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Kolumne

Ausgerechnet… Pezzoni

Montag, 4. Februar 2013 | Text: Gastbeitrag

Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten

An einem Samstagmittag um 13 Uhr zum Anpfiff im Stadion zu sein, ist mehr als gewöhnungsbedürftig. Bei leichtem Schneeregen sowieso. Während ich mir also noch den Schlafsand aus den Augen rieb, kündigte Stadionsprecher Trippel bereits die Startelf an. Die Geißböcke Jajalo, Hector, Bröker rückten in die in der Startelf, während Chihi, Pryzbylko, und Bigalke verletzungs- bzw. krankheitsbedingt pausieren mussten. Unser brasilianischer Neuzugang Bruno (Innenverteidiger, ausgeliehen aus Portugal) dagegen war noch nicht im Kader. Die Frage, warum Trainer Stanislawski gegen Erzgebirge Aue keinen zweiten Stürmer brachte, wie er das doch so erfolgreich in den Testspielen zuvor praktiziert hatte, blieb gänzlich unbeantwortet.

An einem Samstagmittag um 13 Uhr zum Anpfiff im Stadion zu sein, ist mehr als gewöhnungsbedürftig. Bei leichtem Schneeregen sowieso. Während ich mir also noch den Schlafsand aus den Augen rieb, kündigte Stadionsprecher Trippel bereits die Startelf an. Die Geißböcke Jajalo, Hector, Bröker rückten in die in der Startelf, während Chihi, Pryzbylko, und Bigalke verletzungs- bzw. krankheitsbedingt pausieren mussten. Unser brasilianischer Neuzugang Bruno (Innenverteidiger, ausgeliehen aus Portugal) dagegen war noch nicht im Kader. Die Frage, warum Trainer Stanislawski gegen Erzgebirge Aue keinen zweiten Stürmer brachte, wie er das doch so erfolgreich in den Testspielen zuvor praktiziert hatte, blieb gänzlich unbeantwortet.

Doch zum diskutieren blieb keine Zeit. Kaum gesessen und am Bier genippt, fiel schon das erste Tor! Geißbock Maroh netzte zum 1:0 ein (4.). Was war das?! Mein FC führte bereits mit 1:0 gegen die Veilchen aus dem Erzgebirge. Nach einer Ecke!  Das Stadion war aus dem Häuschen. Nach zwanzig Minuten gutem Fußball, stellten die Geißböcke allerdings ihr Fußballspiel ein. War das jetzt der aberwitzige Versuch, auf ein 1:0 zu spielen? Mein FC ließ seine Chancen einfach so liegen. Ujah traf nur den Torwart, Royer die Latte und Clemens das Außennetz.

 

In Halbzeit zwei wurde es nicht besser: Brecko dribbelte unsicher vor sich hin, und der Rest meiner Geißböcke verlor die meisten seiner Zweikämpfe gegen Aue. Verängstigt schafften sie keinen vernünftigen Spielaufbau. Handeln musste nun Trainer Stanislawski – er wechselte doppelt: Lehmann kam für Jajalo und Maierhofer für Royer (69. Minute). Warum er Jajalo rausgenommen hatte, bleibt sein Geheimnis. Ab da wurde es jedenfalls nur noch schlimmer. Nach einem groben Foul von  Ex-FC-Spieler Pezzoni gegen Ujah (71.) als letzten Mann, hätte dieser eigentlich rot bekommen müssen. Doch der Schiri entschied nur für den gelben Karton. Danach kam, was kommen musste, und was wir alle bereits bei der Verlautbarung der Gästeaufstellung befürchtet hatten. Die selbst erfüllende Prophezeiung traf ein: Pezzoni machte den Ausgleich (79.)! Ja tatsächlich – ausgerechnet Pezzo traf zum 1:1.

Was danach passierte, daran glaubte wohl keiner mehr. Erst ein Riesenjubel zum Tor – doch Ujah stand im Abseits (88.). Kaum eine Minute später zuerst Ujah auf Maierhofer, der daraufhin am Boden liegen blieb. Clemens profitierte von seinem Abpraller und traf aus 20 Meter Entfernung ins lange Eck zum 2:1 Endstand – einfach nur geil!

Mein Resümee:

Dass die Mannschaft Potential hat, konnte man in den ersten zwanzig Minuten bemerken. Darauf sollten wir aufbauen. Dass wir an unserer Fankultur noch arbeiten können, beweisen peinliche Gesänge der Südkurve („Wir hassen Ostdeutschland“). Das wir unsere Altlasten loswerden müssen, wird immer mehr klar. „Problemkind“ Novakovic wurde erneut an den japanischen Klub Omiya Ardija für ein Jahr ausgeliehen. Die Vereinsführung konnte sich mit dem Spieler und seinem Anwalt einigen. Jedoch grotesk, wenn ich mir vorstelle, dass er Mitte 2014 tatsächlich auf sein Recht eines Abschiedsspiels bei m(s)einem FC pochen würde. Damit wir Fans seine Wohnung im Rheinauhafen abbezahlen?!

 

Rotkäppchen

Text: Gastbeitrag

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