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Raum für Workshops & Ausstellungen in der kölner Südstadt anmieten

Aufgeschnappt: Last Chance: Lottas Adventskalender +++ Auch 2022 heißt es wieder „eins zum anderen“ +++ Gotland für Gotland e.V. in Direktvergabe +++ Neueröffnung: Aus Kabul wird S-Bar +++ Neueröffnung: Café SchnickSchnack +++

Lunch Time

03.03.2017 – 13:58 Uhr

Freitag, 3. März 2017 | Text: Nora Koldehoff

Geschätzte Lesezeit: 6 Minuten

Acht Jahre sind vergangen. Und wir wissen eigentlich kaum Neues darüber, was damals genau passiert ist.

Acht Jahre sind vergangen. Und wir wissen eigentlich kaum Neues darüber, was damals genau passiert ist. Schon lange, so berichteten Mitarbeiter, bevor das Archiv einstürzte, wurden im Untergeschoss des Gebäudes so große Setzrisse festgestellt, dass die auf der Wand verlegten Löschrohre auseinanderbrachen und Türen nicht mehr richtig schlossen. Und gerade die mögliche Vermeidbarkeit der Katastrophe nagt unvermindert – und lenkt dabei auch den Blick nach vorn. Klare Worte, eine transparente Weitergabe von Wissen, offene Diskussionen und eine Veränderung von Strukturen aber werden noch immer vermisst. Bei der Gedenkveranstaltung im letzten Jahr mahnte Frank Deja, Mitglied der Initiative „Köln kann auch anders“, Rat und Verwaltung mögen das fruchtlose Schwarze-Peter-Spiel beenden und ernst machen mit dem Anliegen, eine neue Verantwortungskultur zu etablieren – und die engagierten Bürgerinnen und Bürger als Verbündete zu gewinnen. Eine Zwischenbilanz dazu soll heute Abend um 19:30 Uhr im Forum der Volkshochschule gezogen werden, bei einer offenen Diskussionsveranstaltung, in deren Rahmen auch das Konzept der Stadt zur Verantwortungskultur vorgestellt werden soll.
Im letzten Jahr wurde die Hinweistafel, entworfen von Mischa Kuball, Künstler und Professor an der Kölner Kunst Hochschule für Medien, von der Initiative ArchivKomplex der Stadt als ein Symbol zum Geschenk gemacht – hiermit auch darauf hinweisend, dass die Stadtverwaltung selbst bislang kein eigenes Symbol initiiert hatte. Nach einem langen Hin und Her und einem kafkaesken Zug durch die Gremien und Dezernate entschloss man sich in einer Ratssitzung fast ein Jahr später, dieses Geschenk auch anzunehmen. Ein Umstand freilich, der, nähme man nun ihn zum Symbol, für die wirklich wichtigen Fragen nicht viel Gutes hoffen lässt.
Auch heute laden die beiden Initiativen wieder zur Gedenkveranstaltung und Schweigeminute zum Einsturz-Zeitpunkt ein. Gleich nach dem Mittagessen.
Guten Appetit dazu wünscht Euch Nora

 

485 Grad: Der Name ist Programm, denn bei dieser Temperatur wird die neapolitanische Pizza eine Minute lang gebacken. Zu Mittag gibt es dort ein Spezialmenü das heute aus Pizza „Rocky Balboa’s Speckbirne“ oder Medium Size „Rocky Balboa’s Speckbirne“ mit einem Kaffee nach Wahl plus einem Softdrink oder Wasser besteht (€ 8,90€). Doch könnt Ihr natürlich auch aus der Karte wählen. Da gäbe es zum Beispiel der Tomatenbrot mit Kirschtomaten, Rucola, Fior di Latte Mozzarella (€ 4,50) Oder für den größeren Hunger die Pizza „Popeye Pie“ mit Gruyère, Fior di Latte Mozzarella, Baby-Spinat, Knoblauch und Pfeffer (€ 9,50)… Zum Abschluss Omas Schokopudding (€ 2,50 ) – delizioso.

 

Nale – Das atmosphärische Café tischt Euch ein Mittagessen auf, das sich sehen, riechen und vor allem schmecken lassen kann. Eilige können die Mittagsportionen gegen Pfand auch im Weckglas  sogar direkt wieder mit an den Schreibtisch nehmen. In dieser Woche habt Ihr unter anderem die Qual der Wahl zwischen Korma-Curry mit Kichererbsen, Hähnchen und Jasminreis  (€ 6,70), Minz-Couscous mit Erbsen, Sojabohnen und Feta in Limetten-Paradieskorn-Vinaigrette (€ 6,20), Sommerfrischen Penne mit Weißkohl, Mango, Hähnchen und Cahews in Minz-Limetten-Sauce (€ 6,90) oder einer Gemüsequiche (€ 4,50). Schwere Entscheidung, aber die Woche hat ja sieben Tage…
Man tut in jedem Fall gut daran, ein bisschen Platz noch zu lassen für ein umwerfendes Stück Kuchen. Oder muss am Nachmittag wiederkommen.
Am Wochenende und an Feiertagen gibt es hier außerdem ein großes Frühstücksangebot.

 

Long Island Restaurant & Bar: Im Rheinauhafen mit wunderschönem Blick auf den Fluss gelegen, bringt uns das Restaurant ein Stück New York an den Rhein. Chefkoch Alen Radic bietet Euch diese Woche für vorneweg einen kleinen gemischten Salat für 4,50 €  oder eine Suppe für 5,50 €. Für den größeren Hunger wählt Ihr zum Beispiel zwischen persischem Kräuterkuchen mit Joghurt-Gurken-Dip (7,50 €),  Tagliarini „Aglio e olio“ mit Gambas (12,50 €) und Rotbarsch mit Fenchel, Apfel und Kamille (14,50 €). Es gibt außerdem Burger oder Steak mit Pommes Frites für 14,50 € und zum Nachtisch Carrot Cake mit Vanilleeis (5,50 €).  Wer nur Zeit für einen Lunch auf die Hand hat, kann z.B. Philly Sandwich mit Rinderfilet, Parmesan und Rucola für 8,50 € oder Pizza mit Südtiroler Speck, Tomate und Fontina-Käse für 9,50 € mitnehmen. Diese Leckereien könnt Ihr jetzt auch verschenken – mit dem „Genuss-Gutschein“ des Restaurants, erhältlich vor Ort.

 

Bäckerei Mauel 1883 (Filiale Rheinauhafen): Nicht nur mit jederzeit frisch gebackenen Brötchen und Kuchen punktet die Filiale der Traditionsbäckerei, die so ideal für einen Boxenstopp beim Rheinspaziergang liegt. Hier gibt es zu Mittag auch eine kleine feine Auswahl von wechselnden und ständig zubereiteten Gerichten.
Zum täglichen Angebot gehören zum Beispiel Suppen und Eintopfe aber auch der Kartoffelsalat mit paniertem Hähnchenbrustfilet (5,95 €) und die Quiche, wahlweise mit Spinat (veggi), Brokkoli oder Thunfisch  für 2,35 €.

 

Epicerie Boucherie: In dem kleinen Stück Frankreich in der Elsassstraße bietet Euch David heute ein Getränk, Quiche mit Salat und Espresso (€ 9,90). Oder Ihr könnt die Tartine du Jour (€ 9,90) probieren – zum Beispiel L´Auvergnate – Bleu d´Auvergne, mit Lauchgemüse und Walnüssen oder La Paysanne mit Serrano-Schinken, Zwiebel-Confit und Birne (€ 11,90). Zum Schluss gibt es zum Dessert Tarte aux Pommes (€ 4,50) und einen Espresso. Voilà! In der Epicerie bekommt Ihr jeden Tag frisches französisches Brot, Baguette und Croissant. Außerdem gibt es eine große Auswahl an französischen Delikatessen, süße und herzhafte, und selbstverständlich auch Wein.

 

Wagenhalle: In der Halle der ehemaligen Feuerwache erwartet Euch ambitionierte internationale Küche. Zu Mittag wird Euch dort heute Reibekuchen mit Lachstatar, Dill und Pumpernickel und als Nachspeise Schokoladenkuchen mit Zwetschgenröster (inkl. Getränk für € 12,50) serviert. Als fleischloses Menü gibt es Pasta mit Rosenkohl, Pilzen und rotem Pesto und als Nachspeise ebenfalls  Schokoladenkuchen mit Zwetschgenröster (inkl. Getränk für € 11,-). Außerdem gibt es von der Hauptkarte unter anderem Rote Bete Salat mit Zwiebelmarmelade, Traubenkernöl und Ziegenfrischkäse (€ 10,80) oder aber  Auf der Haut gebratenen Bio Lachs mit Spinatcréme, Röstkartoffeln und Riesnlingschaum (€ 21,40).

Übrigens: Am Samstag gibt es hier zum vorerst letzten Mal das „Aftershopping“. Es gibt ein großes Büffet mit livecooking. Mit 14,90 Euro seid Ihr dabei. Inklusive Bio-Wein. Samstag von 12 bis 17 Uhr. 
Mehr Infos am Telefon unter 0221-88877222

 

FILOS: Das Filos auf der Merowingerstraße ist in der Südstadt seit über dreißig Jahren eine Institution. Heute habt Ihr zu Mittag ein Business Menü (9,90 €) mit Vorspeise und zwei Hauptspeisen zur Auswahl, dazu ein alkoholfreies Getränk Eurer Wahl, heute gibt es als Vorspeise Crossinis mit Zweilei Dip. Danach wählt Ihr zwischen Spaghetti Bolognese mit Rucola und Parmesan und/oder Überbackene Auberginenrollchen mit Tomate Kompott und Schafskäse. Oder Ihr sucht Euch etwas aus der umfangreichen Wochen-Mittagskarte aus. Penne in Champignonrahm mit Lauch und gebratenen Halloumiwürfeln (7,50 €) etwa, oder auch rosa gebratene Roastbeefscheiben mit Pfeffer-Dip, Rosmarinkartoffeln und Blattsalat (13,50 €). Und zum Abschluss eine Crème brûlée (5,00 €).

 

Calypso Grillbar: Im kleinen Bistro von Annoula Sidiropoulou auf der Merowingerstraße schmeckt es nach Urlaub. Heute bekommt Ihr Souvlaki mit Pommes und Salat (€ 8,70), Bifteki Hacksteak mit Kartoffeln und Salat (€ 8,70). Außerdem gibt es griechischen Bauernsalat (kl. 3,50 € oder gr. 7,- €) oder Mousaka mit Auberginen, Kartoffeln und Hackfleisch mit Salat (€ 7,80).

 

Capricorn i Aries: Judith und Martin Kräber verbinden französische Landhausküche mit anspruchsvoll-experimenteller Gourmet-Gastronomie. Hier bekommt Ihr mittags die Plat du Jour für (14,50 €) oder das 3-Gänge-Menü aus Vorspeise, Hauptgericht und Dessert (24,50 €).  In dieser Woche stehen zum Beispiel Frischlingsschinken mit mariniertem Kürbis und Lauch in Vinaigrette mit gebratenem Chiccore als Vorspeisen. Boudin noir mit Kartoffelpüree und karamelisiertem Apfel, Rotbarbenfilet in Hummersauce mit Petersilienwurzel und Pochiertes Ei mit Venerereis und Bohnen als Hauptspeisen zur Auswahl. Bei den Desserts müsst Ihr aus Joghurtmousse mit Pfirsichsorbet und gemischtem Käse mit Feigensenf wählen. Weitere Gerichte sind Gratinierter Ziegenkäse mit Thymianhonig  (9,00 €) oder ein kleiner gemischter Salat  (6,50 €) als Vorspeise. Als Hauptspeise wählt Ihr zum Beispiel zwischen Skreifilet in Schnittlauchsauce (26,00 €) oder Steak frites (24,00 €) unter anderen Gerichten. Zum Dessert gibt es Creme brulee mit Passionsfruchtsorbet (7,00 €) – köstlich. Im Guide Michelin 2016 ist das Capricorn i Aries übrigens wieder mit Bib Gourmand aufgenommen. Herzlichen Glückwunsch!

 

Wippn’bk: Im Wippn’bk ist mittags eine Menge los – aus gutem Grund.  Zwischen 12 und 15 Uhr gibt es hier das Mittagsmenü. Heute bekommt Ihr zunächst einen Linsensalat, und danach wird Euch Fish &Chips – paniertes Schollenfilet mit Sesamgurkensalat  (€ 12,50, bzw. inklusive Dessert für € 14,90) aufgetischt. Als veganes Gericht gibt es Erbsengemüse mit Sojachunks, Basmatireis und Sojayoghurt (€ 11,90). Auf der Wochenkarte gibt es eine große Auswahl an Salaten, Pasta, Fleisch und Desserts – Ihr habt die Qual der Wahl. In der Zeit von 18 – 24 Uhr gilt die Abendkarte. Samstags, sonntags und feiertags bietet Euch das Restaurant am Ubierring neben dem gewohnten Mittagstisch auch eine umfangreiche Frühstückskarte bis 16:00 Uhr an.

 

Bäckerei Mauel 1883 (Filiale Severinstraße) – Der Duft von frisch gebackenen Brötchen liegt in der Luft: Die Traditionsbäckerei Mauel auf der Severinstraße  ist der Treffpunkt für einen frühen Kaffee. Die Kuchen, Brötchen und Brote werden im Unternehmen selbst hergestellt. Auch damit unterscheidet sich das Unternehmen deutlich von den Großbäckereien mit ihren vielen Filialen. Fertigteige und Tiefkühlbrötchen kommen bei Peter Mauel nicht in den Ofen. Wer am Mittag nicht viel Zeit hat und etwas Kleines sucht, findet hier eine leckere Auswahl an belegten Brötchen, Kartoffelsalat mit Frikadelle, Teilchen, Kuchen und Sahnetörtchen. Und ab sofort gibt es auch frische Waffeln mit Kirschen und Sahne.

 

Naturmetzgerei Hennes: Die Redaktion der Genusszeitschrift „Feinschmecker“ hat die Südstadt-Metzgerei auf der Severinstraße zu den besten ihrer Gilde in ganz Deutschland gewählt. Mehr Infos unter „Feinschmecker„.

 

Vringstreff: Das Restaurant bleibt freitags geschlossen.

 

PS: Wer Geschichten aus dem Veedel für unseren Lunch-Newsletter hat, kann uns einfach eine Mail schicken: redaktion@meinesuedstadt.de

 

 

Text: Nora Koldehoff

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