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Sport

Spielleiter oder Spielentscheider – der 12. Spieltag

Montag, 7. November 2011 | Text: Roger Lenhard | Bild: Design Work

Geschätzte Lesezeit: eine Minute

Vor dem Spiel der Kölner in Bremen hatte ich ein kurzes Gespräch über die Erfolgsaussichten des FC. „Da ist nichts zu holen, denn die Kölner hhaben dort seit 1995 keinen Blumentopf mehr gewonnen“, hörte ich meinen Gegenüber erzählen. Aber dieser induktive Schluss von vergangenen Erfahrungen auf zukünftige Ereignisse ist nicht nur im Allgemeinen recht problematisch, sondern vor allem im Fußball ganz besonders. Also entgegnete ich dann auch, dass das  doch gerade für einen Sieg spräche, da, je länger eine Erfolgsserie andaure, die Wahrscheinlichkeit größer sei, dass sie abreiße“. Ich hätte Recht behalten, wenn da nicht ein gewisser Herr Pizarro mit seinen drei Toren, ein Schiedsrichter mit krassen Fehlentscheidungen und der Kölner Trainer Solbakken mit seiner eigenwilligen Wechseltaktik gewesen wären. 

 

Nach der 2:0-Führung erzielt Pizarro gleich nach der Pause den Anschlusstreffer und verwandelte kaum später einen umstrittenen Elfmeter zum 2:0. Rosenberg kam im Strafraum durch einen kleinen Rempler zu Fall, und der vermeintliche Übeltäter Sereno wurde durch den grottigen Schiedsrichter vom Platz gestellt, obwohl eine klare Chance nicht vorlag. Der unselige Trend zur Doppelbestrafung von Elfmeterentscheid und roter Karte gehört meiner Meinung nach abgeschafft.

 

Zwei klare Elfmeter wurden den Kölnern verweigert. Doch hätte es wohl zu einem Unentschieden gereicht, hätte Solbakken für den verletzt ausgeschiedenen Jemal einen neuen Spieler bringen können. Doch der Kölner Trainer hatte sein Wechselkontingent innerhalb von 17 Minuten aufgebraucht. So mussten die Kölner zu Neunt kurz vor Schluss wieder durch Pizarro das 3:2 hinnehmen.

 

Eine ähnlich verhängnisvolle Rolle spielt der Schiedsrichter in der Partie Mainz gegen Stuttgart. Dort wurden dem VfB Stuttgart auch zwei Elfmeter verweigert und Mainz ein unberechtigter Strafstoß gegeben. Ich bin entschieden dafür, dass  spielentscheidende Fehleinschätzungen durch einen Oberschiedsrichter korrigiert werden sollten. Spielentscheidend sind in jedem Fall: Elfmeter ja oder nein, bzw. Tor oder nicht Tor. Dies kann schnell per Videoanalyse geklärt werden, ohne das Spiel zu verzögern, so wie es auch im American Football praktiziert wird. Dann wären Schiedsrichter wieder Spielleiter und nicht, wie so häufig, Spielentscheider. Zu diskutieren gäbe es auch dann für die Zuschauer noch genug, aber eine ungerechte WM-Teilnahme, wie die der Franzosen 2010, als sie sich durch ein Handspiel von Thierry Henry nach Südafrika mogelten und die armen Iren zu Hause bleiben mussten, gäbe es dann nicht mehr.

Glück auf!

P.S.: Gute Besserung, Sebastian!

Text: Roger Lenhard

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