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Kolumne

Ein psychologisch wichtiger Punkt

Montag, 5. März 2012 | Text: Gastbeitrag

Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten

 

Und? Wer hat es gemacht? Prinz Poldis Köpfchen. Da sagt man immer, Fußballer haben ihr Potential ausschließlich in den Beinen und nichts in der Birne! Doch Prinz Poldi machte im derzeit wichtigsten Spiel meiner Geißböcke, ein für ihn seltenes Tor mit dem Haupte. Die erste Halbzeit verbrachte ich allerdings blind vor dem Bildschirm, denn meine Augen hatten sich beim Anblick des Trikots von Keeper Rensing vollständig mit Eiter verklebt. Solche Fehltritte schaffte bisher doch nur der Wiese!

 

Und? Wer hat es gemacht? Prinz Poldis Köpfchen. Da sagt man immer, Fußballer haben ihr Potential ausschließlich in den Beinen und nichts in der Birne! Doch Prinz Poldi machte im derzeit wichtigsten Spiel meiner Geißböcke, ein für ihn seltenes Tor mit dem Haupte. Die erste Halbzeit verbrachte ich allerdings blind vor dem Bildschirm, denn meine Augen hatten sich beim Anblick des Trikots von Keeper Rensing vollständig mit Eiter verklebt. Solche Fehltritte schaffte bisher doch nur der Wiese!
Das Spiel verfolgte ich also weiter am Radio – vielleicht auch mit der leisen Vorahnung, dass das die bessere Entscheidung war. So blieb mir einiges erspart. Wie zum Beispiel Geißbock Brecko, der erstmals nach seiner Sperre und Fahrt auf den KVB-Gleisen wieder mitspielen durfte – mit viel Einsatz, noch viel mehr Fehlpässen, aber auch mit der entscheidenden Flanke zum Tor! Trotz einem absolut niveaulosen und enttäuschenden Spiel meiner Geißböcke, gab es wenige Torchancen, doch Rohsi vergab wenige Meter vor dem leeren Tor (30.). Was passiert, wenn man die wenigen Möglichkeiten dann auch noch vergeigt, war klar: drei Minuten später machten die Kraichgauer ihr Tor! Mehr konnte man kaum vorgeführt werden: nach einer Standardsituation köpfte Compper völlig unbedrägt ins Netz (33.). Die erste Halbzeit konnte man also getrost vergessen. Und ich fragte mich, was machten eigentlich meine anderen Kummerkinder? Jajalo, Eichner, Lanig, Clemens? Sie trieben die Fehlpassquoten in die Höhe. So langsam wurde mir auch klar, warum Rensing immer hohe und weite Abschläge spielte. Ein Aufbauspiel nach vorn? Mein FC kann es einfach nicht, denn spätestens nach zwei, drei Ballkontakten nach vorn landet das Leder doch wieder beim Gegner oder wurde zurück zu Rensing gespielt.

Zu zweiten Halbzeit kam mein FC ein wenig gestärkter und aggressiver aus der Kabine, Solbakken brachte die norkoreanische Geheimwaffe Tese für Rohsi und später McKenna für den sehr unsicher spielenden Lanig. Kopfballeinsätze sind wegen seiner Frisur leider immer noch nicht möglich. Hoffenheim verpasste es schließlich die Führung auszubauen. Und mein FC hatte das notwendige Quäntchen Glück: als der Ball von Schipplock an Eichner (auf der Torlinie liegend) abprallte und im Nachschuss nur die Latte traf (63.) Was für zahlreiche Fehler im Offensivspiel – und das bei beiden Mannschaften. Leider blieb auch Podolski im Spiel ziemlich unauffällig bis auf wenige lichte Momente, wie in der 81. Minute, als der Prinz nach einer Flanke von Brecko per Kopf seinen 16. Saisontreffer erzielte. Meine Geißböcke haben sich dieses Remis in Hoffenheim schwer erkämpft, und das gibt uns allen ein Pünktchen Hoffnung. Als Tabellenvierzehnter haben wir nun einen minimalen Vorsprung (3 Punkte) auf einen Relegationsplatz.

Rot-weißes Wechselbad
Ob nun Poldi zu Arsenal, Schalke oder Düsseldorf (na, man darf doch noch Witze machen!) wechselt – ist doch mittlerweile echt egal, denn die wirklichen Probleme sind viel größer! Mein FC ohne einen Präsidenten, der Finke in seine Schranken weist, zudem finanziell angeschlagen mit knapp 30 Millionen Euro Verbindlichkeiten, diversen Sorgenspieler und selbstgezüchteten Diven im Verein, deren Engagement eher dem Kölner Nachtleben, als dem Rasen gilt. Ja, es wird klar, wir haben viel mehr aufzuräumen, als uns lieb ist! Dieser Misswirtschaft muss endlich ein Ende bereitet werden! Wie kann es möglich sein, dass mein FC für den Ex-Spieler Freis, der, man sehe und staune –  in Freiburg sogar Tore schießen kann – noch eine Differenz seines Gehaltes zahlt! Was für ein nettes Geschenk von Finke an seinen ehemaligen Verein! Am kommenden Wochenende spielen wir gegen den frisch gebackenen König Otto und sind gespannt, was wir mit unserem Prinzen dagegen halten können.

 

Rotkäppchen

 

Text: Gastbeitrag

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