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Kolumne

„Freiburg Reloaded“ – Köln verliert gegen schwache Berliner

Montag, 24. November 2014 | Text: Gastbeitrag

Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten

Ich bin schuld! Ja, ich nehme die Niederlage vollends auf meine Kappe. Ein typischer FC. Da träumt man – vor dem Spiel – beim Blick auf die Tabelle vom Platz sechs und verliert dann gegen die Gurkentruppe aus der Hauptstadt durch einen abgefälschten Freistoß. Da half auch der göttliche Beistand des neuen Kölner Erzbischofs Woelki nichts, der erstmals im Stadion weilte.

Da glänzte mal wieder bei Flutlicht und mit einer schönen Choreographie. Die „Junge Horde“, der Nachwuchsgruppe der „Wilden Horde“, feierte ihren zehnten Geburtstag beim Spiel gegen Hertha BSC. Während man im Stadion diesen Anblick mit Gänsehaut erleben konnte, schien die Regie beim Bezahlsender Sky nicht in der Lage zu sein, wenigsten zehn Sekunden ungestört die Südkurve einzublenden.

Ich bin schuld! Ja, ich nehme die Niederlage vollends auf meine Kappe. Ein typischer FC. Da träumt man – vor dem Spiel – beim Blick auf die Tabelle vom Platz sechs und verliert dann gegen die Gurkentruppe aus der Hauptstadt durch einen abgefälschten Freistoß. Da half auch der göttliche Beistand des neuen Kölner Erzbischofs Woelki nichts, der erstmals im Stadion weilte.

Da glänzte mal wieder bei Flutlicht und mit einer schönen Choreographie. Die „Junge Horde“, der Nachwuchsgruppe der „Wilden Horde“, feierte ihren zehnten Geburtstag beim Spiel gegen Hertha BSC. Während man im Stadion diesen Anblick mit Gänsehaut erleben konnte, schien die Regie beim Bezahlsender Sky nicht in der Lage zu sein, wenigsten zehn Sekunden ungestört die Südkurve einzublenden.

 

FC-Trainer Stöger musste auf Zoller (Muskelfaserriss) und Nagasawa (Infekt) verzichten, änderte aber kaum etwas in seiner Aufstellung und vertraute bis auf einer Ausnahme der Elf, die beim Spektakel in Hoffenheim auf dem Rasen stand. Für Matuschyk begann Gerhardt im defensiven Mittelfeld. Auf der Gegenseite musste Hertha-Trainer Luhukay seine Mannschaft notgedrungen sogar auf sechs Positionen umbauen. Die Gäste aus Berlin agierten im ersten Drittel regelrecht lustlos, als wollten sie keine Punkte aus Köln mitnehmen.

 

Meine Geißböcke erarbeiteten sich zwar Chancen, die Ujah (16.) und Olkowski (17.) jedoch ungenutzt ließen. Hertha tauchte erst in der 20. Minute vor Keeper Horn auf, doch der Kopfball trudelte harmlos am Tor vorbei. Wenn spielerisch schon nichts läuft, dann muss eben der Einzelne ran. So schaffte es der Neu-Berliner Beerens unbedrängt durch den Kölner Strafraum und traf zum 1:0 (28.). Neu-Nationalspieler Hector sah in der Szene nicht gut aus. Natürlich kam sofort wieder die Diskussion auf, ob die Berufung von Hector in die Nationalmannschaft nicht doch zu früh gekommen wäre. Irgendwie wirkte er von seinem Einsatz bei Löw nicht beflügelt. Das Tor brachte meinen Geißböcke ziemlich aus dem Konzept und gab Hertha Sicherheit im Spiel. Mein FC konnte kaum eigene Torchancen kreieren.

 

Nach der Pause schien sich der Trend des ersten Durchgangs fortzusetzen, ehe Ujah nach Vorlage des eingewechselten Osako einen Bilderbuch-Konter erfolgreich abschloss und zum Ausgleich traf 1:1 (58.). Wenig später hämmerte der Nigerianer den Ball an die Latte (63.) und vergab die Chance auf den Führungstreffer. Von Berlin war fast gar nichts mehr zu sehen. Doch auch die spätere Einwechselung von Halfar verschaffte meinem FC keine spielerischen Impulse. Enttäuschend war für mich Geißbock Vogt, dessen Pässe oft beim Gegner landeten. Dabei sollte er als Spielmacher agieren. Aber auch Osako hatte seine Schwierigkeiten den Ball im Duell mit dem Gegner zu behaupten. Wenn aus dem Mittelfeld nach vorne gespielt wurde, erreichten diese oft gar nicht den richtigen Anspielpartner. Entweder weil sich die Offensivkräfte unzureichend anboten oder nicht rechtzeitig ihre Laufwege änderten. In der Schlussphase wurde Geißbock Ujah noch zum Pechvogel, als er Ndjengs Freistoß unhaltbar zum 1:2 (Endstand) abfälschte (86.). Es ist ja nicht das erste Tor in der Bundesliga, welches den Weg durch eine Mauer schafft. Jedoch sah Ujah hier ziemlich unglücklich aus. Der Ball traf ihn unglücklich, er drehte sich weg und der Ball sprang im hohen Bogen ins Eck. Horn stand wie versteinert in der falschen Ecke. Die Frage ist aber auch, ob es an der Absprache mangelte, wie die Mauer zu reagieren hatte? Wer weiß? Ujah wird es sicherlich am meisten ärgern.

 

Abschließend kann ich sagen: Mein FC hat keinen berauschenden Fußball gespielt, aber die Gäste hatten auch nichts auf die Kette bekommen. Der FC zeigte die gleichen spielerischen Schwächen wie im letzten Heimspiel gegen Freiburg. Köln verhalf Hertha damit zum ersten Auswärtssieg in dieser Saison. Für mich beginnt eine neue Woche und wie sagte mein Nachbar ganz optimistisch: dann holen wir eben einen Punkt im „Ulrich-Haberland Stadion“. Alternativ könnten wir natürlich auch beim DFB nur noch Auswärtsspiele beantragen.

 

Rotkäppchen

Ergebnisse des 12. Spieltages
Bayern München – TSG Hoffenheim 4:0 (2:0)              
FC Schalke 04 – VfL Wolfsburg 3:2 (3:1)    
Bor. Mönchengladbach – Eintracht Frankfurt 1:3 (1:0)    
1. FSV Mainz 05 – SC Freiburg 2:2 (1:1)
Hannover 96 – Bayer 04 Leverkusen 1:3 (0:0)    
SC Paderborn 07 – Borussia Dortmund 2:2 (0:2)    
1. FC Köln – Hertha BSC 1:2 (0:1)    
Hamburger SV – Werder Bremen 2:0 (0:0)    
VfB Stuttgart – FC Augsburg 0:1 (0:0)    

Tabelle nach dem 12. Spieltag
1. Bayern München – 31:3 Tore – 30 Punkte
2. VfL Wolfsburg – 24:12 Tore – 23 Punkte
3. Borussia Mönchengladbach – 16:9 Tore – 20 Punkte
4. Bayer 04 Leverkusen – 20:16 Tore – 20 Punkte
5. Hannover 96 – 10:14 Tore  – 19 Punkte
6. FC Augsburg – 15:12 Tore – 19 Punkte
7. FC Schalke 04 – 17:17 Tore – 17 Punkte
8. TSG Hoffenheim – 17:18 Tore – 17 Punkte
9. 1. FSV Mainz 05 – 15:14 Tore – 16 Punkte
10. SC Paderborn 07 – 18:18 Tore – 16 Punkte
11. 1. FC Köln – 12:13 Tore – 15 Punkte
12. Eintracht Frankfurt – 20:24 Tore – 15 Punkte
13. Hertha BSC – 17:22 Tore – 14 Punkte
14. SC Freiburg – 13:16 Tore – 12 Punkte
15. Hamburger SV – 6:14 Tore – 12 Punkte
16. Borussia Dortmund – 14:19 Tore – 11 Punkte
17. Werder Bremen – 14:26 Tore – 10 Punkte    
18. VfB Stuttgart – 14:26 Tore – 9 Punkte
 

Text: Gastbeitrag

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