt dieses Werk, wie wir als Individuen und Gemeinschaften reagieren, wenn Systeme uns nicht schützen können, wenn sich die Geschichte der Unterdrückung in neuen Formen wiederholt. Indem es Parallelen zwischen historischen Kämpfen und der Gegenwart zieht, positioniert das Werk den Tanz als Spiegel, der die anhaltende Notwendigkeit von Solidarität, Empathie und radikaler Fürsorge offenbart.
Dauer: 35 Minuten











