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Kolumne

Knappe Niederlage – FC verliert erwartungsgemäß gegen den Rekordmeister

Montag, 29. September 2014 | Text: Gastbeitrag

Geschätzte Lesezeit: 4 Minuten

Die Geißböcke verloren am Samstag mit 0:2 gegen die Münchner Bayern. Bei schönstem Spätsommerwetter erzielten zwar beide Mannschaften jeweils einen Treffer, jedoch traf FC-Spieler Halfar auf der falschen Seite ins Netz. Zu meiner großen Überraschung saßen die Geißböcke Zoller und Osako nur auf der Tribüne, offensichtlich hatten sie sich beim Training nicht empfohlen. Dafür fanden sich die sonst in der U21 eingesetzten Spieler Finne und Kalas auf der Bank wieder. Stöger setzte auf Gerhardt, der sein Debüt in der Startelf geben durfte, und brachte Matuschyk, Olkowski und Ujah von Beginn an.

Die Südkurve überbot sich mal wieder mit ihrer Choreographie. Verantwortlich war die Fangruppe „Coloniacs“, die ihr fünfjähriges Bestehen feierte (Video hier) – schade nur, dass es keine Punkte für den Support gibt. Nicht nur mein Sohn saß voller Ehrfurcht im Stadion und strahlte vor Glück, als er Robben, Götze, Neuer,

Die Geißböcke verloren am Samstag mit 0:2 gegen die Münchner Bayern. Bei schönstem Spätsommerwetter erzielten zwar beide Mannschaften jeweils einen Treffer, jedoch traf FC-Spieler Halfar auf der falschen Seite ins Netz. Zu meiner großen Überraschung saßen die Geißböcke Zoller und Osako nur auf der Tribüne, offensichtlich hatten sie sich beim Training nicht empfohlen. Dafür fanden sich die sonst in der U21 eingesetzten Spieler Finne und Kalas auf der Bank wieder. Stöger setzte auf Gerhardt, der sein Debüt in der Startelf geben durfte, und brachte Matuschyk, Olkowski und Ujah von Beginn an.

Die Südkurve überbot sich mal wieder mit ihrer Choreographie. Verantwortlich war die Fangruppe „Coloniacs“, die ihr fünfjähriges Bestehen feierte (Video hier) – schade nur, dass es keine Punkte für den Support gibt. Nicht nur mein Sohn saß voller Ehrfurcht im Stadion und strahlte vor Glück, als er Robben, Götze, Neuer, Lewandowski, Müller, Lahm und Alonso aus nächster Nähe sehen konnte  – mein FC tat das auch. Die Kölner begannen das Spiel gegen den Rekordmeister sehr defensiv – das wirkte alles doch sehr ängstlich. Trainer Stöger wollte auf keinen Fall zweistellig verlieren, aber er erhinderte mit seiner Taktik jegliche Offensive? Selbst nach der Führung durch die Bayern spielten wir weiter defensiv – diese Mauertaktik erinnerte mich an alte Solbakken-Zeiten.

 

Über eine Viertelstunde schafften es meine Geißböcke gegen die Bayern die Null zu halten. Dann kam das Unausweichliche. Halfar verlor an der eigenen Eckfahne den Ball, Götze wirbelte sich blitzschnell durch die Kölner Abwehr und traf zum 0:1 (19.). Etwa zehn Minuten später hatte Matuschyk die Gelegenheit zum Ausgleich (33.) auf dem Fuß, jedoch scheiterte er, ebenso wie Ujah im Nachschuss, am Weltmeister-Torhüter. Das war die Chance! Doch der Unterschied war mehr als deutlich – kein Wunder, wenn der Gegner fünf Weltmeister, dazu Robben und Alaba auf dem Platz hatte. Zudem noch mit einem Rekord: Alaba hatte insgesamt 206 Ballkontakte – mehr als die gesamten Geißböcke zusammen. Von einer spielerischen Überlegenheit der Bayern zu sprechen, wäre da noch fast untertrieben. Was beim FC allerdings fehlte, war nach einer Balleroberung sauber umzuschalten oder halbwegs kontrolliert den Ball über die Mittellinie zu spielen. Götze dribbelte um Brecko, das einem fast schwindelig wurde. Der ehemalige Dortmunder kam oft wie aus dem Nichts heraus angesprintet und war immer anspielbar.

Auch das Bild von Geißbock Ujah gegen Boateng auf dem Rasen war beispielhaft – in Körpergröße, Kopfballstärke und Körpersprache sah man, dass zwischen beiden Kickern Welten lagen. Die Statistik sprach auch Bände: 2:11 Ecken, 7:22 Flanken und einem Ballbesitzverhältnis von 22:78 – dann sieht die „knappe“ Niederlage fast noch wie ein gutes Ergebnis aus. Nur ein Gegentreffer pro Halbzeit, damit kann ich leben. Was mich aber ärgert ist, dass gefühlt bei fast allen Kölner Ballgewinnen der darauf folgende Pass direkt wieder bei den Bayern landete oder so ungenau gespielt wurde, dass ihn keiner mehr erreichen konnte. FC-Trainer Stöger sagte dazu später auf der Pressekonferenz: „Ich habe nachgefragt: Tore aus der Distanz sind zulässig, und es ist auch erlaubt, dass andere Spieler als nur Stürmer Tore schießen“.

 

In der zweiten Halbzeit waren die Bayern jedenfalls engagierter, um das Ergebnis zu erhöhen. So dribbelte Robben an der Außenlinie und passte auf Götze ins Zentrum, wo Halfar extrem in Bedrängnis dann den Ball unglücklich über die eigene Torlinie zum 0:2 stolperte (66.). Trotzdem beschlich mich trotzdem das Gefühl, dass die Bayern durchaus ein oder zwei Gänge hätten zulegen können. Wahrscheinlich schonte Trainer Guardiola sein Team für die Champions League am Dienstag. Es war aber auch Horn mit seinen erstaunlichen Paraden, der seine Eöf vor einer noch größeren Niederlage bewahrte.

Und mal Hand aufs Herz, was haben wir anderes erwartet als den puren Abstiegskampf? Da ist er nun! Nun heißt es, geduldig zu sein und auf Nagasawa, Svento und Helmes zu warten, die dann die lang ersehnten Treffer machen sollen. Der FC-Bayern verweilte am Sonntagvormittag noch Köln, trainierte am Geißbockheim, um danach weiter nach Moskau zur Champions League zu reisen. Vielleicht hatte sich ja der eine oder andere FC-Spieler unter die Zaungäste gemischt und geguckt, wie man Tore schießt?

 

Am kommenden Samstag spielen meine Geißböcke gegen die Eintracht in Frankfurt  – das wird ein richtungsweisendes Spiel werden, in vielerlei Hinsicht.

Rotkäppchen

Ergebnisse des 6. Spieltages
1. FSV Mainz 05 – TSG Hoffenheim 0:0 (0:0)        
FC Schalke 04 – Borussia Dortmund 2:1 (2:1)              
SC Freiburg – Bayer 04 Leverkusen 0:0 (0:0)              
VfB Stuttgart – Hannover 96 1:0 (0:0)    
1. FC Köln – Bayern München 0:2 (0:1)              
SC Paderborn 07 – Bor. Mönchengladbach 1:2 (0:2)    
VfL Wolfsburg – Werder Bremen 2:1 (1:1)    
FC Augsburg – Hertha BSC 1:0 (1:0)        
Hamburger SV – Eintracht Frankfurt 1:2 (0:1)

Tabelle nach dem 6. Spieltag
1. Bayern München – 11:2 Tore – 14 Punkte
2. Bor. Mönchengladbach – 8:3 Tore – 12 Punkte
3. Bayer 04 Leverkusen – 11:9 Tore – 11 Punkte
4. TSG Hoffenheim – 9:5 Tore – 10 Punkte
5. FSV Mainz 05 – 9:5 Tore – 10 Punkte
6. Hannover 96 – 5:4 Tore – 10 Punkte
7. Eintracht Frankfurt – 9:8 Tore – 9 Punkte
8. FC Augsburg – 8:8 Tore – 9 Punkte
9. VfL Wolfsburg – 10:8 Tore – 8 Punkte
10. FC Schalke 04 – 10:10 Tore – 8 Punkte
11. SC Paderborn 07 – 8:8 Tore – 8 Punkte
12. Borussia Dortmund – 9:11 Tore – 7 Punkte
13. 1. FC Köln – 2:3 Tore – 6 Punkte
14. Hertha BSC – 8:12 Tore – 5 Punkte
15. VfB Stuttgart – 4:9 Tore – 5 Punkte
16. SC Freiburg – 6:9 Tore – 4 Punkte
17. Werder Bremen – 9:15 Tore – 3 Punkte
18. Hamburger SV – 1:8 Tore – 2 Punkte
     
 

Text: Gastbeitrag

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