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Kolumne

Jeder Geißbock braucht einen guten Schaefer!

Mittwoch, 27. Oktober 2010 | Text: Gastbeitrag

Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten

Große Euphorie fehlte in Köln zum DFB-Pokalspiel gegen 1860 München. Nur 20.000 Fans saßen mit mir im Stadion und wollten den FC sehen. Schwacher Trost: in Leverkusen wäre das ausverkauft gewesen. Seitens des Vereins wurde vor der Partie einiges unternommen, um den Groll der Fans möglichst mundtot zu machen.

Große Euphorie fehlte in Köln zum DFB-Pokalspiel gegen 1860 München. Nur 20.000 Fans saßen mit mir im Stadion und wollten den FC sehen. Schwacher Trost: in Leverkusen wäre das ausverkauft gewesen. Seitens des Vereins wurde vor der Partie einiges unternommen, um den Groll der Fans möglichst mundtot zu machen. So wurden die rot-weißen Podolski-Anhänger angehalten „kritische Andeutungen gegen die Geschäftsleitung“ per Spruchband oder Fahne so weit wie möglich zu unterbinden. Und trotzdem schallte es aus der Südkurve: „Ohne Meier, fahr’n wir nach Berlin“ und „Meier raus“. Der 60-Jährige nahm die Sprechchöre auf der Tribüne mit versteinerter Miene zur Kenntnis.
Und doch gibt es auch Positives zu berichten, denn mit Interimstrainer Schäfer ist beim FC der Erfolg zurückgekehrt. Er hatte sich am Dienstagabend selbst das Beste Geburtstagsgeschenk gemacht. Schäfer ließ Novakovic in der Anfangsformation mit Poldi in der Spitze spielen. Und wir stellten alle fest: Nova und Poldi können ja doch miteinander spielen.
Bereits in der ersten Halbzeit hatten wir gute Chancen und Novakovic das 1:0 auf dem Kopf. Nach der Flanke von Salger köpfte er jedoch das Leder in die Arme von 1860-Keeper Kiraly. Pech hatte kurz darauf auch Lanig (34.), dessen Schuss an die Latte knallte. Eine kurze Schrecksekunde für uns FC-Fans: denn die größte Möglichkeit zur Führung hatte hatte Gästestürmer Benny Lauth (44.) – er scheiterte zum Glück am Kölner Torwart Varvodic.
In der Pause diskutieren wir das Gerücht, dass der Verein bereits mit einem Nachfolger für Meier verhandelt und dabei mehrfach der Name von DFB-Sportdirektor Matthias Sammer fiel. In diesem Zusammenhang wird ja auch über die Trainerfrage spekuliert, denn der FC verhandelt mit Toppmöller, doch der will nicht mit einem Manager Meier zusammenarbeiten. Können wir alle verstehen, jedoch Toppi als FC-Trainer löst bei mir keinerlei Jubelgeschrei aus.

 

Die Anfangsphase der zweiten Halbzeit waren aus FC-Sicht wieder kaum zu ertragen, die Sechziger kamen viel besser ins Spiel. Durch unnötige Ballverluste kam der Ball viel zu oft und unangenehm in den FC-Strafraum – meine Geißböcke bekamen zunehmend Probleme. In der 56. Minute tauchte wieder Lauth vor Varvodic auf, doch der parierte. Ein durchaus würdiger Ersatz für Mondragon, der sich ja selbst ans Kreuz genagelt hatte. Dann aber der FC – endlich! Erst ein Weitschuss von Clemens, den der Torwart zur Ecke abwehrte. Und dann ist es so weit: TOOORRR: Lanig (58.) köpft den Ball bei der nachfolgenden Ecke zum 1:0 – und das aus einer Standardsituation! 20 Minuten später: ein für mich heute überragender Poldi spielt den Ball toll in die Mitte, passt zu Novakovic und der vollendet zum 2:0! Nur vier Minuten später, wieder Poldolski mit dem 3:0 zum Endstand. Wir können also doch noch gewinnen!

 

Was zählt ist das Ergebnis: wir haben uns für das Achtelfinale des DFB-Pokals qualifiziert. Für uns Fans ist es ein positives Signal. Und dennoch heißt es: Mund abputzen, weitermachen und alles geben am Samstag gegen den HSV. Denn die Krise ist beim 1. FC Köln längst noch nicht vorbei.

 

Rotkäppchen

 

Text: Gastbeitrag

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