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Aufgeschnappt

Masern sind keine harmlose Krankheit

Freitag, 2. Dezember 2011 | Text: Gastbeitrag

Geschätzte Lesezeit: eine Minute

Fast galten sie als ausgerottet, doch seit kurzem tauchen sie auch in Deutschland wieder vermehrt auf: Masernviren. In den ersten drei Quartalen dieses Jahres wurden vom Robert-Koch-Institut (RKI) bereits über 600 Erkrankungen erfasst. Das RKI rät deshalb dringend zur Einhaltung des Impfschemas bei Babys.

Fast galten sie als ausgerottet, doch seit kurzem tauchen sie auch in Deutschland wieder vermehrt auf: Masernviren. In den ersten drei Quartalen dieses Jahres wurden vom Robert-Koch-Institut (RKI) bereits über 600 Erkrankungen erfasst. Das RKI rät deshalb dringend zur Einhaltung des Impfschemas bei Babys. Denn entgegen der landläufigen Meinung sind die Masern eine schwerwiegende Infektion, die viele Komplikationen mit sich bringen kann. Diese reichen von Mittelohr- bis zu Lungenentzündungen, im schlimmsten Fall kann es zu einer lebensgefährlichen Gehirnentzündung kommen. Obwohl Masern zu den typischen Kinderkrankheiten zählen, können auch Jugendliche und Erwachsene betroffen sein.

Das Ziel, das die Weltgesundheitsorganisation (WHO) sich gesetzt hatte, nämlich die Eliminierung der Masern in Europa bis zum Jahr 2010, ist damit nicht erreicht worden. Grund ist, dass nicht ausreichend Kinder gegen die Masern geimpft werden. Bei einer Durchimpfungsrate von mindestens 95 Prozent bei zwei aufeinanderfolgenden Impfungen wäre eine Ausrottung möglich. Ungeimpfte Kinder sind nicht nur selbst gefährdet, an der gefährlichen Infektion zu erkranken, sie gefährden auch andere.

Das RKI empfiehlt ab dem 11. Lebensmonat eine zweimalige Impfung gegen Masern. Als Kombi-Impfung gegen Masern, Röteln, Mumps und Windpocken werden die Kosten von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Erwachsene, die die Krankheit nicht durchgemacht haben oder keinen Impfschutz besitzen, sollten über eine Immunisierung nachdenken, insbesondere wenn sie nach Österreich oder in die Schweiz fahren, wo neuerdings viele Masernerkrankungen auftreten. Wenn im näheren Umkreis Maserninfektionen bekannt werden, können sich ungeimpfte Kontaktpersonen noch innerhalb von drei Tagen impfen lassen.
Abraten muss man Eltern, sogenannte Masernpartys zu besuchen. Insbesondere unter Eltern, die Impfungen kritisch gegenüber stehen, herrscht der Glaube, dass es sich bei den Masern um eine harmlose Kinderkrankheit handelt. Bei den sogenannten Masernpartys sollen sich gesunde Kinder an kranken Kindern anstecken, um eine natürliche Immunität zu erwerben. Doch das unkalkulierbare Gesundheitsrisiko ist sehr viel höher als das Risiko von Nebenwirkungen durch die Impfung.
 

Text: Gastbeitrag

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