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Lunch Time

05.12.2017 – Geißbock sucht und findet Sündenbock

Dienstag, 5. Dezember 2017 | Text: Stefan Rahmann

Geschätzte Lesezeit: 6 Minuten

Zu welchem Club passte ein Sündenbock wohl besser als zum FC? Aber dass man für diese Rolle jetzt den Geißen-Peter aus Wien ausgeguckt hat, halte ich für einen Fehler. 1634 Tage war der Peter im Amt.

Zu welchem Club passte ein Sündenbock wohl besser als zum FC? Aber dass man für diese Rolle jetzt den Geißen-Peter aus Wien ausgeguckt hat, halte ich für einen Fehler. 1634 Tage war der Peter im Amt. So lange hat noch kein Trainer vorher die Kölner Böcke auf die Weide geschickt und gehütet.  Am Ende, so hatte man den Eindruck, hatte er allerdings keinen Bock mehr. Sprach davon, dass Werte im Verein im Umgang mit ihm auf der Strecke geblieben seien. Auf das Vertrauen der Vereinsführung, das dem Europapokal-Helden-Trainer gebührt hätte, hat er vergebens gewartet. Spürbar anders geht anders. Und das hat der Peter dann zu spüren bekommen. Mach‘s gut, Jung. Vielleicht ja in Dortmund.

Dort haut auch der Manager ganz bestimmt nicht beim ersten leichten Gegenwind in den Sack. Michael „Susi“ Zorc macht den Job nämlich schon 20 Jahre. Ich finde, der Stöger Peter würde mit seinem trockenen Wiener Humor sehr gut in den östlichen Ruhrpott passen. Die Schwarzgelben sind vor ein paar Jahren mal mit einem ziemlich gut gefahren, der ebenfalls nicht zum Lachen in der Trainerkabine verschwand. Lächerlich gemacht hat sich der FC übrigens auch in der Personalie Heldt. Der Sportdirektor aus Hannover hat clever gezockt und den FC ganz nebenbei mal schön zum Horst gemacht. Heldt wollte ja angeblich mit dem Fahrrad nach Köln kommen, um hier als Schmadtke-Nachfolger anzuheuern. Naja, leider hatte er schon den ersten Platten, bevor er in Hannover das Ortsausfahrschild gesehen hatte. Jetzt wird er dort wohl befördert. Als Dank dafür, dass er an der Leine bleibt und nicht dieselbe zieht.

Wer die schönen Seiten des Fußballgeschäfts mag, geht heute Abend um 20 Uhr ins Odeon. Da läuft „You‘ll never walk alone“. Schauspieler Joachim Król und Regisseur Andre Schäfer sind vor Ort. Vielleicht kommt ja auch der Stöger Peter, um sich mit der Geschichte und der Gegenwart dieser großartigen Fußball-Hymne zu beschäftigen. Wenn es gut geht, hört er die nächstes Jahr alle zwei Wochen. Die singen für ihn dann 20.000 Leute auf der Dortmunder Südtribüne. Haut rein Stefan

(Bild: André Schäfer und Joachim Krol/Copyright mindjazz pictures/Carsten Behler)

FILOS: Täglich wechselt das Mittagsangebot im Filos auf der Merowingerstraße. Heute bekommt Ihr wie immer einen täglich wechselnde „Business Lunch“ mit Vorspeise und zwei Hauptgerichte zum Auswahl für 9,90 €. Heute wählt Ihr nach einer Kartoffelsuppe zwischen Penne in Tomatensauce und Fetawürfel (vegetarisch) und Kasseler mit Rotkohl und Kartoffel-Möhren-Stampf. Auf der Speisekarte findet Ihr viele weitere frische Gerichte mit Fisch, Fleisch oder ohne Fleisch. Zum Beispiel Weißwein-Risotto mit Spargel, Kirschtomaten, Rucola und Parmesan (8,50 €). Oder Gnocchi in Salbeibutter mit Tomate und Parmesan (7,50 €). Wer das Filos nicht kennt, hat die Südstadt verpennt. Geht hin, das ist da sehr lecker. Filos, Merowinger Straße 42, 50677 Köln.

 

Nale – Heute empfehlen wir Euch mal was Schlichtes, Probiert mal die superleckere Gemüsequiche, täglich wechselnd. Die Portion kostet 4,50 €. Es gibt aber natürlich auch was Ausgefallenes wie zum Beispiel Persischer Reis mit Rinderhack, Weißkohl und Granatapfel für 7,50 € oder Marrokanische Hirse mit Blumenkohl, Kichererbsen, Aprikosen & Cashews (6,20 €). Golden Goddess Bowl – Gemischter Salat, gebackener Hokkaido Kürbis, Quinoa, Feta & Kürbiskerne (7,- €) ist auch sehr zu empfehlen. Und ansonsten ist die Tageskarte wieder voll mit allerlei Leckereien, die gerne auch mitgenommen werden können.  Nale – Café und Bistro, Darmstätter Straße 19, 50678 Köln.

 

Brasserie Aller Kolör: Das Aller Kollör setzt ganz auf „Sich wie zu Hause fühlen“ und bietet neben den Gerichten von der Bistrot-Karte zusätzlich täglich wechselnd zwei Hausmannskost-Speisen: heute könnt Ihr zwischen Zürcher Geschnetzeltes von der Poularde mit Kräuterspätzle und Salat in Vinaigrette für 8 Euro und Kichererbsen-Polenta auf leichter Currysauce mit Spinat und Tomate für 8 Euro wählen. Auch von der Einrichtung her ist das Nachfolge-Lokal vom Alteburger Hof sehr auf Heimeligkeit aus – gemütliches Licht, Wohnzimmertapeten, genau das Richtige, um das schäbige Wetter draußen auszusperren und es sich gut gehen zu lassen. Alteburger Straße 15, 50678 Köln

 

Onkel Lillo: Das italienische Eck-Bistro ist neu dabei. Für die Mittagspause gibt es den Business-Lunch „Il Pranzo“, der wöchentlich neu zusammengestellt wird. Es gibt Insalata di arance – Salat aus sizilianischen Orangen, Oliven, milden Zwiebeln und frischem Basilikum (7,90 €), oder Polenta-Terrine mit würzigem Knoblauch und Olivenöl (10,90 €) oder Risotto ai funghi porcini
 mit erlesenen Steinpilzen, Knoblauch, frischer Petersilie und  italienischem Parmesan (11,90 €), alles jeweils mit einem Beilagensalat und einem italienischen Espresso oder einer Kugel Eis. Die Karte bietet italienische Klassiker, Fleisch, Fisch, Pasta und Pizza. Pizza della Casa zum Beispiel, mit italienischem Mozzarella, gehobeltem Parmesan, Rucola und Parmaschinken. Oder Spaghetti al pesto rustico aus Rucola, getrockneten Tomaten, Parmesan und Piniekernen. Und anschließend einen italienschen Espresso. Delizioso.  Onkel Lillo, Rolandstr. 9, 50677 Köln.

 

Vringstreff: Von 12 Uhr bis 14 Uhr gibt es heute als Vorspeise eine Pilzrahmsüppchen mit Brot (1,20 €/2,00 €). Danach bekommt Ihr 2 Mettwürstchen mit Senf, herzhaften dicken Bohnen und Kartoffelpüree
 (2,40 €/ 5,00 €). Und als Dessert gibt es Pflaume-Winter-Dessert (1,20 €/2,00 €). Ab 15 Uhr gibt es Kaffee und leckeren Kuchen. Vringstreff e.V., Im Ferkulum 42, 50678 Köln.

 

Wagenhalle: Das Team der Wagenhalle serviert Euch heute wie gewohnt zwei Business-Menüs Jungrindsleber mit Kartoffel-Estragon Stampf und Röstzwiebeln (12,50 €) und ein vegetarisches Gebratene Mie Nudeln mit Broccoli, Möhren, Ei und Sprossen (11,- €). Als Vorspeise gibt es bei beiden Menüs Kalte Gurkensuppe mit Wasabi und Kräuterschmand. Im Preis enthalten ist ein Softdrink, ein Heißgetränk ohne Alkohol, ein Kölsch oder ein Gläschen Saisonwein. Wagenhalle, Vondelstraße 4-8, 50677 Köln.

 

Bäckerei Mauel 1883 (Filiale Rheinauhafen) – Die Bäckerei Mauel bietet in ihrer Filiale im Rheinauhafen (Im Zollhafen 22) ab sofort einen kleinen Mittagstisch mit täglich wechselnden Suppen, Eintöpfen und anderen Gerichten, der auch den großen Hunger stillt. Täglich findet Ihr bei Mauel Kartoffelsalat mit Frikadelle, Bockwurst oder Mettwurst  für 5,25 €. Spinat-, Brokkoli und Thunfischquiche gibt es ebenfalls jeden Tag für 2,35 €. Mauel 1883 – Filiale Rheinauhafen, Im Zollhafen 22, Rheinauhafen.

 

Restaurant Kabul: Die orientalisch afghanische Küche ist von der Kulinarik Indiens, Persiens und Chinas beeinflusst. Das Essen ist allerdings meistens nicht sehr scharf, sondern vielmehr schön würzig. Zu den klassischen Gewürzen gehören Safran, Zimt und Kardamom, aber auch Kurkuma, Minze oder Koriander. Suleiman Samae bereitet verschiedene, täglich wechselnde Mittagsgerichte zu, zum Beispiel Hackfleischbällchen mit Linsen, oder Teigbällchen oder Hähnchenspieß mit Reis. Restaurant Kabul, Elsaßstraße 32, 50677 Köln

 

Capricorn i Aries: Chefkoch Martin Kräber und sein Team bieten Euch heute Zwei-Gänge-Menüs vom Feinsten. Als Vorspeise zum Beispiel marinierter Kalbstafelspitz mit Paprikasauce oder Polenta mit Gorgonzola-Honigcreme und Spinat. Als Hauptgang wählt man Coq au vin mit Wurzelgemüse oder Safranrisotto mit Pilzragout und wer dann noch einen krönenden Abschluss braucht, voilà: marinierte Mango mit Creme Chantilly oder gemischten Käse. Das Drei-Gänge-Menü kostet 24,50 Euro. Zusätzlich gibt es nun ganztägig eine Plat du jour. Die bekommt man für 14,50 Euro. Und man kann auch mittags auch à la carte essen. Da ist garantiert für jeden etwas dabei. Die ausgesuchte Weinkarte verführt dazu, schon in der Mittagspause den Genuss perfekt zu machen mit einem Gläschen!  Das Capricorn i Aries ist 2016 übrigens wieder in den Guide Bib Gourmand Deutschland aufgenommen worden. Capricorn i Aries Brasserie, Alteburger Straße 31, 50678 Köln

 

Bäckerei Mauel 1883 (Filiale Severinstraße) – Der Duft von frisch gebackenen Brötchen liegt in der Luft: Die Traditionsbäckerei Mauel auf der Severinstraße  ist der Treffpunkt für einen frühen Kaffee. Die Kuchen, Brötchen und Brote werden im Unternehmen selbst hergestellt. Auch damit unterscheidet sich das Unternehmen deutlich von den Großbäckereien mit ihren vielen Filialen. Fertigteige und Tiefkühlbrötchen kommen bei Peter Mauel nicht in den Ofen. Wer am Mittag nicht zu viel Zeit hat und etwas Kleines sucht, findet hier eine leckere Auswahl an belegten Brötchen, Kartoffelsalat mit Frikadelle, Teilchen, Kuchen und Sahnetörtchen. Und ab sofort gibt es auch frische Waffeln mit Kirschen und Sahne. Mauel 1883 – Filiale Severinstraße, Severinstraße 38, 50678 Köln

Naturmetzgerei Hennes: Zum sechsten Mal in Folge hat die Redaktion der Genusszeitschrift „Feinschmecker“ die Metzgerei auf der Severinstraße zu den besten ihrer Gilde in ganz Deutschland gewählt. Mehr Infos unter „Feinschmecker„. Naturmetzgerei Hennes, Severinstraße 20, 50678 Köln

 

Long Island Restaurant & Bar: Das Restaurant am Rhein hat ab jetzt nur am Abend eröffnet (Di.-Sa. 17-24 Uhr). Mittagstisch wird ab Frühjahr wieder serviert. Reservierungen können Sie per Telefon: 0221 – 920 710 oder E-Mail: reservation@long-island.eu machen. Long Island.Restaurant & Bar, Agrippinawerft 30, 50678 Köln.

 

PS: Wer Geschichten aus dem Veedel für unseren Lunch-Newsletter hat, kann uns einfach eine Mail schicken: redaktion@meinesuedstadt.de

 

 

Text: Stefan Rahmann

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