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Kultur

Menschen aus allen Epochen – BücherwurmsBestes #3

Dienstag, 12. Januar 2016 | Text: Gastbeitrag | Bild: DesignWork

Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten

Was soll ich als Nächstes lesen? Im Buchladen traut man sich (zu Unrecht) ja auch nicht jedes Mal, die Mitarbeiter nach einem Tipp zu fragen. Darum machen wir das für euch. Wir fragen sie, wir schreiben die Antworten auf, wir sammeln Tipps für euch, und ihr müsst euch nur noch entscheiden.

Ihr bekommt zweimal im Monat mehrere Titel zur Auswahl. Es müssen nicht immer Neuerscheinungen sein. Denn wir wollen, dass die Buchhändler auch ihre Schätzchen empfehlen dürfen, Texte, die ihnen echt am Herzen liegen und sie berührt und begeistert haben und die ruhig schon ein paar Jahre alt sein dürfen.

Unsere vier literarischen Quellen sind: „Der Andere Buchladen“ am Ubierring, die „Buchhandlung am Chlodwigplatz“, das „Cöln Comic Haus“ an der Bonner Straße und die „Tagediebe“ im Hirschgässchen. Köpfe wie Friederike Dobisch und Hans Schumandl, Rüdiger Schuster und Claudia & Corine von Tagediebe erzählen uns, warum ein Buch sie bewegt hat. Keine verquasten Feuilleton-Riemen, sondern einfach und gerne persönliche Plädoyers für: Lieblingsbücher.

Für euch sind von unserem Portal unterwegs: Nora Koldehoff, Judith Levold, Jasmin Klein und Jörg-Christian Schillmöller. Sie fragen, hören zu und schreiben auf. Wir wünschen euch eine lange Lesereise durch die Südstadt. Und freuen uns, wenn ihr uns berichtet, wie die Tipps bei Euch ankamen. Mail immer gerne an redaktion@meinesuedstadt.de.

„Absolut nonkonforme Berichterstattung, wie es in Nordkorea wirklich abgeht, geschrieben von jemandem, der weiß, wie es läuft, weil er dort gelebt und gearbeitet hat. Und mit einem abstrusen, schwarzen, sarkastischen Humor beobachtet, wie dieses ganze System, Land, Diktatur, wie immer wir das nennen wollen, funktioniert. Er lässt uns einfach mal hinter die Kulissen blicken, wie dort der tägliche Ablauf ist. Der Leser bekommt über das Buch viel mehr Eindrücke über Nordkorea als über die Arte-Dokumentationen, wo natürlich nie das gefilmt werden darf, was Phase ist. Er durfte auch nicht filmen und aufnehmen, und hat es als gezeichnetes Reisetagebuch angelegt vom Betreten bis zum Verlassen des Landes. Und geht auf jede Menge absurde, kleine Merkwürdigkeiten ein, die wir uns hier gar nicht vorstellen können. Dieses Buch gehört in jeden Haushalt.“

„Pjöngjang“, Guy Delisle. ?Reprodukt? Verlag. 20 Euro

„Wunderschönes Buch sowohl für Kinder als auch für Eltern, sehr schön geschrieben.
Ein neugieriges, cleveres Mädchen lebt oben bei den Trollen bei den Fjorden. Eine Art Detektivin, die kleine Kriminalfälle löst. Ich assoziiere das immer gerne mit der Biene Maja: frech, vorwitzig und clever, und sie gibt sich mit „Das ist halt so!“ nicht zufrieden. Es macht Spaß, die Kinder damit ans Lesen zu bringen. Die Eltern können es auch zusammen mit den Kindern lesen. Die Kleine ist sehr charmant, gut geschrieben und schön gezeichnet. Das Buch macht einfach Spaß! Es gibt mittlerweile 3-4 Bände. Ich kann die Reihe allen Eltern nur ans Herz legen!“

 

„Hilda und der Mitternachtsriese“, Luke Pearson. Reprodukt Verlag. 18 Euro

 

Friederike Dobisch hat für uns als erstes ein großes, quadratisches Bilderbuch in der Hand. Darauf sind gezeichnete Menschen aus allen Epochen, mit allen Hautfarben und in verschiedensten Kleidungen zu sehen – von der Tunika bis zum Cocktailkleid. „Wir und unsere Geschichte“ heißt das Buch. „Kurze Texte, viele Bilder“, sagt Friederike. „Das Buch erzählt vom Urknall bis in die Gegenwart, aber nicht von Herrschern und Königen, sondern von den Menschen, und von allen Kontinenten.“ Sie blättert ein bisschen und deutet immer wieder auf die Bilder: Es sind große, bunte Zeichnungen, dazu Sprechblasen und Kartenausschnitte. „Da hat man auch als Erwachsener seine Freude“, sagt sie. Zum Buch gibt es auch ein Poster mit den Menschen und ihrer Kleidung durch die Jahrtausende.

„Ich bin ja eine Freundin kurzer Geschichten“, gesteht Friederike. „Ich erschrecke mich vor dicken Büchern, weil ich beim Lesen immer denke, da warten doch tausend andere Bücher.“ „Wider die Kunst“ von Tomas Espedal ist nicht sehr dick. Der Schriftsteller erzählt darin von zwei Verlusten: vom Tod seiner Mutter und seiner Frau. Und wie er mit der kleinen Tochter zurückbleibt. „Irgendwo habe ich eine Rezension gelesen“, sagt Friederike. „Und darin tauchte dieses Wort auf: sprachschön. Das Buch ist wirklich sprachschön, und bei mir ist das immer so: Wenn die Sprache gut ist, dann kriegst Du mich.“

Die Daten:
Yvan Pommeaux / Christophe Ylla-Somers: „Wir und unsere Geschichte“. Moritz Verlag. 96 Seiten. 26 Euro.

Tomas Espedal: „Wider die Kunst“. Aus dem Norwegischen von Hinrich Schmidt-Henkel. Matthes&Seitz Verlag, Berlin. 192 Seiten. 19,90 Euro.
 

 

Text: Gastbeitrag

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