×
In eigener Sache

Dir gefällt unsere Arbeit?

meinesuedstadt.de finanziert sich durch Partnerprofile und Werbung. Beide Einnahmequellen sind in den letzten Monaten stark zurückgegangen.
Solltest Du unsere unabhängige Berichterstattung schätzen, kannst Du uns mit einer kleinen Spende unterstützen.

Paypal - danke@meinesuedstadt.de

Aufgeschnappt: Hoher Besuch im Vringstreff – das Dreigestirn kütt +++ Auch 2022 heißt es wieder „eins zum anderen“ +++ Gotland für Gotland e.V. in Direktvergabe +++ Neueröffnung: Aus Kabul wird S-Bar +++ Neueröffnung: Café SchnickSchnack +++

Kolumne

April, April – Der Trainer bleibt

Montag, 2. April 2012 | Text: Gastbeitrag

Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten

Nach dem sonntäglichen Medienchaos rückte die sportliche Niederlage der Geißböcke beim FC Augsburg immer weiter in den Hintergrund. Aufgrund der wiederholten Arbeitsverweigerung schaffte es der FC, in Augsburg mit 1:2 zu verlieren und steht nun mit dem schlechtesten Torverhältnis der Liga auf dem Relegationsplatz. Aue, Paderborn und Cottbus – wir kommen!
Wer das Spiel gesehen hat, darf ernsthaft nachfragen, ob die Spieler gegen den Trainer oder für den Abstieg spielten. Selbst der sonst eher im Hintergrund ruhig agierende FC-Geschäftsführer Horstmann brüllte die Geißböcke im Mannschaftsbus zusammen und sagte „Ich kann das Gelabere der Spieler nicht mehr hören!“

Nach dem sonntäglichen Medienchaos rückte die sportliche Niederlage der Geißböcke beim FC Augsburg immer weiter in den Hintergrund. Aufgrund der wiederholten Arbeitsverweigerung schaffte es der FC, in Augsburg mit 1:2 zu verlieren und steht nun mit dem schlechtesten Torverhältnis der Liga auf dem Relegationsplatz. Aue, Paderborn und Cottbus – wir kommen!
Wer das Spiel gesehen hat, darf ernsthaft nachfragen, ob die Spieler gegen den Trainer oder für den Abstieg spielten. Selbst der sonst eher im Hintergrund ruhig agierende FC-Geschäftsführer Horstmann brüllte die Geißböcke im Mannschaftsbus zusammen und sagte „Ich kann das Gelabere der Spieler nicht mehr hören!“
Auch die mitgereisten FC-Fans suchten ihr Ventil und stoppten den FC-Bus auf dem Weg zum Flughafen. Einige Spieler stellten sich den Fans, und erst nach der Diskussion konnte der Bus mit einer Polizeieskorte weiterfahren. Und in Köln? Wurden die Profis ebenfalls erwartet. Angekommen am Geißbockheim warteten bereits circa 50 Fans auf die Spieler und attackierten sie  – jedoch lediglich verbal. Auch am Sonntag war der „Fanfrust“ lange noch nicht verflogen. Pünktlich um 11 Uhr 11 warfen Zuschauer (und Fans?) beim Training die ersten Kamelle auf den Trainingsplatz  nur wurde „Hebt auf, ihr Lutscher!“ statt dem bekannten „Alaaf“ gerufen.

 

Was danach passierte, war eine gelungene kölsche Mediensatire am 1. April. Das Boulevardblatt Express verkündete gegen halb vier auf seinem „Live-Ticker“ direkt vom Geißbockheim, der FC habe bereits Trainer Solbakken entlassen. Keine dreißig Minuten später verkündete Sky-Fußballexperte und Ex-FC-Pressesprecher  Lymberopoulos, Frank Schaefer übernehme bis Saisonende den FC-Trainerposten.
Während bei Twitter und Facebook die Wellen für Solbakken hoch schlugen und
wild diskutiert und vorgeschlagen wurde, doch lieber 11 Geißböcke anstatt den Trainer am ersten April zu entlassen, überraschte FC-Boss Horstmann alle Fans zur anberaumten Pressekonferenz um halb fünf. Denn entgegen aller Presse- und Live-Ticker-Meldungen bleibt Solbakken im Amt! Was für eine Lachnummer der so genannten Medienvertreter vor Ort!

Angekündigt wurden drastische Veränderungen in der Mannschaft und in der Trainingsvorbereitung für das Spiel gegen Bremen. Es soll sich also vieles ändern! Es laufen schon erste Wetten, ob Lanig auf die Tribüne und Geromel die Kapitänsbinde abgeben muss. Und doch muss sich Trainer Solbakken fragen, ob er bisher nicht viel zu lasch mit den Geißböcken umgegangen ist. Spieler, die nachts betrunken im Gleisbett lagen, durften trotzdem wieder von Beginn an spielen. Profis die vor dem Auswärtsspiel in München noch bis in die Puppen beim Coldplay-Konzert gesichtet wurden, sowie FC-Profis die Assistenztrainer beleidigen, sahen doch keinerlei Konsequenzen aus ihrem Verhalten. Und selbst unser kölscher Prinz, der in der Winterpause sich beim Hallenfußball mit Freunden verletzte, wurde verhätschelt „bis der Arzt kommt“.

Bei der außerordentlichen Mitgliederversammlung am 23. April soll der neue FC-Vorstand gewählt werden, der Verwaltungsrat einigte sich auf Kandidat Werner Spinner mit seinem Team, das aus Torwart-Legende Toni Schumacher und Karnevalspräsident Markus Ritterbach besteht. Sollten Spinner, Schumacher und Ritterbach bei den Mitgliedern zweimal durchfallen, darf sich der frühere FC-Manager Karl-Heinz Thielen zur Wahl zu stellen. Sein Vorstandsteam setzt sich aus früheren FC-Vizepräsidenten Bernd Steegmann und FC-Investor Franz-Josef Wernze zusammen. Die lang ersehnte Ruhe kehrt also am Geißbockheim noch lange nicht ein.

 

Rotkäppchen
 

Text: Gastbeitrag

In eigener Sache

Dir gefällt unsere Arbeit?

meinesuedstadt.de finanziert sich durch Partnerprofile und Werbung. Beide Einnahmequellen sind in den letzten Monaten stark zurückgegangen.

Solltest Du unsere unabhängige Berichterstattung schätzen, kannst Du uns mit einer kleinen Spende unterstützen.

Paypal - danke@meinesuedstadt.de

Artikel kommentieren

Ich habe die Datenschutzerklärung zur Kenntnis genommen. Ich stimme zu, dass meine Angaben und Daten zur Beantwortung meiner Anfrage elektronisch erhoben und gespeichert werden. Sie können Ihre Einwilligung jederzeit für die Zukunft per E-Mail an kontaktnoSpam@meinesuedstadt.de widerrufen.

Meine Südstadt Partner

Alle Partner

Meine Südstadt Service


Parkstadt Süd

Parkstadt Süd – Info-Homepage der Stadt ist online

Eifelwall wird für Autoverkehr gesperrt

Parkstadt Süd: Stadtteilbüro öffnet

Aufgeschnappt

Hoher Besuch im Vringstreff – das Dreigestirn kütt

Auch 2022 heißt es wieder „eins zum anderen“

Gotland für Gotland e.V. in Direktvergabe

Die Südstadt auf Instagram.