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Kolumne

Hilfe, ich muss mal und finde keinen Parkplatz!

Mittwoch, 26. Mai 2010 | Text: be süd

Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten

Kürzlich flatterte ein Brief von der Stadt Köln ins Haus. Wir dürfen einen Parkschein erwerben, fürs Quartier Südliche Neustadt II. „Dieser Parkausweis ist eine Ausnahmeregelung und erlaubt Ihnen das münzfreie Parken an allen Parkscheinautomaten mit dem Roten Punkt.“ Schön. Gäbe es Parkplätze, wäre das super. Leider ist ein Parkschein keine Garantie für einen Parkplatz.

Kürzlich flatterte ein Brief von der Stadt Köln ins Haus. Wir dürfen einen Parkschein erwerben, fürs Quartier Südliche Neustadt II. „Dieser Parkausweis ist eine Ausnahmeregelung und erlaubt Ihnen das münzfreie Parken an allen Parkscheinautomaten mit dem Roten Punkt.“ Schön. Gäbe es Parkplätze, wäre das super. Leider ist ein Parkschein keine Garantie für einen Parkplatz. Wann habe ich das Auto eigentlich zuletzt bewegt?

Geht es Euch so wie mir? Bevor ich meinen heiß erkämpften Parkplatz aufgebe, überlege ich, ob ich das Auto wirklich brauche. Ich könnte mit dem Rad zum Bahnhof fahren, die S-Bahn nehmen, am Zielort in einen Bus springen und anschließend etwas laufen. Ja, das ist alles besser, als später frustriert durch die Südstadt zu fahren, um einen Parkplatz zu suchen.

Manchmal geht es nicht anders und ich muss das Auto benutzen und dann passiert etwas ganz Komisches: Ich überlege, wie ich um Gottes Willen vor 17 Uhr zurückkehren kann. Dann gibt es nämlich noch freie Parkplätze. Aber leider kann ich die Termine nicht immer so legen, dass ich rechtzeitig in die Südstadt komme! So ein Pech aber auch! Gut, Ich fahre los. Auf meiner Heimfahrt ins Viertel werde ich regelrecht religiös. Kurz bevor ich die Südstadt anfahre, schicke ich ein Stoßgebet in den Himmel und bitte den lieben Gott, den Parkplatzengel oder wer auch immer von oben zuschaut: „Bitte lass es einen Parkplatz vor der Tür geben!“ (Man kann ja mal träumen). Manchmal klappt´s, aber meist klappt es nicht. Dann heißt es: Ehrenrunden durch die Südstadt drehen. Oh, die Eburonenstraße ist gesperrt (der Straßenbelag wird erneuert), die Trajanstraße ist immer noch gesperrt. Wann kommt der Kran endlich weg? (Ich muss sooo dringend auf die Toilette!) Weiter geht’s. Die letzte Chance auf einen Parkplatz: die Corneliusstraße an der alten Uni. Au weia! Auch hier sind viele Plätze gesperrt. Es bleibt mir nichts anderes übrig: Ich fahre auf die andere Seite der Bonner Straße, weiterhin auf der Suche.

Ich freue mich über das Kulturangebot der Südstadt. Willkommen Comedia Colonia! Nehmt es mir bitte nicht übel: Ich bin sehr kulturinteressiert und freue mich über das Angebot bei uns hier im Viertel. Doch manchmal bin ich einfach ein Mensch, der sich nach einem harten Arbeitstag nur eines wünscht: EINEN PARKPLATZ! Wie auch immer, ich bin nicht die einzige! Es gibt viele Nachbarn des Theaters, die sich beschweren, dass es zwischen 19 und 23 Uhr keine Parkplätze mehr gibt. Wohin dann mit dem Auto? Ob wir Südstädter irgendwann Freikarten für ein Theaterstück bekommen? Als Ausgleich? Das wäre eine Überlegung wert.

Es gibt noch etwas, was mir passiert, während ich auf der Suche bin… Vielleicht geht es Ihnen auch so: Ich suche einen Parkplatz. Am Anfang der Suche (man hat noch Hoffnung, einen Platz zu bekommen) fahre ich großzügig an kleinen Parklücken vorbei. Ich ärgere mich über die „Idioten“, die ihre Autos so blöde geparkt haben, dass sie zwei Parkplätze besetzen, wundere mich, was über uns gekommen ist, als die Mainzer Staße neu gestaltet wurde und wertvolle Parkplätze gestrichen wurden, um Fahrradstellplätze zu schaffen (Hätte man die Fahrradständer nicht geschickt unter den Bäumen aufbauen können?) Na gut, zurück zu den eigentlich viel zu kleinen Parklücken. Nach gefühlten 100 Runden und unzähligen Stunden des Suchens, passiert das Erstaunliche: Die Parklücken winken mir regelrecht zu. Sooo klein ist die Lücke nun auch wieder nicht. Ich fange an, vor und zurück zu fahren, immer wieder, bis ich endlich drin bin. Wie ich da wieder raus komme, interessiert mich in dem Moment nicht. Ich hab´s geschafft! Ob ich am nächsten Tag eine Beule vom Auto vor oder hinter mir abbekommen, oder ein Strafzettel erhalten habe – mir ist jetzt alles egal! Ich bin in der kleinsten Lücke drin, Basta! Ich habe einen Parkplatz! Jetzt aber schnell nach Hause, ich muss mal!!!

Text: be süd

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