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Kolumne

Krise!? Welche Krise? – Köln gewinnt gegen Tabellenschlusslicht

Montag, 10. März 2014 | Text: Gastbeitrag

Geschätzte Lesezeit: 4 Minuten

Am späten Freitagabend siegten meine Geißböcke gegen den Tabellenletzten Energie Cottbus mit 2:1. Dank Cottbus! Und Dank Möhrle, der zum Kölner Sieg ins eigene Tor traf. Befinden sich die Kölner nun in einer Krise? Die Beantwortung dieser Frage scheint komplexer  als ich dachte. Trainer Stöger kritisierte jüngst in der Kölner Presse die hohen Erwartungen im Umfeld des FC. Ach so! Unsere Erwartungen sind nur zu hoch. Schade, dass ich nicht selbst darauf gekommen bin.

Zum Spiel gegen Cottbus stellte Trainer Stöger die Mannschaft um: Matuschyk, Bröker, Ujah und Finne kamen in die Startelf. Peszko war noch nicht mal im Kader, er musste weichen. Gerhardt, Risse und Helmes saßen auf der Bank. Die ersten 30 Minuten war der FC die bessere Mannschaft, der sich eine Vielzahl von Chancen erspielte. Doch wie so oft, es auch versäumte, spielerische Überlegenheit in Tore umzumünzen.

Am späten Freitagabend siegten meine Geißböcke gegen den Tabellenletzten Energie Cottbus mit 2:1. Dank Cottbus! Und Dank Möhrle, der zum Kölner Sieg ins eigene Tor traf. Befinden sich die Kölner nun in einer Krise? Die Beantwortung dieser Frage scheint komplexer  als ich dachte. Trainer Stöger kritisierte jüngst in der Kölner Presse die hohen Erwartungen im Umfeld des FC. Ach so! Unsere Erwartungen sind nur zu hoch. Schade, dass ich nicht selbst darauf gekommen bin.

Zum Spiel gegen Cottbus stellte Trainer Stöger die Mannschaft um: Matuschyk, Bröker, Ujah und Finne kamen in die Startelf. Peszko war noch nicht mal im Kader, er musste weichen. Gerhardt, Risse und Helmes saßen auf der Bank. Die ersten 30 Minuten war der FC die bessere Mannschaft, der sich eine Vielzahl von Chancen erspielte. Doch wie so oft, es auch versäumte, spielerische Überlegenheit in Tore umzumünzen. Die 100%ige Möglichkeit hatte Finne (25.), der aber – allein vor dem Tor – nicht kaltschnäuzig genug war. Aber auch Ujah und Bröker hatten ihre Chancen (4., 12. und 22.), und in der 38. traf Bröker zwar das Tor, jedoch stand Brecko bei der Aktion im Abseits. Die gute, alte Chancenverwertung muss ich für meine Erwartungen eben hinten anstellen. Auf der Gegenseite holte der Cottbuser Stiepermann zum Angriff aus – öfter als mir lieb war. Der 1,90 Meter große Linksfuß soll laut “Bild” beim FC ein Thema für die kommende Saison sein. Wenn Cottbus also absteigt, ist sein noch bis 2015 laufender Vertrag hinfällig, und er kann ablösefrei wechseln. Falls das seinen und unseren Erwartungen entspricht. Bis zur Halbzeitpause blieb es also beim torlosen Remis.

 

Auch in der zweiten Halbzeit hatten Stögers Geißböcke zwar mehr Ballbesitz, kamen aber nicht durch die Lausitzer Defensive. Helmes kam für Bröker, der verletztungsbedingt vom Feld musste (Innenbandriss) und im kommenden Spiel auf jeden Fall fehlen wird. Und – Cottbus gab sich nicht auf. Nach einem Freistoß brachte Stiepermann den Ball in die Mitte, Buljat traf die Latte, doch den Abpraller netzte Sanogo aus kurzer Distanz ein. 1:0 für das Schlusslicht beim Tabellenersten (68.). Nein, Sorgen musste ich mir keine machen. Auch das 0:1 war wieder nach einem Freistoß gefallen. Meine Erwartungen waren einfach zu hoch. Nach dem Gegentor liefen die Kölmer total verstört über den Rasen – Verunsicherung und Panik machten sich breit. Was, wenn wir jetzt verlieren? „Ist mein Auftritt im kommenden Jahr beim Rosenmontagszug in Gefahr“ dachte sich wohl der ein oder andere Geißbock. Die Jungs hatten erst vor wenigen Tagen noch so leidenschaftlich Kamelle und Strüßjer geworfen. Was sind schon Standardsituationen auf dem Rasen gegen denen auf dem Wagen? Was ist schon Fußball? Mein FC war einfach nicht in der Lage, Druck aufzubauen oder über einen längeren Zeitraum kontinuierlich nach vorn zu spielen. Stattdessen ließen wir uns unser Spiel vom Gegner Cottbus kaputt machen. Ab diesem Moment wurde es ungemütlich.

 

Was war eigentlich zuerst da – die Pfiffe von der Südtribüne oder das Gegentor? Das Tor für die Gäste war durchaus verdient, denn Cottbus spielte gut und war vor allem heiß auf die Punkte. Die wollten hier gewinnen, sich an den letzten Strohhalm klammern, um in der zweiten Liga zu verbleiben. FC-Trainer Stöger reagierte und brachte Risse für Matuschyk und später Exlager für Finne. Dank Geißbock Hector nahm das Spiel doch noch seine Wende. Vielleicht auch, weil der eine oder andere Geißbock an die Blamage der Niederlage gegen den Tabellenletzten dachte. Jetzt bauten die Kölner ordentlich Druck auf und kämpften sich zurück ins Spiel. Für den letztendlichen Sieg reichten dann lediglich zwei winzige Minuten. Hector traf erst zum 1:1 Ausgleich (84.), um sofort darauf auf der anderen Seite gegen Sanogo auf der Linie zu klären (85.). Die letzten zehn Minuten waren echt spektakulär, Chancen gab es auf beiden Seiten – und das fast im Minutentakt. Das bessere Ende hatten die Kölner, als Exslager den Ball in die Mitte brachte, wobei dieser auf Möhrles Knie traf, und der Ball zum 2:1 (86.) ins Gästetor rollte.

Als FC-Fan war ich nach diesen 92 Minuten völlig fertig. Denn, nach dem 0:1 hatte ich nicht wirklich damit gerechnet, dass wir noch drei Punkte holten. Aber: Meine Geißböcke schaffen es selbst mit schwacher Leistung zu punkten. Damit meine Erwartungen nicht weiter so hoch sein werden, freue ich mich einfach über die wichtigen Punkte und versuche, das „Wie“ dabei einfach auszuklammern.

 

Am kommenden Montag spielen die Geißböcke um 20:15 Uhr auf dem „Betzenberg“ gegen Kaiserslautern. Erwartungsgemäß werden wir dieses Spiel verlieren…

 

Rotkäppchen

Die Ergebnisse des 24. Spieltages
1. FC Kaiserslautern – SV Sandhausen 2:1 (0:1)    
1860 München – VfR Aalen 4:0 (3:0)    
1. FC Union Berlin – FC Ingolstadt 04 1:1 (0:1)        
Arminia Bielefeld – Erzgebirge Aue 1:0 (1:0)        
1. FC Köln – 2:1 (0:1)

FSV Frankfurt – FC St. Pauli 1:0 (1:0)            
Dynamo Dresden – Fortuna Düsseldorf 1:1 (0:0)            
Karlsruher SC – SC Paderborn 07 4:0 (1:0)        
VfL Bochum – SpVgg Greuther Fürth -:- (-:-)   

Tabelle am 24. Spieltag (Stand 10.3.)
1. 1. FC Köln – 38:15 Tore – 47 Punkte
2. SpVgg Greuther Fürth – 41:28 Tore – 40 Punkte
3. Karlsruher SC – 34:21 Tore – 39 Punkte
4. SC Paderborn – 43:35 Tore – 39 Punkte
5. FC St. Pauli – 32:29 Tore – 38 Punkte
6. 1. FC Kaiserslautern – 37:26 Tore – 37 Punkte
7. 1. FC Union Berlin – 36:30 Tore – 37 Punkte
8. 1860 München – 25:26 Tore – 34 Punkte
9. Fortuna Düsseldorf – 26:32 Tore – 32 Punkte
10. SV Sandhausen – 20:22 Tore – 31 Punkte
11. VfR Aalen – 25:30 Tore – 31 Punkte
12. FSV Frankfurt – 35:37 Tore – 30 Punkte
13. FC Ingolstadt 04 – 25:29 Tore – 30 Punkte
14. Erzgebirge Aue – 29:37 Tore – 29 Punkte
15. VfL Bochum – 21:26 Tore – 27 Punkte
16. Arminia Bielefeld – 30:46 Tore – 25 Punkte
17. Dynamo Dresden – 25:36 Tore – 24 Punkte
18. Energie Cottbus – 27:40 Tore – 17 Punkte

Text: Gastbeitrag

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