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Kolumne

Drei Punkte und eine geprellte Hand

Montag, 29. August 2011 | Text: Gastbeitrag

Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten

Ein Samstagnachmittag voller Emotionen! Zwischen Jubel, Verzweiflung, Hoffen und Bangen wurden wir Zeuge eines tollen Spieles der Geißböcke. Es war kein Spiel für schwache Nerven, in diesem Fussballkrimi holte mein FC zweimal einen Rückstand auf und siegte letztlich 3:4 in Hamburg.

Ein Samstagnachmittag voller Emotionen! Zwischen Jubel, Verzweiflung, Hoffen und Bangen wurden wir Zeuge eines tollen Spieles der Geißböcke. Es war kein Spiel für schwache Nerven, in diesem Fussballkrimi holte mein FC zweimal einen Rückstand auf und siegte letztlich 3:4 in Hamburg. Selbst FC-Trainer Solbakken gestand nach dem Spiel: „Das war kein Spiel für jemanden, der einen Herzschrittmacher hat“.

 

Während sich in Köln zu Spielbeginn die Wolken langsam zu einem kräftigen Regenschauer zusammenbrauten, erblickten wir leidvoll via Bildschirm in Hamburg das Trikot von Ersatztorwart Varvodic: er hatte sich für das lila-pink leuchtende Ausweichtrikot entschieden. Ob das als zusätzlicher Defensivfaktor dienen sollte, wurde jedoch nicht überliefert.
Neu bei meinen Geißböcken war der Portugiese Henrique Sereno. Die Leihgabe des FC Porto (für ein Jahr) bildete mit Geromel bei „Vitória Guimarães“ ein bewährtes Innenverteidiger-Duo, und wir waren sehr gespannt, wie es sich gegen den HSV schlagen würden. Podolski saß nach seiner Fiebererkrankung auf der Bank – für uns FC-Fans ein sehr gewöhnungsbedürftiges Bild!

Das Spiel startete auf beiden Seiten engagiert. Kaum hatten wir uns von Westermanns Kopfball (8. Minute nur an die Latte) erholt und unser drittes Kölsch geleert, schrieen wir uns bereits die Seele aus dem Leib, denn Schiri Florian Meyer beschenkte die Hamburger mit einem Elfmeter. Der Linienrichter hatte beim Kontakt zwischen Aogo und Geromel im Strafraum (durch seine hanseatische Brille) ein Foul gesehen. Der Frust war groß, denn sowohl der unschuldige Geromel als auch tausende FC-Fans verstanden die Welt nicht mehr. Petric verwandelte den Strafstoß zum 1:0 für den HSV (11.).
Meine Geißböcke zeigten sich jedoch weder schockiert noch beeindruckt. Mit kölschem Kampfgeist hebelten sie die Hamburger Abwehr aus. Pezko zog auf der linken Seite nach vorn und spielte den Pass in die Mitte, den dann der völlig freistehende Chihi über die Linie schob (21.). Dieser Ausgleich gab uns wieder Hoffnung. Der HSV hatte danach ziemliche Schwierigkeiten wieder ins Spiel zu finden, und mein FC stand hinten sicher. So blieb es zur Pause beim 1:1.

 

In der zweiten Hälfte kam Poldi für Pezko. Bei seinem ersten Ballkontakt lief er auf der linken Seite den Hamburgern davon. Seinen wunderschönen Querpass verwandelte Novakovic zum 1:2 (49.). In Köln brach mittlerweile der Karneval aus.
Für die Kölner ein rotes Tuch: Standardsituationen. Diesmal durch einen Freistoß beim HSV: Aogo flankte von der rechten Seite in den Strafraum, Son köpfte an den Pfosten, dessen Abpraller schob Rajkovic aus kurzer Distanz ins Tor zum 2:2 (59.). Ausgleich! Trainer Solbakken war außer sich vor Wut, schlug mit der Hand auf die Ersatzbank und zog sich dabei eine Verletzung zu. Es war doch zum Haare raufen! Dabei sollte unser Kölner Schock noch tiefer werden! Tesche spielt einen langen Ball auf Son, der ließ Andrezinho wie einen Debütanten stehen und traf ins lange Eck zum 3:2 für die Gäste (62.). Das war nur wirklich keine Glanzparade von Andrezinho, Solbakken reagierte sofort und brachte Clemens. Der weitere Spielverlauf: nichts für schwache Nerven und mit Glück für meinen FC: Westermann stand bei seinem Treffer im Abseits (68.) und der Norweger Skjelbred traf aus 16 Metern nur das Aluminium (76.). Emotionen pur!

Meine Geißböcke machten trotz des Rückstandes weiter Druck, und die Einwechslung von Solbakken sollte Früchte tragen. Nach einer Ecke von Jajalo versenkte Clemens einen Abpraller zum 3:3 Ausgleich (84.). Sollte sich das Spiel jetzt doch noch mal drehen? Unsere Nerven lagen blank, die fünfte Kerze war angezündet und der letzte Fingernagel abgekaut. Solbakken wechselte in der 85. Minute ein weiteres Mal und brachte McKenna für Jajalo. Und wieder zeigte er damit ein glückliches Händchen. In der 88. Minute lagen bei HSV-Torwart Drobny scheinbar die Nerven blank, denn nach einem Freistoß von Riether faustete er dann Ball viel zu kurz weg und genau vor die Füße von McKenna. Der traf zum 3:4 Endstand! Was für eine 100%ige Chancenverwertung meiner Geißböcke! Und was für eine Moral hatten die Spieler heute gezeigt! Wann hatte der FC das letzte Mal bei einem Auswärtsspiel eine Niederlage aufgeholt und das Spiel noch gewonnen?

 

Nun sind wir auf den 14. Tabellenplatz geklettert und können ein wenig durchatmen. Wir freuen uns auf das kommende Heimspiel gegen Nürnberg nach der Länderspielpause. Solbakken‘s System macht Fußballfreude und Lust auf mehr! Und als zum Schluss noch für die Mathematiker unter uns: dem 1. FC Köln fehlen nur noch fünf Pünktchen für einen Champions-League-Platz. Europa wir kommen!

Rotkäppchen

 

Text: Gastbeitrag

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