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Starregisseur Leconte: zum Geburstag im Odeon

Montag, 15. November 2010 | Text: Doro Hohengarten

Geschätzte Lesezeit: eine Minute

Prominenter Besuch im Odeon: Am Freitagabend und genau zu seinem 63. Geburtstag war der französische Regisseur Patrice Leconte zu Gast im kleinen Saal unseres Veedels-Kinos. Spätestens seit „Willkommen bei den ‚Schtis“ gilt Leconte auch einem breiteren Publikum als der Komödienmacher Frankreichs.

Prominenter Besuch im Odeon: Am Freitagabend und genau zu seinem 63. Geburtstag war der französische Regisseur Patrice Leconte zu Gast im kleinen Saal unseres Veedels-Kinos. Spätestens seit „Willkommen bei den ‚Schtis“ gilt Leconte auch einem breiteren Publikum als der Komödienmacher Frankreichs. Das Filmbüro NW, eine Interessenvertretung von FilmemacherInnen im Land, hat mit dem Besuch von Leconte am Wochenende sein 30-jähriges Bestehen gefeiert.

 

 

Im Anschluss an die ausverkaufte Vorführung von „Mon meilleur ami – mein bester Freund“ plauderte der Filmemacher mit den Gästen (auf dem Bild im orangen Pulli) in heiterer Runde und gab sich dabei ziemlich bescheiden. Er entschuldigte sich, dass er nicht in der Lage sei, seine Filme selbst anzusehen: „Mir fallen dabei nur die Fehler auf, es quält mich“. So war er sichtlich unzufrieden mit der Wahl der etwas wackligen Kamerabilder. „Das ist mir echt peinlich“, sagte Leconte, der bei seinen Filmen auch selbst Kamera führt. „Ich wollte etwas Aufregendes machen, und es ging total daneben“.

 

Die meisten Zuschauer hat das wohl kaum gestört – „Mon meilleur ami“ ist trotzdem ein guter Film, der, typisch im Leconte-Stil mit seinen zugespitzen Figuren und Situationen, eine tiefe Wahrheit ergründet: Wir leben in einer verdammt einsamen Zeit. Der Film erzählt die Geschichte eines Mannes, dem bewusst wird, dass er keinen einzigen Freund besitzt. Verzweifelt versucht er, jemanden zu finden – und begeht dabei alle Fehler, die man als Freund begehen kann.

 

„Ich habe gelernt, dass die Freundschaft anders als die Liebe niemals erklärt wird. Man sagt nicht: Du bist mein Freund, ich mag dich. Freundschaft wächst, sie ist eine unausgesprochene Verbindung“, meinte Leconte. Nach dem Film erwartete den Regisseur noch ein spätes Geburtstagsdinner im Restaurant „Toscanini“ in der Jakobstraße – hoffentlich mit vielen guten Freunden!

Text: Doro Hohengarten

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