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Aufgeschnappt

Finanzierung nach Auflösung des Landtages unsicher

Montag, 26. März 2012 | Text: Gastbeitrag

Geschätzte Lesezeit: eine Minute

Das „Theater der Keller“ wird erneut auf eine harte Probe gestellt: Dank einer mündlichen Zusage der Stadt stand das Theater kurz vor dem Ziel.

Das „Theater der Keller“ wird erneut auf eine harte Probe gestellt: Dank einer mündlichen Zusage der Stadt stand das Theater kurz vor dem Ziel. Die politisch Verantwortlichen und der Oberbürgermeister hatten Anfang Februar ihre Bereitschaft erklärt, das Theater aus dem bestehenden Kulturetat 2012 wieder zu fördern. Doch die Auflösung des Landtags führt jetzt zu gravierenden Folgen für den kommunalen Etat. Solange der Landtag seinen diesjährigen Haushalt nicht verabschiedet hat, sind auch der Stadt Köln die Hände gebunden: Voraussichtlich bis zum Herbst kann keine städtische Finanzierung des „Theater der Keller“ erfolgen.

Seit im Dezember 2009 die Konzeptionsförderung für das Theater gestrichen wurde, konnte der Spielbetrieb des ältesten Kölner Privattheaters nur durch außerordentliche Sonderhilfen ermöglicht werden. Private Sponsoren und ein Überbrückungsgeld der Stadt von rund 40% der früheren städtischen Förderung halfen, den Spielbetrieb für das Jahr 2011 zu sichern. Für die Zeit, bis die Stadt wieder handlungsfähig ist, kann jetzt nur noch eine kurzfristige Zwischenfinanzierung die Insolvenz des Theaters abwenden. Intendantin PiaMaria Gehle hofft weiterhin auf die tatkräftige Unterstützung, weil sonst die großen Anstrengungen der privaten Sponsoren und Förderer vergebens gewesen wären und weitere Zusagen verfallen würden. Ohne eine Zwischenfinanzierung für die nächsten sechs Monate wird das „Theater der Keller“ nicht überleben, da Liquidität nur noch für wenige Wochen gegeben ist. Vorstand und Intendanz fordern die Stadt auf, den Worten OB Roters – „es werde keine Kultureinrichtung in seiner Legislaturperiode geschlossen werden“ – Taten folgen zu lassen und Wege für eine Zwischen- und eine Langfristfinanzierung zu ebnen, sonst verlöre Köln seine seit 57 Jahren bestehende Theaterbühne.
Die unsichere Finanzierung überschattet aber nicht die neue Produktion im März: Am 30.03.2012 um 20 Uhr findet wie geplant die Premiere von DER VERBRECHER (UA) statt – ein Monolog nach Friedrich Schillers „Ein Verbrecher aus verlorener Ehre“ in der Regie des Düsseldorfer Regisseurs Bernd Plöger.

 

www.theater-der-keller.de

Text: Gastbeitrag

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