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Gesellschaft Neuigkeiten

Der Abriss, der nicht sein durfte

Montag, 31. Mai 2010 | Text: Gastbeitrag | Bild: Maxime Kaspers

Geschätzte Lesezeit: eine Minute

Titusstraße 16-18 direkt am Römerpark – wer diese Adresse kennt weiß sofort, dass es sich nicht um das schönste Haus in Köln handelt. Zumal Köln sowieso viel zu viele solcher schönen Häuser besitzt…

Da trifft es sich gut, dass vor ein paar Wochen die Nachricht eintraf, dass dieses besagte Haus abgerissen werden sollte. Anstelle des hässlichen Hauses mit zwei Stockwerken, eines Nachkriegsbaus, soll nun ein riesiger, sechsstöckiger Wohnkomplex in der mit alten Gründerzeithäusern bebauten Straße entstehen. Dieser sieht  zweiundzwanzig luxuriöse Eigentumswohnungen mit zwei Penthäusern in der oberen Etage und zwei Gewerbeeinheiten im Erdgeschoss vor. Insgesamt werden die Luxuswohnungen für ca. 13 Millionen Euro angeboten. Die Meinungen darüber sind geteilt. Anwohner beklagen: „Total hässliche Fassade!“


Das Luxus-Wohnhaus wurde geplant von den „LK Architekten“. Doch eines haben diese und die Bauherren der Firma „DOMOS GMBH“ in ihren Plänen nicht mit einkalkuliert: Die Bewohner der umliegenden Häuser. Diese stellen sich nun auf die Barrikaden und fordern den sofortigen Baustopp, da das Haus viel zu groß sei und außerdem die Wohnqualität der Anlieger massiv beeinträchtige. Eine Anwohnerin meint: „Sogar unser schöner Lichthof  wird komplett zum Dunkelhof.“

Doch die Verantwortlichen ließen sich nicht davon beirren und haben munter angefangen das alte Haus abzureißen. Die Presslufthämmer der Bauarbeiter schlugen durch den alten Beton, bis es passierte: Ein Riss zwischen Außenfassade von Titusstraße 20 und 18. Die Bauaufsichtsbehörde wurde gerufen – und dann der Skandal: Es stellte sich heraus, dass es bisher keine Abrissgenehmigung und noch nicht einmal eine Baugenehmigung für das neue Haus gibt! Die Behörde untersagte weitere Abbrucharbeiten und verhängte sofortigen Baustopp. 

 

 

Nun ist also erstmals Schicht im Schacht Titusstraße 16 – 18. Viele Anwohner freuen sich über die Ruhe. Zumindest vorübergehend.

 

 

 

 

Maxime Kaspers ist Redakteur der Kölner Südstadt Zeitung

Text: Gastbeitrag

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